LATEX zu benutzen ist das eine, dafür gibt es bereits hervorragende Einführungen. Was aber wird für die Installation eines LATEX-Systems unter Windows benötigt? Was mache ich mit MiKTEX, wozu brauche ich Ghostscript, was ist Texmaker, und warum schwören viele auf Emacs und vor allem wie paßt alles zusammen? Diese Informationen muß man sich meist aus vielen verschiedenen Quellen zusammensuchen, und manchmal scheint manches nicht zusammenzupassen, während man vielleicht nur an der falschen Stelle gesucht hat.
Diese Anleitung soll die Suche ersparen und zeigt Schritt für Schritt, was man alles braucht und wie man die einzelnen Komponenten einrichtet und benutzt.
Wenn Ihnen diese Anleitung gefällt, hilft Ihnen bestimmt auch mein Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LATEX«, jetzt in der 3., überarbeiteten Auflage erschienen im mitp-Verlag, ISBN 978-3826658921.
Ich freue mich über Anregungen und Hinweise auf eventuelle Fehler. Bei entsprechenden
meldungen bitte die Versionsnummer mit angeben:
Revision: 1546 Date: 2010-06-15 20:24:21 +0200 (Tue, 15 Jun 2010)
Danke an aufmerksame Leser für viele Anmerkungen und Korrekturen.
Dieses Dokument existiert sowohl in HTML als auch in PDF. Die korrekten URL lauten:
- http://schlosser.info/downloads/latexsystem.pdf für die PDF-Version und
- http://schlosser.info/latexsystem für die HTML-Seite.
Eine englische Fassung ist verfügbar unter http://schlosser.info/latexsystem-en/
Inhaltsverzeichnis
2 Überblick über die verwendeten Softwarepakete
2.1 LATEX Distribution: MiKTEX
2.2 Editor
2.2.1 Texmaker
2.2.2 Emacs + RefTeX + AUCTeX + Ispell
2.3 Graphiken in Postscript mit Ghostscript
2.4 HTML-Konvertierung
2.5 Übersicht
2.6 Lizenzierungen
3 Installation und Konfiguration
3.1 MiKTEX herunterladen und installieren
3.2 Graphikerstellung und -konvertiertung
3.3 Texmaker einrichten
3.4 Emacs einrichten
3.4.1 AUCTEX + RefTEX
3.4.2 Ispell
3.5 Einrichten der Dateitypen
3.6 Neues TeX4ht installieren
3.7 Installation komplett
4 Benutzung
4.1 Benutzung von TeX4ht
4.2 Graphikumwandlung
5 Wenn etwas nicht funktioniert
6 Ausblick
1 Intention
LATEX ist kein Programm, sondern eine Sprache bzw. eine Methode der Dokumentbeschreibung und wird benutzt in Form eines LATEX-Systems. Damit lassen sich nicht nur wissenschaftliche Arbeiten verfassen, sondern auch hervorragende Briefe, Präsentationen und vieles mehr.
Für diejenigen, die bisher nicht mit freier Software gearbeitet haben, ist es anfangs befremdlich, selbst verschiedene Komponenten zu einem System zu integrieren, so daß sich manche vielleicht nicht so einfach hintrauen. Deswegen stelle ich hier meine Umgebung vor, mit der ich aus LATEX sowohl Postscript und PDF als auch HTML erzeuge.
Dies ist keine Einführung in LATEX, dafür gibt es bereits hervorragende Angebote sowohl im Netz als auch in Buchform. Zum Einstieg bis zum kompletten Ergebnis eignet sich mein Buch1 oder als kurzer Reinschmecker auch die LATEX2ε-Kurzbeschreibung, die zum einen bei jeder LATEX-Distribution dabei ist in <texmf>/doc/guides/lshort-german/, oder von CTAN.org2 heruntergeladen werden kann. Unbedingt empfehlenswert ist auch die De-TeX-FAQ3, zu beziehen vom Dante-Server4, außerdem l2tabu, das veraltete Befehle und Pakete und ihre Alternativen aufzeigt. Nicht zu vergessen ist die Dokumentation von KOMA-Skript, einer in Europa verbreiteten Makrobibliothek und die darüber hinaus Antworten auf viele typographische Fragen bereit hält. Er ist zu finden in jeder besseren LATEX-Distribution unter <texmf>/doc/latex/koma-script/.
Wer mit der Installation trotz der Anleitung nicht zurecht kommt oder eine sonstige Frage zum Thema LATEX hat, der schreibe nicht gleich mir persönlich, sondern suche zunächst im Web und in der FAQ und wende sich bei anhaltender Unklarheit an die Newsgruppe de.comp.text.tex5. Dort können die meisten Fragen beantwortet werden; und auch zum Thema Installation unter Windows antworte ich dort viel lieber als per Mail, weil zum einen die Antworten dann allen zur Verfügung stehen und außerdem dort viele kompetentere Anwender und Entwickler mitlesen.
Letzte wichtige Anmerkung: Diese Anleitung ersetzt nicht die Originaldokumentationen der einzelnen Programme und Bausteine6. Bei Fehlern tut man gut daran, die Dokumentation des jeweiligen Programms zur Hilfe zu nehmen. Die Anleitung bezieht sich ausschließlich auf die hier angegebenen Programme. So sind z.B. die Abschnitte über Emacs und Aufsätze nicht ohne weiteres auf XEmacs übertragbar. Neuere Versionen der Programme stellen in der Regel kein Problem dar (ohne Gewähr).
