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	<title>Dr. Joachim Schlosser &#187; Wahrnehmung</title>
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	<description>Gedanken zum Lesen, Schreiben, LaTeX und Simulation</description>
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		<title>Lesen: Raus aus der Grübelfalle von Nicola Fritze oder der innere Dialog Ihrer vielen Persönlichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 06:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<description><![CDATA[<h3>»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust«</h3>
<p>…schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. »Was, nur zwei? Dutzende!« höre ich Nicola Fritze rufen. Und diese Seelen führen als innere Stimmen einen permanenten Dialog. Da streitet sich der innere Altruist mit dem inneren Egoist darüber, ob und was jetzt abends noch zu tun ist. Oder der Verbieter legt sich mit dem Karriereberater darüber an, wie es weitergehen soll. Und keine dieser Stimmen ist per se schlecht, denn jede möchte uns auf ihre Weise gut tun.</p>
<p>Nicola Fritze, die »Motivationsfrau«, vielen bekannt durch ihre Podcasts »<a href="http://www.abenteuer-motivation.de" class="liexternal">Abenteuer Motivation</a>« und den »<a href="http://www.fritze-blitz.de" class="liexternal">Fritze-Blitz</a>… <a href="http://schlosser.info/lesen-raus-aus-der-gruebelfalle-von-nicola-fritze-oder-der-innere-dialog-ihrer-vielen-persoenlichkeiten/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust«</h3>
<p>…schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. »Was, nur zwei? Dutzende!« höre ich Nicola Fritze rufen. Und diese Seelen führen als innere Stimmen einen permanenten Dialog. Da streitet sich der innere Altruist mit dem inneren Egoist darüber, ob und was jetzt abends noch zu tun ist. Oder der Verbieter legt sich mit dem Karriereberater darüber an, wie es weitergehen soll. Und keine dieser Stimmen ist per se schlecht, denn jede möchte uns auf ihre Weise gut tun.</p>
<p>Nicola Fritze, die »Motivationsfrau«, vielen bekannt durch ihre Podcasts »<a href="http://www.abenteuer-motivation.de" class="liexternal">Abenteuer Motivation</a>« und den »<a href="http://www.fritze-blitz.de" class="liexternal">Fritze-Blitz</a>« hat kürzlich ihr erstes Buch »Raus aus der Grübelfalle« veröffentlicht. <strong>Ich finde, es ist ein echter Fritze geworden, mit Witz, Esprit und Futter zum Nachdenken.</strong><br />
Die verschiedenen Teile unserer Persönlichkeit unterscheiden sich demnach nicht durch ihr Ziel – alle wollen unser bestes – sondern in der Wahl der Wege. <strong>Ein gewinnbringender innerer Dialog entsteht</strong> laut Fritze <strong>dann, wenn wir all diesen Stimmen zunächst wohlwollend begegnen und ihre Bemühungen anerkennen.</strong></p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Raus-Gr%C3%BCbelfalle-Denkgewohnheiten-Pers%C3%B6nlichkeit-weiterentwickeln/dp/3517086614%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3517086614" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51taK6t%2BQAL._SL110_.jpg" width="83" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Raus-Gr%C3%BCbelfalle-Denkgewohnheiten-Pers%C3%B6nlichkeit-weiterentwickeln/dp/3517086614%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3517086614" class="liexternal">Raus aus der Grübelfalle!</a></h3>
<p class="author">Christian Jeremies (Illustrator).					Südwest Verlag 2011, 					Taschenbuch,				208 Seiten,				&#8364;&#160;12,00</p>
</div>
<p> Nach jedem dieser Dialoge in »Raus aus der Grübelfalle« folgt etwas über eine Seite mit konkreten Handreichungen, meist gegliedert in eine Erläuterung des Verhaltensmuster und einer kurzen Aufzählung mit möglichen Schritten zur Lösung. Da aus den Dialogen ja die Lösungsmuster auch schon erkennbar werden, finde ich diese Handreichungen als Wiederholung und Ergänzung überaus sinnvoll, es sind wirklich Wege »raus aus der Grübelfalle«.</p>
<p>Nicola Fritze hält nicht ganz durch. Nach gut zwei Dritteln wird aus dem kapitelweisen Dialog jeweils zweier innerer Stimmen, in den sich »die Fritze« dann einmischt, öfters nur noch ein Gespräch zwischen Fritze und einer inneren Stimme. Schade, denn ich fand davor die Unterhaltung verschiedener Persönlichkeitsteile eben den Witz des Buches, ohne diese wird es eher eine Belehrung der inneren Stimme.</p>
<h3>Schön anzusehen – Typografie</h3>
<p>Als jemand, der eher dichte technische Literatur gewohnt ist, die oftmals dementsprechend eng beschriebene Seiten hervorbringt, erschien mir »Raus aus der Grübelfalle« zunächst sehr dünn gesetzt, mit zu viel Platz. Doch beim Lesen selbst erweist sich das Format mit den locker durchschossenen Dialogen als hilfreich, läßt es dem Hirn doch kleine optische Pausen und damit Raum zum Sinnieren und selbst Denken. Jedes Kapitel hat sechs bis acht Seiten und beginnt mit einer eigenen Überschriftsseite ganz untypisch auf der linken Seite (normalerweise setzt man neue Kapitel auf einer rechten Seite). Die Überschriftsseiten sind optisch ansprechend gestaltet mit einem Motto, der eigentlichen Kapitelüberschrift und beinhaltet auch eine thematisch passende Strichzeichnung im Comic-Stil von Christian und Fabian Jeremies. Ich hätte mir dazu eine Numerierung der Kapitel gewünscht, um leichter ein bestimmtes Thema wiederzufinden.</p>
<p>Die Handreichungen sind durch einen leicht grauen Hintergrund optisch abgesetzt und mit dem selben Zielpunkt-Symbol versehen, das auch verwendet wird, wenn sich jeweils das erste mal »Fritze« in den Dialog der inneren Stimmen einmischt.</p>
<p>Am Ende jeden Kapitels steht unter der Überschrift »Noch eine Stimme« ein passendes Zitat von Philosophen, Literaten, Wissenschaftlern und anderen historischen Personen.</p>
<p>Ein hervorrangendes Detail finde ich die den Umschlag, der zwei Klappen zum Herausfalten mit den wichtigsten Grundprinzipien im Umgang mit seinen inneren Stimmen beinhaltet. Eine sehr schöne Idee!</p>
<p>Geschmunzelt habe ich übrigens über die verfrüht beendete Arbeit des Setzers: Finden sich doch auf der Impressumsseite unter dem FSC-Zeichen für die Papiersorte die nicht umgesetzten Anweisungen »((R im Kreis hochgestellt))« und »((kursiv))«.</p>
<p><strong>So finde ich »Raus aus der Grübelfalle« sehr liebevoll gestaltet</strong>, und kann mich dennoch des Eindrucks bisweilen nicht erwehren, dass hier aus einer überschaubaren Menge Text ein Buch mit mehr als zweihundert Seiten gemacht werden sollte. Natürlich ist dies eine reine Unterstellung meinerseits, und selbst wenn dem so sein sollte: Es ist schön geworden!</p>
<h3>»Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter</h3>
<p>»Raus aus der Grübelfalle« liest sich locker an zwei Abenden weg, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Textsatz durch die vielen Dialoge sehr locker ist und netto gar nicht so viel Netto-Text auf den brutto 207 Seiten steht. Ich fand’s zunächst unterhaltsam, zumal mir als eifrigen Podcast-Hörer die meisten Inhalte vertraut waren. Do würde es dem Anliegen nicht gerecht, »Raus aus der Grübelfalle« einfach nur wegzulesen.</p>
