9 Wege, mit schwierigen Mitmenschen umzugehen

Jeder hat wohl schon das Unbehagen verspürt, das einen beim Kontakt mit manchen Vertretern der menschlichen Spezies befängt. Lifehack hat bekannte, aber sehr schön zusammengefasste Ratschläge parat, wie man mit solchen Mitmenschen umgehen kann, um das eigene Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.

Für diejenigen, denen das Lesen auf Deutsch leichter fällt als auf Englisch, fasse ich hier zusammen:

  1. Du kannst nur dich selbst ändern.
  2. Werde dir über deine Grenzen klar.
  3. Sage vorher, woran man bei dir ist.
  4. Sei hart, wenn es nötig ist.
  5. Ignorier sie.
  6. Nehm’s nicht persönlich.
  7. Schau, wie andere mit ihnen umgehen.
  8. Sei liebenswürdig.
  9. Hilf ihnen, ihr Problem zu finden.

Zu jedem Punkt finden sich Erläuterungen finden direkt im Originalartikel. Der wichtigste Punkt für mich persönlich ist der erste. Gräm dich nicht darüber, wie andere sind, und denke nicht du könntest sie mit deinem Gram ändern. Ändern kannst du nur dich selbst und damit die Art, wie du mit deinem Gegenüber umgehst. Und nur dadurch kann der andere zu einer Änderung angeregt werden.

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10 Gründe, warum Bahnfahren innerdeutsch besser als Fliegen ist

Ja, ich fahre gerne mit dem Zug, vor allem, wenn es auf Dienstreisen geht. Warum? Das möchte ich an dieser Stelle gern mal ausführen.

  1. Im IC/EC/ICE ist auch in der Holzklasse der Sitzabstand größer als im Flugzeug.Genug Platz, um den Laptop aufzuklappen. Außer im Fuggerexpress, dafür muß ich noch auf meinen Laptop mit deutlich kleinerem Bildschirm warten.
  2. Beim Zugfahren komme ich an den Bahnhof, der Zug kommt, ich setze mich auf meinen Platz und kann dann tun, was ich will. Bei Flieger muß ich erst am Check-In anstehen, dort ggf. mein Gepäck abgeben, dann an der Sicherheitskontrolle anstehen, mir dann die Zeit bis zum Boarding vertreiben, dann beim Boarding anstehen, dann im Flieger anstehen, bis ich an den Platz kam. In Summe mindestens eine halbe Stunde Verschnitt, in der ich nichts wirklich tun kann, noch nicht mal einfach rumsitzen und nichts tun.
  3. Im Zug darf man auch beim anfahren/abbremsen am Laptop arbeiten, im Flugzeug bei Start und Landung nicht. Und die Zeit dazwischen ist auf innerdeutschen Flügen gerademal zwanzig bis dreißig Minuten. Außerdem treten Verspätungen beim Bahnfahren nicht öfter auf als beim Fliegen.
  4. Zugfahren schädigt die Umwelt deutlich weniger als Fliegen. Je nach Modell entstehen beim Fliegen 300-400g/km CO2 pro Person, bei der Bahn 40-110g/km CO2 pro Person
  5. Wenn ich von einem Termin später wegkomme, nehme ich einfach den nächsten Zug. Außer bei Sparpreisen geht dies ohne Umbuchungsgebühr.
  6. Im Zug kann ich dank Handyticket auch noch direkt beim Einsteigen eine Fahrkarte lösen.
  7. Der Zug bringt mich innerhalb Deutschlands überall dahin, wo es das Flugzeug auch kann. Und noch an deutlich mehr Orte.
  8. Im Zug habe ich Internet, sei es via Mobilfunk oder stellenweise sogar WLAN. Im Flugzeug nicht oder nur zu horrenden Kosten.
  9. Die Fenster zum rausschauen sind im Zug deutlich größer.
  10. Beim Bahnfahren darf ich soviel Getränke, Shampoo und Rasierschaum im Handgepäck mitnehmen, wie ich will, und darf sie auch im Kulturbeutel lassen statt sie in durchsichtige Plastiktüten zu stecken.