2 Überblick über die verwendeten Softwarepakete
Um vernünftig arbeiten zu können, benötigt man neben der eigentlichen TEX Distribution verschiedene Komponenten. Eine Zusammenfassung aller bei mir installierten Programmpakete und deren Versionen findet sich im Abschnitt 2.5.
2.1 LATEX Distribution: MiKTEX
Die LATEX-Distribution ist der Kern des Systems. Sie beinhaltet die wichtigsten Programme, die zum Erzeugen von DVI, Postscript und PDF notwendig sind, außerdem alle Zusatzpakete, die erweiterte Möglichkeiten wie z.B. Musiksatz, Standardlayouts für verschiedene Organisationen, Layoutbesonderheiten u.ä. bieten.
Ich verwende MiKTEX 2.7. Diese Distribution ist meines Erachtens nach sehr einfach zu installieren, funktioniert prächtig und wird gut gepflegt. Je nach gewünschtem Umfang sind 30 bis 500MB herunterzuladen. Alternativ kann man eine – jedoch nicht immer ganz aktuelle – CD bestellen.
2.2 Editor
Die Distribution ist nur dafür verantwortlich, aus der Eingabe die Ausgabe zu generieren. Die Eingabe selbst nimmt man im Editor seiner Wahl vor. Die Wahl fällt bei mir auf GNU EMACS. Daneben möchte ich auch TEXMAKER ansprechen.
2.2.1 Texmaker
Damit der LATEX-Einstieg nicht zu schwer fällt, empfehle ich abweichend von meiner Konfiguration als Editor den TEXMAKER7.
TEXMAKER ist für mausorientierte Benutzer der angehmere der beiden hier vorgestellten LATEX-Editoren. TEXMAKER ist gut gepflegt und komfortabel zu nutzen, da er der neben graphischen Menüs für die meisten mathematischen Symbole und sonstigen wichtigen Befehle auch während des Tippens von Befehlen mögliche Vervollständigungen als sogenannte »Tooltips« ausgibt. Vordefinierte Ausgabeprofile und vieles mehr machen ihn zu einem durchaus brauchbaren Werkzeug. TEXMAKER ist gerade für den Neuling in LATEX geeignet, der EMACS noch nicht kennt. Schließlich reicht es für den Anfang völlig aus, ein Konzept lernen zu müssen. Später können Sie dann auf das Profigerät EMACS umsteigen.
Dennoch sei hier betont, daß TEXMAKER sehr vieles missen läßt, was bei EMACS selbstverständlich ist, wie z.B. eine Numerierung in der Gliederungsansicht oder eine leistungsfähige Behandlung von Marken (Labels) und Literaturzitaten. Auch die integrierte Rechtschreibprüfung hat bei weitem nicht die Qualität, wie sie ISPELL/ASPELL für EMACS bieten.
2.2.2 Emacs + RefTeX + AUCTeX + Ispell
Wer unter Unix bereits mit LATEX gearbeitet hat, benutzt eventuell den EMACS, einen Editor, der eines der mächtigstem GNU Programme ist.
Ich habe mich nicht allein wegen des Editors zum Umstieg auf den EMACS entschieden, sondern wegen der Zusätze AUCTEX und REFTEX. AUCTEX bietet für alle häufig benutzten Konstrukte aus LATEX Tastaturkürzel an, die das Arbeiten erheblich beschleunigen. REFTEX läßt den Benutzer beim Einfügen von Querverweisen aus einer Liste aller verfügbaren auswählen und hilft beim Erstellen der entsprechenden Marken. Auch das Einfügen von Literaturzitaten geht mit REFTEX wesentlich schneller und einfacher.
Es bietet sich auf jeden Fall an, die Einführungen zu EMACS und AUCTEX zu lesen und sich von www.refcards.com die EMACS Referenzkarte zu holen. Der anfängliche Lernaufwand lohnt sich, wird er doch bald mehr als aufgewogen durch ein schnelles, effizientes Arbeiten.
Auch auf eine Rechtschreibprüfung muß man nicht verzichten in EMACS. Sie heißt ISPELL und ist hervorragend in den Editor integriert. Eine für Windows portierte Version, die ich zur einfacheren Verwendung mit einer Installationsroutine versehen habe, stelle ich auf meiner Homepage8 zur Verfügung. Sie enthält Wörterbücher für Englisch und Deutsch. Weitere Wörterbücher, z.B. für die neue deutsche Rechtschreibung9, Französisch, Italienisch, u.v.m., finden sich im Netz.
Als letzten Zusatz verwende ich das WYSIWYG10-Plugin PREVIEW-LATEX, welches die Formeln, Graphiken und Tabellen als Vorschau in etwa so anzeigt, wie sie später im Dokument erscheinen werden. Somit wird das Beste aus den beiden Welten WYSIWYG und Offlinebearbeitung vereint11. Formeln beispielsweise werden in der mächtigen LATEX-Syntax eingegeben und gleich nach der Eingabe als Vorschau angezeigt, so daß man sich in seinem Dokument leichter orientieren und besser querlesen kann, ohne in einem zweiten Fenster immer eine übersetzte Version des Dokuments öffnen zu müssen. Für die Installation von PREVIEW-LATEX wird neben GHOSTSCRIPT eine Shell-Umgebung benötigt. Hierfür ist MSYS aus dem Minimalist GNU for Windows-Projekt (MinGW) bestens geeignet.
EMACS bietet unter anderem eine Buttonleiste und ist vollständig über Menüs konfigurierbar, dazu kommt eine ausgezeichnete Hilfefunktion (in Englisch).
