4 Tipps zum Zitieren ohne Plagiate in der Doktorarbeit

Dr. Titel - Gerd Altmann / pixelio.de

Wenn eine Dissertation – eine Doktorarbeit – unsaubere Zitate enthält, reicht das Spektrum der Auswirkungen von unerkannt über peinlich bis strafrelevant. In Zeiten, zu denen Bücher noch von Hand vervielfältigt wurden, mag die Kultur des wissenschaftlichen Plagiierens noch eine andere gewesen sein. Seit jedoch Gutenberg (der mit einem »t«) den Buchdruck erfand, unterliegt das eigene geschriebene Wort ungleich mehrer kritischen Augen, was den letzten beiden Jahrzehnten mit dem Einzug des Internet in den Alltag noch potenziert wurde.

Ob nun all die prominenten Gestrauchelten der letzten Zeit vorsätzlich oder fahrlässig handelten, mögen andere beurteilen. Unterstellt man dabei keinen Vorsatz, sondern Schlamperei, frage ich mich, was Gründe für ein fahrlässiges plagiieren sein kann. Wenn schon ein Plagiat, dann doch bitte absichtlich und nicht fahrlässig! (Gut, das scheint ja mittlerweile in einem Fall entschieden.) Sauber arbeiten ist also angesagt. Doch wie schaffen Sie es, den Überblick zu behalten und sicherzustellen, dass sich später nur saubere Zitate in Ihrer Arbeit finden? Neben meinem Artikel über effizientes Zitieren mit BibTeX/LaTeX oder Word möchte ich Ihnen vier Schritte empfehlen, mit denen ich gut zurande kam:

1. Aktiv lesen

Egal ob Diplomarbeit, Masterarbeit oder Dissertation, zunächst ist Lesen angesagt. Zum eigenen Thema gibt es in der Regel bereits reichlich Literatur.

Wie lesen Sie heute? Was tun Sie beim Lesen? Wie machen Sie sich Notizen?

Jedes Buch, jedes Journal, jeden Konferenzband oder Artikel daraus, alles, was Sie als relevant und potentiell zitierenswert für Ihre Arbeit halten, erfassen Sie gleich jetzt. Erstellen Sie für jedes Werk einen Eintrag in Ihrer Literaturdatenbank, meist der BibTeX-Datei. Dafür brauchen Sie auch nicht unbedingt BibTeX-Syntax kennen, da es Editoren gibt, die Ihnen helfen.

Am Ende werden Sie wahrscheinlich mehr Werke in Ihrer Literaturdatenbank haben, als sie letztendlich zitieren, sind dafür aber auf der sicheren Seite und haben gleich einen Überblick darüber, was Sie eigentlich alles gelesen haben.

2. Aktiv notieren

Während Sie lesen und feststellen, welche Werke für Ihres relevant zu referenzieren sind, sollten Sie potentielle Zitate gleich in ein eigenes (LaTeX-)Dokument speichern, welches von Ihrem Hauptdokument getrennt sein kann. Setzen Sie dabei sofort Anführungszeichen und danach den \cite-Befehl, um auf den Eintrag in Ihrer Literaturdatenbank zu verweisen. Auf diese Weise haben Sie immer einen Schatz von sauberen Zitaten. Das können durchaus auch längere Passagen sein, die ich jedoch dann wirklich in ein separates Zitatdokument zwischenspeichere.

Die Zwischendatei hat noch einen weiteren Vorteil: Wenn Sie später beim Schreiben einzelne Teile von langen Zitaten übernehmen, können Sie am Ende stichprobenartig mit Ausdrücken aus mehreren Wörtern aus der Zitatdatei prüfen, ob sich diese eventuell unsauber zitiert in ihrem Hauptdokument wiederfinden.

3. Aktiv schreiben

Die Literaturrecherche scheint abgeschlossen, Sie schreiben Ihre wissenschaftliche Arbeit (natürlich mit LaTeX). Nun können Sie auf Ihren Zitatspeicher zurückgreifen, in dem Sie fertige saubere Zitate finden und so Ihren Schreibfluß nicht unterbrechen müssen. In diesem Fall ist Copy & Paste risikofrei, weil ja das zu Kopierende eben schon sauber ist.

Wenn Sie längere Zitate aufteilen oder nur ein Stück daraus verwenden möchten, dann denken Sie daran, wieder sauber die Anführungszeichen und den Literaturverweis zu setzen. Normalerweise übernehmen Sie ja nicht längere Passagen direkt, sondern fassen diese gegebenenfalls zusammen und beschränken sich auf das wörtliche Zitat einzelner Ausdrücke oder Satzstücke, die Sie dann natürlich wieder mit Anführungszeichen und Literaturverweis versehen müssen, und zwar normalerweise jedes mal. Passen Sie sich an die Gepflogenheiten Ihres Fachbereichs an, aber setzen im Zweifelsfall lieber einen Verweis zu viel als einen zu wenig.

Das ganze heißt wissenschaftliche »Arbeit«, weil es eben Arbeit macht. Und damit wird auch klar, dass das Schreiben an sich leichter wird, je mehr eigene Substanz sie in einem Kapitel haben, denn dann brauchen Sie dort oft weniger zu zitieren. Und trotzdem lohnt es sich, auch ab und an einige selbst formulierten Gedanken zu googeln, da sich mehrmals oder schon früher gelesenes ganz gerne mal wortwörtlich mit selbst erdachtem vermischt.

4. Einfach Zitate und Literaturverzeichnis formatieren

Das wunderbare LaTeX-Paket biblatex bietet alles, was Sie zum sauberen Zitieren brauchen, von Klammer- über Fußnoten- und Vollzitaten bis zu geteilten Literaturverzeichnissen. Sie können biblatex lernen mit der vierten Auflage meines Buches Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX, die Ende Mai erschienen ist und das ganze Kapitel 9 dem Zitieren mit biblatex widmet. Was auch immer Sie an Anforderungen an die Zitierweise und das Literaturverzeichnis haben (oder vorgesetzt bekommen), mit biblatex können Sie fast alles realisieren. Lernen Sie biblatex mit meinem Buch! Und empfehlen Sie diesen Artikel bitte weiter.

