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	<title>Dr. Joachim Schlosser</title>
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	<description>Gedanken zum Lesen, Schreiben, LaTeX und Simulation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 23:12:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>LaTeX &#8211; einfach ist besser. Ein Wort zu Hacks in LaTeX</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«</a>. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können.</p>
<p>Was wollen Sie bewirken? Wird Ihr Schriftstück tatsächlich besser, wenn Sie jetzt Stunden verbringen, um ein setzerisches Detail einzubauen? Vielleicht ja. Vielleicht sieht es tatsächlich besser aus. Und ja, Sie können tatsächlich sinnvoll Zeit mit der Suche nach der Lösung für setzerische Detailprobleme verbringen. Wenn Sie … <a href="http://schlosser.info/latex-einfach-ist-besser-ein-wort-zu-hacks-in-latex/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«</a>. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können.</p>
<p>Was wollen Sie bewirken? Wird Ihr Schriftstück tatsächlich besser, wenn Sie jetzt Stunden verbringen, um ein setzerisches Detail einzubauen? Vielleicht ja. Vielleicht sieht es tatsächlich besser aus. Und ja, Sie können tatsächlich sinnvoll Zeit mit der Suche nach der Lösung für setzerische Detailprobleme verbringen. Wenn Sie ansonsten komplett fertig sind, wenn Ihr Text inhaltlich vollkommen ist. Wenn Ihr Literaturverzeichnis vollständig ist, also alles referenziert, <a href="http://schlosser.info/4-tipps-zum-zitieren-ohne-plagiate-in-der-doktorarbeit/" class="liinternal">was Sie referenzieren sollten</a>. Wenn Sie das Stichwortverzeichnis mit sinnvollen Wörtern befüllt haben, falls ihr Werk gedruckt werden soll, da in rein elektronischen Veröffentlichungen die Volltextsuche einen Index überflüssig macht. Wenn Ihre Querverweise sinnvoll sind. Wenn Ihre Grafiken dem Inhalt dienen und gut aussehen.</p>
<p>Dann, und nicht vorher, können Sie sich mit einem LaTeX-Hack bzw. der Suche danach beschäftigen. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, dann sind Sie kein Anfänger mehr. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, haben Sie wahrscheinlich schon einige Male mit englischen Erläuterungen von LaTeX-Eigenheiten zu tun gehabt, sei es in Form von Fehlermeldungen oder in Form einer Paketdokumentation. Und das ist auch gut so. Denn letztendlich können Sie die Funktionalität jeder Dokumentklasse, jeden Pakets verändern und erweitern, indem Sie Befehle umdefinieren, eigene Konstrukte hinzufügen und vorhandene außer Kraft setzen. Damit verlassen Sie in der Regel den Bereich, der für die normale Anwendung einer Klasse oder eines Pakets gedacht ist. Das ist okay, wenn ihnen klar ist, dass Sie sich dieser Bereich hinter den Kulissen ohne Vorwarnung von einer Version zur nächsten ändern kann, dass er oft schlecht ausgeschildert ist und möglicherweise mit anderen wechselwirkt. Kurzum: wer weiß, was er tut, kann alles tun. Die andere Art von Hacks, die Sie im Netz finden, verwenden gar keine Pakete, sondern basieren auf TeX-Basisbefehlen und bauen bestimmte Eigenschaften von Null auf nach. Auch daran ist nichts auszusetzen, wenn Ihnen bewusst ist, dass die von Ihnen gewünschte Eigenschaft vielleicht schon in anderer Form existiert und das Hack damit wiederum wechselwirkt.</p>
<p>Die Abhängigkeiten und Fehlerquellen sind so mannigfaltig und machen es damit unwahrscheinlich ist, dass Sie aufs erste Mal eine Lösung hinbekommen, die das tut, was Sie wollen und dazu keine einzige Fehlermeldung beim Kompilieren auswirft. Wenn Sie also eine Sammlung von speziellen Tricks zur Hand nehmen, wird diese Sie unweigerlich irgendwann verlassen, weil der Autor ja nicht wissen kann, was Sie an Paketen alles verwenden. Und dann müssen Sie sich ohnehin durch den Quellcode von Paketen wühlen und diesen versuchen zu verstehen.</p>
<p>Freilich habe auch ich für das LaTeX-Buch an so mancher Definition herumgebogen, um das Layout genau so hinzubekommen, wie es die Buchreihe des Verlags vorsieht. Das ganze habe ich möglichst weit oben und vollständig in den dafür vorgesehenen Rahmen von KOMA-Script programmiert, womit es eigentlich kein Hack mehr ist, sondern fortgeschrittene Anwendung. An anderer Stelle überschrieb ich tatsächlich Paketverhalten.</p>
<p>Im Buch werden Sie keine Beispiele dafür finden, denn ich möchte, dass Sie LaTeX als eine Dokumentsprache erleben, die einfach anzuwenden ist. Oder, um es mit den Worten Dieter Moors auszudrücken: »Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht.« Bei keiner meiner wissenschaftlichen Arbeiten, weder bei Dissertation noch bei Diplomarbeit, habe ich einen solchen Hack verwendet oder vermisst.</p>
<p>Halten Sie es einfach. Es geht mit Bordmitteln schön.</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/latex-einfach-ist-besser-ein-wort-zu-hacks-in-latex/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		<title>Die 19 offensichtlichsten Metropolis-Anleihen</title>
		<link>http://schlosser.info/metropolis-anleihen/</link>
		<comments>http://schlosser.info/metropolis-anleihen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><a href="http://www.metropolis2710.de/de/index.html" class="liexternal">Metropolis</a> – Stummfilmmeisterwerk von 1927 von Fritz Lang, ist damit mehr als achtzig Jahre alt. Vor einigen Wochen sah ich Metropolis zum ersten mal, als die restaurierte Fassung bei Arte lief, und sofort fielen mir Dinge auf, die ich in anderen, deutlich späteren Filmen schon gesehen hatte. Metropolis war stilbildend: In neueren Filmen finden sich immer wieder Elemente und Versatzstücke, die bereits in ähnlicher Optik in Metropolis auftauchen. Ob diese nun Metropolis zitieren oder sich unbewusst inspirieren ließen, vermag ich nicht zu sagen.</p>
<p>Das, was mir aufgefallen ist, möchte ich hier auflisten. Einige Elemente fand ich <a href="http://www.echo-online.de/freizeit/film/metropolis20110511./Die-kulturhistorische-Bedeutung-von-Metropolis;art1023,1838297" class="liexternal">bei Dirk Henninger</a>, … <a href="http://schlosser.info/metropolis-anleihen/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metropolis2710.de/de/index.html" class="liexternal">Metropolis</a> – Stummfilmmeisterwerk von 1927 von Fritz Lang, ist damit mehr als achtzig Jahre alt. Vor einigen Wochen sah ich Metropolis zum ersten mal, als die restaurierte Fassung bei Arte lief, und sofort fielen mir Dinge auf, die ich in anderen, deutlich späteren Filmen schon gesehen hatte. Metropolis war stilbildend: In neueren Filmen finden sich immer wieder Elemente und Versatzstücke, die bereits in ähnlicher Optik in Metropolis auftauchen. Ob diese nun Metropolis zitieren oder sich unbewusst inspirieren ließen, vermag ich nicht zu sagen.</p>
<p>Das, was mir aufgefallen ist, möchte ich hier auflisten. Einige Elemente fand ich <a href="http://www.echo-online.de/freizeit/film/metropolis20110511./Die-kulturhistorische-Bedeutung-von-Metropolis;art1023,1838297" class="liexternal">bei Dirk Henninger</a>, bei <a href="http://sciencefictionlexikon.de/metropolis-201/" class="liexternal">Sciencefictionlexikon</a> und in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metropolis_(Film)#Sonstiges" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a> bestätigt.</p>
<ol>
<li>Die <strong>Kleidung</strong> der Arbeiter findet sich in sehr ähnlicher Fassung wieder in <strong>1984</strong>. Einfache, schlecht sitzende Overalls prägen bei beiden Filmen das Bild der handelnden Gruppe. Der Unterschied ist, dass in Metropolis die Unterschicht diese Kleidung trägt, während es bei 1984 die Mittelschicht ist.</li>
<li>Der <strong>Professor C. A. Rotwang</strong> findet sich in vielen späteren Filmen wieder, so etwa als Doc Emmet Brown aus der <strong>Zurück in die Zukunft</strong>-Reihe.</li>
<li>Die Stadt an sich mit den <strong>hohe Gebäuden</strong> kam mir bekannt vor aus Filmen wie <strong>Blade Runner</strong>, <strong>Das fünfte Element</strong>, irgendeiner der <strong>Batman</strong>-Filme u.a.</li>
<li>Die <strong>Laufbahn im Garten der Söhne</strong> erinnert mich an die <strong>Leni-Riefenstahl</strong>-Ästhetik ein Jahrzehnt später.</li>
<li>Die Gestaltung im <strong>Garten der Söhne</strong> sah ich schon in Kill Bill 2 gegen Ende, beim letzten Gefecht.</li>
<li>Das <strong>Videotelefon zum Maschinisten</strong> greift einer Unzahl von <strong>SciFi-Filme</strong>n und Fernsehserien vorweg.</li>
