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	<title>Dr. Joachim Schlosser &#187; Meinung</title>
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	<description>Gedanken zum Lesen, Schreiben, LaTeX und Simulation</description>
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		<title>Warum LaTeX lernen?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Warum heute noch  lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit <strong>Word</strong> von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges <strong>iWork</strong> mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise <strong>LibreOffice</strong>? Warum die ganzen -Befehle lernen?</p>
<p><em>Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> Seite und ist <a href="http://www.latexbuch.de/warum-latex-lernen/" class="liexternal">im Original dort</a> zu finden.</em></p>
<h2>Zen</h2>
<p> ist anders.  hat den <strong><a href="http://schlosser.info/11-wege-zum-fokussierten-schreiben-am-computer/" class="liinternal">Fokus aufs Wesentliche</a></strong> – den <strong>Inhalt</strong> eines Textes – so tief in den Genen, so tief im Konzept verankert, dass es viel leichter fällt, sich darauf ein und die Finger von wilden manuellen Formatierungen zu lassen.  zu lernen heißt, sich … <a href="http://schlosser.info/warum-latex-lernen/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum heute noch  lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit <strong>Word</strong> von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges <strong>iWork</strong> mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise <strong>LibreOffice</strong>? Warum die ganzen -Befehle lernen?</p>
<p><em>Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> Seite und ist <a href="http://www.latexbuch.de/warum-latex-lernen/" class="liexternal">im Original dort</a> zu finden.</em></p>
<h2>Zen</h2>
<p> ist anders.  hat den <strong><a href="http://schlosser.info/11-wege-zum-fokussierten-schreiben-am-computer/" class="liinternal">Fokus aufs Wesentliche</a></strong> – den <strong>Inhalt</strong> eines Textes – so tief in den Genen, so tief im Konzept verankert, dass es viel leichter fällt, sich darauf ein und die Finger von wilden manuellen Formatierungen zu lassen.  zu lernen heißt, sich auf eine andere Art des Schreibens einzulassen. Eine Art des Schreibens, bei der das <strong>geschriebene Wort</strong> zunächst wichtiger ist als der Schriftsatz, in der das Wort aufs Papier oder ins PDF gebracht werden soll. Und doch: Indem sich der Student, Doktorand, Wissenschaftler, Literat, Lehrer, Schüler oder Autoren und ganz normale Menschen wie Du und ich auf das Schreiben von <strong>Text und Struktur</strong> des Dokuments beschränken, lassen wir den Automaten, der  heißt, seine Kenntnis ausspielen, wie ein gutes, <strong>schönes Schriftstück</strong> aussieht.</p>
<p>Ich lerne  ist eine <strong>Rückbesinnung</strong> aufs Wesentliche, es ist <strong>Zen</strong>-Schreiben. Ja,  lernen bedeutet, sich mit seltsamen Ausdrücken auseinanderzusetzen die man mitten in seinen Text schreiben soll.  lernen bedeutet zu akzeptieren, dass man nicht sofort auf dem Bildschirm sieht, wie es vielleicht später auf Papier herauskommt.  lernen heißt, die <a href="http://schlosser.info/6-gruende-warum-inhalt-und-layout-getrennt-sein-sollten-und-in-latex-sind/" class="liinternal">Struktur seines Dokuments wirklich zu bestimmen</a>.  lernen heißt Demut zeigen und sich nicht für den Experten für <strong>Ästhetik</strong> von Schriftstücken zu halten.</p>