Sie dürfen diesen Artikel sogar kopieren – natürlich mit korrekter Quellenangabe…

(Foto: Gerd Altmann  / pixelio.de)

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Das ZDF enthüllt: Pinnwände werden vielleicht gelesen.

Helga Hauke  / pixelio.de

Gestern kam Internet im Fernsehen. »Hilfe, ich bin nackt«, am 15. Juni um 22:45 Uhr auf ZDF und (noch) in der Mediathek. Und natürlich hat das ZDF im Internet dazu geschrieben veröffentlicht.

Der Einstieg für den Fernsehzuschauer ist, so finde ich, noch gut zugänglich gestaltet, immerhin kann man davon ausgehen, dass bei vielen aus der Schnittmenge Fernsehzuschauer und Internetnutzer das Problembewußtsein nicht besonders ausgeprägt ist. Die Versuchsanordnung ist einfach: Man nehme den Namen einer Person und sehe, was sich alles über diese Person herausfinden läßt.

Der meiner Meinung nach beste Kommentar zur Sendung findet sich auf Twitter:

@ Erkenntnis nach #zoom: Das ZDF ist ein Internetausdrucker. In Farbe.
@Steinhude
Heiko Höhn

Aber zum Experiment: Na super. Man kann tatsächlich jemanden Googeln und auf verschiedenen Portalen suchen, oha, etwas über ihn lesen wenn man bei Facebook verbunden ist. Und dritten zeigen. Das demonstriert Prof. Hendrik Speck von der FH Kaiserslautern dann auch, wobei das im konkreten Fall gar nicht notwendig ist, weil Testperson Thomas Praus auf seiner Website, die von Google auch ganz oben ausgespuckt wird, sowieso auf seine Profile im Social Web hinweist.

Als netten und doch belanglosen Zwischenstopp auf der roten Couch gibt Psychologe Michael Thiel Ideen, warum Facebook funktioniert: Der Wunsch, dazugehören, nicht allein sein, und Showbühne.

Zurück zu Prof. Speck und der dramaturgisch wunderbarer Zettelwand mit ausgedruckten Karten, Fotos und Post-It-Beschriftungen. Kennen wir ja von Profilern aus Filmen und Krimiserien. Es sind jetzt knapp 12 min vorbei und leider noch nichts über technische Wahlfreiheit gesagt. Niemand zwingt mich, diese Daten preis zu geben.

Jetzt wird vermeintlich interessant: Martina Tomaschowskis Firma hat ein Social Media Analyseprogramm. Die machen wahrhaft Ungeheuerliches: Sie verwenden frei verfügbare Information aus dem Internet. Und natürlich ist das auch ein Geschäft. Was daran nun verwunderlich oder neu sein soll, ist mir schleierhaft, denn das Geschäftsmodell ist alt: Umfrageinstitute gibt es schon lange, nur dass es jetzt eben oft auch ohne Anruf geht.

So, die Hälfte ist vorbei: Endlich kommen wir von absichtlichen, freiwilligen Angaben zu Smartphones, die in Fotos auch Ortsinformationen abspeichern können, wenn man es nicht anders konfiguriert, und über Apps allerlei Unsinn verschicken können. In Sachen Apps finde ich ja das Modell bei Android ganz angenehm: Vor der Installation wird angezeigt, welche Informationen diese App gerne verwenden würde. Da empfehle ich so wie auch der Mitarbeiter der TU Darmstadt im  Beitrag: vor dem Installieren diese Angaben Lesen! Ansonsten: vielleicht hat ja das geschlossene Modell wie bei Apple doch Vorteile? Schaut Apple, was die Apps tun?

Nach 20 Minuten geht’s jetzt in die AGB von Facebook & Co. Ausgedruckt (!)zum Medienrechtler Prof. Dr. Thomas Hoeren damit. Natürlich ist vieles grenzwertig zu deutschem Recht und oftmals fragwürdig.

Bei der Konfrontation mit den Ergebnissen der Recherche gibt Testperson Thomas Praus zu bedenken, dass er das meiste davon freiwillig ins Netz gestellt hat. Manches auch nicht, wie etwa Daten von Familie. Die wiederum stehen auch nicht wirklich mit ihm verbunden im Netz, sondern das Filmteam hat die ganz alte Methode der Triangulation von Informationen eingesetzt. Das konnte ich in Zeiten von Schuljahresbericht und Telefonbuch aber auch schon. In seinem Blog teilt Praus denn auch seine Ratlosigkeit, was der Film uns sagen will.

Die Autorin geht zum Standesamt, um sich wegen der Idee des vormaligen Google-Chefs umzuhören, der im Zweifelsfall eine Namensänderung empfahl. Der Standesbeamte antwortet ebenso ahnungslos wie komisch: »Das Internet ist ein rechtsfreier Raum, das weiß doch jeder.« Ist es nicht. Nur wer eben an ein schwarzes Brett, das von jedem gelesen werden kann, Dinge schreibe, die er/sie nicht vertreten kann, dann ist demjenigern in der Tat nicht zu helfen. Sabrina Hermsens Schlussbemerkung ist dennoch für den Zuschauer hilfreich: Jeder Nutzer sollte sich bewußt machen, was er im Internet tut. Und wenn der Film nur das bei zwei Zuschauern bewirkt, dann ist’s doch schon gelungen. Meine Befürchtung ist leider eher, dass mal wieder die Ängste überwiegen und andere Internetausdrucker daraufspringen und wiedermal eine Irgendwasverschärfung fordern.