<li>Der <strong>Maschinenmensch</strong> sieht genauso aus wie C3PO aus <strong>Star Wars</strong>, bzw. andersherum.</li>
<li>Das Konzept des <strong>Maschinenmensch in Menschengestalt</strong> ist wohl an die Frankenstein–Geschichte angelehnt, inspirierte aber wohl wiederum <strong>Blade Runner</strong> und <strong>Terminator</strong>.</li>
<li>Die <strong>Katakomben</strong> sah ich schonmal, als <strong>Indiana Jones</strong> durch ein Labyrinth irrt und dann in einer domartigen Höhle ankommt.</li>
<li>Das Konzept für <strong>Marias Transfer auf die Mensch-Maschine</strong> kennen wir sowohl aus <strong>Robocop</strong> als auch <strong>Face/off</strong>.</li>
<li>Die <strong>Leuchtringe</strong> bei der Verwandlung der Mensch-Maschine sehen so aus wie die Transporterringe aus <strong>Stargate-SG1</strong>, nur ohne Metall.</li>
<li>Die <strong>Metallbänder über Maria</strong> während der Verwandlung tauchen auch im Film <strong>Das fünfte Element</strong> auf, wenn Leelo erzeugt wird.</li>
<li>Joh Fredersen ist ein <strong>reicher/mächtiger Mann, der zum Wissenschaftler geht</strong>, um sich Hilfe zu beschaffen. Dieses Versatzstück findet sich immer wieder, sei es bei <strong>Dagobert Duck</strong>, der Daniel Düsentrieb heimsucht, oder <strong>Batman</strong>, der sich Hilfe vom Chefingenieur von Wayne Enterprises holt.</li>
<li>Die Art der <strong>Arbeiten an den Maschinen</strong> sah ich schon in verschiedenen <strong>Musikvideos</strong>, wobei es mir schwer fällt, ein bestimmtes zu nennen. Um Hinweise wäre ich dankbar.</li>
<li><strong>Freders Blick mit weit aufgerissenen Augen</strong>, als er erkrankt und dann die Mensch-Maschine sieht, genau diesen Blick hat auch <strong>Jack Nickolson</strong> drauf.</li>
<li>Der <strong>Wassereinbruch in der Arbeiterstadt</strong> kommt später nochmal vor, dann nicht mit Häusern, sondern mit Autos: in <strong>Daylight</strong>, Sly Stallones Tunnel-Film.</li>
<li>Die <strong>Rettung über die Leiter</strong> findet sich wieder in <strong>Der Untergang der Poseidon</strong>.</li>
<li>Die <strong>Versöhnung vor der Kirche</strong> als Motiv kommt in vielen Filmen vor, zum Beispiel auch in <strong>Sissi</strong>.</li>
<li>“Der kurz vor dem Ende stehende dramatische <strong>Kampf Rotwang – Freder im Dach der Kirche</strong> und auf dem Turm wurde 1989 von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Burton" rel="nofollow" class="liwikipedia">Tim Burton</a> in <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Batman_(Film)" rel="nofollow" class="liwikipedia">Batman</a></strong> fast vollständig kopiert (Joker – Batman).” (Quelle: Wikipedia, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lizenzbestimmungen_Commons_Attribution-ShareAlike_3.0_Unported" rel="nofollow" class="liwikipedia">Lizenz CC-BY-SA</a>)</li>
</ol>
<p>Welche Anleihen finden sich noch? Welcher Cineast kennt noch mehr?</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: aus dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XGkZWu63DRQ" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Filmtrailer auf Youtube</span></a> von Warner Bros, dient zur Voransicht.) </span></p>
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		<title>Video über die 5 kinderleichten Schritte zu natürlicher Projektplanung nach GTD</title>
		<link>http://schlosser.info/video-ueber-die-5-kinderleichten-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 07:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>
		<category><![CDATA[Mind Mapping]]></category>
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		<category><![CDATA[Toastmasters]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus dem Artikel über Natürliche Projektplanung nach GTD von vor zwei Wochen wurde mein Toastmasters-Redeprojekt Nr. 9 »Überzeugen«. Die Kamera lief mit, das Ergebnis gibt es hier. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/video-ueber-die-5-kinderleichten-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Artikel über <a href="http://schlosser.info/5-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/" title="Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder – 5 Schritte zu natürlicher Projektplanung nach GTD" class="liinternal">Natürliche Projektplanung nach GTD</a> von vor zwei Wochen wurde mein Toastmasters-Redeprojekt Nr. 9 »Überzeugen«. Die Kamera lief mit, und so stelle ich das Video hier zur Verfügung. Ich habe mich soweit wie möglich an die <a href="http://schlosser.info/lesenread-the-naked-presenter-delivering-powerful-presentations-by-garr-reynolds/" title="Lesen/Read: The Naked Presenter – Delivering Powerful Presentations, by Garr Reynolds" class="liinternal">Empfehlungen von Garr Reynolds</a> gehalten.</p>
<p>Wer übrigens selbst mal bei einem unserer Toastmasters-Treffen dabei sein möchte, ist jeden 1. und 3. Montag im Monat herzlich bei den <a href="http://brainstormers.munich-toastmasters.de/" class="liexternal">Münchner Brainstormers</a> willkommen!</p>
<p>Wie immer habe ich die Rede mittels der Methode »<a href="http://schlosser.info/11-wege-zum-fokussierten-schreiben-am-computer/" title="11 Wege zum fokussierten Schreiben am Computer" class="liinternal">Write to the Top</a>« ausgearbeitet. Bei dieser Methode arbeite ich im ersten Schritt ein sogenanntes »Focus Sheet« aus, das mir hilft, den Kern und die Besonderheiten der Rede zu finden, bevor ich dann mittels des »Presenter&#8217;s Blueprint« den Ablauf der Rede festlege. Als MindMap-Fan mache ich dies in eben einem Tool zum MindMapping, das sieht dann aus wie folgt (<strong>1,8 MB</strong>, Flash):</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/video-ueber-die-5-kinderleichten-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenz beginnt schon mit dem Telefon</title>
		<link>http://schlosser.info/medienkompetenz-beginnt-schon-mit-dem-telefon/</link>
		<comments>http://schlosser.info/medienkompetenz-beginnt-schon-mit-dem-telefon/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
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		<description><![CDATA[Gibt es eine Verbindung zwischen Christian Wulff und Medienkompetenz? Wie die meisten Verbindungen würde er auch diese wohl reflexartig leugnen, und ich stimme ihm zu. Mangelnde Medienkompetenz jedoch mit emotionaler Aufregung zu entschuldigen, macht es noch schlimmer, denn was macht er denn, wenn wirklich mal was in der Sache ernstes ist? <a class="more-link" href="http://schlosser.info/medienkompetenz-beginnt-schon-mit-dem-telefon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gibt es eine Verbindung zwischen Christian Wulff und Medienkompetenz? Wie die meisten Verbindungen würde er auch diese wohl reflexartig leugnen, und ich stimme ihm zu. Mangelnde Medienkompetenz jedoch mit emotionaler Aufregung zu entschuldigen, macht es noch schlimmer, denn was macht er denn, wenn wirklich mal was in der Sache ernstes ist?</strong></p>
<p>Was ist Medienkompetenz? Ohne nachzusehen: im eigentlichen Wortsinne wird dies wohl die Kompetenz sein, mit Medien umzugehen. Welche Medien ist durch den Begriff zunächst nicht festgelegt. In den letzten Jahren wird jedoch hauptsächlich Fernsehen und vor allem Internet als Medien gesehen, für die es einer Kompetenz bedarf, oder auf der anderen Seite vor allem fürs Internet besonderere Regulierungen, die eine Kompetenz wiederum überflüssig machen sollen. Ich halte es da eher mit der <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/phase3/video/245/" class="liexternal">Erklärung des Elektrischen Reporters Mario Sixtus</a>.</p>
<p>Interessanterweise fordert die Politik oftmals eher Regulierungen, während Intensivnutzer eher die <a href="http://www.bildungsserver.de/Medienkompetenz-2924.html" class="liexternal">Medienkompetenz</a> fordern und gelegentlich <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/medienkompetenz-wtf/" class="liexternal">klarer umreißen</a>. Wenn Politiker Medienkompetenz fordern, dann mit Fokus auf Kinder und auch wieder eher regulierend (Siehe Sabine Böger, »<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Medienkompetenz/Sachstand_Medienkompetenz_bei_Sch__lern__Lehrern__Journalisten_und_Mulitplikatoren.pdf" class="lipdf">Sachstand</a>«, Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags). Woher kommt das? Vielleicht daher, dass so mancher Spitzenakteur der Politik <a href="http://netzpolitik.org/2011/siegfried-kauder-lizenzierte-bilder-aus-reiner-gutmutigkeit/" class="liexternal">nicht eben vor Medienkompetenz strotzt</a>? Oder weil sich mancher Medienkompetenz darin erschöpft, wortgewandt in ein Mikrofon eines Journalisten zu sprechen?</p>