<h2>Zuverlässigkeit</h2>
<p>Noch vor einigen Jahren war der Fall klar – sobald eine Arbeit mit <strong>Literaturhinweisen</strong> versehen sein soll, und diese Referenzen und das <strong>Literaturverzeichnis</strong> jederzeit sauber und halbwegs automatisch erzeugt werden soll, führte am Lernen von  kein Weg vorbei. Ebenso wie für saubere Zeilenumbrüche. Und wenn man noch einige Jahre weiter zurückdenkt, war  auch eine der wenigen stabilen Möglichkeiten, große Dokumente zu erstellen. Literaturverzeichnis kann heute auch ein Microsoft Word, sogar ein LibreOffice hat irgendwo für <strong>Literaturverweise</strong> eine Funktion vergraben. Word stürzt fast nie mehr ab, und es hat nun ein einigermassen nachvollziehbares Dateiformat. Doch auch heute machen insbesondere Anwender von Textverarbeitungsprogrammen immer noch Probeausdrucke. Warum, wenn das System doch darauf ausgelegt ist, schon auf dem <strong>Bildschirm</strong> anzuzeigen, was man später bekommt? (WYSIWYG = what you see is what you get) Weil sie sich eben nicht sicher sind. Weil es auf dem Bildschirm eben doch anders wirkt.</p>
<p>Mit  mache ich fast nie einen <strong>Probeausdruck</strong>, wenn das, was ich im PDF sehe, ist exakt das, was ich später auf dem Drucker erwarten kann. Mit  habe ich die Gewissheit, jede Anforderung an das Aussehen eines Literaturverzeichnis auf dieselbe Weise umsetzen zu können, und jede Art von <strong>Literaturverweis</strong> sauber und zuverlässig zu setzen – und wie die jüngere Vergangenheit lehrt, kann das über <strong>Karrieren</strong> entscheiden. Mit  habe ich die Gewissheit, jede Dokumentgröße bearbeiten zu können, jedes Kapitelformat absolut reproduzierbar gestalten zu können. Wer schonmal ein <strong>Microsoft Word</strong> Dokument in <strong>LibreOffice</strong> oder OpenOffice.org geöffnet hat und andersherum, der wird es in  als sehr angenehm empfinden, wenn der Konferenzbeitrag, die Masterarbeit nach verarbeiten durch eine andere -<strong>Distribution</strong> genauso aussieht wie bei der eigenen.</p>
<h2>Zuwachs</h2>
<p> lernen in <strong>Mathematik</strong>, <strong>Physik</strong>, <strong>Informatik</strong> oder <strong>Ingenieurwissenschaften</strong> wie <strong>Elektrotechnik</strong> oder <strong>Maschinenbau</strong> heißt, den theoretischen Unterbau der Fächer leichter zu Papier bringen zu können und auf viel Erfahrung und bestehendes Material zurückgreifen zu können.  lernen in <strong>Jura</strong>, <strong>Lehramt</strong>, <strong>Wirtschaftswissenschaften</strong> oder <strong>Geisteswissenschaften</strong> heißt, die sprachliche Präzision, die angemessen ist, auch auf das Schreiben und in Dokumente zu übernehmen. Und damit ein Zuwachs an <strong>Professionalität</strong>.</p>
<p> lernen in einer Umgebung, in der nicht sowieso alle in  schreiben heißt, auch mal schief angesehen und für seltsam erklärt zu werden.  lernen heißt freilich auch, manchmal einen Fehler zu suchen, der das Verarbeiten des Dokuments verhindert – was oft seinen Grund darin hat, dass man irgend einen <a href="http://schlosser.info/latex-einfach-ist-besser-ein-wort-zu-hacks-in-latex/" class="liinternal">Automatismus überlisten</a> will und meist gar nicht bräuchte. Und damit heißt  lernen eben auch, immer wieder subtil darauf hingewiesen zu werden, dass das eigentliche am Schreiben der Inhalt des Textes ist. Und ebenso heißt  lernen damit auch, sich immer wieder aufs neue zu freuen, welch <strong>schönes Ergebnis</strong> am Ende steht.</p>
