Jetzt mit Zitaten in biblatex – das LaTeX-Buch in der vierten Auflage

Aus dem Inhalt:

  • Installation und Konfiguration
  • Gliederungsbefehle
  • Textformatierung und Strukturierung
  • Aufzählungen und Nummerierungen
  • Querverweise
  • Fußnoten
  • Satzspiegel und Layout
  • Tabellen erstellen, formatieren und einfügen
  • Grafiken erstellen und einfügen
  • Mathematische Formeln erstellen und einfügen
  • Kopf- und Fußzeilen
  • Literatur zitieren und verwalten mit biblatex
  • Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen-, Literaturverzeichnis und Index erstellen
  • Längere Arbeiten aufsetzen
  • PDF erstellen und Arbeit drucken
  • Fehlersuche

 

Was haben Sie von der vierten Auflage von »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«? Es ist das erste LaTeX-Buch für Einsteiger auf deutsch, das Zitate mit biblatex behandelt und das Zitieren und Erstellen eines Literaturverzeichnisses (besonders wichtig, wie in letzter Zeit zu sehen!) damit deutlich vereinfacht. Dazu gibt’s außerdem auf vielfachen Wunsch der Leser neu einen Abschnitt über den Satz von Quellcode. Geblieben sind natürlich die Einführung in die LaTeX, alle Arten der Textauszeichnung, das Einfügen von Grafiken, das durchgängige Beispiel zu Tabellen, Stichwortindex, Inhaltsverzeichnis, Mathematik und das beliebte Kapitel über öfters gesehene Fehlermeldungen.

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Die FAQ zur LaTeX-Installationsanleitung

LaTeX unter Windows zu installieren bedarf mehrerer Schritte und verschiedener Programme, die es zusammenzubringen gilt. Dafür gibt es ja die Anleitung LaTeX unter Windows 7 installieren – ein komplettes Setup. Da die Anleitung selbst nicht alle Sonderfälle behandeln kann, habe ich einige Fragen und Antworten dazu ausgelagert in die Seite »LaTeX unter Windows 7 installieren – Häufige Fragen und Probleme«.

Also, wenn jemand den Druckertreiber nicht findet, sich EMACS komisch verhält oder prinzipielle Fragen aufkommen: Die FAQ sagt’s. Und wenn es noch mehr häufige Fragen gibt, dann pflege ich diese dort ein.

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Die 7 leserfreundlichsten WordPress-Plugins

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Listen der besten (was auch immer das heisst) WordPress-Plugins gibt es viele, wie etwa die Lumma-Liste, bei Blogeffekt oder bei ABC, oder ganz ohne Plugins auch Anleitungen mit Grund-Dingen. Diese sind meist aus Sicht des Blogautors (also Rolle) zusammengestellt. Mich interessiert: welche Plugins sind aus Lesersicht besonders zu empfehlen?

Dieser Artikel listet alphabetisch die 7 für mich wichtigsten WordPress-Plugins auf, die es dem Leser einfacher und angenehmer machen, sowohl eine Website zu nutzen, als auch sie ersteinmal zu finden. Zudem sage ich auf diese Weise den Autoren der Plugins Danke.