2.3 Graphiken in Postscript mit Ghostscript
Für Unix-Kenner ist es selbstverständlich, für Windowsbenutzer anfangs ungewohnt: Die Benutzung von Postscript als Austauschformat für Vektorgraphiken aller Art. So ist es auch unter LATEX am besten, Graphiken als (Encapsulated) Postscript (PS/EPS) einzubinden.
Aus allen Windowsanwendungen mit ihren Dateiformaten wie z.B. existierende Word- oder PowerPoint-Zeichnungen, Bitmaps oder Vektorformaten wie CorelDraw läßt sich problemlos Postscript erzeugen, auch wenn die jeweilige Anwendung dies nicht direkt unterstützt. Möglich wird dies durch Drucken in eine Datei über einen Postscript Druckertreiber, und zwar mit dem Treiber für den Apple Color LaserWriter 12/600.
Um später vorliegende Postscriptdateien anzusehen und kleinere Veränderungen vorzunehmen, benötigt man GHOSTSCRIPT mit seinem graphischen Frontend GSVIEW.
Mit diesen ersten drei Komponenten läßt sich die primäre Aufgabe von LATEX bereits perfekt erledigen: Das Erstellen von druckfertigen, perfekt gesetzten Dokumenten.
2.4 HTML-Konvertierung
TEX4HT hat den Vorteil, daß es als Paket in der Distribution MIKTEX enthalten ist12. Wer allerdings die absolut neueste Version haben möchte, muß und kann sich diese problemlos nachinstallieren. Im Normalfall ist das unnötig, kann aber dann sinnvoll sein, wenn Sie nicht warten wollen oder können, bis Neuerungen hier in MIKTEX angekommen sind.
TEX4HT, egal ob mitgelieferte oder selbstinstallierte Version, benötigt zur Graphikkonvertierung das Programm IMAGEMAGICK, welches sehr schnell und einfach installiert ist.
2.5 Übersicht
Die angegebenen Paketgrößen beziehen sich auf das Downloadvolumen, nicht auf den für die Installation benötigten Platz.
| Programm | Größe MB | Quelle |
| MiKTEX | 50–400 MB | http://www.miktex.org |
| Texmaker | 6 MB | http://www.xm1math.net/texmaker/ |
| GNU Emacs | 39 MB | http://www.gnu.org/software/emacs/ |
| AUCTeX | 1 MB | http://www.gnu.org/software/auctex/ |
| Ispell Win32 | 1,5 MB | http://www.schlosser.info/ispell-windows-emacs/ |
| Ghostscript | 10 MB | http://ghostscript.com/releases/ |
| GSview | 1,5 MB | http://pages.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/ |
| TeX4ht | 1,5 MB | http://www.cse.ohio-state.edu/~gurari/TeX4ht/mn.html |
| ImageMagick | 9,5 MB | http://www.imagemagick.org |
| Σ | ca. 455 MB | |
2.6 Lizenzierungen
Alle in dieser Anleitung genannten Programme und Pakete sind mindestens kostenlos, meist sogar freie Software13. Die Lizenzen sagen allesamt aus, daß die Verbreitung freigestellt ist. Die meisten erlauben zudem die Veränderung des Quellcodes, einige wenige verbieten wiederum den kommerziellen Verkauf.
Trotz der prinzipiellen Kostenfreiheit haben Sie natürlich die Möglichkeit, sich bei den einzelnen Projekten bei Gefallen auch finanziell erkenntlich zu zeigen. Siehe dazu die Webseiten der Projekte.
3 Installation und Konfiguration
Mein System läuft auf Windows XP Professional. Einige Zugriffspfade zu bestimmten Systemeinstellungen können auf Ihrem System geringfügig von den beschriebenen abweichen.
Zugriffspfade bezeichnen Startmenüeinträge, Schaltflächen und Menüeinträge mit den entsprechenden Namen.
Für alle zu wählenden Verzeichnisse gilt: Die Verzeichnisnamen sollten keine Leerzeichen enthalten, da dies ab und an Probleme verursachen kann. Also besser C:\Programme statt C:\ProgramFiles und besser C:\MyUser statt C:\DokumenteundEinstellungen\MyUser.
Die Reihenfolge der einzelnen Schritte ist wegen Programmabhängigkeiten unbedingt einzuhalten. Diese Anleitung ist selbstkonsistent, d.h. alle Verzeichnisse passen zusammen. Verwenden Sie ein anderes Verzeichnis für ein Programm, müssen Sie dies in nachfolgenden Schritten selbst berücksichtigen.
3.1 MiKTEX herunterladen und installieren
Laden Sie sich zunächst von http://www.miktex.org den Webinstaller und rufen diesen auf. Nun müssen Sie sich Gedanken machen, ob Sie für den Anfang die Variante Basic oder Complete möchten. Wenn Sie breitbandig ans Internet angeschlossen sind, holen Sie sich am besten Complete, ansonsten eben die kleinere. Einzelne Pakete können hier problemlos nachgeladen werden, auch automatisch. Alternativ können Sie auch eine mehrmals im Jahr aktualisierte CD-ROM des Systems bestellen.
Die Installation selbst ist sehr simpel: Einfach so lange auf weiter klicken, bis Sie fertig sind und allen Vorgaben folgen. Alle Programme können dann direkt von der Kommandozeile aufgerufen werden.