<p>Eben weil es eine literarisch leicht verdauliche Lektüre ist, kann man »Raus aus der Grübelfalle« ein zweites Mal in die Hand nehmen und nun ganz langsam in den kleinen Kapitelhappen durcharbeiten und sein eigenes Verhalten hinterfragen. <strong>»Raus aus der Grübelfalle« wird zum Arbeitsbuch, mit der »Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter.</strong></p>
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		<title>Schwimmen im hier und jetzt</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 19:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwimmen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Wie oft tun wir das eine, fühlen etwas anderes und denken über etwas drittes nach? Aufgerüttelt durch einen <a href="http://www.fritze-blitz.de" class="liexternal">Fritze-Blitz Podcast</a> wurde ich mir dessen wieder gewahr, und jetzt beim Schreiben fiel mir auch ein Artikel zum <a href="http://artarra.com/?p=818" class="liexternal">Zauber des Augenblicks</a> in die Hände. So auch kürzlich bei einem mehrtägigen Ausflug auf die Embedded World, bei der ich eines Abends zunächst einfach 15 Minuten schwimmend runterreißen wollte, um mich nach dem langen Stehen am Messestand etwas zu bewegen.</p>
<p>Doch dann fiel mir etwas besseres ein: <strong>Schwimmen im hier und jetzt</strong>. Ohne Gedanken an die Zeit. Ohne Druck. Ohne Leistungsziel. Ohne andere … <a href="http://schlosser.info/schwimmen-im-hier-und-jetzt/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oft tun wir das eine, fühlen etwas anderes und denken über etwas drittes nach? Aufgerüttelt durch einen <a href="http://www.fritze-blitz.de" class="liexternal">Fritze-Blitz Podcast</a> wurde ich mir dessen wieder gewahr, und jetzt beim Schreiben fiel mir auch ein Artikel zum <a href="http://artarra.com/?p=818" class="liexternal">Zauber des Augenblicks</a> in die Hände. So auch kürzlich bei einem mehrtägigen Ausflug auf die Embedded World, bei der ich eines Abends zunächst einfach 15 Minuten schwimmend runterreißen wollte, um mich nach dem langen Stehen am Messestand etwas zu bewegen.</p>
<p>Doch dann fiel mir etwas besseres ein: <strong>Schwimmen im hier und jetzt</strong>. Ohne Gedanken an die Zeit. Ohne Druck. Ohne Leistungsziel. Ohne andere Gedanken. Den Augenblick genießen.</p>
<p>Bevor ich ins Becken steige, atme ich tief ein und aus, ich fühle, wie die Luft durch die Nasenflügel strömt. Ich spüre das Wasser, wie es beim Eintauchen an den Händen vorbeiperlt. Das Ende des Beckens ist nur wenige Züge entfernt. Bei jedem Zug im Brustschwimmen tauche ich mit dem Kopf unter Wasser, fühle und sehe, wie ich im kühlen Naß dahingleite.</p>
<p>Ich stoße mich nicht ab, sondern schwimme frei wieder los. Die Kraft zum Beschleunigen wende ich gerne auf und habe so mehr von dem kurzen Becken. Die Schultern spüren, wie sie bei der Kraulbewegung kreisen. Bei den ersten bewussten, großen Bewegungen nehme ich ein leichtes Knacksen wahr, zunächst in der Schulter, dann in der Wirbelsäule.</p>
<p>Die Arme ganz lang machen, spüren wie sich die Muskeln strecken. Die Wirbelsäule knackst wieder leicht. Den Ellenbogen bewusst aus dem Wasser heben, sich an dessen Kreisbewegung erfreuen. Die Bewegung fühlt sich so an, wie die Stange außen an den Rädern einer Dampflokomotive.</p>
<p>Atmen. Der Brustkorb hebt und senkt sich. Ich spüre in meinen Eingeweiden, wie das Zwerchfell arbeitet. Die Hände ganz weit unter dem Körper durchziehen. Das Wasser spielt um die Finger. Ich weiß nicht, ob der Stil genau so richtig ist, aber darauf kommt es auch nicht an. Es fühlt sich einfach gut an.</p>
<p>Unter mir ziehen die Fliesenfugen des Schwimmbeckens dahin. Ich sehe nur ganz wenige einzelne Schwebeteilchen im Wasser. Außer mir sind heute Abend nur noch zwei andere Schwimmer im Becken. Einer davon macht soeben eine Wende, und tausende Luftbläschen bilden für kurze Zeit einen weißen Vorhang unter Wasser. Weiter vorne rückt am Boden ein Ablaufdeckel ins Blickfeld. Ich weiß nicht, was er bedeutet, und es ist mir auch egal. Ich greife mit der Hand nach dem Beckenrand, um gemütlich zu wenden. Die Fliesen fühlen sich glatt an. Ein Finger liegt in einer Fuge. Die Kante der Fliese ist scharf, der Fugenzement dagegen rau. Wieder abstoßen, noch eine Bahn</p>
<p>Das Schwimmen hat heute etwas sehr meditatives. Ich zähle nicht die Bahnen, nicht die Züge. Und es macht Spaß, mit möglichst wenigen ruhigen Zügen das Becken zu durchqueren.</p>
<p>Ein Blick auf die Uhr an der Wand der kleinen Halle macht mir gewahr, dass über eine halbe Stunde vergangen ist und damit mehr als doppelt so viel, als ich mir vorgenommen hatte.</p>
<blockquote><p>Fokussiere dich nicht immer auf das Ziel. Erfreue dich an der Tätigkeit, die dich dem Ziel näher bringt.</p></blockquote>
<p>Was tut Ihnen gut?</p>
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		<title>Die eigene Sichtweise macht die Realität aus</title>
		<link>http://schlosser.info/die-eigene-sichtweise-macht-die-realitaet-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 02:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Konstruktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Positives Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es ist zwar schon Mitte Januar, doch ich bekam einige Fragen, wie ich denn meinen Jahresanfangs-Tweet gemeint hätte, den ich als Jahresspruch auch per Audiobotschaft meinen Mitarbeitern sandte (was diese sehr begrüßten). Dieser lautete:</p>
<blockquote><p>»Das neue Jahr unterscheidet sich vom alten dadurch, was du daraus machst. Es wird nicht ein gutes Jahr, sondern du machst es zu einem Guten.«</p></blockquote>
<p>Was ist aber nun mit Gegebenheiten, die wir nicht beeinflussen können? Gibt es denn nicht Ereignisse, Entscheidungen und Erfahrungen, die uns zuteil werden, ohne dass wir sie verändern können?</p>
<p>Was ist Ihre spontane Reaktion auf meine Behauptung? <img class="aligncenter size-large wp-image-1018" title="Spiegelung in der Brille" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/spiegelungbrille-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<h2>Wir können vieles tun.… <a href="http://schlosser.info/die-eigene-sichtweise-macht-die-realitaet-aus/" class="read_more">Weiterlesen...</a></h2>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zwar schon Mitte Januar, doch ich bekam einige Fragen, wie ich denn meinen Jahresanfangs-Tweet gemeint hätte, den ich als Jahresspruch auch per Audiobotschaft meinen Mitarbeitern sandte (was diese sehr begrüßten). Dieser lautete:</p>
<blockquote><p>»Das neue Jahr unterscheidet sich vom alten dadurch, was du daraus machst. Es wird nicht ein gutes Jahr, sondern du machst es zu einem Guten.«</p></blockquote>
<p>Was ist aber nun mit Gegebenheiten, die wir nicht beeinflussen können? Gibt es denn nicht Ereignisse, Entscheidungen und Erfahrungen, die uns zuteil werden, ohne dass wir sie verändern können?</p>
<p>Was ist Ihre spontane Reaktion auf meine Behauptung? <img class="aligncenter size-large wp-image-1018" title="Spiegelung in der Brille" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/spiegelungbrille-1024x768.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<h2>Wir können vieles tun.</h2>