  1. Link Indication.
    Auch dieses Plugin ist meiner Ansicht nach ein Gebot der Höflichkeit gegenüber dem Leser: Es signalisiert mit kleinen Symbolen neben Hyperlinks, auf welche Art von Dokument oder Website verlinkt wird, also beispielsweise PDF, Wikipedia, Programme, Zip-Archive, usw.. Funktioniert ohne weiteres zutun.
  2. Redirection. Wer eine Seite auf einen anderen URL umzieht, der sollte tunlichst eine sogenannte 302-Umleitung einrichten, die sowohl Besucher umleitet als auch Suchmaschinen darüber informiert, wo die Seite nun zu finden ist. Dieses Plugin hilft dabei, auch mit einigen Automatismen und Auswertungen, wie oft denn der alte URL noch aufgerufen wurde. In Summe eine gute Sache, und ein Dienst am Leser.
  3. Share and Follow.
    Auch wieder ein Gebot der Höflichkeit gegenüber dem Leser, ihm zum einen die Möglichkeit zu geben, einfach den Artikel in verschiedenen sozialen Netzwerken zu posten, und zum anderen auf die verschiedenen Profile des Autors hinzuweisen. An Netzwerken steht so ziemlich alles zur Verfügung, was das Herz begehrt. Ich beschränke mich auf einige, die ich in meinem Umfeld für relevant halte. Das Plugin bietet die Buttons unten an jedem Artikel, das Feld für die Spalte rechts und die Box ganz rechts am Fensterrand, mit Icons in verschiedenen Größen. Wer einen Jahresbeitrag zahlt, erhält Zugriff auf viele weitere Gestaltungen der Icons.
  4. Similar Posts.
    Anhand der Verschlagwortung (»Tags«) und der Kategorie ermittelt dieses Plugin ähnliche Artikel im eigenen Blog und hängt deren verlinkte Titel als Leseempfehlung unten an jeden Artikel an. Auch dies ist wieder ein Dienst am Leser.
  5. WP CleanUmlauts2. Wer auf deutsch in WordPress bloggt, der möchte bei Umlauten im Titel des Artikels als URL die korrekte Entsprechung ohne Umlaute haben, nicht einfach den Umlaut ohne Punkte. Dieses Plugin sorgt dafür, dass dies automatisch geschieht. Beispiel: Aus dem Titel »Mögliche Wörter« macht WordPress standardmäßig »mogliche-worter«, mit dem Plugin wird daraus »moegliche-woerter«. Und das ist doch schöner und außerdem besser verständlich für den Leser, der ja vielleicht auch mal einen URL direkt eintippt.
  6. WordPress SEO.
    Hilft, die Metadaten der Seite so anzupassen, damit es der Seite wiederum hilft, von Suchmaschinen richtig eingeordnet und verschlagwortet zu werden. Es gibt sowohl Einstellungen für den ganzen Blog als auch pro Seite oder Artikel. Und was besser gefunden wird, hilft auch dem Leser besser.
  7. WP Minify. Nun haben wir einige Plugins eingebunden. Viele bringen eigenes Javascript und eigenes CSS mit. Das bläht aber die Seite auf: bei Laden der Seite fallen zusätzliche Abfragen für jede referenzierte Javascript- oder CSS-Datei an. WP Minify fasst diese zusammen, so dass der Internetbrowser jeweils nur eine Javascript- und eine CSS-Datei laden muß, und kann außerdem den Code von HTML, CSS und Javascript komprimieren, damit insgesamt auch weniger Volumen übertragen wird. Vorsicht, dieses Plugin bricht leicht, und das Ergebnis sieht man dann auch. Deshalb kontrolliere ich nach einem Update des Core oder von Plugins immer, ob’s noch funktioniert. Im Moment des Schreibens dieses Artikels habe ich das Plugin deaktiviert, weil es Probleme gab.

Für alle dieser Plugins gilt freilich auch: Was dem Leser hilft, ist letztendlich auch gut für die eigene Seite.

Und welche Plugins halten Sie für besonders hilfreich für Ihre Leser?

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Lesen/Read: The Naked Presenter – Delivering Powerful Presentations, by Garr Reynolds

Cover The Naked Presenter, Garr Reynolds

Since my copy of the book is in English language, I do provide the review in both German and English language.

Nackt präsentieren?

Was soll das denn sein? Garr Reynolds, der Autor, löst das Rätsel rasch auf. Nackt präsentieren heißt, ohne Waffen, also ohne schwergewichtigte Folienschlachten, und ohne sich hinter einem Rednerpult zu verschanzen auf sein Publikum zuzugehen und ein Art Gespräch mit Ihnen zu führen. Dialog statt Monolog. Zumindest ein gefühlter Dialog, wo ein echter nicht wirklich möglich ist.

Garr Reynolds lebt und arbeitet in Japan und ist der japanischen Philosophie verbunden. Das merkt man. Mir gefällt seine ruhige und unprätentiöse Art, seine Botschaft zu überbringen. Da schreibt einer, der in mehreren Kulturen zu Hause ist. Die Idee des Titels ist auch schon einige Jahre alt.

Garr Reynolds schreibt ein angenehmes Englisch, das auch mir als Nicht-Muttersprachler leicht fällt zu lesen. Mittlerweile ist jedoch auch die deutsche Übersetzung erschienen unter dem Titel »Naked Presenter: Wirkungsvoll präsentieren – mit und ohne Folien«. Über die Qualität der Übersetzung kann ich an dieser Stelle keine Einschätzung abgeben.