<p><strong>Warum also  lernen? Nicht obwohl es anders ist. Sondern genau darum.</strong></p>
<p>Fangen Sie an. Darum gibt es das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Bild: Enso von <a href="http://www.flickr.com/photos/cruzalmeida/4938855456/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Alex Castro auf Flickr</span></a>. Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY</span></a>)</span></p>
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		<title>Medienkompetenz beginnt schon mit dem Telefon</title>
		<link>http://schlosser.info/medienkompetenz-beginnt-schon-mit-dem-telefon/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
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		<description><![CDATA[Gibt es eine Verbindung zwischen Christian Wulff und Medienkompetenz? Wie die meisten Verbindungen würde er auch diese wohl reflexartig leugnen, und ich stimme ihm zu. Mangelnde Medienkompetenz jedoch mit emotionaler Aufregung zu entschuldigen, macht es noch schlimmer, denn was macht er denn, wenn wirklich mal was in der Sache ernstes ist? <a class="more-link" href="http://schlosser.info/medienkompetenz-beginnt-schon-mit-dem-telefon/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gibt es eine Verbindung zwischen Christian Wulff und Medienkompetenz? Wie die meisten Verbindungen würde er auch diese wohl reflexartig leugnen, und ich stimme ihm zu. Mangelnde Medienkompetenz jedoch mit emotionaler Aufregung zu entschuldigen, macht es noch schlimmer, denn was macht er denn, wenn wirklich mal was in der Sache ernstes ist?</strong></p>
<p>Was ist Medienkompetenz? Ohne nachzusehen: im eigentlichen Wortsinne wird dies wohl die Kompetenz sein, mit Medien umzugehen. Welche Medien ist durch den Begriff zunächst nicht festgelegt. In den letzten Jahren wird jedoch hauptsächlich Fernsehen und vor allem Internet als Medien gesehen, für die es einer Kompetenz bedarf, oder auf der anderen Seite vor allem fürs Internet besonderere Regulierungen, die eine Kompetenz wiederum überflüssig machen sollen. Ich halte es da eher mit der <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/phase3/video/245/" class="liexternal">Erklärung des Elektrischen Reporters Mario Sixtus</a>.</p>
<p>Interessanterweise fordert die Politik oftmals eher Regulierungen, während Intensivnutzer eher die <a href="http://www.bildungsserver.de/Medienkompetenz-2924.html" class="liexternal">Medienkompetenz</a> fordern und gelegentlich <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/medienkompetenz-wtf/" class="liexternal">klarer umreißen</a>. Wenn Politiker Medienkompetenz fordern, dann mit Fokus auf Kinder und auch wieder eher regulierend (Siehe Sabine Böger, »<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/Medienkompetenz/Sachstand_Medienkompetenz_bei_Sch__lern__Lehrern__Journalisten_und_Mulitplikatoren.pdf" class="lipdf">Sachstand</a>«, Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags). Woher kommt das? Vielleicht daher, dass so mancher Spitzenakteur der Politik <a href="http://netzpolitik.org/2011/siegfried-kauder-lizenzierte-bilder-aus-reiner-gutmutigkeit/" class="liexternal">nicht eben vor Medienkompetenz strotzt</a>? Oder weil sich mancher Medienkompetenz darin erschöpft, wortgewandt in ein Mikrofon eines Journalisten zu sprechen?</p>
<p>Was ist also Medienkompetenz? Für mich ist es die Fähigkeit, ein Kommunikations- oder Unterhaltungsmedium so zu verwenden, dass der persönliche Nutzen kurz-, mittel- und langfristig am besten werde.<!--more--></p>