<p>Zunächst gilt: Handeln ist seliger denn reden. Es kommt durchaus aufs <em>machen</em> an. Wir können mehr beeinflussen, als wir denken. Natürlich haben unsere Handlungen wiederum Nebenwirkungen, die es zu bedenken gilt. Jemand, der sich steuerlich sehr stark belastet fühlt, könnte auswandern. Nebenwirkungen: vollständige Änderung des Lebens. Oder er hinterzieht Steuern. Nebenwirkungen: Damit macht er sich strafbar und riskiert entsprechende Strafen. Oder, wenn ihm eben wichtig ist, nicht viel Steuern zu zahlen, aber nicht wichtig ist, viel Geld zu besitzen, dann spendet er im großen Stil. Nebenwirkungen: ein gutes Gewissen.</p>
<h2>Es gibt Ereignisse, die wir nicht beeinflussen können.</h2>
<p>Ja. Die gibt es. Zum Beispiel im Beruflichen. Der Kunde, den wir bei einer Softwareevaluierung lange begleitet haben, gibt den Zuschlag jemand anders, obwohl es die ganze Zeit gut aussah und wir positive Rückmeldung bekamen. Am Ende gab es dann vielleicht andere Gründe als technische Überlegenheit und ROI, die in der Struktur und der Historie gelegen waren. Macht es das Jahr zu einem schlechten? Nun, zur finanziellen Erquickung des Vertriebsbeauftragten trägt dieses Ereignis freilich nicht bei. Aber haben wir nicht gut mit dem Kunden zusammengearbeitet? Das war doch eine schöne Erfahrung. Der Kunde hat ein positives Bild von uns bekommen. Menschlich war das Projekt ein Gewinn. Die Mitarbeiter haben durch die Aufgabenstellung dazugelernt. Und der Blick für interne Abhängigkeiten auf Kundenseite schärft sich fürs nächste Mal.</p>
<p>Ist das nicht Schönrednerei? Ist das nicht das, was Politiker im Amt regelmäßig tun, um wiedergewählt zu werden?</p>
<h2>Wahrnehmung ist nicht Realität.</h2>
<p>Zwischen positiver Sichtweise und Schönrednerei ist ein Unterschied. Ein Schönredner negiert Negatives (!), ignoriert oder verdreht Fakten, um anderen etwas vorzumachen. Er wirkt also nach außen. Ein Mensch mit positiver Sichtweise wirkt nach innen, auf sich selbst. Er sucht nach positiven Aspekten, und benennt dennoch Nachteile.</p>
<p>Der Opfer-Typus beklagte sich bei einer einstündigen Zugverspätung : »Oh, diese Bahn. Immer kommen alle Züge zu spät. Jetzt musste ich so lange warten. Ach, das das immer mir passieren muss.«</p>
<p>Ein Schönredner sagt vielleicht »Ach, die paar Minuten, und rein statistisch fällt das bei meiner Reisedauer gar nicht ins Gewicht. Und bei den vielen Zügen, die fahren, kann ja mal was danebengehen.«</p>
<p>Der Mensch mit positiver Sichtweise sagt wahrscheinlich eher »Ja, der Zug war leider eine Stunde verspätet, die ich gerne schon zu Hause verbracht hätte. Gottlob saß ich schon im Zug und hatte meinen Computer dabei. So konnte ich meine Arbeit beenden, nutzte auf diese Weise die Zeit.«</p>
<p>Dieselben Fakten. Drei verschiedene Sichtweisen. Und die Sichtweise wirkt ja auch wieder auf die eigene Motivation zurück, <a href="http://procharisma.de/?p=175" class="liexternal">wie Julia Sobainsky in ihrem Blog schreibt</a>.</p>
<p>Viele fokussieren sich gerne auf die Schattenseiten einer Begebenheit. Das finde ich durchaus hilfreich bei Begebenheiten, die ich selbst beeinflussen kann, denn auf diese Weise kann ich aus eigenen Fehlern oder Fehlern anderer lernen. Bei Ereignissen, die außerhalb meines Einflussbereiches liegen, ist der Lerneffekt jedoch sehr begrenzt. Hier verfällt man leicht im Jammerei, die einen runterzieht und demoralisiert. Was habe ich also davon?</p>
<p>Was bewirkt es Positives in mir, über den verlorenen Kunden zu jammern? Was hilft es mir, übers Wetter zu jammern? Was hilft es mir, über einen Arbeitsprozess in der Firma zu jammern, den ich nicht ändern kann? Nichts. Warum sollte ich dann die Begebenheit so sehen?</p>
<p>Roland Kopp-Wichmann hebt im Beitrag über die <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/4484/ihre-wahrnehmung-der-welt-ist-eine-phantasie-die-mit-der-realitat-ubereinstimmt" class="liexternal">Wahrnehmung der Welt</a> besonders den Unterschied zwischen Realität und Wahrnehmung hervor, und weist darauf hin, dass »unser Modell von der Welt, das unser Gehirn entwirft, richtig ist […], wenn das Modell für uns funktioniert«. Ich möchte noch weiter gehen und meine, dass wir durchaus in der Lage sind, unsere Sicht der Dinge zu beeinflussen. Dazu empfehle ich auch meine Buchbesprechung zu <a href="http://schlosser.info/gelesen-paul-watzlawick-wie-wirklich-ist-die-wirklichkeit-wahn-tauschung-verstehen/" class="liinternal">»Wie wirklich ist die Wirklichkeit« von Paul Watzlawick</a>, welcher den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus" rel="nofollow" class="liwikipedia">Konstruktivismus</a> einem breiten Publikum bekannter gemacht hat. Und Artarra legt uns in ihrem Blog den Vorteil von <a href="http://artarra.com/?p=683" class="liexternal">Enthaltsamkeit bei Nachrichten</a> dar.</p>
<h2>Ich habe immer die Wahl, <em>wie</em> ich etwas bewerte.</h2>
<p>Egal was geschieht: <em>Wie</em> ich diese Realität wahrnehme, ist meine Sache. Und dadurch kann das Jahr schon besser werden.</p>
<p>Also, werde ich etwas genauer (was nun nicht mehr in einen Tweet passt):</p>
<blockquote><p>Das neue Jahr unterscheidet sich vom alten dadurch, was du daraus machst und wie du es siehst. Es wird ein gutes Jahr, wenn du dein Möglichstes dazu tust und alles andere neugierig und positiv aufnimmst.</p></blockquote>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/die-eigene-sichtweise-macht-die-realitaet-aus/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>7 Gründe, Störer und Angreifer in Präsentationen wertzuschätzen</title>
		<link>http://schlosser.info/7-gruende-stoerer-und-angreifer-in-praesentationen-wertzuschaetzen/</link>
		<comments>http://schlosser.info/7-gruende-stoerer-und-angreifer-in-praesentationen-wertzuschaetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 09:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Angreifer]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenrufer]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum stört der Störer? Weil er stört, schon klar. Aber warum tut er das? Und was kann mir das als Vortragender eventuell sagen? <a class="more-link" href="http://schlosser.info/7-gruende-stoerer-und-angreifer-in-praesentationen-wertzuschaetzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum stört der Störer? Weil er stört, schon klar. Aber warum tut er das? Und was kann mir das als Vortragender eventuell sagen?</p>
<p>In ihrem Beitrag “<a href="http://www.vnr.de/b2c/lebensberatung/persoenlichkeitsentwicklung/angriffe-durch-zuhoerer-in-der-praesentation.html" class="liexternal">Angriffe während der Präsentation</a>” rät Julia Sobainsky zu drei Strategien, mit Angreifern in einem Vortrag umzugehen: entkräften, umdrehen, nicht ernst nehmen. In meinem Artikel möchte ich dies erweitern: Wertschätzen. Für die meisten Redner dürfte es im Vortrag selbst schwierig sein, zwischen einem Zwischenrufer und Angreifer zu unterscheiden, und deshalb erweitere ich die Themenstellung bewusst auf Zwischenrufer. Denn meist kommt auch ein Angriff nicht als Killerphrase wie “das hat schon vor 20 Jahren nicht funktioniert”, sondern als Frage. Und selbst nicht zielführende oder unangebrachte oder suggestive Fragen einfach abzubügeln kann ziemlich nach hinten losgehen, vor allem wenn sie von Schlüsselzuhörern vorgebracht werden.<!--more--></p>