Wie immer gilt: wenn mir eine Dienstleistung wirklich nutzt, also beispielsweise Nachrichten mit Bekannten teilen (Facebook), öffentliche Pinnwand (Twitter etc.), Leute real treffen können (Foursquare etc.), sich beruflich austauschen (Xing etc.), über Videos diskutieren und hochladen (Youtube etc.) und andere, dann habe ich den Preis in Form von Information dafür zu entrichten. Ich freu mich heut noch über die Möglichkeit, meine alten öffentlichen Postings aus dem Fido-Net von Mitte der Neunziger nachlesen zu können. Foursquare dagegen nutze ich derzeit nicht, weil der Mehrwert für mich ganz persönlich nicht gegeben ist. Ja und? Auch Laurent Meister ist nicht wirklich begeistern vom dem, ebensowenig wie Johannes Zöttl.

Macht das ZDF dann eigentlich auch noch einen Beitrag über das, was Einwohnermeldeämter so mit unseren Daten anfangen?

(Bild: Helga Hauke/pixelio.de)

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TEDxMunich – Tweetrospektive

Eine gute Veranstaltung war dieses TEDxMunich am 7. Juni in der TonHalle München.

Morgen ist übrigens #TEDxMunich. Ich freu mich drauf und werde berichten.
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Beinahe wäre es mit dem Live-Twittern nichts geworden:

Handy vergessen. Umkehren. Einen Zug später avisiert. Dafür gemütlich durch Park des @ und #Wittelsbacher Park geradelt.
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Die TonHalle ist in der Nähe des Ostbahnhofs leicht zu finden, und zu spät bin ich auch nicht dran:

#TEDxMunich fängt mit mediterraner Gemütlichkeit an: "Doors Not Open 9:30"
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Pünktlichkeit ist ja die Kunst abzuschätzen, wie weit sich der andere verspäten wird. Und damit lag ich ganz gut.

Wenn ich's nicht wüßt, wüßt ich nicht, dass ich bei #TEDxMunich bin. http://t.co/TUxHct1
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

TEDxMunich - Stage

Die Halle selbst erstaunt mich dann doch, weniger wegen der Halle selbst, sondern mehr wegen der Nicht-Dekoration. Ein großes TEDx-Logo hätte bestimmt noch zum TED-Feeling beigetragen und sich auf Fotos wohl gut gemacht.

Und was mache ich denn in einer virtuellen Stadt? Hat das bei 2nd Life funktioniert? #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Video sauce RT @: Fully immersed at #tedxmunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Video statt Vortrag bei #TEDxMunich. Sprecherin leider nur Deko? Sag doch bitte was.
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
#TEDxMunich Lorie Carnoth: explore, discover, share, preserve, sustain. I'd add "inspire".
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Nach zwei für mich schwer zugänglichen Vorträgen zum Auftakt gibt es nun den ersten Redner, der sichtbar zum und mit dem Publikum spricht und sich nicht hinter Technik versteckt, obwohl er Technik nutzt:

jetzt wird's besser: ein echter Sprecher: Peter Plantec über Mensch/Maschine Kommunikation #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
TRON meets Eliza. RT @: Bei genauer Betrachtung sieht Plantec auch ein wenig aus wie Jeff Bridges in TRON #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Peter Plantecs virtuelle Assistentin ist – trotz großer technischer Schwierigkeiten und Verzögerung – ein versöhnlicher Abschluß der ersten Session.

jetzt Naomi Isaacs: jeder kann singen. Sie hat Bühnenpräsenz für 2. #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
jetzt hat #TEDxMunich wirklich begonnen.
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Naomi Isaacs: wer unterschiedlich hoch sprechen kann und Tonhöhen unterscheiden, der kann auch singen. #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Bei Naomi Isaacs Vortrag über ihr Projekt »Jeder kann singen« ist für mich dann endgültig die Eröffnung von TEDxMunich. Ihre Präsenz, ihr bewußter Einsatz von Sprache, ihr Herantreten ans Publikum, die kleinen Übungen für alle, das war ganz großes Kino. Übrigens ohne jegliche Technik.

Das normale Wohnen in normalen Häusern ist in Städten die Ausnahme. #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Seilbahnen als öffentliche Nahverkehrsmittel #TEDxMunich http://t.co/6P1k1vc
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Prof. Klumpner bei TEDxMunich

Die Zusammenballung von immer mehr Menschen in städtischen Umgebungen ist eine Herausforderung, die speziell in der südlichen Hemisphäre zu gigantischen wilden Siedlungen führt (zu dieser Rede ist auch der Abstract lesenswert). Prof. Hubert Klumpner von der ETH Zürich berichtet über ein Projekt, bei dem in einer großen Siedlung eine Seilbahn als öffentliches Nahverkehrsmittel gebaut wurde. Alpenländische Ingenieurskunst als Lösung für ein Urbanisierungsproblem – wunderbar. Und ein sehr überzeugender Redner dazu.

Wir sind zurück im Video-Modus. #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Wie noch mehrmals an diesem Tag werden TED-Videos eingestreut, die durchwegs kurze, gute Reden von meist US-amerikanischen TED- und TEDx-Veranstaltungen bringen. Dies bremst jedoch leider das Live-Gefühl und macht es den anwesenden Rednern schwerer.

#TEDxMunich Zukunftshistoriker in Silicon Valley: Peter Friess
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Dr. Peter Friess weiß, was im Silicon Valley in Sachen Kunst passiert, denn er hält das Tech Museum San José am laufen und gibt in seinem Vortrag Einblicke in die unterschiedlichen Vorstellungen eines Museum von europäischen und amerikanischen Besuchern, und dass die Kunst der Innovation auch stark darin besteht, existierendes zu finden und zur Anwendung zu bringen. Mir gefällt’s.