<p>Beim Fernsehen entscheide ich also, wie viel und was ich sehen möchte, und wäge das gegen meine sonstigen Interessen ab. Muss ich diese Sendung wirklich sehen, oder mache ich lieber etwas anderes? Schalte ich nach der Sendung ab oder zappe ich noch vier Stunden herum? Schaue ich den Plasberg oder den Jauch oder den Schmidt? (Keinen der dreien) Schaue ich Tatort oder CSI? (Keines von beiden)? Schaue ich Power Rangers oder Sendung mit der Maus? (<a href="http://www.wdrmaus.de/" class="liexternal">Sendung mit der Maus</a>, zusammen mit meinen Kindern, gibt’s auch als <a href="http://podcast.wdr.de/maus.xml" class="liexternal">Podcast</a>).</p>
<p>Am Computer gibt es einen Kanon an Kompetenzen: Überleg’ nochmal, bevor du die eMail abschickst, an wen du sie schickst und weshalb, und ob der Inhalt angemessen ist (das hieß früher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" rel="nofollow" class="liwikipedia">Netiquette</a>). Klick nicht auf alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Lerne die Qualität und <a href="http://netzpolitik.org/2011/jeder-der-das-internet-aktiv-nutzt-begeht-urheberrechtsverletzungen/" class="liexternal">Urheber von Quellen</a> (ein)zu-schätzen. Glaub’ Wikipedia nicht alles. Halt dein System sauber. Verstehe den Unterschied zwischen privater, halböffentlicher und öffentlicher Äußerung. Lerne, wie du die <a href="http://netzpolitik.org/2011/wie-facebook-eure-freunde-vor-euch-versteckt-und-wie-ihr-das-andern-konnt/" class="liexternal">Privatsphäreneinstellungen von Facebook</a> &amp; Co nutzt. <a href="http://carta.info/39899/letzte-fragen-zu-medienkompetenz-und-facebook/" class="liexternal">Deine Schnapsfotos will keiner sehen</a>. Und das wichtigste: Das Internet besteht nicht aus Computern, sondern aus Menschen. Sei dir bewusst, dass am anderen Ende immer ein Mensch sitzt, einer den du kennst oder einer den du nicht kennst, einer der dich kennt oder einer der dich nicht kennt.</p>
<p>Der Fernseher ist konzeptbedingt ein einseitiges Medium, das hauptsächlich dem Konsum von Unterhaltung und Information dient. Computer und Internet können sowohl Unterhaltung und Information, aber nicht nur konsumieren, sondern auch schaffen. Und sie ermöglichen dadurch und darüber hinaus Kommunikation. Es ist ein komplexes, vielschichtiges Medium, das ganz unterschiedliche Arten der Nutzung erlaubt, und, wenn der Kompetenzkanon genutzt wird, für Anwender jeder Nutzungsintensität und –tiefe einen großen Mehrwert darstellt. So braucht jemand, der Videos oder Podcasts herstellt, noch zusätzliche Medienkompetenz, die dabei hilft, keinen selbstschädigenden Blödsinn zu verewigen.</p>
<p>Zwischenbilanz: Mangelnde Medienkompetenz beim Fernsehen vermatscht das eigene Gehirn, fällt aber nicht direkt und sofort auf. Mangelnde Medienkompetenz beim Computer kann direkten negativen Einfluss auf die eigene Person haben.</p>
<p>Wie einfach scheint dagegen das Telefonieren. Man wählt eine Nummer, und spricht direkt mit Menschen, bekommt direkte Rückmeldung. Nun, nicht immer, denn manchmal ist die betreffende nicht da und der Anrufbeantworter beantwortet den Anruf (deswegen heisst der so). Und jetzt ist wieder Medienkompetenz gefragt: Der Anrufende muss nun erkennen und realisieren, dass er nicht mit einem Mensch spricht, sondern eine Aussage zu Protokoll gibt, die direkt aufgenommen wird. Mag das <a href="http://www.3sat.de/nano/diverses/gehirn.html" class="liexternal">Großhirn</a> dies vielleicht noch rasch begreifen, ist das Limbische System, dazu nicht in der Lage. Die Medienkompetenz am Anrufbeantworter besteht also darin, sich nicht auszukotzen.</p>