<p>So mancher, der mir in meinen Vorträgen im kleinen Rahmen zunächst negativ auffiel, hat sich später als wahrer Macher und Proponent entpuppt. Hätte ich ihn schon früh abgebügelt, wäre ich zu der positiven Zusammenarbeit wahrscheinlich nicht mehr vorgedrungen.</p>
<p>Es gibt ganz verschiedene Arten von Zwischenrufern und Fragern, die Jim Anderson in “<a href="http://www.theaccidentalcommunicator.com/heckler/inside-the-mind-of-a-heckler" class="liexternal">Inside The Mind Of A Heckler</a>” am englischen Wort H-O-S-T-I-L-E kategorisiert. Ich nehme mir lieber das Wort U-R-S-A-C-H-E. Denn für jede Störung gibt es eine Ursache.</p>
<p>Die wenigsten Menschen stören um des Störens willen, sondern haben ein unbewusstes Interesse. Je mehr Ihnen als Vortragender dieses klar ist, desto besser können Sie mit den Auswirkungen umgehen</p>
<ul>
<li><strong>U</strong>nhold: Dieser Typus ist einfach unhöflich zu Ihnen. Oft hat er ein geringes Selbstwertgefühl und braucht das Kräftemessen mit Ihnen zur Selbstbestätigung.</li>
<li><strong>R</strong>hetoriker: Diesem Typus geht es um Macht. Er will selbst sprechen, und fällt Ihnen oft aggressiv ins Wort, um Sie verbal zu bedrohen und einzuschüchtern.</li>
<li><strong>S</strong>uperquerulant: Dieser Typus findet jede Idee doof und sagt zu allem erstmal nein. Oft brauchen diese Menschen Anerkennung. Geben Sie sie ihm.</li>
<li><strong>A</strong>bwesender: Dieser Typus tippt wie wild in sein Laptop oder Telefon. Er braucht das Gefühl der Verbundenheit, und offensichtlich hat er diese Verbindung mit Ihrem Vortrag nicht gefunden. Holen Sie die Zuhörer ab.</li>
<li><strong>C</strong>leverle: Der ganz eifrige Typus antwortet immer als erster, wenn Sie eine Frage stellen, und versucht dann die Diskussion zu leiten. Loben Sie ihn.</li>
<li><strong>H</strong>ängengelassener: Dieser Typus fällt durch scheinbare Ahnungslosigkeit auf, dass er Ihrem Vortrag nicht folgen kann und deshalb unpassende Fragen stellt. Ganz ehrlich: das spricht nicht für Ihren Vortrag. Holen Sie die Zuhörer ab.</li>
<li><strong>E</strong>xperte: Dieser Typus denkt, dass er mehr weiß als der Vortragende, und tut dies auch bei jeder Gelegenheit kund. Er braucht meist Anerkennung für seinen Expertenstatus.</li>
</ul>
<p>All diese Typen gibt es. Sie müssen sie ja nicht lieben. Aber wertschätzen ist ein Anfang. Jeder dieser Menschen sitzt wahrscheinlich deshalb in Ihrem Vortrag, weil er etwas beitragen kann und Interesse hat. Jeder dieser Menschen hat Bedürfnisse. Bedürfnisse an sich sind zunächst wertfrei, also weder schlecht noch gut. Erst die daraus erwachsenden Handlungen können sich negativ auf Ihren Vortrag auswirken. Trennen Sie deshalb emotional die Handlung eines Menschen vom Menschen selbst.</p>
<p>Nächste Woche schreibe ich Ihnen, was sich meiner Erfahrung nach als Reaktion auf Störer bewährt hat.</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/7-gruende-stoerer-und-angreifer-in-praesentationen-wertzuschaetzen/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lesen: Daniel Tammet &#8211; Elf ist freundlich und Fünf ist laut</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 16:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Autismus]]></category>
		<category><![CDATA[Biografie]]></category>
		<category><![CDATA[Harmonie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Elf-ist-freundlich-F%C3%BCnf-laut/dp/349142108X%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349142108X" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VfzFrmwOL._SL110_.jpg" width="72" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Elf-ist-freundlich-F%C3%BCnf-laut/dp/349142108X%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349142108X" class="liexternal">Elf ist freundlich und Fünf ist laut</a></h3>
<p class="author">Maren Klostermann (Übersetzer).					Patmos 2007, 					Gebundene Ausgabe,				248 Seiten,				&#8364;&#160;19,90</p>
</div>
<blockquote><p>“&#8230;und Ihnen die Zuversicht vermitteln, dass es letzten Endes möglich ist, ein glückliches und produktives Leben zu führen. Ich bin der lebende Beweis dafür.”</p></blockquote>
<p>Ein Savant ist ein Autist oder Asperger mit besonderen Fähigkeiten, wie etwa hoher Gedächtnisleistung, grandiosen Rechenkünsten oder besonderem Sprachverständnis. Synästhesie ist ein davon unabhängiges Phänomen, bei dem Menschen für bestimmte Buchstaben, Worte oder Zahlen andere Sinneseindrücke wie Formen, Farben, Gerüche oder Klänge spüren. Daniel Tammet vereint beide Phänomene, und er hat ein Buch über sich geschrieben: <em>Elf ist freundlich </em>… <a href="http://schlosser.info/lesen-daniel-tammet-elf-ist-freundlich-und-fuenf-ist-laut/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Elf-ist-freundlich-F%C3%BCnf-laut/dp/349142108X%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349142108X" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41VfzFrmwOL._SL110_.jpg" width="72" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Elf-ist-freundlich-F%C3%BCnf-laut/dp/349142108X%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D349142108X" class="liexternal">Elf ist freundlich und Fünf ist laut</a></h3>
<p class="author">Maren Klostermann (Übersetzer).					Patmos 2007, 					Gebundene Ausgabe,				248 Seiten,				&#8364;&#160;19,90</p>
</div>
<blockquote><p>“&#8230;und Ihnen die Zuversicht vermitteln, dass es letzten Endes möglich ist, ein glückliches und produktives Leben zu führen. Ich bin der lebende Beweis dafür.”</p></blockquote>
<p>Ein Savant ist ein Autist oder Asperger mit besonderen Fähigkeiten, wie etwa hoher Gedächtnisleistung, grandiosen Rechenkünsten oder besonderem Sprachverständnis. Synästhesie ist ein davon unabhängiges Phänomen, bei dem Menschen für bestimmte Buchstaben, Worte oder Zahlen andere Sinneseindrücke wie Formen, Farben, Gerüche oder Klänge spüren. Daniel Tammet vereint beide Phänomene, und er hat ein Buch über sich geschrieben: <em>Elf ist freundlich und Fünf ist laut</em>.<!--more--></p>
<p>Sein Autismus ermöglicht ihm sehr vieles im Leben, was dem durchschnittlichen Menschen verwehrt bleibt, schränkt jedoch auch vieles in seinem Leben ein, besonders in Verbindung mit der Synästhesie, die ihn Zahlen als Farben, Töne oder Formen wahrnehmen lässt und eine Art von Harmonie erforderlich macht, die die Welt oftmals nicht bieten kann.</p>
<p>Das einzigartige an Daniel Tammet ist, dass er, wie er selbst schreibt, “nicht unter einer besonders schweren Behinderung leide, die häufig mit Begabungen wie den meinen einhergehen.” Auf diese Weise legt Tammet ein Werk vor, welches den Leser in eine unbekannte Welt führt, eine Welt, die wie eine weitere Sinnesschicht auf der uns bekannten liegt.</p>
<p>Tammet erzählt eindringlich von seiner Kindheit und Jugend, in der rückblickend bereits von Anfang an Anzeichen des Asperger Syndroms und der Synästhesie auftraten. Die Symptome verwirrten ihn zum einen und führten dazu, dass er sich von vielem ausgeschlossen fühlte, stellten jedoch auf der anderen Seite eine Bereicherung dar. Ich kann mir wohl vorstellen, dass die Harmonie eines Wortes, einer Zahl, einer Farbe ein sehr beglückender Sinneseindruck sein kann.</p>