Tesla als Beispiel für Innovation vor einigen Jahren. Übrigens mit #MATLAB #Simulink http://j.mp/lJIryw #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Richard Watson: welche Zukunft wählt jeder für sich? #TEDxMunich http://t.co/URKHHMV
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Wo kommt Innovation her? Wie läßt sich Innovation vorhersagen? In einer mitreißenden Rede gibt Richard Watson einen Einblick in die szenarienbasierte Vorhersagewelt. Die Zukunft hängt demnach davon ab, was jeder einzelne für sich als mentales Modell wählt.

Wunderbar: TEDx Parodie von Crumbs #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Ein Feuerwerk an Gags aus guter Beobachtungsgabe brennen die Improvisationstheater-Künstler »Crumbs« ab. Stephen Sim und Lee White sind wunderbar aufeinander eingespielt und nehmen Versatzstücke aus den Reden bis hierher auf, wirbeln sie durcheinander und bauen eine tolle Parodie daraus.

Was möchte uns Claudia Sommer mit ihrer Rede sagen? #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Ein Aufruf zum Ändern von @ mit 2 Händen in der Tasche wirkt dissonant, distanziert, wenig konstruktiv http://t.co/on6tf9v
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Claudia Sommer mit beiden Händen in der Hosentasche bei TEDxMunich

Das Unglück von Fukushima ist tragisch und wäre wahrscheinlich vermeidbar gewesen, und dennoch kann ich persönlich mit der Rede der Greenpeace-Mitarbeiterin nichts anfangen (was an mir selbst liegen kann).
Sehr schön dafür die Musik danach mit der Jazzformation »Von Mosch-Levy-Hollander Group«. Zwei Saxophone, ein Kontrabass, Schlagzeug: das ist alles, was die Jungs brauchen, um abwechslungsreich und ansprechend zu spielen.

Gefällt mir: @: Technologie als enabler, nicht als das Ziel. #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Das »Küken des Tages« ist Ricardo Sousa mit einem Vortrag über die Notwendigkeit, Unternehmertum in Schulen zu lehren statt bloßer Fakten. Wunderbar inspirierend, und obendrein optisch ansprechend umgesetzt:

Als Pseudo-versehentliche Einlage folgt eine Live-Videoverbindung mit einem Chatroulette-Pianisten, der auf Zuruf Musikstücke zu beliebigen Themen improvisiert. Nett.

Tod Machover vom MIT über Livemusik und digitale Aufnahmetechnik mit E-Instrumenten bei #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Unter dem Schlagwort Hyperinstrumente stellt Tod Machover vom MIT Media Lab zum einen Instrumente vor, die anstatt klassischer Klangerzeugung aus beliebiger Haptik Klänge, Töne und Klangfärbungen erzeugen, und zwar sowohl für Profimusiker als auch für Kinder und Laien. Der Vortrag gipfelt in der Vorstellung einer durch ihn initiierten und ausgearbeiteten Oper, die diese Technologien – die sich auch mit Gesang verbinden lassen – auf die Bühne bringt.

Jamis MacNiven bei #TEDxMunich über Garagenfirmen und Stanford. Da fing auch @ an.
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Das Lokal Buck’s of Woodside betreibt Jamis MacNiven in San Jose, und erzählt über Begegnungen und den Erfindergeist von Silicon Valley. Und so wie HP in der Garage anfing und Apple in Steve Jobs’ Wohnzimmer, so hat übrigens auch Jack Littles MATLAB und MathWorks als kommerzielle Implementierung seinen Ursprung in einem Wohn/Schlafzimmer im Silicon Valley.

Brüller: "Al Gore brought us global warming" Jamis MacNiven bei #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Wieder Public Viewing bei #TEDxMunich. Ist München so klein, dass es so wenig lokalen Persönlichkeiten gibt?
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Ein paar mehr Sprecher aus Deutschland und Europa täten der Konferenz bestimmt ganz gut. Haben wir tatsächlich so wenige Menschen in der Region, die etwas für TEDx passendes zu sagen haben?

Robert Caughlan bei #TEDxMunich über Surfen, Meer, Naturschutz. (mit 15 sec Echo)
@schlosi
Dr Joachim Schlosser
Robert Caughlan: there are not few big solutions but millions of small ones [to sea saving and clean water]. #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Gesundheitsbedingt gibt es nur eine Videoverbindung zu Robert Caughlan, der Gedanken zu Naturschutz, Sauberkeit der Meere und eigene Verhaltensweisen mitgibt, dies aber auf sehr inspirierende und nicht belehrende Weise tut.

Andrew McGonigle bei #TEDxMunich: Vulkanausbruch im Laacher See hätte großen Einfluss auf die Bundesliga.
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Im vorletzten Vortrag erzählt Vulkanologe Dr. Andrew McGonigle von der Uni Sheffield über Datenaufnahme und Deutung von vulkanischen Gasen. Ein sehr kurzweiliges, spannendes und doch komplexes Thema, überzeugend und mitreißend präsentiert!

Den rednerischen Abschluss bestreitet Frank X. Lonergan über das Burning Man Festival, eine alternative Kultur/Musik/Kunst-Party, die jedes Jahr in Nevada zehntausende eine Woche zum campen in die Wüste lockt. Schön illustiert und vorgetragen.

So, noch ein bisserl dem Gesang Naomi Isaacs lauschen un dann hat sich's bei #TEDxMunich
@schlosi
Dr Joachim Schlosser

Das krönende Finale kommt wiederum von Sängerin und Coach Naomi Isaacs zusammen mit Pianist Andy Lutter.

Fazit: eine schöne Veranstaltung mit überwiegend guten Vorträgen. Gute Gespräche und nette Leute kennen gelernt.