Natürlich präsentieren

Was macht nun das nackte Vortragen aus?

Keine Tricks. Keine Spielereien. Keine auswendig gelernte Rede.

Sondern eine Verbindung mit dem Publikum herstellen. Gespräch statt Auftritt. Inspiration statt Information. Fürs Publikum statt für sich selbst vortragen. Wenn Präsentationsmaterial verwenden, dann visuell statt textgebunden. Geschichten erzählen statt Fakten aufzählen. Kunst statt Fließband.

Bewußte Reduktion, selbstauferlegte Einfachheit, um die Zuhörer mit dem Thema zu faszinieren statt mit komplizierter Struktur und Mitteln.

Davon handelt »The Naked Presenter«.

Dieses schöne Buch nehme ich gerne in die Hand

Bei »The Naked Presenter« stimmt auch die Art der Präsentation. Dieses Buch finde ich schön, trotzdem es ein Taschenbuch ist. Es hat eine sehr klare Struktur mit wenigen Kapitelebenen. Farbige Überschriften greifen diese schlichte Struktur auf und machen das Buch dennoch ein Stück außergewöhnlich. Ein wunderbarer Satzspiegel mit breiten Rändern und damit einer angenehmen Zeilenlänge bietet dem Auge genügend Halt beim Lesen. Ich habe nicht nachgemessen, es sieht jedoch nach einer auf den Kopf gestellten Neunerteilung aus.

Hilfreiche Illustrationen und Fotos verdeutlichen Kernsätze und erleichtern ihnen den Zugang zum Gedächtnis, wie beispielsweise das Foto zweier Jazzmusiker, um das Wesen von mitreißender Performance zu symbolisieren.

Optisch abgesetzte Einschübe anderer Experten zum Thema Präsentation wie Pam Slim , Sir Ken Robinson greifen einzelne Themen aus anderer Sicht auf, die wunderbar mit den Haupttext ergänzen. Auch machen Fotos der Experten die Einschübe persönlicher.

Wie immer man auch zu Stockfotos steht, die schöne Symbolfotos rund ums japanische rituelle Baden bringen sowohl Farbe als auch zusätzliche Ruhe ins Buch und helfen, den Spannungsbogen des Titels das ganze Buch über durchzuhalten. Auch dadurch mutet das Buch nicht belehrend an, sondern sogar entspannend, weil eben nicht dauernd die üblichen Anzugträger-steht-vor-Gruppe-Fotos dominieren (anders als in Toastmasters-Büchern). Und Reynolds beziehungsweise sein Gestalter nutzen die Symbolfotos auch nicht exzessiv. Zu jedem Kapitel ein Leitspruch, abgesetzt in großer, weißer Schrift auf farbiger Doppelseite, beispielsweise von John Cleese, Bruce Lee, Mahatma Gandhi,  Philippe Starck, Aristoteles. So widerstehen sie der Versuchung, hinter die Leitsätze ein Foto zu packen. Ohne macht sich das sehr gut.

Das beste Buch übers Präsentieren, das ich bisher gelesen habe

In meinem Schaffen durfte ich schon mit einigen Schulungen, Schulungsunterlagen, Büchern und Websites zum Thema Vortrag und Präsentation arbeiten. »The Naked Presenter« ist bislang deutlich das beste, was ich in Händen hielt, gerade weil es nicht technokratisch bestimmte Methoden vorschreibt, sondern versucht, etwas über das Gefühl beim Präsentieren zu vermitteln.

Lesen Sie dieses Buch. (Amazon-Link »Naked Presenter: Wirkungsvoll präsentieren – mit und ohne Folien« oder auf englisch ”The Naked Presenter: Delivering Powerful Presentations With or Without Slides (Voices That Matter)“)

Presenting naked?

 Now, what is that gonna be? Garr Reynolds, the author, unleashes the puzzle quickly. Presenting naked means approaching your audience without weapons, so without heavyweight slide battles, and without hiding behind a lectern, but to conduct a conversation with them. Dialogue instead of monologue. A dialogue perception at least, in case a real one is not possible.

Garr Reynolds lives and works in Japan and seems addicted to japanese philosophy. One can read that. I like his calm and unpretentious style of delivering his message. Clearly there writes someone being home in multiple cultures. The idea of the title is some years old already.