<p><em>Elf ist freundlich und Fünf ist laut</em> ist ein launiges Buch, das Anekdoten mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verbinden weiß und daneben seine Stärke daraus bezieht, dass die Eindrücke aus erster Hand stammen. Tammet und die Leser haben das Glück, dass er ganz präzise zu beschreiben vermag, was in ihm vorgeht, und wie sich die Welt für ihn darstellt. Und dabei geht es nicht nur um die faszinierenden Aspekte von Savants und Synästheten, sondern auch um die Schilderungen seiner eigenen Eindrücke des Asperger Syndroms.</p>
<p>Besonders gefallen mir an diesem Buch auch die eingestreuten Skizzen von Daniel Tammet, in denen er einzelne Aspekte wie etwa sein visuelles Gefühl beim Multiplizieren von Zahlen oder beim Sprechen in fremden Sprachen beschreibt. Die Fähigkeit, in wenigen Tagen eine fremde Sprache fließend zu beherrschen, hat Tammet denn auch bereits auf einige Reisen geführt, die er wiederum auf seine eigene Weise Revue passieren lässt.</p>
<p>Ich mag dieses Buch. Es ist weder ein Mitleidspamphlet, wie es zu dem Thema ja einige gibt, noch ein Werk der Verklärung der Fähigkeiten Tammets, sondern einfach eine ganz persönliche Erklärung, er schreibt genau und anschaulich. Die Übersetzung von Maren Klostermann finde ich ebenfalls gelungen, da die Spracheindrücke Tammets auch im Deutschen wirken.</p>
<p>Layout und Satz von <em>Elf ist freundlich und Fünf ist laut</em> sind schlicht, aber harmonisch. Neben einigen Skizzen Tammets ist am Anfang jedes Kapitels eine Skizze des Sinneseindrucks von Tammet des jeweiligen Kapitels abgebildet, was ich eine schöne Idee finde.</p>
<p>Wer Autismus aus der Sicht eines Autisten lesen möchte, der nehme dieses Buch zur Hand.</p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/dp/349142108X?tag=joachimschlos-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=349142108X&amp;adid=0PDF63Z0BR878V396F7B&amp;" class="liexternal">Bei Amazon kaufen…</a></em></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/lesen-daniel-tammet-elf-ist-freundlich-und-fuenf-ist-laut/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lesen: Eckart von Hirschhausen – Glück kommt selten allein</title>
		<link>http://schlosser.info/lesen-eckart-von-hirschhausen-gluck-kommt-selten-allein/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 15:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Welch eine Wohltat, dieser Hirschhausen. Mir tut dieses Buch über Glück einfach gut. Denn es ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, es ist persönlich, und es erweitert den Horizont. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/lesen-eckart-von-hirschhausen-gluck-kommt-selten-allein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3498029975?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3498029975" class="liimagelink"><img class="alignleft" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/517rIT-NbvL._SL160_.jpg" alt="" width="98" height="160" /></a>Welch eine Wohltat, dieser Hirschhausen. Obgleich man ihm berechtigterweise in jüngerer Zeit eine mediale Überpräsenz vorwerfen könnte, und er mit seinem Sendungsbewußtsein durchaus aneckt, tut mir dieses Buch über Glück einfach gut. Denn es ist mit einem Augenzwinkern geschrieben, es ist persönlich, und es erweitert den Horizont. Zumindest meinen. Nebenbei, aber nicht ganz nebensächlich ist das Glücksbuch auch das am schönsten gesetzte (im Sinne von <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">Typografie</a>) und gestaltete (im Sinne von grafischen Ideen) Buch, das ich seit langem in Händen hielt.</strong></p>
<p>So ist schon das Lesen an sich eine Wohltat, weil das Layout und die Buchqualität stimmen. Ein schöner Seitenspiegel gibt dem Auge kurze Wege und viel Halt. Originelle Piktogramme sind sparsam und bedacht eingesetzt. Treffende, teilweise skurrile Fotos ergänzen den Text und ab und an gibt es eine schön gestaltete kleine Übungsaufgabe (Hirschhausen nennt dies “Bastelbogen”). Nicht zu vergessen sind die hervorragenden Glücksmomente von Lesern, die jeweils nach einem Kapitel auf einer eigenen Seite zu finden sind, und das schöne Daumenkino mit dem Pinguin in seinem Element.</p>
<p>Der Pinguin ist auch das Leitmotiv des Buches: Ein Pinguin sieht an Land behäbig aus, bewegt sich langsam und ungelenk. Im Wasser jedoch ist er ein eleganter, wendiger und unglaublich effizienter Schwimmer. Wasser ist die ideale Umgebung für den Pinguin. Der Pinguin wird nie gut klettern können, an wievielen Workshops und Trainings dazu er auch teilnimmt. Jeder hat seine natürliche Umgebung, in der er gut ist. Es geht nur darum, diese zu finden.</p>
<p>Was aber, wenn die ideale Umgebung für einen selbst nicht die ist, die man sich immer vorgestellt hat? Dazu gibt Hirschhausen nur wenig Hilfestellung. Der Prozeß, sich mit seiner persönlichen idealen Umgebung anzufreunden, wird für manche schmerzlich sein, auch wenn sie darin viel besser bestehen können. Denn ein Pinguin, dessen größter Traum eben das Klettern auf Bäumen ist, wird davon nicht so einfach lassen wollen. Deswegen ist es hilfreich, dass das Glück nicht nur vom eigenen Wohlfühlen in der idealen Umgebung kommt, sondern auch noch aus anderen Bereichen.</p>
<p>Das Thema Glück gliedert Hirschhausen in fünf Bereiche:</p>
<ol>
<li>Das Glück der <strong>Gemeinschaft</strong>. Das Glück <strong>mit anderen</strong> ist hier Thema, und daß man trotzdem nicht den anderen für sein Glück verantwortlich machen kann.</li>
<li>Das Glück des <strong>Zufalls</strong>. Glück läßt sich nicht planen. Es läßt sich nur fördern. Und manchmal kommt es unverhofft. Wer die <strong>Augen offen</strong> hält, hat mehr davon.</li>
<li>Das Glück des <strong>Moments</strong>, des <strong>Genusses</strong>. Wer aber die ganze Zeit nur genießt, ist auch nicht glücklicher. Der Wechsel macht&#8217;s</li>
<li>Das Glück der <strong>Selbstüberwindung</strong>. Glück kommt mit dem Tun. Kreativität und Produktivität als Quellen des Glücks, ganz nach dem Leitsatz &#8220;Jeder ist seines Glückes Schmied, aber nicht jeder Schmied ist glücklich.&#8221; Aber auch “<strong>Flow</strong>” statt “Schweinehund”.</li>
<li>Das Glück der <strong>Fülle</strong>. Hier geht es um die Muße, um das <strong>Naturerlebnis</strong>, die Stille, und Spiritualität.</li>
</ol>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Gl%C3%BCck-kommt-selten-allein/dp/3498029975%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3498029975" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41YMR5tMHJL._SL110_.jpg" width="67" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Gl%C3%BCck-kommt-selten-allein/dp/3498029975%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3498029975" class="liexternal">Glück kommt selten allein &#8230;</a></h3>
<p class="author">Eckart von Hirschhausen.					Rowohlt 2009, 					Gebundene Ausgabe,				384 Seiten,				&#8364;&#160;9,70</p>
</div>
<p> Dieses Buch ist derart positiv, dass wohl manche damit hadern werden. Diese könnten sich dann überlegen, weshalb sie ein Problem mit Optimismus haben, und wie sie fremdem Optimismus selbst offener und optimistischer gegenübertreten können.</p>