<p>Was ist also Medienkompetenz? Für mich ist es die Fähigkeit, ein Kommunikations- oder Unterhaltungsmedium so zu verwenden, dass der persönliche Nutzen kurz-, mittel- und langfristig am besten werde.<!--more--></p>
<p>Beim Fernsehen entscheide ich also, wie viel und was ich sehen möchte, und wäge das gegen meine sonstigen Interessen ab. Muss ich diese Sendung wirklich sehen, oder mache ich lieber etwas anderes? Schalte ich nach der Sendung ab oder zappe ich noch vier Stunden herum? Schaue ich den Plasberg oder den Jauch oder den Schmidt? (Keinen der dreien) Schaue ich Tatort oder CSI? (Keines von beiden)? Schaue ich Power Rangers oder Sendung mit der Maus? (<a href="http://www.wdrmaus.de/" class="liexternal">Sendung mit der Maus</a>, zusammen mit meinen Kindern, gibt’s auch als <a href="http://podcast.wdr.de/maus.xml" class="liexternal">Podcast</a>).</p>
<p>Am Computer gibt es einen Kanon an Kompetenzen: Überleg’ nochmal, bevor du die eMail abschickst, an wen du sie schickst und weshalb, und ob der Inhalt angemessen ist (das hieß früher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" rel="nofollow" class="liwikipedia">Netiquette</a>). Klick nicht auf alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Lerne die Qualität und <a href="http://netzpolitik.org/2011/jeder-der-das-internet-aktiv-nutzt-begeht-urheberrechtsverletzungen/" class="liexternal">Urheber von Quellen</a> (ein)zu-schätzen. Glaub’ Wikipedia nicht alles. Halt dein System sauber. Verstehe den Unterschied zwischen privater, halböffentlicher und öffentlicher Äußerung. Lerne, wie du die <a href="http://netzpolitik.org/2011/wie-facebook-eure-freunde-vor-euch-versteckt-und-wie-ihr-das-andern-konnt/" class="liexternal">Privatsphäreneinstellungen von Facebook</a> &amp; Co nutzt. <a href="http://carta.info/39899/letzte-fragen-zu-medienkompetenz-und-facebook/" class="liexternal">Deine Schnapsfotos will keiner sehen</a>. Und das wichtigste: Das Internet besteht nicht aus Computern, sondern aus Menschen. Sei dir bewusst, dass am anderen Ende immer ein Mensch sitzt, einer den du kennst oder einer den du nicht kennst, einer der dich kennt oder einer der dich nicht kennt.</p>
<p>Der Fernseher ist konzeptbedingt ein einseitiges Medium, das hauptsächlich dem Konsum von Unterhaltung und Information dient. Computer und Internet können sowohl Unterhaltung und Information, aber nicht nur konsumieren, sondern auch schaffen. Und sie ermöglichen dadurch und darüber hinaus Kommunikation. Es ist ein komplexes, vielschichtiges Medium, das ganz unterschiedliche Arten der Nutzung erlaubt, und, wenn der Kompetenzkanon genutzt wird, für Anwender jeder Nutzungsintensität und –tiefe einen großen Mehrwert darstellt. So braucht jemand, der Videos oder Podcasts herstellt, noch zusätzliche Medienkompetenz, die dabei hilft, keinen selbstschädigenden Blödsinn zu verewigen.</p>
<p>Zwischenbilanz: Mangelnde Medienkompetenz beim Fernsehen vermatscht das eigene Gehirn, fällt aber nicht direkt und sofort auf. Mangelnde Medienkompetenz beim Computer kann direkten negativen Einfluss auf die eigene Person haben.</p>
<p>Wie einfach scheint dagegen das Telefonieren. Man wählt eine Nummer, und spricht direkt mit Menschen, bekommt direkte Rückmeldung. Nun, nicht immer, denn manchmal ist die betreffende nicht da und der Anrufbeantworter beantwortet den Anruf (deswegen heisst der so). Und jetzt ist wieder Medienkompetenz gefragt: Der Anrufende muss nun erkennen und realisieren, dass er nicht mit einem Mensch spricht, sondern eine Aussage zu Protokoll gibt, die direkt aufgenommen wird. Mag das <a href="http://www.3sat.de/nano/diverses/gehirn.html" class="liexternal">Großhirn</a> dies vielleicht noch rasch begreifen, ist das Limbische System, dazu nicht in der Lage. Die Medienkompetenz am Anrufbeantworter besteht also darin, sich nicht auszukotzen.</p>
<p>Auch beim Telefon steigen die Erfordernisse an die Medienkompetenz überproportional mit der  Position des Anrufenden. Ich bin kein Politiker, sondern ein relativ kleines Licht in einer Softwarefirma, doch weiss ich: Raunze niemanden auf dem Anrufbeantworter an. Der Anrufbeantworter eines Redakteurs ist wie Radiointerview anzusehen. Ebenso wie am Computer: Schreib keine eMail, wenn du aufgewühlt bist. So wie ich manche Angelegenheiten, egal ob beruflich oder privat, schlichtweg nicht per Mail oder per Anrufbeantworter-Pingpong klären will, sondern nur im direkten Gespräch oder Telefonat. Weiss das nicht jeder Politiker? Ist das nicht Gegenstand eines jeden Medientrainings, das Spitzenpolitiker (hoffentlich) genießen? Wenn der Bundespräsident einem Chefredakteur einfach nur auf die Mailbox spräche und dringen um Rückruf bäte, könnte er nicht sicher sein, diesen rasch zu bekommen? Ich habe bestimmt auch schon oft ein Medium falsch eingesetzt und mir damit geschadet. Doch das hatte bislang keine Breitenwirkung.</p>
<p>Ich möchte hier weder den Sachvorgang noch die Rolle der Massenmedien in der Anfangsphase der Schlammschlacht bewerten. Doch wenn der erste Mann im Staat nicht weiss, wann er besser etwas sagt (zu Beginn) und wann besser nicht (ins Telefon), und wann er besser jemand um Rat fragt (ganz früh), dann mache ich mir Sorgen. <a href="http://blog.zeit.de/zweitstimme/2012/01/03/verlassen-auf-schloss-bellevue/" class="liexternal">Und</a> <a href="http://blog.tagesschau.de/2012/01/03/verwirrung-soll-wulff-nun-bleiben-oder-gehen/" class="liexternal">nicht</a> <a href="http://lumma.de/2012/01/03/christian-wulff-der-uberforderte-bundesprasident/" class="liexternal">nur</a> ich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/uncut/17446765/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">tj scenes auf Flickr</span></a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY</span></a>)</span></p>
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		<title>Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder – 5 Schritte zu natürlicher Projektplanung nach GTD</title>
		<link>http://schlosser.info/5-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 10:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Projekt]]></category>
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		<description><![CDATA[Kinder bedienen sich der natürlichen Projektplanung von selbst. Allen anderen helfen David Allens 5 Schritte aus Getting Things Done zur einfacheren Planung von Projekten. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/5-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kinder bedienen sich der natürlichen Projektplanung von selbst. Allen anderen helfen David Allens 5 Schritte aus Getting Things Done zur einfacheren Planung von Projekten.</strong></p>
<p>Eben sitze ich an einem frischen Projekt und bediene mich der »Natürlichen Projektplanung«, wie sie David Allen in »<a href="http://schlosser.info/gelesen-david-allen-wie-ich-die-dinge-geregelt-kriege-getting-things-done/" title="Gelesen: David Allen – Wie ich die Dinge geregelt kriege (Getting Things Done)" class="liinternal">Getting Things Done</a>« (deutsch »<a href="http://schlosser.info/gelesen-david-allen-wie-ich-die-dinge-geregelt-kriege-getting-things-done/" title="Gelesen: David Allen – Wie ich die Dinge geregelt kriege (Getting Things Done)" class="liinternal">Wie Sie die Dinge geregelt kriegen</a>«) beschreibt. Und eben weil die Methode ebenso einfach wie effektiv ist, sollten Sie sie ebenfalls anwenden.</p>
<p>Kinder machen das übrigens ganz von selbst. Schauen Sie mal zu, wenn Kinder im Alter von etwa drei bis sechs Jahren sich mit anderen unterhalten, bevor sie eine Sandburg bauen, einen Kuchen backen. Da wird zuerst bestimmt, wie groß die Sandburg sein soll, wer mitbauen darf, dann malt man sich aus, wie sie aussehen wird. Deswegen sagt David Allen ja auch, dass wir natürliche Projektplanung nicht wirklich lernen müssen, sondern nur wieder ausgraben. Wir haben&#8217;s alle schon mal gekonnt.</p>
<p><strong>Update: ich habe dazu eine <a href="http://schlosser.info/video-ueber-die-5-kinderleichten-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/" title="Video über die 5 kinderleichten Schritte zu natürlicher Projektplanung nach GTD" class="liinternal">Rede auf Video</a> aufgenommen und gepostet. Update Ende.</strong></p>
<p>»Natural Project Planning« geschieht in 5 Schritten:</p>
<ol>
<li><strong>Zweck und Prinzipien definieren</strong></li>
<li><strong>Erfolg visualisieren</strong></li>
<li><strong>Ideen sammeln</strong></li>
<li><strong>Organisieren</strong></li>