Garr Reynolds writes a pleasant English that I as non native speaker can read easily.

Presenting naturally

So what is the core of a naked presentation?

No tricks. No gambling. No recited speech.

Instead connect with the audience. Conversation rather than performance. Impact rather than information. For the audience rather than for oneself. If using material at all, then visual rather than text based. Storytelling rather than fact counting. Art rather than assembly line.

Conscious reduction, self-imposed simplicity, in order to fascinate the audience about the topic instead of complicated structure and means.

That is “The Naked Presenter”.

This beautiful book I like taking in my hands

In “The Naked Presenter” the style of presentation matches its contents. I rate this book as beautiful, despite the fact being paperback. It has got a clear structure with few levels of chapters and sections. Colored headlines take this sober structure and yet make the book a bit extraordinary. A wonderful type area with broad margins and a resulting comfortable line length allow the eye to rest while reading. I did not measure, but for me it looks like a nine-part layout flipped upside down.

Useful illustrations and photos emphasize core messages and make it easier for them to reach memory. The photograph of two jazz musicians for example symbolizes the art of a carring away performance.

Visually separated insertions of other experts on the theme of presentation like the one of Pam Slim or Sir Ken Robinson pick upon particular topics from another viewpoint, nicely complementing the main text. Photos of the experts make the insertions more personal.

Whatever your take on stock photos is, the nice symbol photos about japanese ritual bathing add color as well as calmness to the book. They help keeping the storyline of the title over the whole book. And thanks to that, the book does not appear to be teaching but relaxing, exactly because not the usual person-with-suit-in-front-of-group photos dominate (other than in Toastmasters books). Reynolds or respectively his designer do not overuse the symbol photos. For each chapter there is a lead quote, visually separated in big, white font on colored background, e.g. from John Cleese, Bruce Lee, Mahatma Gandhi, Philippe Starck, Aristotele. So they resisted the temptation to add a photo behind each of the quotes. Without, it is just great.

The best book on presentation I ever read

In my career I had the opportunity to work with multiple trainings, training material, books and websites on the topic of speech and presentation. “The Naked Presenter” is clearly the best so far that I got in my hands, especially because it does not impose technocratic methods, but tries to transport something about the feeling and the mood for presentation.

Read this book. (Amazon link “The Naked Presenter: Delivering Powerful Presentations With or Without Slides“)

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Soziale Netze und ihre analoge Entsprechung oder wie Sie Xing besser nicht benutzen

Xing Nachrichten

Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.

Der Sinn von sozialen Netzwerken – die Problemstellung

Wozu sind soziale Netzwerke wie Xing da? Um Kontakte, die man auf direkte oder indirekte Weise kennenlernt, aufheben zu können, um später mit dem betreffenden wieder in Kontakt zu treten, und um außerdem von deren Netzwerk profitieren zu können und diese im Gegenzug von unserem. Zumindest meiner Meinung nach.

Wozu sind soziale Netzwerke nicht da? Zahllos Kontakte zu sammeln, die man nicht kennt, ist wohl weniger das Ziel, gleichwohl es Mitglieder gibt, die dies verfolgen. Zumindest meiner Meinung nach.

Eine Spam-Nachricht in Xing – das konkrete Beispiel

So erhielt ich unlängst folgende Xing-Nachricht:

Xing Nachrichtenspam
Hallo,
Sie sind Mitglied in der Gruppe Kontaktmaschine,
ich würde Sie gerne zu meinem Netzwerk hinzufügen,
vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit gemeinsam an Synergien teilzuhaben
Gruss
##########

Hallo,
Sie sind Mitglied in der Profesionell Netzwerken ,
ich würde Sie gerne zu meinem Netzwerk hinzufügen,
vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit gemeinsam an Synergien teilzuhaben
Gruss
##########

Tatbestand des Spammens – die Interpretation

Seit dem Tag bin ich davon überzeugt, dass man zum Spammer werden kann, ohne dass man sich selbst als solcher wahrnimmt. Was denkt sich jemand dabei? Nehme ich mir ein Telefonbuch heraus, rufe Leute an, deren Namen mir gefällt und frage, ob sie mich nicht in ihr Adressbuch aufnehmen möchten? (Denn das ist ja ein Bestandteil der bidirektionalen Vernetzung in Xing). Und das, ohne sie persönlich anzusprechen, ja sich nicht einmal die Mühe zu machen, für die beiden Xing-Gruppen, von denen ich nur in einer Mitglied bin, separate Nachrichten zu verfassen?