<p>Hirschhausens Glücksbuch hat das Zeug, meinen Buchpreis &#8220;<em>Most life-changing book 2010</em>&#8221; zu gewinnen.</p>
<p><strong>Lesen Sie dieses Buch. Es wird Ihnen gut tun.</strong></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/lesen-eckart-von-hirschhausen-gluck-kommt-selten-allein/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gelesen: Thorsten Havener &#8211; Ich weiss, was du denkst</title>
		<link>http://schlosser.info/gelesen-thorsten-havener-ich-weiss-was-du-denkst/</link>
		<comments>http://schlosser.info/gelesen-thorsten-havener-ich-weiss-was-du-denkst/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 05:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Thorsten Haveners Buch ist sehr viel besser, als der Titel vermuten lässt. Gut verständlich führt er in die Tradition der Gedankenleser ein, erklärt Prinzipien der Wahrnehmung und Signale des Körpers und gibt - wo angebracht - weiterführende Literaturhinweise. Mir gefällt der positive Grundton des Buches. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/gelesen-thorsten-havener-ich-weiss-was-du-denkst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499625202/joachimschlos-21" class="liimagelink"><img class="alignleft" style="margin-left: -15px; margin-right: -15px;" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WVt%2BmJ5KL._SL500_AA300_.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Thorsten Haveners Buch ist sehr viel besser, als der Titel vermuten lässt. Gut verständlich führt er in die Tradition der Gedankenleser ein, erklärt Prinzipien der Wahrnehmung und Signale des Körpers und gibt &#8211; wo angebracht &#8211; weiterführende Literaturhinweise. Mir gefällt der positive Grundton des Buches.</p>
<p>Hier geht es nicht darum, einen Vorteil aus genauem Beobachten zu ziehen, sondern dem Leben eine positive Seite abgewinnen zu können. Gleichzeitig schärft es die Sinne für die Tricks und Verführungen in Werbung und Verkauf, die einem in der modernen Welt begegnen.</p>
<p>&#8220;Die Welt ist das, wofür wir sie halten&#8221;, mit dieser Kapitelüberschrift beginnt Havener sein Buch und erläutert darin, wie sehr sich Wirklichkeit und unsere Wahrnehmung ihrer unterscheiden können, und wie sich unsere Wahrnehmung wiederum auf unser Tun auswirkt. Darüber gibt es übrigens ein schönes Buch von Paul Watzlawick, welches ich in <a href="http://schlosser.info/gelesen-paul-watzlawick-wie-wirklich-ist-die-wirklichkeit-wahn-tauschung-verstehen/" title="Gelesen: Paul Watzlawick – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen." class="liinternal">einem früheren Beitrag</a> besprach.</p>
<p>Im nächsten Kapitel geht es um die Wechselwirkung von Gedanken und Aktionen des Körpers, und damit einen Kernbereich, den Havener für seine Kunst des &#8220;Gedankenlesens&#8221; nutzt. Jeder Körperteil spiegelt das Denken auf seine eigene Weise wider. Havener bietet in jedem Kapitel auch kleine Übungen und Selbstversuche, um das Gelesene am eigenen Leib zu erfahren.</p>
<p>Nach diesen Grundlagen geht es an die verschiedenen Formen der Suggestion und damit auch das bewußte Nutzen der obigen Wechselwirkungen bei sich selbst und anderen. Dabei verwendet Havener sowohl bewußte verbale Sprache als auch Körpersprache, um bestimmte Reaktionen hervorzurufen.</p>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Ich-wei%C3%9F-was-denkst-Geheimnis/dp/3499625202%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499625202" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/410MJ2AkHVL._SL110_.jpg" width="66" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Ich-wei%C3%9F-was-denkst-Geheimnis/dp/3499625202%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3499625202" class="liexternal">Ich weiß, was du denkst</a></h3>
<p class="author">Thorsten Havener.					rororo 2009, 					Taschenbuch,				192 Seiten,				&#8364;&#160;11,00</p>
</div>
<p> Es schließen sich drei kurze Kapitel an, welche einen Ausblick auf die weiteren Möglichkeiten geben wie etwa Mentaltraining. Noch wichtiger ist ihm aber das bewußte Leben, die positive Grundhaltung und das Denken außerhalb der ausgetretenen Pfade und Straßen. Havener lädt seine Leser ein, wach und aufmerksam durch Leben zu gehen und seinen Mitmenschen wohlgesonnen zu begegnen, und auf Pläne konkrete Taten folgen zu lassen. Denn so wird auch das eigene Leben bereichert. Und das, denke ich, ist eine erstrebenswerte Grundhaltung.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499625202/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3499625202" class="liexternal">Thorsten Haveners Buch bei Amazon kaufen&#8230;</a></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/gelesen-thorsten-havener-ich-weiss-was-du-denkst/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>9 Wege, mit schwierigen Mitmenschen umzugehen</title>
		<link>http://schlosser.info/9-wege-mit-schwierigen-mitmenschen-umzugehen/</link>
		<comments>http://schlosser.info/9-wege-mit-schwierigen-mitmenschen-umzugehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 20:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.schlosser.info/9-wege-mit-schwierigen-mitmenschen-umzugehen/</guid>
		<description><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://lh6.ggpht.com/_lOYcmLve5Ro/TCpVOCnfhyI/AAAAAAAAAng/znkq7ul0BYU/s912/IMG_0290.JPG" alt="" width="547" height="364" /> Jeder hat wohl schon das Unbehagen verspürt, das einen beim Kontakt mit manchen Vertretern der menschlichen Spezies befängt. <em><a href="http://www.lifehack.org/articles/communication/9-ways-to-manage-people-who-bother-you.html" class="liexternal">Lifehack hat bekannte, aber sehr schön zusammengefasste Ratschläge parat</a></em>, wie man mit solchen Mitmenschen umgehen kann, um das eigene Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.</p>
<p>Für diejenigen, denen das Lesen auf Deutsch leichter fällt als auf Englisch, fasse ich hier zusammen:</p>
<ol>
<li>Du kannst nur dich selbst ändern.</li>
<li>Werde dir über deine Grenzen klar.</li>
<li>Sage vorher, woran man bei dir ist.</li>
<li>Sei hart, wenn es nötig ist.</li>
<li>Ignorier sie.</li>
<li>Nehm’s nicht persönlich.</li>
<li>Schau, wie andere mit ihnen umgehen.</li>
<li>Sei liebenswürdig.</li>
<li>Hilf ihnen, ihr Problem </li>… <a href="http://schlosser.info/9-wege-mit-schwierigen-mitmenschen-umzugehen/" class="read_more">Weiterlesen...</a></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" style="margin-top: 10px; margin-bottom: 10px;" src="http://lh6.ggpht.com/_lOYcmLve5Ro/TCpVOCnfhyI/AAAAAAAAAng/znkq7ul0BYU/s912/IMG_0290.JPG" alt="" width="547" height="364" /> Jeder hat wohl schon das Unbehagen verspürt, das einen beim Kontakt mit manchen Vertretern der menschlichen Spezies befängt. <em><a href="http://www.lifehack.org/articles/communication/9-ways-to-manage-people-who-bother-you.html" class="liexternal">Lifehack hat bekannte, aber sehr schön zusammengefasste Ratschläge parat</a></em>, wie man mit solchen Mitmenschen umgehen kann, um das eigene Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.</p>
<p>Für diejenigen, denen das Lesen auf Deutsch leichter fällt als auf Englisch, fasse ich hier zusammen:</p>