<li><strong>Nächste Schritte identifizieren</strong></li>
</ol>
<p>Viele ausgefeilte Methoden zur Projektplanung beschäftigen sich hauptsächlich mit Punkt 4, dem Organisieren, was dann dazu führt, dass oft ein perfekt geplantes Projekt leider nicht zum Erfolg führt, weil zu Beginn wichtige Fragen vergessen wurden. <!--more-->Dies meint sowohl David Allen in der <a href="http://schlosser.info/gelesen-david-allen-wie-ich-die-dinge-geregelt-kriege-getting-things-done/" title="Gelesen: David Allen – Wie ich die Dinge geregelt kriege (Getting Things Done)" class="liinternal">Originalliteratur</a>, als auch beispielsweise <a href="http://denkpass.de/2010/11/die-naturliche-projektplanung-nach-david-allen/" class="liexternal">Denkpass</a> oder <a href="http://www.thesimpledollar.com/2010/06/08/getting-things-done-the-five-phases-of-project-planning/" class="liexternal">The Simple Dollar</a>.</p>
<h2>1. Zweck und Prinzipien definieren</h2>
<p>Der erste Schritt kommt oft zu kurz, da die Beteiligten Annahmen treffen und meinen, es sei ja eh alles klar. Wichtig ist, viele dieser impliziten Annahmen explizit zu machen. Dann kann man sich nämlich darüber unterhalten und zum einen feststellen, ob man sich versteht, und zum anderen, ob Rahmenbedingungen tatsächlich so sind, wie sie scheinen. Für mich hilfreiche Fragen:</p>
<ul>
<li>Warum genau machen wir das?</li>
<li>Was genau soll sich ändern?</li>
<li>Wann genau ist der Erfolgsfall für das Projekt erreicht?</li>
<li>Wer muss unbedingt in welche Entscheidungen einbezogen werden?</li>
<li>Welche Rahmenbedingungen (Zeit, Budget, Ressourcen) sind einzuhalten?</li>
</ul>
<h2>2. Erfolg visualisieren</h2>
<p>Ganz wichtiger Schritt. Oft rennt man in ein Projekt, egal ob Geburtstagsparty oder Messeauftritt, und beginnt mit irgendwelchen Arbeiten, ohne dass man sich vorher das Ergebnis einfach mal ganz plastisch und bildlich vorstellt.</p>
<ul>
<li>Wie sieht das Ergebnis des Projekts aus? Welches Bild sehe ich?</li>
<li>Was sehe ich, wenn ich das Resultat vor mir liegen/stehen habe?</li>
<li>Wie sehen die Menschen aus, für die das Projekt gedacht ist? Wie fühlen sie sich?</li>
<li>Wie fühle ich mich?</li>
</ul>
<h2>3. Ideen sammeln</h2>
<p>Am einfachsten geht das mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brainstorming" rel="nofollow" class="liwikipedia">Brainstorming</a>. Wichtig dabei: Nicht werten. Nicht »gute« Ideen suchen, sondern alle und vor allem die »schlechten«, denn die guten verstecken sich darin. Kleine Gruppe ist besser als eine große.</p>
<ul>
<li>Wie komme ich vom Stand heute zu dem Bild des Resultats?</li>
<li>Welche Gedanken kommen mir, wenn ich am Bild des Erfolgs weiter herumdenke?</li>
<li>Welche Ideen haben Kollegen und Freunde dazu?</li>
<li>Welche scheinbar unsinnigen Ideen kann ich sammeln?</li>
</ul>
<h2>4. Organisieren</h2>
<p>Das ist der richtige Zeitpunkt, für große Projekte ein Planungswerkzeug auszupacken. Für kleinere einfach auf dem Zettel oder in der Mindmap weitermachen.</p>
<ul>
<li>Welches sind die Schlüsselideen, Komponenten?</li>
<li>Welche Teilergebnisse sind von anderen Teilergebnissen abhängig, welche unabhängig?</li>
<li>Welche Teilprojekte ergeben sich daraus?</li>
<li>Welche Artefakte, Entscheidungen sind zu treffen? Wann?</li>
<li>Welche Ideen sind wichtiger? Warum?</li>
<li>Wie kann ich alle Teile sinnvoll in Reihenfolgen bringen, und Parallelitäten schaffen?</li>
</ul>
<h2>5. Nächste Schritte identifizieren</h2>
<p>Dieser Schritt schafft nun die Verbindung zum Aufgabensystem aus <em>Getting Things Done</em>. Nur was mit ganz konkreten Aktionen versehen ist, hat eine Chance auf Erfolg.</p>
<ul>
<li>Was ist die ganz konkrete physische nächste Aktion für jedes Teilprojekt?</li>
<li>Bin ich der richtige, um diese konkrete nächste physische Aktion durchzuführen oder sollte ich sie delegieren? Eventuell ein ganzes Teilprojekt delegieren?</li>
</ul>
<p>Diese Art zu Planen ist keine Hochwissenschaft. Das soll sie auch nicht sein, sondern so einfach wie möglich Aber es hilft mir. Und wer als Planungstool gerne Mindmaps benutzt, dem sei die <a href="http://www.davidco.com/forum/showthread.php?7432-Natural-Planning-Model-as-MindManager-map" class="liexternal">kleine MindManager-Vorlage aus dem GTD Forum</a> empfohlen, die zu den fünf Schritten einige Gedanken mitliefert.</p>
<p>Also: von Kindern lernen <em>und</em> die Weitsicht und Erfahrung des Erwachsenseins einbringen, dann wird&#8217;s was.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/schlosi/6066259299/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Joachim Schlosser auf Flickr</span></a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY-NC-SA</span></a>)</span></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/5-schritte-zu-natuerlicher-projektplanung-nach-gtd/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnacht</title>
		<link>http://schlosser.info/weihnacht/</link>
		<comments>http://schlosser.info/weihnacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 23:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://schlosser.info/?p=1927</guid>
		<description><![CDATA[<p>Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest 2011!</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/weihnacht/"></g:plusone>… <a href="http://schlosser.info/weihnacht/" class="read_more">Weiterlesen...</a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest 2011!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>4 Gr&#252;nde, warum ich mir (noch) keinen eBook-Reader wie Kindle kaufe</title>
		<link>http://schlosser.info/4-gruende-ebook-reader-kindle/</link>
		<comments>http://schlosser.info/4-gruende-ebook-reader-kindle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 06:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Display]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Ich werde mir auf absehbare Zeit keinen eBook-Reader kaufen. Weder den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B003DZ1Y7M" class="liexternal">Kindle</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001DCJI6Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B001DCJI6Q" class="liexternal">noch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000YICFXS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B000YICFXS" class="liexternal">irgend</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005318PS0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B005318PS0" class="liexternal">einen</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042XAUWY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B0042XAUWY" class="liexternal">anderen</a>. Noch nicht. Denn auch wenn ich absolut der Ansicht bin, dass eBooks die Zukunft gehört und es über kurz oder lang als Papier nur noch schöne Bildbände und aufwendige Sammlerausgaben geben wird, so fehlen mir bei den aktuellen Geräten noch einige wichtige Eigenschaften.</p>
<p>Natürlich ist es schön, immer seine halbe Bibliothek dabei zu haben, doch in den meisten Fällen brauche ich das nicht, die paar Bücher, die ich gerade lese, reichen ja aus. Doch das sind nicht die Gründe für meine abwartende Haltung, … <a href="http://schlosser.info/4-gruende-ebook-reader-kindle/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde mir auf absehbare Zeit keinen eBook-Reader kaufen. Weder den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M" class="liexternal">Kindle</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001DCJI6Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001DCJI6Q" class="liexternal">noch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000YICFXS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000YICFXS" class="liexternal">irgend</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005318PS0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005318PS0" class="liexternal">einen</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042XAUWY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0042XAUWY" class="liexternal">anderen</a>. Noch nicht. Denn auch wenn ich absolut der Ansicht bin, dass eBooks die Zukunft gehört und es über kurz oder lang als Papier nur noch schöne Bildbände und aufwendige Sammlerausgaben geben wird, so fehlen mir bei den aktuellen Geräten noch einige wichtige Eigenschaften.</p>
<p>Natürlich ist es schön, immer seine halbe Bibliothek dabei zu haben, doch in den meisten Fällen brauche ich das nicht, die paar Bücher, die ich gerade lese, reichen ja aus. Doch das sind nicht die Gründe für meine abwartende Haltung, sondern die folgenden:</p>