Was ich ebenfalls nicht weiß, ist, wie man gemeinsam an Synergien teilhat, bislang ging ich davon aus, dass Synergien erst durch Zusammenarbeit entsteht. Und um noch ganz pingelig zu sein: »Gruß« schreibt man mit Eszett, weil das »u« davor lang gesprochen wird.

Nachdenken und analog handeln – Lösungsansätze

So sehe ich mehrere Ansätze, diese Nachricht zu verstehen und zu lösen:

  1. Derjenige ist interessiert daran, dass ich ihn in mein Adressbuch schreibe. Lösung: ich aber nicht, wird nicht passieren. Ich halte das für Spam und gab diese Ansicht auch an Xing weiter.
  2. Derjenige ist interessiert daran, was ich so mache. Lösung: dafür gibt es asynchrone soziale Netze wie Twitter. Dort kann er mir folgen, ohne dass ich etwas zu tun brauche.

Und was haben Sie jetzt davon? Welcher Grundsatz ist beim Umgang mit sozialen Netzen für mich hilfreich?

Beispiel: dieser Blogpost ist ein Blatt einer zusammengetackerten Mappe, die irgendwo auf einem Tisch im Foyer einer Tagung liegt. Müssen Sie nicht lesen, ich freu mich wenn Sie es doch tun. Ich poste den Titel und Link in Xing und Twitter und hefte damit das Blatt an mein schwarzes Brett. Wer regelmäßig auf mein schwarzes Brett sieht, wird also davon erfahren, muß aber nicht.

Da halte ich es wie der Artikel im Orange Marketing Blog: Ich nehme soziale Netze persönlich.

Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.

Welche Verhaltensweise in sozialen Netzwerken stört oder befremdet Sie? Bitte fügen Sie Ihren Kommentar hinzu.

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Die 6 besten Artikel zum Thema Exportieren von Figures aus MATLAB

MATLAB Figure mit export_fig von Jiro Doke, MathWorks

Sie nutzen MATLAB? Und Sie möchten Ihre Grafiken bzw. Figures bzw. Plots in anderen Dokumenten wiederverwenden? Dann gibt es einige Tipps, wie Sie ihre MATLAB Figures so vorbereiten, dass sie auch im Druck exzellent aussehen.

  1. Wenn Sie schon mit dem Export über das Menü gut zurecht kommen und nur gerne die weißen Rändern weg hätten, dann lesen Sie bei Ralph Stelzer oder in der Onlinehilfe zum Befehl saveas (englisch).
  2. Ebenfalls in der Onlinehilfe zu MATLAB finden Sie Hinweise, wie Sie ihre Graphen für den Export vorbereiten können.
  3. Wie Sie Ihre Plots so richtig schön machen, lesen Sie im Artikel von Jiro Doke (englisch) als Gastbeitrag zu Loren on the Art of MATLAB.
  4. Einen wunderbaren Vergleich verschiedener Möglichkeiten, Figures aus MATLAB zu exportieren, bietet Matlab figures – solving export problems von Matthias Pospiech. Angereichert mit Codebeispielen bespricht er die verschiedenen Ansätze.
  5. Installieren Sie sich dieses: Das ultimative Allzweckwerkzeug für den Export von Graphen ist das Skript export_fig von Oliver Woodford auf MATLAB Central File Exchange. Dieses Skript bettet Schriften ein, verbessert die Liniendarstellung, aktiviert Antialiasing und Transparenzen für Bitmaps, beschneidet Ränder und hilft so beim Export in pdf, eps, png, tif, jpg und bmp. Brett Shoelson beschreibt das Skript in seinem Artikel Creating and exporting publication quality graphics (englisch).
  6. Installieren Sie sich dieses: Jiro Doke beschreibt im Beitrag Fixing PostScript Lines (englisch) das Skript fix_lines, ebenfalls von Oliver Woodford. Dieses verschönert gestrichelte Linien nach dem Export in EPS.Gestrichelte Linien einer MATLAB Figure in EPS vor und nach Korrektur, Brett Shoelson, MathWorks

Grafiken: Jiro Doke und Brett Shoelson, MathWorks

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Umgezogen und jetzt mit Rechtschreibprüfung Aspell: die Anleitung für LaTeX installieren unter Windows 7

Lettern, Metall-Buchstaben in der DruckereiDie Installationsanleitung für LaTeX unter Windows 7 ist zum einen umgezogen auf die Seiten meines LaTeX-Buches, zum anderen habe ich sie überarbeitet. Die Rechtschreibprüfung in EMACS übernimmt jetzt das Programm GNU Aspell. Warum dies? Weil Aspell problemlos mit der Zeichenkodierung UTF-8 umgehen kann  und es viele Sprachdateien einfach schon gibt.