Wenn Sie es lieber noch mit ein paar Bilder haben, dann finden Sie für MIKTEX auch eine bebilderte Anleitung auf14 (nur auf Englisch).
3.2 Graphikerstellung und -konvertiertung
Man beginnt am besten mit dem Postscript Druckertreiber. Dieser wird eingerichtet mit Start → Einstellungen → Drucker → Neuer Drucker. Als erstes lokaler Drucker wählen und als Anschluß den FILE-Port, der richtige Treiber ist der Apple Color LaserWriter 12/600. Den Druckernamen auf »Postscript File« setzen.
Nach der Installation unter Start → Einstellungen → Drucker → Postscript File → Drucker → Druckeinstellungen → Erweitert → Optionen für Dokument → Postscript-Optionen folgende Einstellungen vornehmen: Die Felder Postscript-Ausgabeoption auf »Optimale Portabilität« und TrueType-Downloadoption auf »Umriß« setzen. Das ICM Color Matching muß deaktiviert werden, um Farbverfälschungen zu vermeiden, und der Print Quality Mode auf »Best« stehen.
Ab sofort kann jede Windowsanwendung Postscriptdateien erzeugen, indem man einfach den neuen Drucker verwendet. Die erzeugte Datei – der man immer die Erweiterung .ps anstatt des vorgegebenen .prn geben sollte – kann man nun in GSVIEW betrachten und nach EPS wandeln.
Für die automatische Weiterverarbeitung installiert man GHOSTSCRIPT, zu ziehen von http://ghostscript.com/releases/. Hier gibt es nichts zu beachten (also Enter bis fertig). Da vielleicht auch der Wunsch besteht, Postscriptdateien zur Kontrolle anzusehen, spielt man GSVIEW15, das graphische Frontend zu GHOSTSCRIPT ein. Hier kann man bei der Installation das Verzeichnis ebenfalls auf C:\Programme\Ghostscript setzen, auch als Programmgruppe kann man die gleiche wie bei GHOSTSCRIPT wählen.
Es ist überaus sinnvoll, GHOSTSCRIPT dem Suchpfad hinzuzufügen. Also wiedereinmal in Start → Einstellungen → Systemsteuerung → System → Erweitert → Umgebungsvariablen der Variable PATH das jeweilige Verzeichnis, z.B. C:\Programme\Ghostscript\gs8.54\bin, durch Semikolon abgetrennt hinzufügen. Wichtig: Keine Leerzeichen vor und nach Einträgen in der PATH-Variable!
Um sich auf die Dauer die Arbeit zu erleichtern, empfehle ich, einen »EPS-Drucker« einzurichten und zu verwenden, auch dafür habe ich eine kurze Anleitung im Internet verfaßt16.
3.3 Texmaker einrichten
TEXMAKER, von http://www.xm1math.net/texmaker/ zu beziehen, ist rasch installiert: Wie bei MIKTEX einfach alle Vorgaben des Installers akzeptieren. Beim ersten Aufruf fragt TEXMAKER, ob es sich für die Verwendung mit MIKTEX konfigurieren soll, was man bejaht und alle weiteren Vorgaben wiederum akzeptiert.
3.4 Emacs einrichten
EMACS ist wohl der mächtigste aller Editoren und erfordert mehrere Schritte zur Installation, weswegen dies hier durchgegangen werden soll.
Ein Mangel von Windows muß zunächst vor dem ersten Start behoben werden, nämlich die Nichtexistenz der Umgebungsvariablen17 HOME. Dazu erstellt man in Start → Einstellungen → Systemsteuerung → System → Erweitert → Umgebungsvariablen18 einen neuen Eintrag mit Namen HOME und weist diesem ein beliebiges Verzeichnis zu, in dem man alle individuellen Einstellungen speichern möchte19. Der Name des Verzeichnisses darf kein Leerzeichen enthalten (siehe Abschnitt 3)!
Für alle Umgebungsvariablen gilt: Möchte man die Umgebungsvariablen nur für den aktuellen Benutzer anlegen, erstellt man sie in Benutzervariablen. Sollen sie für alle Benutzer gelten, werden sie in Systemvariablen angelegt. Wir benötigen GNU EMACS, den wir von ftp://ftp.gnu.org/gnu/emacs/windows/emacs-23.1-bin-i386.zip herunterladen, sowie AUCTEX als vorkompiliertes Paket, zu beziehen von http://ftp.gnu.org/pub/gnu/auctex/auctex-11.86-e23.1-msw.zip. Wir entpacken die EMACS-Archivdatei emacs-23.1-bin-i386.zip in das Programmverzeichnis aus (auch Winzip kann das), so daß wir dann ein Verzeichnis wie z.B. C:\Programme\emacs erhalten. In eben dieses Verzeichnis entpacken wir auch das Archiv auctex-11.86-e23.1-msw.zip, wobei mindestens eine Datei überschrieben wird. Die meisten Entpacker fragen vorher nach.
Um EMACS bequemer aufrufen zu können, rufen wir aus dem Unterverzeichnis bin das Installationsprogramm addpm.exe auf und bestätigen dessen Nachfrage. Dies erzeugt eine Verknüpfung im Windows-Startmenü.
Damit ist Emacs bereits fertig installiert.
3.4.1 AUCTEX + RefTEX
Die Integration von AUCTEX mit REFTEX muß noch separat aktiviert werden. Dazu startet man EMACS
und erzeugt in diesem die Konfigurationsdatei .emacs in seinem HOME-Verzeichnis (UNIX-Kurzname ~) mit
C-x C-f ~/.emacs RET20.