<ol class="biglist">
<li>
<div>Zuallererst möchte ich ein <strong>flexibles Display</strong> bzw. ein flexibles Gerät haben, das ich auch mal unordentlich einfach in die Tasche stecken kann. Eines, das nicht bricht, wenn ich dann doch noch ein echtes Buch darauf drücke. Eines, vom Knicken nicht kaputt geht. Halt so wie echtes Papier. E-Ink in schwarzweiss reicht erstmal. Die meisten Bücher, die ich lese, sind eh nur Text. Flexibles Display gibt&#8217;s schon, nur in einem eBook Reader habe ich es noch nicht gesehen.</div>
</li>
<li>
<div>Ein Buch muss ich nicht aufladen. Gut, ein eBook-Reader braucht halt Strom, aber dann sollte er sich bitte <strong>selbst aufladen</strong>. Ob da jetzt auf der Rückseite <strong>Solarzellen</strong> drauf sind und es dann ausreicht, wenn ich ihn ein oder zwei Stunden auf dem Schreibtisch nahe dem Fenster liegen habe, oder ob er den Strom aus der Bewegung oder von mir aus Radiowellen zieht, ist mir wurscht.</div>
</li>
<li>
<div>Papierbücher kann ich <strong>aus- und herleihen</strong>. Und so will ich auch für eBooks die Möglichkeit haben, Bücher aus- und herzuleihen. Das kann gerne auch mit DRM sein, so dass, so lange ich das Buch hergeliehen habe, es selbst nicht lesen kann. Insgesamt hat das Ausleihen von eBooks dann vielleicht sogar einen Vorteil: Ich wüsste immer, wem ich ein Buch ausgeliehen habe, und auch derjenige weiß, von wem er es hat. Das wäre durchaus mal eine faire Anwendung von DRM. (Einen ersten Ansatz davon beschreibt Johnny Haeusler im <a href="http://www.spreeblick.com/2011/12/13/mexxbooks-der-kindle-buchklub/" class="liexternal">Artikel über MexxBooks</a>.)</div>
</li>
<li>
<div>Und schließlich sollte ich auch vernünftig daraus <strong>zitieren</strong> können. Beim Papierbuch kann ich schreiben »auf Seite 381« und habe die Fundstelle dadurch bis auf wenige Absätze eingegrenzt aber beim eBook? Die Angabe »bei 79%« kann bei langen Werken zehn Papierseiten umfassen, und eine genauere Angabe »bei 79,832%« macht auch erst Sinn, wenn die Zählung bei den meisten eBook-Readern verbreitet und standardisiert ist.</div>
</li>
</ol>
<p>So, wir machen das jetzt genauso wie mit dem Handy. 2001 kaufte ich mein Nokia 6150, und verkündete fortan, ich würde mir erst wieder ein neues Handy kaufen, wenn es eines ohne Tasten gäbe und zwar ziemlich reif. Neun Jahre später war&#8217;s dann soweit. Und genau so machen wir das jetzt mit dem eBook-Reader.</p>
<p>Eilt nicht. Ich kann&#8217;s erwarten. Über ein »Danke für die Produktidee« würde ich mich freuen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/clonedmilkmen/5111779335/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Cloned Milkmen on Flickr</span></a>, License <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY-SA</span></a>)</span></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/4-gruende-ebook-reader-kindle/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Präsentation: Frühzeitige Verifikation von Embedded-Regelungssystemen mit Model-Based Design</title>
		<link>http://schlosser.info/praesentation-fruehzeitige-verifikation-von-embedded-regelungssystemen-mit-model-based-design/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 20:40:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Simulink]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute auf dem <a href="www.ese-kongress.de" title="ESE Kongress">ESE Kongress</a> in Sindelfingen gehalten: Die Präsentation, die Embedded-Entwicklern die Vorzüge von Simulation nahe brachte. Viele Entwicklungsorganisationen setzen auf Systemmodellierung, doch nur ein Teil von ihnen nutzt den vollen Umfang von Model-Based Design. rch einen frühzeitigen und über die gesamte Entwicklung laufenden Einsatz von Model-Based Design können Entwickler-Teams Fehler sehr früh identifizieren und beheben.
 <a class="more-link" href="http://schlosser.info/praesentation-fruehzeitige-verifikation-von-embedded-regelungssystemen-mit-model-based-design/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute auf dem <a href="www.ese-kongress.de" title="ESE Kongress" class="liinternal">ESE Kongress</a> in Sindelfingen gehalten: Die Präsentation, die Embedded-Entwicklern die Vorzüge von Simulation nahe brachte.</p>
<p><em>Aus dem Original-Abstract des Vortrags:</em></p>
<p>Viele Entwicklungsorganisationen setzen auf Systemmodellierung, doch nur ein Teil von ihnen nutzt den vollen Umfang von Model-Based Design. Manche verwenden Modelle lediglich zur Definition der Architektur von eingebetteten Regelungssystemen oder zur Codegenerierung ein. Bei einer solch isolierten Anwendung der Modellierung liegt jedoch ein Großteil des Potenzials von <a href="http://www.mathworks.de/model-based-design/" class="liexternal">Model-Based Design</a> brach. Durch einen frühzeitigen und über die gesamte Entwicklung laufenden Einsatz von Model-Based Design können Entwickler-Teams Fehler sehr früh identifizieren und beheben. Die frühzeitige Verifikation sorgt dafür, dass Ingenieurteams die meisten Probleme vor dem Implementieren und Testen mithilfe von ausführbaren Spezifikationen, Mehrdomänensimulationen und virtuellen Prüfständen identifizieren und korrigieren können.</p>
<p>Dieser Beitrag stellt erprobte Ansätze vor, mit denen eine frühzeitige Verifikation und Richtlinien zur Anwendung von Model-Based Design im gesamten Entwicklungs-Workflow erzielt werden können.</p>
<p><em>Wie unschwer zu erkennen ist, hielt ich den Vortrag in meiner Rolle als MathWorker. Wenn Sie auch ein »MathWorker« werden wollen, dann schreiben Sie mir an Joachim punkt Schlosser at MathWorks punkt De.<br />
</em></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/praesentation-fruehzeitige-verifikation-von-embedded-regelungssystemen-mit-model-based-design/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gunter Dueck&#8217;s book Professional Intelligence and Seth Godin&#8217;s Linchpin</title>
		<link>http://schlosser.info/gunter-duecks-book-professional-intelligence-and-seth-godins-linchpin/</link>
		<comments>http://schlosser.info/gunter-duecks-book-professional-intelligence-and-seth-godins-linchpin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 06:29:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://schlosser.info/?p=1851</guid>
		<description><![CDATA[<h2>Times are a changing.</h2>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oOCfn9ArL._SL110_.jpg" width="69" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liexternal">Professionelle Intelligenz</a></h3>
<p class="author">Gunter Dueck.					Eichborn 2011, 					Gebundene Ausgabe,				252 Seiten,				&#8364;&#160;19,95</p>
</div>
<p>Many of us feel it. After the industrialization is on its last legs, now the service sector is being automated or outsourced or rationalized away. <a href="http://www.linkedin.com/in/gunterdueck" class="liexternal">Gunter Dueck</a> has coined the term <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2010-01-24/bildschirmr-ckseitenberatung-als-internet-ersatz" class="liexternal">screen backside consulting</a> in his previous books, a job that gradually disappears. The insurance agent that asks us questions and his computer program calculates the best fare from those will disappear, as well as the travel agent reading out loud from a travel portal reviews about destinations with which she is unfamiliar, or the … <a href="http://schlosser.info/gunter-duecks-book-professional-intelligence-and-seth-godins-linchpin/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Times are a changing.</h2>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oOCfn9ArL._SL110_.jpg" width="69" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liexternal">Professionelle Intelligenz</a></h3>
<p class="author">Gunter Dueck.					Eichborn 2011, 					Gebundene Ausgabe,				252 Seiten,				&#8364;&#160;19,95</p>
</div>
<p>Many of us feel it. After the industrialization is on its last legs, now the service sector is being automated or outsourced or rationalized away. <a href="http://www.linkedin.com/in/gunterdueck" class="liexternal">Gunter Dueck</a> has coined the term <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2010-01-24/bildschirmr-ckseitenberatung-als-internet-ersatz" class="liexternal">screen backside consulting</a> in his previous books, a job that gradually disappears. The insurance agent that asks us questions and his computer program calculates the best fare from those will disappear, as well as the travel agent reading out loud from a travel portal reviews about destinations with which she is unfamiliar, or the used car dealers who look not at the car but only at the list calculated value. Seth Godin writes that those engaged in work that can be executed strictly according to instructions, all are subject to increasing strong cost pressure.</p>