Für Ispell hatte ich ja lange Zeit meinen Installer empfohlen, der auch gleich mit Wörterbüchern für die »alte« Rechtschreibung kam. Nun schreibe ich selbst mittlerweile meist in der »neuen« Rechtschreibung wenn ich nicht nur für mich schreibe.

Was ist für Sie, die Leser, nun konkret besser?

  • Statt einem bestimmten Programm installieren Sie für die Rechtschreibprüfung ein anderes, besseres.
  • Insgesamt ist die Anleitung etwas kürzer als vorher, da ich an einigen Stellen Formulierungen gerade gezogen habe.

Die einzig wahren Adressen für die Anleitung sind:

Ich freue mich über Verbreitung der Anleitung. Sollten Sie irgendwo eine veraltete Kopie sehen, geben Sie doch bitte dem jeweiligen Seitenbetreiber Bescheid.

Foto © Peter Hebgen / PIXELIO
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Kunst, die auch Kunst-Laien begreifen – TED Prize Gewinner JR

Kunst. Ich bin kein besonders kunstbewanderter Mensch, doch das, was JR, ein französischer Künstler, da weltweit auf die Beine stellt, finde ich beeindruckend. Der Mann hat den TED Prize gewonnen, jener Organisation die hinter den Konferenzen von »Technology, Entertainment, Design« stehen, ganz nach dem Motto Ideas Worth Spreading.

Unbedingt ansehen!

Das ist Kunst, die jeder begreifen kann, sogar ich.

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Warum wir die Digitale Gesellschaft brauchen

(c) Digitale Gesellschaft, CC-BY-SA

(c) Digitale Gesellschaft, CC-BY-SA

In einem Post auf Facebook fragte die Gesellschaft für Informatik e.V. (kurz GI), ob wir die neugegründete Organisation Digitale Gesellschaft e.V. brauchen. Ich meinte ja, sie meinten auch ja, aber »Warum schon wieder eine neue Organisation? Es gibt den CCC, es gibt weitere NGO’s, es gibt die Piraten, es gibt Sascha Lobo usw….und die FDP…« [GI1] (immer sauber zitieren, vor allem als Dr.). Um kurz den Kontext zu setzen, empfiehlt sich die Lektüre des Artikels »Wir sind die digitale Gesellschaft«. Zentrale Themen sind Lobby-Transparenz, Urheberrecht, Datenschutz, Open Data, Netzneutralität und Vorratsdaten.

Also, warum eine neue Organisation und nicht eine der oben genannten? Liebe GI, deren Mitglied ich seit vielen Jahren bin:

  • CCC (Chaos Computer Club): Ist nach eigener Auskunft »die größte europäische Hackervereinigung«. Verfolgt meines Erachtens nach ähnliche Ziele wie die Digitale Gesellschaft, gilt aber gemeinhin eben als Organisation von Nerds, Hackern und ist eher technisch denn politisch/soziologisch orientiert.
  • Piratenpartei: Ist eben eine Partei. Hatte eine kurze Hochphase vor der vergangenen Bundestagswahl, viele interessante Ansätze, verlor sich seitdem in der Institutionalisierung, die als Partei eben unabdingbar ist. Und nachdem sich eine Partei von der anderen nichts sagen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die etablierten Parteien hier Rat holen, verschwindend gering. Hätte in der Anfangszeit meines Erachtens durchaus das Potential zu einer ordentlichen NGO gehabt.
  • Sascha Lobo: Kenne ich nur als Einzelperson, nicht als Organisation. Wobei die Organisation seiner Haare natürlich beachtlich ist. Zudem würde ich ihn nicht unbedingt als zentrale Autorität zu den Themen der Digitalen Gesellschaft bezeichnen, sondern eher im Onlinemarketing verorten.
  • FDP: Nicht wirklich, oder? Unter Netzpolitik findet sich genau 1 Artikel. Auf der Seite der FDP Bundespartei (wo ist der Unterschied?) findet sich lesenswertes im Artikel »Internet«, in dem im Kontext Urheberrecht auch nur von Verwertungsgesellschaften, aber nie vom Urheber/Autor geschrieben wird. Ansonsten dominiert eher die Sorge um die Wirschaft als um die Gesellschaft.