Dort fügt man folgende Zeilen hinzu:
Dann die Datei speichern mit C-x C-s, Emacs beenden mit C-x C-c, und fertig ist die
Installation. Wenn nun beim Öffnen einer .tex Datei in der Menüleiste die Einträge »Preview«
und »LaTeX« erscheinen, hat die Installation geklappt.
Um die Voransichten schnell und platzsparend generieren zu können, ist die zusätzliche Graphikbibliothek LibPNG21 zu installieren. Dazu laden Sie von http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/libpng.htm die Archive »Binaries« und »Dependencies« herunter. Aus dem Binary-Archiv mit einem Dateinamen ähnlich libpng-1.2.xx-bin.zip extrahieren Sie die zwei DLLs im Unterverzeichnis bin namens libpng3.dll und libpng12.dll und plazieren diese in Ihr Verzeichnis C:\Programme\emacs\bin. Genauso verfahren Sie auch mit dem Archiv libpng-1.2.xx-dep.zip und der darin im Unterverzeichnis bin enthaltenen DLL zlib1.dll, auch diese muß in das bin-Verzeichnis von EMACS.
Wenn Sie nun im PDF-Modus sind (C-c C-t C-p), können Sie nun Preview-LATEX mittels
C-c C-p C-d aufrufen.
3.4.2 Ispell
ISPELL kann mit Hilfe meiner Distribution22 sehr einfach installiert werden. Das vorgegebene Verzeichnis kann getrost übernommen werden. Auch wird das Programm selbständig zum Suchpfad hinzugefügt. Achtung: die Umgebungsvariable HOME muß bereits existieren.
3.5 Einrichten der Dateitypen
Zur weiteren Vereinfachung erstellen wir einen neuen Dateityp. Zunächst benötigen wir eine kleine Erweiterung für EMACS, welche es uns erlaubt, weitere Dateien in einem bereits laufenden EMACS Fenster zu öffnen. Die Erweiterung heißt EMACSSERV und ist bei EMACS bereits dabei.
Um die Funktionalität zu aktivieren, fügen Sie der Konfigurationsdatei .emacs am Anfang folgende Zeile hinzu:
Nun legen wir einen neuen Dateityp an. Dazu öffnen Sie eine Kommandozeile und geben folgenden Befehl ein23:
Sodann können wir diesem Dateityp mehrere Dateiendungen zuweisen. Wir tun dies für .tex und .ltx mit den Befehlen
Ab dann führt ein Doppelklick auf eine .tex-Datei zum Aufruf von EMACS, weitere Dateien werden im selben Programmfenster geöffnet.
TEXMAKER kann diese Einstellung übrigens auch selbst vornehmen, man wird automatisch beim ersten Starten des Programms danach gefragt.
Das assoc-Kommando führe ich zusätzlich auch noch für die Dateinamenserweiterungen .sty, .cls, .lco und .bib aus.
Damit ist EMACS komplett installiert und die Arbeit mit dem leistungsfähigsten Editor für LATEX kann beginnen.
Dies waren die letzten Schritte, um ein System für das Erzeugen von druckfertigen Dokumenten im PDF oder Postscriptformat zu konfigurieren. Wer also kein HTML erzeugen möchte, der ist hier fertig.
3.6 Neues TeX4ht installieren
TEX4HT ist bei MIKTEX dabei, und wenn man die vollständige Installation wählt, auch bereits fertig zum benutzen auf der Platte. Sollte jedoch jemand in der Änderungshistorie von TEX4HT http://www.cse.ohio-state.edu/~gurari/TeX4ht/bugfixes.html24 Neuerungen entdecken, die er unbedingt schon einsetzen will, bevor sie auch in MIKTEX erscheinen, lade er sich von der Homepage das aktualisierte Paket herunter.
Voraussetzung für TEX4HT ist zum einen GHOSTSCRIPT, das bereits im vorigen Abschnitt installiert wurde, sowie IMAGEMAGICK, das wie folgt eingerichtet wird:
Von der IMAGEMAGICK-Website unter Downloads25 das entsprechende Windows-Executable herunterladen und installieren. Am einfachsten alles bestätigen, was voreingestellt ist. Dann ist nämlich das Konvertierungsprogramm bereits in den Suchpfad eingetragen.
Zur Sicherheit sollten zunächst die MIKTEX-Pakete für TEX4HT entfernt werden. Dazu ruft man den MikTeX-Paketmanager auf (mpm.exe) und deinstalliert die Pakete tex4ht und miktex-tex4ht-bin. Einfach auswählen und das Minus anklicken.
Jetzt kann man daran gehen, das eigentliche TEX4HT zu installieren. Dazu lädt man von der TEX4T-Bugfixes-Seite http://www.cse.ohio-state.edu/~gurari/TeX4ht/bugfixes.html26 das neueste Paket herunter, das einen Namen wie etwa tex4ht-x.y.jjjj_mm_dd_hhss.tar.gz trägt und entpackt es nach C:\. Normalerweise sollte jedes neuere Packprogramm .tar.gz entpacken können. Nun befindet sich in C:\ ein Verzeichnis mit einem Namen wie tex4ht-x.y.jjjj_mm_dd_hhss. Dieses Verzeichnis benennt man um in tex4ht.
Sodann verschiebt man alles, was im Verzeichnis C:\tex4ht\texmf\tex liegt, nach c:\localtexmf\tex. Eventuell muß man dieses Zielverzeichnis auch erst anlegen.