<p>It is the industrialization of the working areas, first workpieces, then simple services (but who remain at the site), now consulting. Everything is being industrialized and consistently follows the lowest bidder if there are no significant differences in substance.</p>
<p>(This post is the English translation of my <a href="http://schlosser.info/gunter-dueck-professionelle-intelligenz-und-seth-godin-linchpin/" title="Gunter Duecks Professionelle Intelligenz und Seth Godin’s Linchpin" class="liinternal">last week&#8217;s combined book review</a>.)</p>
<p><!--more--></p>
<h2>Extraordinarity matters</h2>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Linchpin-Are-Indispensable-Seth-Godin/dp/1591843162%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1591843162" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fMyB3O1TL._SL110_.jpg" width="73" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Linchpin-Are-Indispensable-Seth-Godin/dp/1591843162%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1591843162" class="liexternal">Linchpin</a></h3>
<p class="author">Seth Godin.					Portfolio Hardcover 2010, 					Gebundene Ausgabe,				256 Seiten,				&#8364;&#160;14,83</p>
</div>
<p> Both Dueck and Godin say: extraordinarity matters.</p>
<p>Dueck&#8217;s call to every individual is: professionalism is required. This includes social skills as well as can-do qualities, as well as the ability to present something, donate sense and be creative. And finally there is the intrinsic motivation that makes people so-called professionals, not purely extrinsic factors. Dueck speaks of the creation of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Arete" rel="nofollow" class="liwikipedia">Arete</a>, a symbol of beauty that everyone recognizes as such.</p>
<p>Seth Godin calls on us to be a linchpin. Linchpin. According to  Godin&#8217;s, for someone this is possible only by creating her own particular art, taken as a gift to someone, and by <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2011/11/your-competitive-advantage.html" class="liexternal">listening to her gut feeling</a>. Example is the waiter, whose truly ubiquitous attention and kindness cannot be described by a manual and can not be reproduced by anyone on the base of a manual. This waiter shares his art as a gift to the guests and the restaurant and it is probably happier than his minute counting colleague. Godin writes more of the artist as of the linchpin, and so the artist seems to me as the central concept of his book.</p>
<p>So in the end, Gunter Dueck&#8217;s professional is Seth Godin&#8217;s artist.</p>
<h2>Professional intelligence</h2>
<p>As a mathematician Dueck structured the PQ, the professional intelligence in its different areas (all quotes from the book):</p>
<ul>
<li>IQ - “the normal intelligence of the mind”</li>
<li>EQ &#8211; “the emotional intelligence of the heart and cooperation”</li>
<li>VQ &#8211; “the vital intelligence of instinct and action”</li>
<li>AQ &#8211; “the intelligence of sensibility (‘Attraction’) and the instinctive desire and joy”</li>
<li>CQ &#8211; “the intelligence of creation (‘Creation’) or the intuitive curiosity”</li>
<li>MQ &#8211; “the intelligence of the ‘sense of meaning’, that is the intelligence of the meaning and the intuitive feeling (‘meaningful’, important)”</li>
</ul>
<p>The accumulation of the word “intuitive” is striking, and so spends Dueck some chapters with possible solutions how people can acquire these different types of intuition. It is always about experience guided by a mentor, a professional. Despite the individual engagement of some teachers, this is unfortunately not really existent in today&#8217;s educational system. And it also depends not only on the school and university system, but on the ecosystem of parents and social environment. The quality of this environment has serious consequences, as a <a href="http://www.deutscher-lernatlas.de/" class="liexternal">study on learning conditions</a> in different regions of Germany shows, <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_110446.htm" class="liexternal">recently published</a> by the Bertelsmann Foundation.</p>
<p>Thus Dueck&#8217;s concrete action is to positively influence your own environment and those of your children, to allow them to grow to professionals, and to train and coach them.</p>
<h2>The art of your own work and the work of your own art</h2>
<p>Action is in the focus of Godin. Godin sees as a concrete action to decide for oneselve to become and to be one Linchpin, and the act of doing. And if that is not possible in the current working environment, to seek either a new environment, or seek in the voluntary sector to deliver added value. Connected with the concept of one&#8217;s own art, he points to obstacles in creating one&#8217;s own art &#8211; he speaks of “the work” - and to possible solutions.</p>
<p>This art, writes Godin, cannot be precisely priced, but contributes to a culture of giving. Gift giving in turn enriches not only the recipient but the giver herself, because it adds to reputation and this can materialize. In the long run this does not work, of course, with dull commodity gifts, but rather with original art. This can be exceptional service provided passion, or a free advice. In many jobs the creation of art is possible, and anyone who chooses to become a Linchpin, will seek to get into an environment where this is possible.</p>
<p>“Art” is also in Dueck&#8217;s book &#8211; as Arete, as a term of Outstanding. A professional or just a Linchpin it is able to create Arete. And again, it does not matter, both authors say, whether it is a thing, an intellectual property or the nature of a service.</p>
<h2>Professional and Linchpin</h2>
<p>Both books are motivational books, however to my perception Dueck argues more extrinsically, while Godin aims directly on intrinsic motivation.</p>
<p>Who is right? I think both. Dueck approaches the problem more from the technical side and brings the emotional part with it, Godin comes more from the emotional side, and brings the technical part with it. This could be a direct result of the former&#8217;s history as mathematics professor and chief technology officer at IBM Germany, and the latter&#8217;s history as entrepreneur and marketing expert. And yet they are closer than it appears at first glance.</p>
<p>Linchpin, published one and a half years earlier than Professional Intelligence, and yet almost simultaneously with the predecessor from Dueck “<a href="http://www.amazon.com/gp/product/3821865148/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schlosserinfo-20&amp;linkCode=as2&amp;camp=217145&amp;creative=399373&amp;creativeASIN=3821865148" class="liexternal">Aufbrechen!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen</a>” (“Start Out!: Why do we need to become a society of excellence”), focussing more on the macroeconomic fundamentals of the change in the world of work and education.</p>
<h2>Critics</h2>
<p>Both have their critics. In the <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821865504/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3821865504" class="liexternal">Amazon reviews of his book</a>, Dueck is criticized, among other things, that he wrote over long distances without really serious justification, and the list of abilities required to be a professional would exceed what a normal person could do today. The critics may be right while indicating that they did not understand the Dueck&#8217;s point: life is no more a pony farm (can you say that in English?). The competencies are not meant the way that everyone needs to bring in all to mastery, but a spectrum in which one should be aware of the whole, however, may well set their own priorities. Dueck also explains this.</p>
<p>In Godin is questioned in the <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Seth_Godin#Criticism.3F" rel="nofollow" class="liwikipedia">discussion on the Wikipedia article about himself</a> where his history provides the authority to write about macroeconomics and globalization. Here, too, critics demand a more scientific development. Even if Godin is more journalist than an economist, does this not detract the ideas he presents.</p>