Vom GI nicht genannt (warum eigentlich nicht?):

  • Gesellschaft für Informatik: Laut eigenen Angaben sind die Ziele hauptsächlich in der beruflichen und wissenschaftlichen Förderung der Informatik und der Austausch darüber zu finden. Meines Erachtens damit eher technisch-wirtschaftlich orientiert. Das lässt sich auch an der Liste der Fachbereiche ablesen: 8 Fachbereiche mit interner-technologischer Ausrichtung, 1 zu Ausbildung, 3 zu Anwendungsbereichen. Es gibt tatsächlich auch den Fachbereich Informatik und Gesellschaft, dessen Reichweite leider nur »mehrere Hundert subskribierte Leserinnen und Leser« [GI2] beträgt und sich tatsächlich eher mit dem theoretischen Unterbau als mit praktischen und aktuellen gesellschaftlichen Erwägungen beschäftigt. Finde ich gut, reicht halt nicht. Die Digitale Gesellschaft hat schon 2000 Follower Reichweite allein auf Twitter.
  • BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.: Ist laut eigenen Angaben »das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche.« [BK1] Also explizit ausgerichtet an Wirtschaft, nicht der Gesellschaft.

Vier der sechs genannten braucht Deutschland. Aber das reicht eben nicht, aus den genannten Gründen. Habe ich noch eine relevante Organisation vergessen? Dann bitte in die Kommentare damit!

Da hinter der Digitalen Gesellschaft e.V. unter anderem Markus Beckedahl von Netzpolitik.org dahintersteht, ist eine Autorität zu den zentralen angesprochenen Themenbereichen präsent, wenngleich auch dies diskutiert wird. Deshalb freue ich mich, dass es seit heute die Digitale Gesellschaft gibt (Update: und nicht nur ich, sondern beispielsweise auch Christian Buggisch). Ich weiß nicht, was daraus wird, ob es ein Erfolg wird oder nicht, das wird sich zeigen. Ob der Verein die Transparenz, die er fordert, auch selbst praktizieren wird. Wie die Arbeit denn ganz konkret aussehen wird. Das alles wird sich zeigen. Doch hier zählt allein schon das initiale Engagement. Nicht gegen Parteien, sondern mitgestalten.

Gestalten heißt nämlich für etwas sein, nicht dagegen.

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Lesen: Raus aus der Grübelfalle von Nicola Fritze oder der innere Dialog Ihrer vielen Persönlichkeiten

Buchcover "Raus aus der Grübelfalle" von Nicola Fritze

»Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust«

…schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. »Was, nur zwei? Dutzende!« höre ich Nicola Fritze rufen. Und diese Seelen führen als innere Stimmen einen permanenten Dialog. Da streitet sich der innere Altruist mit dem inneren Egoist darüber, ob und was jetzt abends noch zu tun ist. Oder der Verbieter legt sich mit dem Karriereberater darüber an, wie es weitergehen soll. Und keine dieser Stimmen ist per se schlecht, denn jede möchte uns auf ihre Weise gut tun.

Nicola Fritze, die »Motivationsfrau«, vielen bekannt durch ihre Podcasts »Abenteuer Motivation« und den »Fritze-Blitz« hat kürzlich ihr erstes Buch »Raus aus der Grübelfalle« veröffentlicht. Ich finde, es ist ein echter Fritze geworden, mit Witz, Esprit und Futter zum Nachdenken.
Die verschiedenen Teile unserer Persönlichkeit unterscheiden sich demnach nicht durch ihr Ziel – alle wollen unser bestes – sondern in der Wahl der Wege. Ein gewinnbringender innerer Dialog entsteht laut Fritze dann, wenn wir all diesen Stimmen zunächst wohlwollend begegnen und ihre Bemühungen anerkennen.