Wer andere Eindrücke lesen möchte, wird bei Daniel Rehn fündig, der live gebloggt hat. Meine persönliche fotografische Erinnerung an den Tag findet sich auf 365 Tage:

TEDxMunich - 365 Tage

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Jetzt mit Zitaten in biblatex – das LaTeX-Buch in der vierten Auflage

Aus dem Inhalt:

  • Installation und Konfiguration
  • Gliederungsbefehle
  • Textformatierung und Strukturierung
  • Aufzählungen und Nummerierungen
  • Querverweise
  • Fußnoten
  • Satzspiegel und Layout
  • Tabellen erstellen, formatieren und einfügen
  • Grafiken erstellen und einfügen
  • Mathematische Formeln erstellen und einfügen
  • Kopf- und Fußzeilen
  • Literatur zitieren und verwalten mit biblatex
  • Inhalts-, Abbildungs-, Tabellen-, Literaturverzeichnis und Index erstellen
  • Längere Arbeiten aufsetzen
  • PDF erstellen und Arbeit drucken
  • Fehlersuche

 

Was haben Sie von der vierten Auflage von »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«? Es ist das erste LaTeX-Buch für Einsteiger auf deutsch, das Zitate mit biblatex behandelt und das Zitieren und Erstellen eines Literaturverzeichnisses (besonders wichtig, wie in letzter Zeit zu sehen!) damit deutlich vereinfacht. Dazu gibt’s außerdem auf vielfachen Wunsch der Leser neu einen Abschnitt über den Satz von Quellcode. Geblieben sind natürlich die Einführung in die LaTeX, alle Arten der Textauszeichnung, das Einfügen von Grafiken, das durchgängige Beispiel zu Tabellen, Stichwortindex, Inhaltsverzeichnis, Mathematik und das beliebte Kapitel über öfters gesehene Fehlermeldungen.

Lesen Sie das LaTeX-Buch, Sie bekommen es für 19,95 € im Buchhandel oder hier:

Das LaTeX-Buch versandkostenfrei beim Verlag bestellenDas LaTeX-Buch bei Amazon kaufen

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Die FAQ zur LaTeX-Installationsanleitung

LaTeX unter Windows zu installieren bedarf mehrerer Schritte und verschiedener Programme, die es zusammenzubringen gilt. Dafür gibt es ja die Anleitung LaTeX unter Windows 7 installieren – ein komplettes Setup. Da die Anleitung selbst nicht alle Sonderfälle behandeln kann, habe ich einige Fragen und Antworten dazu ausgelagert in die Seite »LaTeX unter Windows 7 installieren – Häufige Fragen und Probleme«.

Also, wenn jemand den Druckertreiber nicht findet, sich EMACS komisch verhält oder prinzipielle Fragen aufkommen: Die FAQ sagt’s. Und wenn es noch mehr häufige Fragen gibt, dann pflege ich diese dort ein.

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Die 7 leserfreundlichsten WordPress-Plugins

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Listen der besten (was auch immer das heisst) WordPress-Plugins gibt es viele, wie etwa die Lumma-Liste, bei Blogeffekt oder bei ABC, oder ganz ohne Plugins auch Anleitungen mit Grund-Dingen. Diese sind meist aus Sicht des Blogautors (also Rolle) zusammengestellt. Mich interessiert: welche Plugins sind aus Lesersicht besonders zu empfehlen?

Dieser Artikel listet alphabetisch die 7 für mich wichtigsten WordPress-Plugins auf, die es dem Leser einfacher und angenehmer machen, sowohl eine Website zu nutzen, als auch sie ersteinmal zu finden. Zudem sage ich auf diese Weise den Autoren der Plugins Danke.

  1. Link Indication.
    Auch dieses Plugin ist meiner Ansicht nach ein Gebot der Höflichkeit gegenüber dem Leser: Es signalisiert mit kleinen Symbolen neben Hyperlinks, auf welche Art von Dokument oder Website verlinkt wird, also beispielsweise PDF, Wikipedia, Programme, Zip-Archive, usw.. Funktioniert ohne weiteres zutun.
  2. Redirection. Wer eine Seite auf einen anderen URL umzieht, der sollte tunlichst eine sogenannte 302-Umleitung einrichten, die sowohl Besucher umleitet als auch Suchmaschinen darüber informiert, wo die Seite nun zu finden ist. Dieses Plugin hilft dabei, auch mit einigen Automatismen und Auswertungen, wie oft denn der alte URL noch aufgerufen wurde. In Summe eine gute Sache, und ein Dienst am Leser.
  3. Share and Follow.
    Auch wieder ein Gebot der Höflichkeit gegenüber dem Leser, ihm zum einen die Möglichkeit zu geben, einfach den Artikel in verschiedenen sozialen Netzwerken zu posten, und zum anderen auf die verschiedenen Profile des Autors hinzuweisen. An Netzwerken steht so ziemlich alles zur Verfügung, was das Herz begehrt. Ich beschränke mich auf einige, die ich in meinem Umfeld für relevant halte. Das Plugin bietet die Buttons unten an jedem Artikel, das Feld für die Spalte rechts und die Box ganz rechts am Fensterrand, mit Icons in verschiedenen Größen. Wer einen Jahresbeitrag zahlt, erhält Zugriff auf viele weitere Gestaltungen der Icons.
  4. Similar Posts.
    Anhand der Verschlagwortung (»Tags«) und der Kategorie ermittelt dieses Plugin ähnliche Artikel im eigenen Blog und hängt deren verlinkte Titel als Leseempfehlung unten an jeden Artikel an. Auch dies ist wieder ein Dienst am Leser.
  5. WP CleanUmlauts2. Wer auf deutsch in WordPress bloggt, der möchte bei Umlauten im Titel des Artikels als URL die korrekte Entsprechung ohne Umlaute haben, nicht einfach den Umlaut ohne Punkte. Dieses Plugin sorgt dafür, dass dies automatisch geschieht. Beispiel: Aus dem Titel »Mögliche Wörter« macht WordPress standardmäßig »mogliche-worter«, mit dem Plugin wird daraus »moegliche-woerter«. Und das ist doch schöner und außerdem besser verständlich für den Leser, der ja vielleicht auch mal einen URL direkt eintippt.
  6. WordPress SEO.
    Hilft, die Metadaten der Seite so anzupassen, damit es der Seite wiederum hilft, von Suchmaschinen richtig eingeordnet und verschlagwortet zu werden. Es gibt sowohl Einstellungen für den ganzen Blog als auch pro Seite oder Artikel. Und was besser gefunden wird, hilft auch dem Leser besser.
  7. WP Minify. Nun haben wir einige Plugins eingebunden. Viele bringen eigenes Javascript und eigenes CSS mit. Das bläht aber die Seite auf: bei Laden der Seite fallen zusätzliche Abfragen für jede referenzierte Javascript- oder CSS-Datei an. WP Minify fasst diese zusammen, so dass der Internetbrowser jeweils nur eine Javascript- und eine CSS-Datei laden muß, und kann außerdem den Code von HTML, CSS und Javascript komprimieren, damit insgesamt auch weniger Volumen übertragen wird. Vorsicht, dieses Plugin bricht leicht, und das Ergebnis sieht man dann auch. Deshalb kontrolliere ich nach einem Update des Core oder von Plugins immer, ob’s noch funktioniert. Im Moment des Schreibens dieses Artikels habe ich das Plugin deaktiviert, weil es Probleme gab.

