Schlagwort-Archive: Geschichte

Gelesen: Manfred Lütz – Gott. Eine kleine Geschichte des Größten

Ein Buch über Gott? Gibt’s da nicht schon mehrere ganz alte? Schon, aber Manfred Lütz packt die Sache anders an. Er erkennt den Gotteszweifel an, nimmt den Atheismus und Gottes-Skepsis als vielfältige Strömung wahr, um dann dessen einzelnen Arten zu analysieren und durch Inkonsistenzen als meist verständliche, dennoch persönliche Ausflüchte zu aufzudecken als sogenannten „schlampigen“ Atheismus. Die vielfältige Skepsis an Gott und speziell der scheinbare Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist oft ein Mißverständnis beziehungsweise ein Konstrukt der Publizistik. Weiterlesen

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Gelesen: Noah Gordon – Der Medicus

Wir befinden uns im London des Jahres 1021. Robert Jeremy Cole verliert im Alter von neun Jahren kurz hintereinander Mutter und Vater. Seine Geschwister und er werden getrennt, Rob kommt als Lehrling zu einem reisenden Baderchirurg, der übers Land zieht und mit Gaukelei und einfacher Heilkunst seinen Lebensunterhalt verdingt.

Nach dessen Tod keimt in dem jungen Erwachsenen der Wunsch heran, ein echter Medicus – ein Arzt – zu werden. Er macht sich auf ins ferne Persien, um beim berühmtesten Arzt der Welt zu studieren. Nach langer Reise erlangt er das Wohlwollen sowohl des Schahs als auch des Arztes, er nimmt … Weiterlesen…

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Gelesen: Stephen Hawking – Eine kurze Geschichte der Zeit

Prof. Dr. Stephen Hawking, Jahrgang 1942, Physiker und Mathematiker an der Uni Cambridge, hat 1988 (mit der Neubearbeitung 1997) sein wohl bedeutendstes Werk der Populärliteratur vorgelegt: Eine kurze Geschichte der Zeit.

Was ist die Raumzeit? Was bedeutet der Urknall? Dehnt sich das Universum aus? Welchen Einfluß haben subatomare Strukturen darauf? Was ist Zeit? Mit eigentlich staubtrockenem Inhalt, einem Überblick über kosmologische Denkmodelle hielt sich das Buch über Jahre in den Bestsellerlisten. Die Reise geht von der geschichtlichen Entwicklung des Modells des Universums über die Unschärferelation bis hin zu schwarzen Löchern und der Zeit selbst als Forschungsgegenstand. Welchen Einfluß haben

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Gelesen: Umberto Eco – Der Name der Rose

Im Jahr 1980 veröffentlichte der Altertumsforscher und Autor Umberto Eco seinen Roman „Der Name der Rose“, der auf einem mittelalterlichen Manuskript basiert. Hauptsächlich durch die fulminante Verfilmung mit Sean Connery und Christian Slater in den Hauptrollen wurde die Geschichte des Benediktinernovizen Adson und seines Lehrmeisters, des Franziskanermönches William von Baskerville, weltbekannt.

Im 14. Jahrhundert verbringen William und sein Adlatus – sein Schüler – Adson einige Zeit in einem italienischen Benediktinerkloster. Zum einen bat der Abt des Klosters William, einen rätselhaften Todesfall eines Mönchs zu untersuchen, zum anderen hat dieser einen Vermittlungsauftrag zwischen papsttreuen Kardinälen und papstkritischen Franziskanergelehrten.

Aus der Sicht

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Namensherkunft: Die Namen »Joachim«. »Julia«. »Schlosser«.

»Joachim«

Joachim ist hebräischen Ursprungs und bedeutet: »Den Gott aufrichtet«. Joachim wird in den alttestamentarischen Schriften mehrfach erwähnt, beliebt wurde er als männlicher Vorname in Deutschland nach der Reformation. Namenstag: 26. Juli. Zum Gedenken an den heiligen Joachim. Nach biblischer Überprüfung soll er der Mann der heiligen Anna gewesen sein. Ihr gemeinsames Kind war die Jungfrau Maria, die Mutter von Jesus. Joachim stammte aus dem Hause David und lebte in Nazareth.

Text und Bild aus: »Joachim«, name book, München, 1983

»Julia«

Lateinisch vom Geschlecht der Julier, übersetzt etwa »die Jugendlichen«. Beliebt wurde der Name als Vorname durch Shakespeares »Romeo und … Weiterlesen…

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Gelesen: Hoimar von Ditfurth – Innenansichten eines Artgenossen

Mit „Innenansichten eines Artgenossen“ legte Hoimar von Ditfurth, Jahrgang 1921, erstmals komplett dar, was ihn während seines Lebens und Wirkens als Professor für Psychiatrie und Neurologie sowie als Wissenschaftspublizist beschäftigt hat. Von Ditfurth verstarb 1989.

Von Ditfurth zeichnet mit spitzer Feder im Gerüst einer Autobiographie ein umfassendes Bild unserer Gesellschaft und unserer Zivilisation, spickt Anekdoten seines ereignisreichen Lebens mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung, und hält vor allem auch mit seiner eigenen Meinung nicht hinterm Berg. Er erklärt die Zusammenhänge des Nationalsozialismus, den er als Junge und junger Erwachsener sowohl in der Schule als auch als Sanitätssoldat miterlebt hat, mit den archaischen Verhaltensweisen,

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Gelesen: Katie Hafner, Matthew Lyon – Arpa Kadabra, Die Geschichte des Internet

Mitte der 60er Jahre gab die Abteilung ARPA des US-Verteidigungsministeriums die Entwicklung eines Computernetzes in Auftrag, um die Supercomputer einiger amerikanischer Eliteuniversitäten miteinander zu verbinden. Dieses Netz ist die Grundlage dessen, was wir heute als das Internet kennen, ein zur damaligen Zeit revolutionäres Konzept, den Computer auch als Kommunikationsinstrument zu sehen und nicht auf bloßes Rechnen zu beschränken. Die Gruppe um J.C.R. Licklider, Menschen mit unterschiedlichsten Spezialisierungen, über das ganze Land verteilt, rief das ARPANET ins Leben, lange, bevor an Protokolle wie TCP/IP zu denken war.

In jedem Kapitel werden andere Persönlichkeiten und ihr Beitrag zur Entstehung des Netzes beschrieben.

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