Nach jedem dieser Dialoge in »Raus aus der Grübelfalle« folgt etwas über eine Seite mit konkreten Handreichungen, meist gegliedert in eine Erläuterung des Verhaltensmuster und einer kurzen Aufzählung mit möglichen Schritten zur Lösung. Da aus den Dialogen ja die Lösungsmuster auch schon erkennbar werden, finde ich diese Handreichungen als Wiederholung und Ergänzung überaus sinnvoll, es sind wirklich Wege »raus aus der Grübelfalle«.

Nicola Fritze hält nicht ganz durch. Nach gut zwei Dritteln wird aus dem kapitelweisen Dialog jeweils zweier innerer Stimmen, in den sich »die Fritze« dann einmischt, öfters nur noch ein Gespräch zwischen Fritze und einer inneren Stimme. Schade, denn ich fand davor die Unterhaltung verschiedener Persönlichkeitsteile eben den Witz des Buches, ohne diese wird es eher eine Belehrung der inneren Stimme.

Schön anzusehen – Typografie

Als jemand, der eher dichte technische Literatur gewohnt ist, die oftmals dementsprechend eng beschriebene Seiten hervorbringt, erschien mir »Raus aus der Grübelfalle« zunächst sehr dünn gesetzt, mit zu viel Platz. Doch beim Lesen selbst erweist sich das Format mit den locker durchschossenen Dialogen als hilfreich, läßt es dem Hirn doch kleine optische Pausen und damit Raum zum Sinnieren und selbst Denken. Jedes Kapitel hat sechs bis acht Seiten und beginnt mit einer eigenen Überschriftsseite ganz untypisch auf der linken Seite (normalerweise setzt man neue Kapitel auf einer rechten Seite). Die Überschriftsseiten sind optisch ansprechend gestaltet mit einem Motto, der eigentlichen Kapitelüberschrift und beinhaltet auch eine thematisch passende Strichzeichnung im Comic-Stil von Christian und Fabian Jeremies. Ich hätte mir dazu eine Numerierung der Kapitel gewünscht, um leichter ein bestimmtes Thema wiederzufinden.

Die Handreichungen sind durch einen leicht grauen Hintergrund optisch abgesetzt und mit dem selben Zielpunkt-Symbol versehen, das auch verwendet wird, wenn sich jeweils das erste mal »Fritze« in den Dialog der inneren Stimmen einmischt.

Am Ende jeden Kapitels steht unter der Überschrift »Noch eine Stimme« ein passendes Zitat von Philosophen, Literaten, Wissenschaftlern und anderen historischen Personen.

Ein hervorrangendes Detail finde ich die den Umschlag, der zwei Klappen zum Herausfalten mit den wichtigsten Grundprinzipien im Umgang mit seinen inneren Stimmen beinhaltet. Eine sehr schöne Idee!

Geschmunzelt habe ich übrigens über die verfrüht beendete Arbeit des Setzers: Finden sich doch auf der Impressumsseite unter dem FSC-Zeichen für die Papiersorte die nicht umgesetzten Anweisungen »((R im Kreis hochgestellt))« und »((kursiv))«.

So finde ich »Raus aus der Grübelfalle« sehr liebevoll gestaltet, und kann mich dennoch des Eindrucks bisweilen nicht erwehren, dass hier aus einer überschaubaren Menge Text ein Buch mit mehr als zweihundert Seiten gemacht werden sollte. Natürlich ist dies eine reine Unterstellung meinerseits, und selbst wenn dem so sein sollte: Es ist schön geworden!

»Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter

»Raus aus der Grübelfalle« liest sich locker an zwei Abenden weg, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass der Textsatz durch die vielen Dialoge sehr locker ist und netto gar nicht so viel Netto-Text auf den brutto 207 Seiten steht. Ich fand’s zunächst unterhaltsam, zumal mir als eifrigen Podcast-Hörer die meisten Inhalte vertraut waren. Do würde es dem Anliegen nicht gerecht, »Raus aus der Grübelfalle« einfach nur wegzulesen.

Eben weil es eine literarisch leicht verdauliche Lektüre ist, kann man »Raus aus der Grübelfalle« ein zweites Mal in die Hand nehmen und nun ganz langsam in den kleinen Kapitelhappen durcharbeiten und sein eigenes Verhalten hinterfragen. »Raus aus der Grübelfalle« wird zum Arbeitsbuch, mit der »Fritze« als Mittler zwischen Engelchen und Teufelchen auf der Schulter.

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