Um nun die neuen Dateien dem TEX-System bekannt zu machen, öffnet man eine Kommandozeile (Start → Ausführen → “cmd”) und ruft
auf.
Dann müssen die ausführbaren Dateien dem Suchpfad hinzugefügt werden. Wie schon öfters an anderer Stelle ist dazu ein Eintrag in der Umgebungsvariablen PATH zu tätigen. Also wiedereinmal in Start → Einstellungen → Systemsteuerung → System → Erweitert → Umgebungsvariablen in der Variable PATH das Verzeichnis C:\tex4ht\bin\win32; vor den Eintrag für c:\texmf\miktex\bin einfügen, notfalls auch ganz an den Anfang.
Als letztes ist die Konfigurationsdatei von TEX4HT anzupassen. Dazu öffnet man die Datei c:\tex4ht\texmf\tex4ht\base\win32\tex4ht.env, sucht die Zeile
und ersetzt sie durch folgende27:
TEX4HT ist nun installiert und kann benutzt werden. Will man den OPENOFFICE.ORG-Export
von TEX4HT nutzen, muß ein Zip-Packer im System verfügbar sein. Ich verwende dafür
INFO-ZIP28,
wobei ich nur die Datei zip.exe in ein Verzeichnis kopiere, welches ohnehin bereits im Suchpfad
enthalten ist. Wird bei der ersten Benutzung von oolatex.bat festgestellt, daß die erzeugte
OPENOFFICE.ORG-Datei fehlerhaft ist, kann dies in der Regel behoben werden, indem abermals
die Datei c:\tex4ht\texmf\tex4ht\base\win32\tex4ht.env editiert wird und die Marken
<oo-alt> und </oo-alt> durch <oo> bzw. </oo> ersetzt werden und umgekehrt, womit eine
alternative Bearbeitung aktiviert wird.
3.7 Installation komplett
Herzlichen Glückwunsch! Auch TEX4HT ist nun installiert und das TEX-System kann alle wichtigen Ausgaben erzeugen.
Wie sieht es mit einem Export nach Word aus? Es gibt im Prinzip keinen Grund, LATEX nach Word zu exportieren, trotzdem existieren Programme, die LATEX nach Rich Text Format (.rtf) konvertieren, welches sich dann problemlos in Word öffnen läßt. Als besten Weg empfinde ich jedoch den Weg über HTML oder OPENOFFICE.ORG. Heißt: LATEX mittels TEX4HT nach HTML oder OPENOFFICE.ORG konvertieren, und dies dann in Word bzw. OPENOFFICE.ORG öffnen.
4 Benutzung
Die Erzeugung der Ausgaben können in der Regel von den Editoren ausgelöst werden, dafür gibt es entsprechende Knöpfe und/oder Tastaturkommandos.
Für die Benutzung der EMACS-Zusätze sei auf deren Dokumentationen verwiesen. Mag der Einstieg auch hart erscheinen, es lohnt sich wirklich.
4.1 Benutzung von TeX4ht
TEX4HT ist ein flexibles Werkzeug, wenn es darum geht, LATEX nach HTML zu konvertieren, jedoch verliert man bei den vielen Optionen anfangs leicht den Überblick. Mit ein wenig Übung läßt sich jedoch auch hier alles erreichen, was man sich vorstellt.
Die TEX4HT-Dokumentation an sich ist nicht besonders üppig. Eine komplette Auflistung der Optionen, ausgegeben in die Logdatei, erhält man jedoch, wenn man einen Aufruf
in der Kommandozeile auf einer beliebigen LATEX-Datei absetzt. Unbedingt htlatex.bat aufrufen, nicht einfach htlatex, da sonst ein MikTeX-Programm gestartet wird.
Da ich so klares XHTML und so kleine Dateien wie möglich erhalten möchte, verwende ich den meist den Aufruf
für die Umwandlung. Das erzeugt XHTML, eigene Dateien für zwei Gliederungsebenen, keine
speziellen Schriftenanweisungen, aber prinzipielle Formatierungen, nichtskalierte Graphiken und
hilfreiche Hyperlinks. Wer eine originalgetreuere Wiedergabe der Schriften haben möchte, läßt
die Option NoFonts weg, was natürlich zu ein wenig größeren Dateien führt. Für eine
monolithische Datei wird statt der 2 eine 0 angegeben.
4.2 Graphikumwandlung
Alle Graphiken, die man in einem Dokument verwendet, müssen natürlich irgendwo herkommen. Generell rate ich stark davon ab, Diagramme oder Graphiken als Bitmap zu erstellen, etwa mit Photoshop oder ähnlichen Programmen. Vielmehr rate ich zu vektororientierten Programmen wie z.B. CorelDraw, OpenOffice.org Draw, Visio oder ähnlichen. Fast alle Anwendungen wie Excel oder PowerPoint oder MATLAB verarbeiten ihre Graphiken ebenfalls vektororientiert, und erzeugen deshalb mit Hilfe des Apple Druckertreibers hervorragende Postscriptdateien. Diese Postscriptdateien wandelt man dann in EPS um29.
Die generierte Datei mit der Erweiterung .eps lädt man in GSVIEW, um zu sehen, ob z.B. noch die Bounding Box angepaßt werden muß. Um in GSVIEW die Bounding Box anzeigen zu lassen, wählt man Menü Options → Show Bounding Box.