Für alle dieser Plugins gilt freilich auch: Was dem Leser hilft, ist letztendlich auch gut für die eigene Seite.

Und welche Plugins halten Sie für besonders hilfreich für Ihre Leser?

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Lesen/Read: The Naked Presenter – Delivering Powerful Presentations, by Garr Reynolds

Cover The Naked Presenter, Garr Reynolds

Since my copy of the book is in English language, I do provide the review in both German and English language.

Nackt präsentieren?

Was soll das denn sein? Garr Reynolds, der Autor, löst das Rätsel rasch auf. Nackt präsentieren heißt, ohne Waffen, also ohne schwergewichtigte Folienschlachten, und ohne sich hinter einem Rednerpult zu verschanzen auf sein Publikum zuzugehen und ein Art Gespräch mit Ihnen zu führen. Dialog statt Monolog. Zumindest ein gefühlter Dialog, wo ein echter nicht wirklich möglich ist.

Garr Reynolds lebt und arbeitet in Japan und ist der japanischen Philosophie verbunden. Das merkt man. Mir gefällt seine ruhige und unprätentiöse Art, seine Botschaft zu überbringen. Da schreibt einer, der in mehreren Kulturen zu Hause ist. Die Idee des Titels ist auch schon einige Jahre alt.

Garr Reynolds schreibt ein angenehmes Englisch, das auch mir als Nicht-Muttersprachler leicht fällt zu lesen. Mittlerweile ist jedoch auch die deutsche Übersetzung erschienen unter dem Titel »Naked Presenter: Wirkungsvoll präsentieren – mit und ohne Folien«. Über die Qualität der Übersetzung kann ich an dieser Stelle keine Einschätzung abgeben.

Natürlich präsentieren

Was macht nun das nackte Vortragen aus?

Keine Tricks. Keine Spielereien. Keine auswendig gelernte Rede.

Sondern eine Verbindung mit dem Publikum herstellen. Gespräch statt Auftritt. Inspiration statt Information. Fürs Publikum statt für sich selbst vortragen. Wenn Präsentationsmaterial verwenden, dann visuell statt textgebunden. Geschichten erzählen statt Fakten aufzählen. Kunst statt Fließband.

Bewußte Reduktion, selbstauferlegte Einfachheit, um die Zuhörer mit dem Thema zu faszinieren statt mit komplizierter Struktur und Mitteln.

Davon handelt »The Naked Presenter«.

Dieses schöne Buch nehme ich gerne in die Hand

Bei »The Naked Presenter« stimmt auch die Art der Präsentation. Dieses Buch finde ich schön, trotzdem es ein Taschenbuch ist. Es hat eine sehr klare Struktur mit wenigen Kapitelebenen. Farbige Überschriften greifen diese schlichte Struktur auf und machen das Buch dennoch ein Stück außergewöhnlich. Ein wunderbarer Satzspiegel mit breiten Rändern und damit einer angenehmen Zeilenlänge bietet dem Auge genügend Halt beim Lesen. Ich habe nicht nachgemessen, es sieht jedoch nach einer auf den Kopf gestellten Neunerteilung aus.

Hilfreiche Illustrationen und Fotos verdeutlichen Kernsätze und erleichtern ihnen den Zugang zum Gedächtnis, wie beispielsweise das Foto zweier Jazzmusiker, um das Wesen von mitreißender Performance zu symbolisieren.

Optisch abgesetzte Einschübe anderer Experten zum Thema Präsentation wie Pam Slim , Sir Ken Robinson greifen einzelne Themen aus anderer Sicht auf, die wunderbar mit den Haupttext ergänzen. Auch machen Fotos der Experten die Einschübe persönlicher.

Wie immer man auch zu Stockfotos steht, die schöne Symbolfotos rund ums japanische rituelle Baden bringen sowohl Farbe als auch zusätzliche Ruhe ins Buch und helfen, den Spannungsbogen des Titels das ganze Buch über durchzuhalten. Auch dadurch mutet das Buch nicht belehrend an, sondern sogar entspannend, weil eben nicht dauernd die üblichen Anzugträger-steht-vor-Gruppe-Fotos dominieren (anders als in Toastmasters-Büchern). Und Reynolds beziehungsweise sein Gestalter nutzen die Symbolfotos auch nicht exzessiv. Zu jedem Kapitel ein Leitspruch, abgesetzt in großer, weißer Schrift auf farbiger Doppelseite, beispielsweise von John Cleese, Bruce Lee, Mahatma Gandhi,  Philippe Starck, Aristoteles. So widerstehen sie der Versuchung, hinter die Leitsätze ein Foto zu packen. Ohne macht sich das sehr gut.