<p>Applies to both: disrupting changes in history often were not established in the respective areas of expertise from scientists alone but in conjunction with interdisciplinary specialists and out-of-the-box thinkers. The interdisciplinary nature fosters openness for change, simply because everyone brings something different to the table.</p>
<h2>Dueck reads like a Dueck and Godin reads like a Godin</h2>
<p>Gunter Dueck uses his unique range from bizarre stories and structuring of facts, which to me means more than pleasant reading. The reading itself is no trouble here, the more capacity is to think about what they read.</p>
<p>Similarly, Seth Godin is easy to read for me, respectively to listen to, since I went through the unabridged audiobook version. His style is more of a motivational speaker &#8211; after all, he comes more from the marketing side.</p>
<p><strong>I found both books very enlightening and motivating and I recommend both for reading: </strong><strong><a href="http://www.amazon.com/gp/product/3821865504/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schlosserinfo-20&amp;linkCode=as2&amp;camp=217145&amp;creative=399373&amp;creativeASIN=3821865504" id="static_txt_preview" class="liexternal">Professionelle Intelligenz: Worauf es morgen ankommt</a> (Professional Intelligence: Tomorrow&#8217;s Demands) and <a href="http://www.amazon.com/gp/product/1591843162/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schlosserinfo-20&amp;linkCode=as2&amp;camp=217145&amp;creative=399369&amp;creativeASIN=1591843162" id="static_txt_preview" class="liexternal">Linchpin: Are You Indispensable?</a> </strong>Note that unfortunately, there is not (yet) an English version of Dueck&#8217;s book, so it&#8217;s up to you to create demand. Until then, you can read the English version of Gunter Dueck&#8217;s book “<a href="http://www.amazon.com/gp/product/B001BS3HGO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=schlosserinfo-20&amp;linkCode=as2&amp;camp=217145&amp;creative=399373&amp;creativeASIN=B001BS3HGO" id="static_txt_preview" class="liexternal">Lean Brain Management: More Success and Efficiency by Saving Intelligence</a>”.</p>
<p>This post is the English translation of my <a href="http://schlosser.info/gunter-dueck-professionelle-intelligenz-und-seth-godin-linchpin/" title="Gunter Duecks Professionelle Intelligenz und Seth Godin’s Linchpin" class="liinternal">last week&#8217;s combined book review</a>.</p>
<p><span style="color: #808080;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/schlosi/6401532075/" class="liexternal"><span style="color: #808080;">Joachim Schlosser on Flickr</span></a>, License <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #808080;">CC-BY-SA</span></a>). Thanks to Google for a raw translation that made me laugh to tears and still saved some time.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong><br />
</strong></span></p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/gunter-duecks-book-professional-intelligence-and-seth-godins-linchpin/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gunter Duecks Professionelle Intelligenz und Seth Godin&#8217;s Linchpin</title>
		<link>http://schlosser.info/gunter-dueck-professionelle-intelligenz-und-seth-godin-linchpin/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 21:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[<h2>Die Arbeitswelt ändert sich.</h2>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oOCfn9ArL._SL110_.jpg" width="69" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liexternal">Professionelle Intelligenz</a></h3>
<p class="author">Gunter Dueck.					Eichborn 2011, 					Gebundene Ausgabe,				252 Seiten,				&#8364;&#160;19,95</p>
</div>
<p>Viele von uns spüren das. Nachdem die Industrialisierung in ihren letzten Zügen liegt, werden nun die Dienstleistungen automatisiert oder ausgelagert oder wegrationalisiert. Gunter Dueck hat schon in seinen vorigen Büchern den Begriff <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2010-01-24/bildschirmr-ckseitenberatung-als-internet-ersatz" class="liexternal">Bildschirmrückseitenberatung</a> geprägt, die nun sukzessive wegfällt. Der Versicherungsvertreter, der uns Fragen stellt und sein Computerprogramm daraus den besten Tarif ausrechnet, wird verschwinden, ebenso wie das Reisebüro, in dem Angestellte zu ihnen unbekannten Zielen Bewertungen von Portalen vorlesen, oder Gebrauchtwagenhändler, die das Auto gar nicht anschauen sondern nur den Schwacke-Wert ausrechnen. Seth Godin schreibt, … <a href="http://schlosser.info/gunter-dueck-professionelle-intelligenz-und-seth-godin-linchpin/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Die Arbeitswelt ändert sich.</h2>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oOCfn9ArL._SL110_.jpg" width="69" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Professionelle-Intelligenz-Worauf-morgen-ankommt/dp/3821865504%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3821865504" class="liexternal">Professionelle Intelligenz</a></h3>
<p class="author">Gunter Dueck.					Eichborn 2011, 					Gebundene Ausgabe,				252 Seiten,				&#8364;&#160;19,95</p>
</div>
<p>Viele von uns spüren das. Nachdem die Industrialisierung in ihren letzten Zügen liegt, werden nun die Dienstleistungen automatisiert oder ausgelagert oder wegrationalisiert. Gunter Dueck hat schon in seinen vorigen Büchern den Begriff <a href="http://www.scilogs.de/wblogs/blog/wild-dueck-blog/allgemein/2010-01-24/bildschirmr-ckseitenberatung-als-internet-ersatz" class="liexternal">Bildschirmrückseitenberatung</a> geprägt, die nun sukzessive wegfällt. Der Versicherungsvertreter, der uns Fragen stellt und sein Computerprogramm daraus den besten Tarif ausrechnet, wird verschwinden, ebenso wie das Reisebüro, in dem Angestellte zu ihnen unbekannten Zielen Bewertungen von Portalen vorlesen, oder Gebrauchtwagenhändler, die das Auto gar nicht anschauen sondern nur den Schwacke-Wert ausrechnen. Seth Godin schreibt, das diejenigen, die Arbeiten ausüben, die sich streng nach Anleitung durchführen lassen, alle stark steigendem Kostendruck unterliegen werden oder schon tun.</p>
<p>Es ist die Industrialisierung der Arbeitsbereiche, zunächst Werkstücke, dann einfache Dienstleistungen (die jedoch am Ort verbleiben), jetzt Beratung. Alles wird industrialisiert und folgt konsequent dem günstigsten Anbieter, wenn es keine signifikanten inhaltlichen Unterschiede gibt.</p>
<h2>Es kommt auf das Besondere an</h2>
<div class="amtap-item" lang="de" xml:lang="de"><a href="http://www.amazon.de/Linchpin-Are-Indispensable-Seth-Godin/dp/1591843162%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1591843162" class="liimagelink"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fMyB3O1TL._SL110_.jpg" width="73" height="110" alt=""/></a><br />
<h3><a href="http://www.amazon.de/Linchpin-Are-Indispensable-Seth-Godin/dp/1591843162%3FSubscriptionId%3DAKIAJ36SYWNKFCAQGAQQ%26tag%3Djoachimschlos-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D1591843162" class="liexternal">Linchpin</a></h3>
<p class="author">Seth Godin.					Portfolio Hardcover 2010, 					Gebundene Ausgabe,				256 Seiten,				&#8364;&#160;14,83</p>
</div>
<p>Sowohl Dueck als auch Godin sagen: es kommt auf das Besondere an, das der einzelne einbringt oder eben nicht.</p>
<p>Bei Dueck lautet der Aufruf an jeden Einzelnen: Professionalität ist gefragt. Das schließt soziale Kompetenz ebenso ein wie Macher-Qualitäten, als auch die Fähigkeit, etwas darzustellen, einen Sinn zu stiften und kreativ zu sein. Und schliesslich ist es der eigene Antrieb, der Menschen zu sogenannten Professionals macht, nicht rein extrinsische Faktoren. Dueck spricht vom Erschaffen von Arete, einem Symbol für die Schönheit, die jeder als solche erkennt.</p>
<p>Seth Godin ruft uns dazu auf, ein Linchpin zu werden. Linchpin (engl. Herzstück, Stütze, Achsnagel, Dreh- und Angelpunkt). Dies geht nach Godins Dafürhalten nur, indem jeder seine ganz spezielle Kunst erschafft, die für sich genommen jeweils ein Geschenk an jemanden sein kann, indem man auch <a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2011/11/your-competitive-advantage.html" class="liexternal">auf sein Bauchgefühl hört</a>. Er bringt als Beispiel den Kellner, dessen wahre omnipräsente Aufmerksamkeit und Freundlichkeit nicht durch ein Handbuch beschrieben werden und nicht von jemandem reproduziert werden kann, der nicht von sich aus so sein möchte. Dieser Kellner gibt seine Kunst als Geschenk an die Gäste und das Restaurant und ist doch wahrscheinlich zufriedener als der Kollege, der die Minuten zählt. Godin schreibt mehr vom Künstler als vom Linchpin, mir erscheint ersteres als das zentrale Konzept seines Buches.</p>