Sollte die Bounding Box nicht stimmen, so kann mit dem Befehl File → PS to EPS entweder automatisch oder manuell die Bounding Box festlegen lassen und die Ausgabe in eine neue Datei speichern. Automatisch kann man dabei wählen, wenn die komplette Graphik verwendet werden soll. Manuell wird man die Bounding Box nur dann festlegen, wenn unerwünschte Kopf- oder Fußzeilen abgeschnitten werden sollen.
Unbedingt beachten: Erstellt man Postscript oder DVI, müssen Bilder im (Encapsulated) Postscript-Format (EPS) vorliegen, wohingegen beim Verwenden von PDFLATEX hingegen nur Graphiken verarbeitet werden, die in PDF, JPEG oder PNG vorliegen. Zwar kann man sowohl dem einen, als auch dem anderen LATEX-Prozessor alle Bildtypen beibringen, muß dazu aber spezielle Optionen verwenden, die dann vielleicht nicht portierbar auf andere Systeme sind. Soll also beides – DVI und PDF – erzeugt werden, müssen die Bilder meistens auch in zwei Formaten vorliegen.
Will man mittels PDFLATEX aus seinen Dokumenten das PDF erzeugen, so müssen die EPS-Dateien also nach PDF umgewandelt werden. Dazu gibt es den Befehl epstopdf, der etwa so aussieht:
Bitmapdateien wie JPEG oder PNG werden von PDFLATEX direkt gelesen. Nur für den normalen LATEX-Aufruf müssen sie mit bmeps nach EPS umgewandelt werden .
Graphiken, die man mittels METAPOST erzeugt hat, einer Graphiksprache, die standardmäßig bei LATEX dabei ist, können ohne Umwandlung eingebunden werden.
5 Wenn etwas nicht funktioniert
Sollte irgendetwas nicht funktionieren, oder sich offensichtlich seltsam verhalten, ist das kein Beinbruch. Häufig liegt es an vergessenen Umgebungsvariablen. So sollte zunächst überprüft werden ob alle von dieser Anleitung geforderten Umgebungsvariablen entsprechend gesetzt wurden. Fehlt eine, oder ihr Inhalt ist falsch, dann ist es möglich, daß eine danach durchgeführte Installation – vor allem von PREVIEW-LATEX – fehlschlug. Also nochmal. Außerdem eine beliebte Fehlerquelle: Dateien am falschen Ort. Einfach nochmal nach Anleitung kontrollieren und ggf. korrigieren.
Gegebenenfalls sollte man dann auch einen Blick in die Installationsanweisung des jeweiligen Pakets werfen, ob dort noch weitere Hinweise zu finden sind. Denn natürlich auch nicht auszuschließen ist, daß meine Anleitung einen Fehler enthält. Wenn eigentlich alles stimmen müßte, am besten unter Angabe der Versionsnummer bei mir nachfragen. Vielleicht habe ich eine Annahme getroffen, die nicht allgemein statthaft ist, oder eine neue Version eines Pakets arbeitet anders und dieser Text ist veraltet.
6 Ausblick
Bei all den Möglichkeiten, die einem die Vielzahl der Pakete für LATEX bieten, gilt immer: nicht in den Spielereien verlieren. Einfache Layouts und Strukturen wählen, insbesondere, wenn das Dokument auch in HTML publiziert werden soll.
Bei weitem nicht alle Feinheiten der Dokumentenumgebung können in diesem Umfang erörtert werden. Mit Hilfe dieses Artikels jedoch sollte es jedem einigermaßen mit Windows vertrauten Benutzer möglich sein, relativ rasch mit dem Schreiben und Setzen von Texten beginnen zu können. Ich selbst habe erst 2002 LATEX für mich entdeckt und möchte es nicht mehr missen. Jeder wird, wenn er sich erst einmal darauf einläßt, von den Vorteilen begeistert sein, die es bringt, seine Texte in hoher Qualität setzen zu lassen anstatt sich über die Unzulänglichkeiten eines Wortprozessors zu ärgern.
Wenn dieses Dokument dazu beiträgt, die Scheu vor der Einrichtung und Nutzung eines solchen Systems ein wenig zu lindern und somit die Hemmschwelle zum Einstieg in LATEX herabzusetzen vermag, dann hat es seinen Zweck erfüllt.
Literatur und Programme
AUCTeX. http://www.gnu.org/software/auctex/
AUCTeX Windows package. http://ftp.gnu.org/pub/gnu/auctex/auctex-11.86-e23.1-msw.zip
Ghostscript. http://ghostscript.com/releases/
GNU Emacs. http://www.gnu.org/software/emacs/
GNU Emacs for Windows (mirror). ftp://ftp.gnu.org/gnu/emacs/windows/emacs-23.1-bin-i386.zip
GSview. http://pages.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/
ImageMagick. http://www.imagemagick.org
ImageMagick Windows Binaries. http://imagemagick.org/script/binary-releases.php#windows
Info-Zip. http://www.info-zip.org
LibPng GnuWin32. http://gnuwin32.sourceforge.net/packages/libpng.htm
Brachet, Pascal: Texmaker. http://www.xm1math.net/texmaker/
Goosens, Michel/Rahtz, Sebastian: The LaTeX Web Companion. Addison-Wesley, Juli 1999
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Gurari, Eitan: TeX4ht Bug Fixes. http://www.cse.ohio-state.edu/~gurari/TeX4ht/bugfixes.html
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Jürgens, Manuela: LATEX – eine Einführung und ein bißchen mehr …. FernUniversität Gesamthochschule in Hagen, März 2000 (A/026/0003).– Technischer Bericht http://www.fernuni-hagen.de/zmi/katalog/A026.shtml – Zugriff am 19.06.2008
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Neukam, Frank/Kohm, Markus/Kielhorn, Axel: Das KOMA-Script Paket. September 2002, package documentation
Raichle, Bernd/Niepraschk, Rolf/Hafner, Thomas: Fragen und Antworten (FAQ) über das Textsatzsystem TEX und DANTE, Deutschsprachige Anwendervereinigung TEX e.V. DANTE e.V. http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/
Roelofs, Greg: LibPng. http://www.libpng.org/pub/png/libpng.html
Schenk, Christian: MikTeX. http://www.miktex.org
Schenk, Christian: The MiKTeX Installation Procedure. 2004 http://www.dante.de/help/documentation/miktex/
Schlosser, Joachim: EPS Writer für Windows. http://schlosser.info/epswriter
Schlosser, Joachim: Ispell compiled for Windows. , Version 3.1.20 http://www.schlosser.info/ispell-windows-emacs/
Schlosser, Joachim: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX. 3. Auflage. mitp Verlag, Oktober 2009, ISBN 978–3826658921
Revision: 1546 Date: 2010-06-15 20:24:21 +0200 (Tue, 15 Jun 2010)
1Schlosser, Joachim: Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX. 3. Auflage. mitp Verlag, Oktober 2009, ISBN 978–3826658921.