<ol>
<li>Du kannst nur dich selbst ändern.</li>
<li>Werde dir über deine Grenzen klar.</li>
<li>Sage vorher, woran man bei dir ist.</li>
<li>Sei hart, wenn es nötig ist.</li>
<li>Ignorier sie.</li>
<li>Nehm’s nicht persönlich.</li>
<li>Schau, wie andere mit ihnen umgehen.</li>
<li>Sei liebenswürdig.</li>
<li>Hilf ihnen, ihr Problem zu finden.</li>
</ol>
<p>Zu jedem Punkt finden sich Erläuterungen finden direkt im <a href="http://www.lifehack.org/articles/communication/9-ways-to-manage-people-who-bother-you.html" class="liexternal">Originalartikel</a>. Der wichtigste Punkt für mich persönlich ist der erste. Gräm dich nicht darüber, wie andere sind, und denke nicht du könntest sie mit deinem Gram ändern. Ändern kannst du nur dich selbst und damit die Art, wie du mit deinem Gegenüber umgehst. Und nur dadurch kann der andere zu einer Änderung angeregt werden.</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/9-wege-mit-schwierigen-mitmenschen-umzugehen/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gelesen: Manfred Lütz &#8211; Gott. Eine kleine Geschichte des Größten</title>
		<link>http://schlosser.info/gelesen-manfred-lutz-gott-eine-kleine-geschichte-des-grosten/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 14:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Buch über Gott? Gibt's da nicht schon mehrere ganz alte? Schon, aber Manfred Lütz packt die Sache anders an. Er erkennt den Gotteszweifel an, nimmt den Atheismus und Gottes-Skepsis als vielfältige Strömung wahr, um dann dessen einzelnen Arten zu analysieren und durch Inkonsistenzen als meist verständliche, dennoch persönliche Ausflüchte zu aufzudecken als sogenannten „schlampigen“ Atheismus. Die vielfältige Skepsis an Gott und speziell der scheinbare Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist oft ein Mißverständnis beziehungsweise ein Konstrukt der Publizistik. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/gelesen-manfred-lutz-gott-eine-kleine-geschichte-des-grosten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Gott-Eine-kleine-Geschichte-Gr%C3%B6%C3%9Ften/dp/3629021581%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3629021581" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/31xu-2zNSnL._SL110_.jpg" width="72" height="110" alt=""/></a><br />
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<p class="author">Manfred Lütz.					Pattloch 2007, 					Gebundene Ausgabe,				320 Seiten,				&#8364;&#160;13,80</p>
</div>
<p> Ein Buch über Gott? Gibt&#8217;s da nicht schon mehrere ganz alte? Schon, aber Manfred Lütz packt die Sache anders an. Er erkennt den Gotteszweifel an, nimmt den Atheismus und Gottes-Skepsis als vielfältige Strömung wahr, um dann dessen einzelnen Arten zu analysieren und durch Inkonsistenzen als meist verständliche, dennoch persönliche Ausflüchte zu aufzudecken als sogenannten „schlampigen“ Atheismus. Die vielfältige Skepsis an Gott und speziell der scheinbare Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist oft ein Mißverständnis beziehungsweise ein Konstrukt der Publizistik.<!--more--></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_L%C3%BCtz" rel="nofollow" class="liwikipedia">Manfred Lütz</a>, gelernter Psychotherapeut und Theologe beginnt die Reise bei der Kunst und deren Wechselwirkung mit der Religion. Warum wirkt Kunst auf das spirituelle Verlangen der Menschen? Das bringt die Ausführungen zur Psychologie, zum Vergleich und Unterschied von Glauben und psychischer Erkrankung. Ein treffendes Zitat aus dem Kapitel ist „zu behaupten, die Psychologie könne etwas über Gott sagen, hieße, man könne etwas über die Zauberflöte sagen, wenn man genau die Bühnenmaschinerie untersucht hat […] und vielleicht noch den psychischen Befund aller Sänger verfügt.“</p>
<p>Dann geht es an den Atheismus. Das heißt, eigentlich die Atheismen, denn derer gibt es viele. Der am häufigsten anzutreffende ist wohl der Ich-möchte-mir-keine-Gedanken-machen-Atheismus, gefolgt vom Freiheits-Atheismus. Den meisten Atheismen ist gemein, dass die Gesellschaft nicht mehr funktioniert, wenn alle diesen Prinzipien folgen und so leben, als gäbe es keinen Gott. Der Autor selbst nennt einige Beispiele von bekennenden Atheisten, die von der zunehmenden Gottlosigkeit der Gesellschaft beunruhigt sind. Verschieden sind jedoch die Arten von Gott, die der jeweilige Atheismus ablehnt, und dadurch einen jeweiligen „Gott der Atheisten“ kreiert. Im Altertum war das ein monotheistischer Gott, der anstelle einer Götterwelt trat, in der Neuzeit beispielsweise Natur als Gott anstatt des „personalen einen Gott“, oder auch Fortschritt und Technik anstatt Spiritualität.</p>
<p>Ein wesentliches Argument des Atheismus seit dem Mittelalter war, dass die Naturgesetze ja deterministisch sind und deswegen keinen willkürlich agierenden Gott zuließen. Dieses letzte Argument wurde von Max Planck durch die Vorstellung und spätere Bestätigung der Quantentheorie auf ganz wissenschaftliche Weise zerstört, quasi als Kollateralschaden. Denn wenn die Natur eben doch würfelt, dann kann es auch einen geben, der diese Würfel bedient.</p>
<p>Was treibt die Menschen an, wie bedingt das Streben nach Glück auch die Sehnsucht nach Gott? Manfred Lütz geht weiter, beleuchtet Ansätze von Wissenschaftlern und räumt im Vorübergehen mit dem Mißverständnis auf, der Konflikt zwischen der Kirche und Galilei wäre wegen dessen Weltsicht entstanden – es war vielmehr der Umstand, dass Galilei nicht wie heute in der Wissenschaft üblich, seine Sicht als falsifizierbare Theorie sondern als absolute Wahrheit darstellte. Ebenso zeigt er, dass zwischen Darwinismus und Gott kein echter Konflikt besteht, sondern erst später daraus abgeleitet wurde. Sodann geht es zur Philosophie, zu den verschiedenen Religionen – wobei Lütz sich angenehm aus dem Relativismus hervorhebt und eindeutig Stellung fürs Christentum bezieht. Das Christentum als Konglomerat von Spiritualität, Gemeinschaft und Institution läßt schließlich durchaus Raum zu Kritik, die sich in der neueren Zeit hauptsächlich auf die Institution fokussiert. Der Autor schafft es meiner Ansicht nach hier besonders gut, die zentralen Konzepte des Christentums und den Kern freizulegen, bevor sich der Kreis schließt und er mit Kunst und Musik endet.</p>
<p>Manfred Lütz bezieht Stellung, ist darin jedoch sehr ausgewogen. Anstatt belehrend und dogmatisch oder romantisch seine Meinung durchzudrücken, baut er eine sehr gut nachvollziehbare Argumentationskette auf.  Er liest sich gut, dieser Lütz, auch weil er locker schreibt, dem scheinbaren Ernst des Themas nicht in der Sprache folgt und auch eine Lanze für die Leichtigkeit des Glaubens bricht. Hier versteckt sich keine Theorie hinter für Laien unverständlichen Fachtermini; es ist ein Buch für den Menschen.</p>
<p>Mir hat dieses Buch sehr gut getan, und so empfehle ich: Wer am Zweifeln mit seinem Glauben oder an Gott ist, der lese Manfred Lütz‘ Gott-Buch. Alle anderen auch.</p>