<p>Was für Gunter Dueck der Professional, ist für Seth Godin der Künstler (wobei das englische »artist« viel schöner klingt).</p>
<h2>Professionelle Intelligenz</h2>
<p>Als gelernter Mathematiker strukturiert Dueck die PQ, die professionelle Intelligenz in ihre Teilbereiche (alle Zitate aus dem Buch):</p>
<ul>
<li>IQ- »die normale Intelligenz des Verstandes«</li>
<li>EQ &#8211; »die emotionale Intelligenz des Herzens und der Zusammenarbeit«</li>
<li>VQ &#8211; »die vitale Intelligenz des Instinktes und des Handelns«</li>
<li>AQ &#8211; »die Intelligenz der Sinnlichkeit (›Attraction‹) und der instinktiven Lust und Freude«</li>
<li>CQ &#8211; »die Intelligenz der Kreation (›Creation‹) oder der intuitiven Neugier«</li>
<li>MQ &#8211; »der ›Sinn für Sinn‹, also die Intelligenz der Sinnstiftung und des intuitiven Gefühls (›meaningful‹, bedeutsam)«</li>
</ul>
<p>Die Häufung des Wortes »intuitiv« fällt auf, und so verbringt Dueck auch einige Kapitel mit Lösungsansätzen, wie denn Menschen diese verschiedenen Arten von Intuition erwerben können. Immer geht es um angeleitete Erfahrung durch einen Professional, was im heutigen Lehrsystem trotz Engagement mancher Lehrer leider nicht wirklich darstellbar ist. Und es hängt auch nicht nur am (Hoch-)Schulsystem, sondern am Ökosystem aus Eltern und sozialem Umfeld. Dieses Umfeld hat gravierende Auswirkungen, wie auch der <a href="http://www.deutscher-lernatlas.de/" class="liexternal">Deutsche Lernatlas</a> zeigt, den die Bertelsmann Stiftung jetzt <a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/nachrichten_110446.htm" class="liexternal">vorgestellt</a> hat, der Spiegel <a href="http://m.spiegel.de/schulspiegel/wissen/a-798844.html" class="liexternal">berichtet in der aktuellen Ausgabe</a> darüber.</p>
<p>Somit ist bei Dueck die konkrete Handlung, das eigene Umfeld und das der Kinder positiv zu beeinflussen, um darin Professionals heranwachsen zu sehen und sie zu trainieren.</p>
<h2>Die Kunst des eigenen Schaffens und das Schaffen der eigenen Kunst</h2>
<p>Im Fokus steht bei Godin dagegen das Tun. Godin sieht als konkrete Handlung, sich selbst dazu zu entscheiden, ein Linchpin zu werden bzw. zu sein, und der Akt des Tuns. Und wenn das im momentanen Arbeitsumfeld nicht geht, sich entweder ein neues zu suchen oder im ehrenamtlichen Bereich einen Mehrwert zu liefern. Verbunden mit dem Konzept der eigenen Kunst zeigt er Hindernisse auf, die einem beim Erschaffen der eigenen Kunst – er spricht von »der Arbeit« – zuwiderlaufen, und Lösungsansätze.</p>
<p>Diese Kunst, so schreibt Godin, könne eben nicht fest eingepreist werden, sondern trage zu einer Kultur des Schenkens bei. Das Schenken wiederum bereichere ja nicht nur den Beschenkten, sondern auch den Schenkenden selbst, da es dessen Reputation mehre und sich dies beizeiten real manifestieren könne. Dies wirke natürlich auf Dauer nicht bei dumpf reproduzierten Commodity-Geschenken, sondern eher bei originärer Kunst. Das kann die mit Herzblut erbrachte, außergewöhnliche Dienstleistung von Mensch zu Mensch ebenso sein wie ein kostenloser Rat. In vielen Jobs ist das Schaffen von Kunst möglich, und wer sich dazu entscheidet, ein Linchpin zu werden, der wird sich dafür auch ein Umfeld suchen, in dem das möglich ist.</p>
<p>Die Kunst kommt übrigens auch bei Dueck vor – als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arete" rel="nofollow" class="liwikipedia">Arete</a>, als Begriff des Hervorragenden. Ein Professional oder eben ein Linchpin vermag es, Arete zu erschaffen. Und wiederum ist es egal, und zwar beiden Autoren, ob es sich dabei um eine Sache, ein geistiges Gut oder die Art einer Dienstleistung handelt.</p>
<h2>Professional und Achsnagel</h2>
<p>Beides sind auch Motivationsbücher, wobei meinem Empfinden nach Dueck eher extrinsisch motiviert, während Godin direkt auf die intrinsische Motivation hinzielt.</p>
<p>Wer hat nun recht? Ich meine beide. Dueck geht das Problem mehr von der sachlichen Seite an und bringt den emotionalen Teil mit ein, Godin kommt mehr von der emotionalen Seite und bringt den sachlichen Teil mit ein. Ist ja auch logisch, denn ersterer war Mathematikprofessor und Technologiechef bei IBM Deutschland, zweiterer ist Unternehmer und Marketingexperte. Und doch sind sie sich näher, als es auf den ersten Blick erscheint.</p>
<p>Linchpin erschien eineinhalb Jahre früher als Professionelle Intelligenz, und doch fast gleichzeitig mit dem dueckschen Vorgängerbuch »<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821865148/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3821865148" class="liexternal">Aufbrechen!: Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen</a>«, das mehr die makroökonomischen Grundlagen der Veränderung der Arbeits- und Ausbildungswelt erläutert.</p>
<h2>Kritiker</h2>
<p>Beide haben ihre Kritiker. Dueck wird in den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821865504/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3821865504" class="liexternal">Amazon-Rezensionen zum Buch</a> unter anderem vorgeworfen, er schriebe über weite Strecken ohne wirklich fundierte Begründung, und die Liste der für einen Professional erforderlichen Eigenschaften und Fähigkeiten übersteige ja wohl das, was ein normaler Mensch heute tun könne. Damit haben die Kritiker zweifellos recht und geben gleichzeitig ein Indiz dafür, dass sie das Ansinnen Duecks nicht verstanden haben: Das Leben wird kein Ponyhof mehr. Die Kompetenzen sind nicht so gemeint, dass jeder es  in allen zur Meisterschaft bringen muss, sondern ein Spektrum, in dem man sich der Gesamtheit bewusst sein sollte, jedoch durchaus eigene Schwerpunkte setzen kann. Dies erklärt Dueck auch.</p>
<p>Bei Godin wird in der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Seth_Godin#Criticism.3F" rel="nofollow" class="liwikipedia">Diskussion zum Wikipedia-Artikel über seine Person</a> hinterfragt, wo aus seiner Historie er denn überhaupt die Kompetenz nähme, über Makroökonomie und Globalisierung zu schreiben. Auch hier wird von den Kritikern eine wissenschaftlichere Ausarbeitung verlangt, als Godin sie liefert. Selbst wenn Godin mehr Publizist denn Ökonom ist, tut das den Ideen, die er präsentiert, keinen Abbruch.</p>
<p>Für beide gilt: umgreifende Änderungen gingen in der Geschichte oftmals nicht von den in den jeweiligen Fachgebieten etablierten Wissenschaftlern allein aus, sondern im Zusammenwirken mit fachfremden und fachverwandten Querdenkern. Die Interdisziplinarität begünstigt doch gerade die Offenheit für Änderungen, weil eben jeder etwas anderes einbringt.</p>
<h2>Der Dueck liest sich wie ein Dueck und der Godin liest sich wie ein Godin</h2>
<p>Gunter Dueck nutzt im Buch seine Spannweite zwischen skurilen Geschichten und Strukturierung von Sachverhalten, was sich für mich immer angenehm liest. Das Lesen an sich ist hier keine Mühe, umso mehr bleibt Kapazität, um über das Gelesene nachzudenken.</p>
<p>Auch Seth Godin fällt mir leicht zu lesen – bzw. zu hören, da ich die ungekürzte Hörbuchfassung habe –, sein Stil ist jedoch mehr der eines Motivationsredners. Auch klar, schließlich kommt er mehr aus dem Marketing.</p>
<p><strong>Ich fand beide Bücher sehr erhellend und motivierend und empfehle beide uneingeschränkt zur Lektüre: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3821865504/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3821865504" id="static_txt_preview" class="liexternal">Professionelle Intelligenz: Worauf es morgen ankommt</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1591843162/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1591843162" id="static_txt_preview" class="liexternal">Linchpin: Are You Indispensable?</a></strong></p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/schlosi/6401532075/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Joachim Schlosser auf Flickr</span></a>, Lizenz <span style="color: #888888;"><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal">CC-BY-SA</a>)</span></span></p>
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<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="medium" count="" href="http://schlosser.info/gunter-dueck-professionelle-intelligenz-und-seth-godin-linchpin/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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