<p>Auch beim Telefon steigen die Erfordernisse an die Medienkompetenz überproportional mit der  Position des Anrufenden. Ich bin kein Politiker, sondern ein relativ kleines Licht in einer Softwarefirma, doch weiss ich: Raunze niemanden auf dem Anrufbeantworter an. Der Anrufbeantworter eines Redakteurs ist wie Radiointerview anzusehen. Ebenso wie am Computer: Schreib keine eMail, wenn du aufgewühlt bist. So wie ich manche Angelegenheiten, egal ob beruflich oder privat, schlichtweg nicht per Mail oder per Anrufbeantworter-Pingpong klären will, sondern nur im direkten Gespräch oder Telefonat. Weiss das nicht jeder Politiker? Ist das nicht Gegenstand eines jeden Medientrainings, das Spitzenpolitiker (hoffentlich) genießen? Wenn der Bundespräsident einem Chefredakteur einfach nur auf die Mailbox spräche und dringen um Rückruf bäte, könnte er nicht sicher sein, diesen rasch zu bekommen? Ich habe bestimmt auch schon oft ein Medium falsch eingesetzt und mir damit geschadet. Doch das hatte bislang keine Breitenwirkung.</p>
<p>Ich möchte hier weder den Sachvorgang noch die Rolle der Massenmedien in der Anfangsphase der Schlammschlacht bewerten. Doch wenn der erste Mann im Staat nicht weiss, wann er besser etwas sagt (zu Beginn) und wann besser nicht (ins Telefon), und wann er besser jemand um Rat fragt (ganz früh), dann mache ich mir Sorgen. <a href="http://blog.zeit.de/zweitstimme/2012/01/03/verlassen-auf-schloss-bellevue/" class="liexternal">Und</a> <a href="http://blog.tagesschau.de/2012/01/03/verwirrung-soll-wulff-nun-bleiben-oder-gehen/" class="liexternal">nicht</a> <a href="http://lumma.de/2012/01/03/christian-wulff-der-uberforderte-bundesprasident/" class="liexternal">nur</a> ich.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/uncut/17446765/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">tj scenes auf Flickr</span></a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY</span></a>)</span></p>
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		<title>4 Gründe, warum die Wahl des Browsers nicht mehr entscheidend ist</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 15:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Unterwegs surfe ich mit Safari, am Laptop und Desktop meistens mit Chrome, bisweilen mit Firefox. In der Arbeit brauche ich für SharePoint und eine unserer Intranetanwendungen noch zwingend den Internet Explorer von Microsoft. Ja und? Kann ich mich nicht festlegen?</p>
<p>Es ist mit persönlich weitgehend egal geworden. Ich verwende den Browser, der mir am besten in der Hand liegt. Auf dem Mobiltelefon ist das eben Safari. Funktioniert, wenngleich ich mir das Textumbruchverhalten des Android-Browsers wünschte. Firefox nutze ich am PC oft aus Gewohnheit, dafür startet Chrome schneller und läuft mit vielen Tabs stabiler. Tja, und Microsoft SharePoint kann ich zwar … <a href="http://schlosser.info/wahl-des-browsers-nicht-mehr-entscheidend/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterwegs surfe ich mit Safari, am Laptop und Desktop meistens mit Chrome, bisweilen mit Firefox. In der Arbeit brauche ich für SharePoint und eine unserer Intranetanwendungen noch zwingend den Internet Explorer von Microsoft. Ja und? Kann ich mich nicht festlegen?</p>