2CTAN ist die Abkürzung für Comprehensive TeX Archive Network, der vollständigsten Sammlung von TEX-bezogener Software.
3Raichle, Bernd/Niepraschk, Rolf/Hafner, Thomas: Fragen und Antworten (FAQ) über das Textsatzsystem TEX und DANTE, Deutschsprachige Anwendervereinigung TEX e.V. DANTE e.V. http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/.
4Dante: Deutschsprachige Anwendervereinigung TeX e. V.
5Suchen kann man anstatt mit einem Newsclient wie Thunderbird wunderbar auch mit dem Webinterface auf http://groups.google.de/group/de.comp.text.tex
6Siehe dazu auch meinen Beitrag in de.comp.text.tex
7Bislang stand hier TEXNICCENTER. Aufgrund der anscheinend eingstellten Entwicklung und der besseren Stabilität von TEXMAKER habe ich mich für einen Wechsel entschieden.
8http://www.schlosser.info/ispell-windows-emacs/
9die ich übrigens ablehne; siehe dazu auch meinen entsprechenden Artikel http://schlosser.info/kultur
10Abkürzung für »What-you-see-is-what-you-get«: Man sieht bereits beim Bearbeiten das Dokument oder Teile davon in einer Form, die in etwa dem späteren Ergebnis entspricht.
11Kastrup, David: Revisiting WYSIWYG paradigms for authoring LaTeX. TUGboat, 23 November 2002, Nr. 1.
12Zur Benutzung siehe die Dokumentation in <texmf>/doc/html/tex4ht.
13Was bekanntlich ein Unterschied zu kostenlos ist: »Free as free speech, not free beer.« Siehe dazu die Seiten der Free Software Foundation unter http://www.fsf.org.
14Schenk, Christian: The MiKTeX Installation Procedure. 2004 http://www.dante.de/help/documentation/miktex/.
15GSview. http://pages.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/.
16Schlosser, Joachim: EPS Writer für Windows. http://schlosser.info/epswriter.
17Umgebungsvariablen erlauben es, programmunabhängig bestimmte Verzeichnisse oder allgemein Zeichenketten festzulegen, die dann von allen Programmen gelesen werden können.
18Geht übrigens schneller mittels des Tastaturkürzels Windowstaste+Unterbrechen.
19Ich empfehle, ein entsprechendes HOME-Verzeichnis auf einer anderen Partition als C: anzulegen und die Umgebungsvariable entsprechend zu setzen. Hält man Daten und Einstellungen und Programme getrennt, kommt man im Ernstfall schneller wieder ohne Datenverlust an ein lauffähiges System.
20Das Kürzel C-x steht für die Tastenkombination Strg-x, andere Buchstaben äquivalent. Übersetzt also:
Strg-x, Strg-f, » /.emacs« eintippen, Eingabe drücken. Die Zeichen » /« bedeuten, daß die Datei im
HOME-Verzeichnis abgelegt werden soll.
21Roelofs, Greg: LibPng. http://www.libpng.org/pub/png/libpng.html.
22Schlosser, Joachim: Ispell compiled for Windows. http://www.schlosser.info/ispell-windows-emacs/.
23Ich weiß wohl, dass ein Aufruf von emacsclientw.exe das Kommandozeilenfenster unterdrückte. Leider erscheint durch einen Bug in der Semaphoreanlage zu einer Fehlermeldung beim ersten Aufruf. Dies ist zwar auch beim Kommandozeilenaufruf der Fall, stört aber dort sie nicht, weil sie nicht bestätigt werden muß.
24Ganz am Ende der Link »Log of modifications«
25ImageMagick Windows Binaries. http://imagemagick.org/script/binary-releases.php#windows.
26Neben der regulären TEX4HT-Distribution gibt es auch ein Paket mit einer für MIKTEX angepaßten Version. Mit dieser habe ich keine Erfahrung, halte sie auch für überflüssig.
27TeX4ht kann nur Pfadangaben ohne Leerzeichen verarbeiten
28Info-Zip. http://www.info-zip.org.
29siehe dazu auch Schlosser, Joachim: EPS Writer für Windows. http://schlosser.info/epswriter