Das beste Buch übers Präsentieren, das ich bisher gelesen habe

In meinem Schaffen durfte ich schon mit einigen Schulungen, Schulungsunterlagen, Büchern und Websites zum Thema Vortrag und Präsentation arbeiten. »The Naked Presenter« ist bislang deutlich das beste, was ich in Händen hielt, gerade weil es nicht technokratisch bestimmte Methoden vorschreibt, sondern versucht, etwas über das Gefühl beim Präsentieren zu vermitteln.

Lesen Sie dieses Buch. (Amazon-Link »Naked Presenter: Wirkungsvoll präsentieren – mit und ohne Folien« oder auf englisch ”The Naked Presenter: Delivering Powerful Presentations With or Without Slides (Voices That Matter)“)

Presenting naked?

 Now, what is that gonna be? Garr Reynolds, the author, unleashes the puzzle quickly. Presenting naked means approaching your audience without weapons, so without heavyweight slide battles, and without hiding behind a lectern, but to conduct a conversation with them. Dialogue instead of monologue. A dialogue perception at least, in case a real one is not possible.

Garr Reynolds lives and works in Japan and seems addicted to japanese philosophy. One can read that. I like his calm and unpretentious style of delivering his message. Clearly there writes someone being home in multiple cultures. The idea of the title is some years old already.

Garr Reynolds writes a pleasant English that I as non native speaker can read easily.

Presenting naturally

So what is the core of a naked presentation?

No tricks. No gambling. No recited speech.

Instead connect with the audience. Conversation rather than performance. Impact rather than information. For the audience rather than for oneself. If using material at all, then visual rather than text based. Storytelling rather than fact counting. Art rather than assembly line.

Conscious reduction, self-imposed simplicity, in order to fascinate the audience about the topic instead of complicated structure and means.

That is “The Naked Presenter”.

This beautiful book I like taking in my hands

In “The Naked Presenter” the style of presentation matches its contents. I rate this book as beautiful, despite the fact being paperback. It has got a clear structure with few levels of chapters and sections. Colored headlines take this sober structure and yet make the book a bit extraordinary. A wonderful type area with broad margins and a resulting comfortable line length allow the eye to rest while reading. I did not measure, but for me it looks like a nine-part layout flipped upside down.

Useful illustrations and photos emphasize core messages and make it easier for them to reach memory. The photograph of two jazz musicians for example symbolizes the art of a carring away performance.

Visually separated insertions of other experts on the theme of presentation like the one of Pam Slim or Sir Ken Robinson pick upon particular topics from another viewpoint, nicely complementing the main text. Photos of the experts make the insertions more personal.

Whatever your take on stock photos is, the nice symbol photos about japanese ritual bathing add color as well as calmness to the book. They help keeping the storyline of the title over the whole book. And thanks to that, the book does not appear to be teaching but relaxing, exactly because not the usual person-with-suit-in-front-of-group photos dominate (other than in Toastmasters books). Reynolds or respectively his designer do not overuse the symbol photos. For each chapter there is a lead quote, visually separated in big, white font on colored background, e.g. from John Cleese, Bruce Lee, Mahatma Gandhi, Philippe Starck, Aristotele. So they resisted the temptation to add a photo behind each of the quotes. Without, it is just great.

The best book on presentation I ever read

In my career I had the opportunity to work with multiple trainings, training material, books and websites on the topic of speech and presentation. “The Naked Presenter” is clearly the best so far that I got in my hands, especially because it does not impose technocratic methods, but tries to transport something about the feeling and the mood for presentation.

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Soziale Netze und ihre analoge Entsprechung oder wie Sie Xing besser nicht benutzen

Xing Nachrichten

Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.

Der Sinn von sozialen Netzwerken – die Problemstellung

Wozu sind soziale Netzwerke wie Xing da? Um Kontakte, die man auf direkte oder indirekte Weise kennenlernt, aufheben zu können, um später mit dem betreffenden wieder in Kontakt zu treten, und um außerdem von deren Netzwerk profitieren zu können und diese im Gegenzug von unserem. Zumindest meiner Meinung nach.

Wozu sind soziale Netzwerke nicht da? Zahllos Kontakte zu sammeln, die man nicht kennt, ist wohl weniger das Ziel, gleichwohl es Mitglieder gibt, die dies verfolgen. Zumindest meiner Meinung nach.

Eine Spam-Nachricht in Xing – das konkrete Beispiel

So erhielt ich unlängst folgende Xing-Nachricht:

Xing Nachrichtenspam
Hallo,
Sie sind Mitglied in der Gruppe Kontaktmaschine,
ich würde Sie gerne zu meinem Netzwerk hinzufügen,
vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit gemeinsam an Synergien teilzuhaben
Gruss
##########

Hallo,
Sie sind Mitglied in der Profesionell Netzwerken ,
ich würde Sie gerne zu meinem Netzwerk hinzufügen,
vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit gemeinsam an Synergien teilzuhaben
Gruss
##########

Tatbestand des Spammens – die Interpretation

Seit dem Tag bin ich davon überzeugt, dass man zum Spammer werden kann, ohne dass man sich selbst als solcher wahrnimmt. Was denkt sich jemand dabei? Nehme ich mir ein Telefonbuch heraus, rufe Leute an, deren Namen mir gefällt und frage, ob sie mich nicht in ihr Adressbuch aufnehmen möchten? (Denn das ist ja ein Bestandteil der bidirektionalen Vernetzung in Xing). Und das, ohne sie persönlich anzusprechen, ja sich nicht einmal die Mühe zu machen, für die beiden Xing-Gruppen, von denen ich nur in einer Mitglied bin, separate Nachrichten zu verfassen?

