Virtualisierung als Lösung für alte Hardware an neuem System

Virtuallisierung ist nicht nur was für Clouds und Unternehmen: Für meinen Scanner gibt es keine Treiber für Mac OS X, seinerzeit unter Windows 2000 tat er mir aber gute Dienste. Nun kann ich ihn wieder nutzen; Virtualisierung sei dank.

Als ich von meinem alten Windows 2000-System aufgrund eines irreparablen Hardwaredefekts auf Mac OS X wechselte, ging vieles leichter, einiges aber auch gar nicht mehr: Mein alter Scanner. Schade eigentlich, macht dieser doch gute Scans, ist flott und zuverlässig. Nur leider stellt Canon ausschließlich Treiber für Windows bis Vista bereit. Ein neuer Scanner kommt für mich nicht in Frage, denn der alte geht schließlich noch und so oft wird er nicht genutzt.

Die Behelfslösung war unser Laptop mit Windows Vista, der dann eben zum Scannen herhalten mußte.

Die echte Lösung kam durch Zufall: Ich las von VirtualBox, einer für den persönlichen Gebrauch kostenfreien Virtualisierungslösung. Das ist eine Software, die es erlaubt, innerhalb eines Betriebssystems noch ein anderes zu emulieren.

Die virtuelle Maschine ist schnell eingerichtet, dann das angegraute Windows 2000 wieder aufgespielt – aber gekauft ist halt gekauft. Dann noch die “Guest Addition” installieren, die Grafik-, Sound- und sonstige Treiber installieren, und das Service Pack. Dann der große Moment… der Scannertreiber. Wird es funktionieren? Scanner anstecken, den USB-Port in die virtuelle Maschine durchreichen und… geht!

Mein Fazit: Virtuallisierung ist nicht nur was für Clouds und Unternehmen. Auch zu Hause kann Virtualisierung helfen!

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