Fazit: Eine Reise von Augsburg nach Hannover dauert mit dem Zug gut vier Stunden, inklusive zehn Minuten Fahrt von mir zu Hause bis zum Bahnhof Augsburg. Mit dem Flugzeug brauche ich eine gute Stunde bis zum Flughafen, fast eine Stunde am Flughafen für Check-in, Sicherheit, Boarding, eine Stunde Flugzeit, eine Stunde für Gepäck einsammeln und vom Flughafen nach Hannover reinkommen. Im einen Zug habe ich fast vier von vier Stunden am Stück für mich, im Flugzeug maximal eine halbe Stunde von vier.

Wie seht Ihr das?

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Ispell für Windows und Emacs

In meiner Anleitung zum Einrichten von LaTeX unter Windows empfehle empfahl ich lange Zeit, Ispell als Rechtschreibkontrolle in Emacs einzusetzen. Da es lange Zeit keinen einfachen Installer für Windows gab, der auch gleich deutsche Wörterbucher enthält, stelle ich hier einen eigenen zum Download bereit. Mittlerweile habe ich die Anleitung auf Aspell umgestellt.

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Gelesen: Manfred Lütz – Gott. Eine kleine Geschichte des Größten

Ein Buch über Gott? Gibt’s da nicht schon mehrere ganz alte? Schon, aber Manfred Lütz packt die Sache anders an. Er erkennt den Gotteszweifel an, nimmt den Atheismus und Gottes-Skepsis als vielfältige Strömung wahr, um dann dessen einzelnen Arten zu analysieren und durch Inkonsistenzen als meist verständliche, dennoch persönliche Ausflüchte zu aufzudecken als sogenannten „schlampigen“ Atheismus. Die vielfältige Skepsis an Gott und speziell der scheinbare Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft ist oft ein Mißverständnis beziehungsweise ein Konstrukt der Publizistik. Weiterlesen

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Vor der Linse: Wildberg im Allgäu

Bei meinem letzten Besuch im Allgäu war es so schön Wetter, dass dabei noch einige Fotoaufnahmen abgefallen sind. Die St. Leonhardskapelle in Wildberg bei Weißensberg liegt schön neben einem Blumenfeld und bietet ein Farbenspiel aus Licht und Schatten.

Album bei Picasa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Griechenland und Euroland bei Gunter Dueck

Gunter Dueck hat das Beste Essay zu den Ursachen der Griechenland/Euroland-Krise vorgelegt, das ich bislang in Händen hielt. Sogar besser als einige Artikel im Spiegel. Aber Dueck muß in seinem Blog natürlich auch nicht so “politisch korrekt” schreiben. Mit einer kleinen Analogie macht er deutlich, dass die Ursache für viele große Krisen einfach nur Verhalten wie beim Kinderfasching ist.

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Virtualisierung als Lösung für alte Hardware an neuem System

Virtuallisierung ist nicht nur was für Clouds und Unternehmen: Für meinen Scanner gibt es keine Treiber für Mac OS X, seinerzeit unter Windows 2000 tat er mir aber gute Dienste. Nun kann ich ihn wieder nutzen; Virtualisierung sei dank.

Als ich von meinem alten Windows 2000-System aufgrund eines irreparablen Hardwaredefekts auf Mac OS X wechselte, ging vieles leichter, einiges aber auch gar nicht mehr: Mein alter Scanner. Schade eigentlich, macht dieser doch gute Scans, ist flott und zuverlässig. Nur leider stellt Canon ausschließlich Treiber für Windows bis Vista bereit. Ein neuer Scanner kommt für mich nicht in Frage, denn der alte geht schließlich noch und so oft wird er nicht genutzt.

Die Behelfslösung war unser Laptop mit Windows Vista, der dann eben zum Scannen herhalten mußte.

Die echte Lösung kam durch Zufall: Ich las von VirtualBox, einer für den persönlichen Gebrauch kostenfreien Virtualisierungslösung. Das ist eine Software, die es erlaubt, innerhalb eines Betriebssystems noch ein anderes zu emulieren.

Die virtuelle Maschine ist schnell eingerichtet, dann das angegraute Windows 2000 wieder aufgespielt – aber gekauft ist halt gekauft. Dann noch die “Guest Addition” installieren, die Grafik-, Sound- und sonstige Treiber installieren, und das Service Pack. Dann der große Moment… der Scannertreiber. Wird es funktionieren? Scanner anstecken, den USB-Port in die virtuelle Maschine durchreichen und… geht!