Was ich ebenfalls nicht weiß, ist, wie man gemeinsam an Synergien teilhat, bislang ging ich davon aus, dass Synergien erst durch Zusammenarbeit entsteht. Und um noch ganz pingelig zu sein: »Gruß« schreibt man mit Eszett, weil das »u« davor lang gesprochen wird.

Nachdenken und analog handeln – Lösungsansätze

So sehe ich mehrere Ansätze, diese Nachricht zu verstehen und zu lösen:

  1. Derjenige ist interessiert daran, dass ich ihn in mein Adressbuch schreibe. Lösung: ich aber nicht, wird nicht passieren. Ich halte das für Spam und gab diese Ansicht auch an Xing weiter.
  2. Derjenige ist interessiert daran, was ich so mache. Lösung: dafür gibt es asynchrone soziale Netze wie Twitter. Dort kann er mir folgen, ohne dass ich etwas zu tun brauche.

Und was haben Sie jetzt davon? Welcher Grundsatz ist beim Umgang mit sozialen Netzen für mich hilfreich?

Beispiel: dieser Blogpost ist ein Blatt einer zusammengetackerten Mappe, die irgendwo auf einem Tisch im Foyer einer Tagung liegt. Müssen Sie nicht lesen, ich freu mich wenn Sie es doch tun. Ich poste den Titel und Link in Xing und Twitter und hefte damit das Blatt an mein schwarzes Brett. Wer regelmäßig auf mein schwarzes Brett sieht, wird also davon erfahren, muß aber nicht.

Da halte ich es wie der Artikel im Orange Marketing Blog: Ich nehme soziale Netze persönlich.

Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.

Welche Verhaltensweise in sozialen Netzwerken stört oder befremdet Sie? Bitte fügen Sie Ihren Kommentar hinzu.

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Die 6 besten Artikel zum Thema Exportieren von Figures aus MATLAB

MATLAB Figure mit export_fig von Jiro Doke, MathWorks

Sie nutzen MATLAB? Und Sie möchten Ihre Grafiken bzw. Figures bzw. Plots in anderen Dokumenten wiederverwenden? Dann gibt es einige Tipps, wie Sie ihre MATLAB Figures so vorbereiten, dass sie auch im Druck exzellent aussehen.

  1. Wenn Sie schon mit dem Export über das Menü gut zurecht kommen und nur gerne die weißen Rändern weg hätten, dann lesen Sie bei Ralph Stelzer oder in der Onlinehilfe zum Befehl saveas (englisch).
  2. Ebenfalls in der Onlinehilfe zu MATLAB finden Sie Hinweise, wie Sie ihre Graphen für den Export vorbereiten können.
  3. Wie Sie Ihre Plots so richtig schön machen, lesen Sie im Artikel von Jiro Doke (englisch) als Gastbeitrag zu Loren on the Art of MATLAB.
  4. Einen wunderbaren Vergleich verschiedener Möglichkeiten, Figures aus MATLAB zu exportieren, bietet Matlab figures – solving export problems von Matthias Pospiech. Angereichert mit Codebeispielen bespricht er die verschiedenen Ansätze.
  5. Installieren Sie sich dieses: Das ultimative Allzweckwerkzeug für den Export von Graphen ist das Skript export_fig von Oliver Woodford auf MATLAB Central File Exchange. Dieses Skript bettet Schriften ein, verbessert die Liniendarstellung, aktiviert Antialiasing und Transparenzen für Bitmaps, beschneidet Ränder und hilft so beim Export in pdf, eps, png, tif, jpg und bmp. Brett Shoelson beschreibt das Skript in seinem Artikel Creating and exporting publication quality graphics (englisch).
  6. Installieren Sie sich dieses: Jiro Doke beschreibt im Beitrag Fixing PostScript Lines (englisch) das Skript fix_lines, ebenfalls von Oliver Woodford. Dieses verschönert gestrichelte Linien nach dem Export in EPS.Gestrichelte Linien einer MATLAB Figure in EPS vor und nach Korrektur, Brett Shoelson, MathWorks

Grafiken: Jiro Doke und Brett Shoelson, MathWorks

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Umgezogen und jetzt mit Rechtschreibprüfung Aspell: die Anleitung für LaTeX installieren unter Windows 7

Lettern, Metall-Buchstaben in der DruckereiDie Installationsanleitung für LaTeX unter Windows 7 ist zum einen umgezogen auf die Seiten meines LaTeX-Buches, zum anderen habe ich sie überarbeitet. Die Rechtschreibprüfung in EMACS übernimmt jetzt das Programm GNU Aspell. Warum dies? Weil Aspell problemlos mit der Zeichenkodierung UTF-8 umgehen kann  und es viele Sprachdateien einfach schon gibt.

Für Ispell hatte ich ja lange Zeit meinen Installer empfohlen, der auch gleich mit Wörterbüchern für die »alte« Rechtschreibung kam. Nun schreibe ich selbst mittlerweile meist in der »neuen« Rechtschreibung wenn ich nicht nur für mich schreibe.

Was ist für Sie, die Leser, nun konkret besser?

  • Statt einem bestimmten Programm installieren Sie für die Rechtschreibprüfung ein anderes, besseres.
  • Insgesamt ist die Anleitung etwas kürzer als vorher, da ich an einigen Stellen Formulierungen gerade gezogen habe.

Die einzig wahren Adressen für die Anleitung sind:

Ich freue mich über Verbreitung der Anleitung. Sollten Sie irgendwo eine veraltete Kopie sehen, geben Sie doch bitte dem jeweiligen Seitenbetreiber Bescheid.

Foto © Peter Hebgen / PIXELIO
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