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		<title>Gelesen: David Allen &#8211; Wie ich die Dinge geregelt kriege (Getting Things Done)</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 10:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong></strong>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Wie-Dinge-geregelt-kriege-Selbstmanagement/dp/3492240607%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3492240607" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/418BpDWeB7L._SL110_.jpg" width="69" height="110" alt=""/></a><br />
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<p class="author">Helmut Reuter (Übersetzer).					Piper Taschenbuch 2007, 					Taschenbuch,				320 Seiten,				&#8364;&#160;9,99</p>
</div>
</p><p> Tausend Dinge stürmen auf Sie ein. In der Arbeit gibt es Projekte zu bearbeiten, nebenbei schaut noch der Chef rein, erteilt noch einen Auftrag, der Kollege bittet um einen Gefallen. Und irgendwas wollten Sie auf dem Heimweg noch machen? Dann brauchen Sie <strong>Getting Things Done</strong>, so der Originaltitel des Buches, das ich zu meinem &#8220;<strong>Lebensveränderndsten Buch 2009</strong>&#8221; erkoren habe. Die richtige Selbstorganisation hilft alle anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen, Stress vermeiden und schafft Raum zum Nachdenken.</p>
<p>Wie es geht?<!--more--></p>
<ol>
<li><strong>Erfassen. </strong><em>Alles</em>, </li>… <a href="http://schlosser.info/gelesen-david-allen-wie-ich-die-dinge-geregelt-kriege-getting-things-done/" class="read_more">Weiterlesen...</a></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>
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<p class="author">Helmut Reuter (Übersetzer).					Piper Taschenbuch 2007, 					Taschenbuch,				320 Seiten,				&#8364;&#160;9,99</p>
</div>
<p> Tausend Dinge stürmen auf Sie ein. In der Arbeit gibt es Projekte zu bearbeiten, nebenbei schaut noch der Chef rein, erteilt noch einen Auftrag, der Kollege bittet um einen Gefallen. Und irgendwas wollten Sie auf dem Heimweg noch machen? Dann brauchen Sie <strong>Getting Things Done</strong>, so der Originaltitel des Buches, das ich zu meinem &#8220;<strong>Lebensveränderndsten Buch 2009</strong>&#8221; erkoren habe. Die richtige Selbstorganisation hilft alle anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen, Stress vermeiden und schafft Raum zum Nachdenken.</p>
<p>Wie es geht?<!--more--></p>
<ol>
<li><strong>Erfassen. </strong><em>Alles</em>, was zu tun ist, muß <em>raus </em>aus dem Kopf. Und raus aus dem Posteingang, der eMail-Eingangsbox, raus aus irgendwelchen Zettelsammlungen. Denn all das belastet den Kopf, weil dieser ständig daran denkt, das noch &#8220;irgendetwas&#8221; zu tun ist. Alles muß in <em>einen</em> Stapel.</li>
<li><strong>Durcharbeiten.</strong> Jetzt gilt es, für <em>jeden </em>Zettel im Posteingang (oder das elektronische Äquivalent) zu entscheiden, was der nächste Schritt ist. Kein Zettel wird danach wieder in den Posteingang gelegt.
<ul>
<li>Kann man nichts unternehmen mit einem Teil, ist es entweder ein Fall für den Müll, fürs Archiv oder, falls es erst &#8220;reifen&#8221; muß, für einen Order <em>Vielleicht/Irgendwann</em>.</li>
<li>Kann man etwas damit tun, ist die Frage, was. Und ob es sich innerhalb von zwei Minuten erledigen läßt. Dann erledigt man das sofort. Ansonsten schauen, ob man selbst der richtige ist oder delegieren sollte. Wenn der Zettel danach immer noch da ist, dann ist es entweder ein Termin und gehört in den Kalender oder in die Liste der nächsten Schritte.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Organisieren.</strong> Die Liste der nächsten Schritte wird kategorisiert, indem man prüft, in welchem <em>Kontext</em> ein Teil abarbeiten kann. Das kann zum Beispiel <em>Büro</em> sein, oder <em>Unterwegs</em>, <em>Anrufe</em>, oder wenn man bestimmte <em>Personen</em> trifft, oder <em>zu Hause</em>. Mit Kontexten zu arbeiten, ist sehr praktisch, denn je nachdem, in welchem Umfeld man sich befindet, kann man sofort sehen, was man hier tun kann. Wenn ich zum Beispiel gerade Lust habe, zu telefonieren, schauen ich auf die Liste <em>Anrufe </em>und sehe sofort, wen ich alles zu welchem Thema anrufen soll.<br />
Schließlich gibt es noch die Kategorien <em>Vielleicht/Irgendwann</em> und <em>Projekte</em>. Ein Projekt ist alles, was mehr als einen nächsten Schritt hat. Die Projektliste enthält dann alle möglichen Referenzen und Ideen und ähnliches. Jeder nächste Schritt, der aus einem Projekt gewonnen wird, kommt dann wieder ganz normal in die anderen Kontext-Kategorien.</li>
<li><strong>Durchsehen.</strong> Täglich den Terminkalender prüfen, was anliegt, und die Listen der nächsten Schritte. Denn dann kommt das&#8230;</li>
<li><strong>Durchführen.</strong> Der Clou ist, so zu entscheiden, was man als nächstes tut, dass man kein schlechtes Gewissen haben muß wegen der Dinge, die man gerade <em>nicht</em>tut. Bei der Entscheidung können drei Modelle helfen:
<ul>
<li>Wenn man zu einem bestimmten Jetzt-Zeitpunkt entscheiden will, berücksichtigt man Kontext, Verfügbare Zeit, Verfügbare Energie und Priorität.</li>
<li>Man kann entweder &#8220;vorbestimmte Arbeiten&#8221; verrichten, oder &#8220;alles, was gerade anfällt&#8221;, oder man bestimmt seine Arbeiten selbst.</li>
<li>Von Zeit zu Zeit ist es angebracht, aus verschiedenen Höhen auf die Arbeit zu blicken und so zu sehen, ob und wie eine Tätigkeit in ein Projekt, einen Verantwortungsbereich, in Jahresziele oder die Lebensplanung passen.</li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>Natürlich ist das alles keine Raketenwissenschaft. Das ist ja gerade das schöne daran: Das System besticht durch seine Einfachheit, denn es läßt sich tatsächlich tun. Ich habe es im Moment noch nicht zu 100% umgesetzt und spüre trotzdem schon einen immensen Gewinn an Lebensqualität. Der eMail-Posteingang ist täglich leer, und der papierne Posteingang zu Hause auch. Ich weiß, dass ich alle anstehenden Tätigkeiten notiert habe und so nicht vergessen kann. Und wenn ich doch mal etwas vergessen habe, dann liegt das daran, dass ich den Vorgang nicht richtig erfaßt habe.</p>
<p>Der Autor David Allen ist überaus geschäftstüchtig und hat mit seiner <a href="http://www.davidco.com/" class="liexternal">Firma</a> einen ganzen Markt darumherum geschaffen und schreibt einen oftmals lesenswerten <a href="http://www.gtdtimes.com/" class="liexternal">Blog</a>. Das heißt, hauptsächlich wahrscheinlich seine Mitarbeiter, wie in dem Artikel über das <a href="http://www.gtdtimes.com/2010/05/05/finding-your-own-trusted-gtd-system/" class="liexternal">Einrichten eines persönlichen GTD-Systems</a>. Das ist nämlich einer der wichtigen Teile: Man braucht ein Ablage- und Erinnerungssystem, dem man vollkommen vertraut. Denn sonst fängt sofort wieder das Gehirn an, Dinge nicht loszulassen und die Gedanken zu verstopfen.</p>
<p>Man muß nicht alles wörtlich nehmen, was in dem Buch steht. Besser ist es, man macht sich die Prinzipien zu Nutze und setzt das ganze in einem System um, das einem selbst am besten entgegenkommt.</p>
<p>Fazit: Dieses Buch hat meine Art zu arbeiten verändert und gibt mir mehr Raum für das, was ich sonst noch tun will. Warum ich diesen Artikel jetzt geschrieben habe? Er stand in meiner <em>Vielleicht/Irgendwann</em>-Liste.</p>
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