Mein Fazit: Virtuallisierung ist nicht nur was für Clouds und Unternehmen. Auch zu Hause kann Virtualisierung helfen!

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Gelesen: David Allen – Wie ich die Dinge geregelt kriege (Getting Things Done)

Tausend Dinge stürmen auf Sie ein. In der Arbeit gibt es Projekte zu bearbeiten, nebenbei schaut noch der Chef rein, erteilt noch einen Auftrag, der Kollege bittet um einen Gefallen. Und irgendwas wollten Sie auf dem Heimweg noch machen? Dann brauchen Sie Getting Things Done, so der Originaltitel des Buches, das ich zu meinem “Lebensveränderndsten Buch 2009” erkoren habe. Die richtige Selbstorganisation hilft alle anfallenden Tätigkeiten zu bewältigen, Stress vermeiden und schafft Raum zum Nachdenken.

Wie es geht? Weiterlesen

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Gelesen: Gunter Dueck – Abschied vom Homo Oeconomicus: Warum wir eine neue ökonomische Vernunft brauchen

Gunter Dueck dürfte vor allem, aber nicht nur Mitgliedern der Gesellschaft für Informatik bekannt sein durch seine Kolumne im Informatik Spektrum “Dueck β-inside”. Mit diesem Buch legt er die definitive Antwort auf die brennende Frage vor: Warum verhält sich die Wirtschaft so, wie sie sich verhält? Antwort: Weil sich die Menschen anders verhalten, als es die Wirtschaftsforscher annehmen. Nämlich nicht vernünftig, sondern irrational und triebhaft.

Und genau deswegen hört auch keiner auf, wenn er genug hat. Arbeitnehmer nicht. Firmen nicht. Staaten auch nicht.

In seiner unnachahmlich ironischen, unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Art bringt Gunter Dueck dem Leser die Facetten des Auf und Ab in der Makroökonomik und Mikroökonomik nahe und erklärt, warum die beiden so nahe beieinander liegen. Letztendlich geht es auf das Gefangenendilemma zurück (wer’s furchtbar kompliziert haben will, liest den Wikipedia-Artikel). Zwei Gefangene werden getrennt voneinander befragt und können sich nicht abstimmen. Schweigen beide, sitzen sie beide nur 5 Jahre. Gesteht einer und der andere schweigt, kommt er frei und der andere sitzt lebenslang. Gestehen beide, sitzen beide 20 Jahre. Wenn also vertrauen herrscht, kommen die beiden in Summe am besten davon. Herrscht jedoch Mißtrauen oder einer versucht, sich auf Kosten des anderen einen Vorteil zu verschaffen, sieht die Gesamtbilanz immer schlechter aus. Exakt dasselbe Muster sehen wir bei Preiskriegen von Firmen aller Arten im Markt. Hervorragende Begleitliteratur dazu ist übrigens auch Gunter Duecks Blog “Menschenpuffer” von Ende Februar.

Was tun? Wenn wir uns bewusst machen, wie die Mechanismen der aktuellen real gelebten Wirtschaft agieren und reagieren, ist der erste Schritt zur Besserung in Sicht, denn dann haben wir zumindest in begrenztem Umfang schon die Möglichkeit, uns zu entscheiden, wie wir selbst handeln wollen. Und das kann entweder nachhaltig und besonnen sein oder eben nicht. Von daher freue ich mich auch immer, dass meine Mitarbeiter und ich in unserer Arbeit die Freiheit haben, potentiellen Kunden ganz offen nicht nur zu sagen, was sie von uns brauchen, sondern eben auch, was sie für ihren ganz konkreten Fall nicht brauchen; auch wenn dies erstmal weniger Umsatz bedeutet. Es heißt aber eben auch, das Gleichgewicht und die Beziehung zum Gegenüber zu fördern.

Gunter Dueck schreibt eben dies, und illustriert seine Sicht der Dinge mit seinen Unnachahmlichen Gleichnissen und fingierten Managerreden. In aller Offenheit und Betroffenheit ist es für mich auch ein positives Buch, das zu lesen Spaß macht.

Bitte lesen Sie diesen Gunter Dueck! Je mehr Menschen dieses Buch lesen und ihr wirtschaften, ihr Verhalten im Arbeitsleben nur einen Tick danach ändern, desto rosiger könnte unser aller Zukunft aussehen.

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