<p>Es ist mit persönlich weitgehend egal geworden. Ich verwende den Browser, der mir am besten in der Hand liegt. Auf dem Mobiltelefon ist das eben Safari. Funktioniert, wenngleich ich mir das Textumbruchverhalten des Android-Browsers wünschte. Firefox nutze ich am PC oft aus Gewohnheit, dafür startet Chrome schneller und läuft mit vielen Tabs stabiler. Tja, und Microsoft SharePoint kann ich zwar mit jedem Browser ansehen, aber nur mit dem Internet Explorer vernünftig damit arbeiten. Selbiges gilt auch für eine unserer wichtigsten Intranetanwendungen in der Arbeit.</p>
<p>Warum meine ich nun, es sei fürs allgemeine Internet egal, welchen Browser man benutzt?</p>
<ol>
<li>Moderne Browser sind akurater in der Darstellung von Websites geworden. Die meisten Elemente der Aussehensdefinition CSS werden <a href="http://www.quirksmode.org/css/contents.html" class="liexternal">von allen aktuellen Browsern</a> gut umgesetzt.</li>
<li>Auf verschiedenen Zugangsgeräten sind oft nur bestimmte Browser verfügbar. Was auch immer Ihr präferierter Browser ist: auf dem jeweiligen Gerät gibt es vielleicht nur einen oder zwei. Weil die Plattform es <a href="http://www.quora.com/Will-Firefox-Mobile-ever-be-released-for-iOS-devices/answer/Matt-Brubeck" class="liexternal">nicht anders zuläßt</a> (Apple iPhone, Apple iPad), weil es einfach nicht alle Browser für alle Geräte gibt (Android) oder weil ihr Firmen-PC das Installieren eigener Software nicht zuläßt.</li>
<li>Die Tastaturkürzel sind bei den meisten Desktop-Browsern <a href="http://www.drweb.de/magazin/10-nutzliche-browser-tastaturkurzeln/" class="liexternal">sehr ähnlich</a>. Der zeitweise Umstieg von einer auf die andere Software mag zwar viele Feinheiten und Produktivitätsvorteile eines bestimmtem Browsers missen lassen, doch die grundsätzliche Bedienung ist überall gleich. Strg-T öffnet einen neuen Tab, Strg-Tab wechselt zwischen Tabs, Strg-W schließt einen Tab, Strg-N öffnet ein neues Fenster, Strg-D speichtert ein Lesezeichen und F6 oder Strg-L springt in die Adresszeile. Der mittlere Mausklick oder Strg-Klick hat sich zum Öffnen von Links in einem neuen Tab ebenfalls durchgesetzt.</li>
<li>Es ist immer mal der eine, dann wieder der andere Browser der Treiber, wass Innovation angeht. Die anderen übernehmen Neuerungen oft nach einiger Zeit, so dass derjenige, der nicht immer das neueste Feature haben muss, entspannt sein kann. Netscape fing an, dann übernahm Microsoft, dann Opera, dann Mozilla mit Firefox, jetzt gerade Google mit Chrome. Wer weiß schon, was in ein oder zwei Jahren ist?</li>
</ol>
<p>Sehen wir uns doch die gängigen Browser einmal an:</p>
<ol>
<li><a href="http://windows.microsoft.com/de-DE/internet-explorer/products/ie/home" class="liexternal">Internet Explorer</a> ist nicht mehr der Antichrist, was Webstandards angeht, zumindest nicht in den neueren Versionen. Sie verstehen ganz normales CSS und stellen Seiten vernünftig dar.</li>
<li><a href="http://www.google.com/chrome/" class="liexternal">Chrome</a> ist schnell und hat einige nette Funktionen, die ich gerne nutze, wie etwa einfach in der HTML-Struktur der Seite herumzunavigieren. Chrome ist von Google und teilweise Open Source, aber eben nur teilweise.</li>
<li><a href="http://www.mozilla.org/de/firefox/" class="liexternal">Firefox</a> bringt ein reichhaltiges Ökosystem an Add-Ons mit, die einiges bringen, aber auch den Speicherverbrauch aufblähen und das Arbeiten damit bisweilen zäh machen. Firefox ist Open Source, betreut von der Mozilla Corporation.</li>
<li><a href="http://www.apple.com/de/safari/" class="liexternal">Safari</a> von Apple ist in Ordnung, ich hatte nur noch keinen Grund, mich außerhalb des Smartphone daran zu gewöhnen. Mir gefällt die Übersicht der zuletzt angesehenen Webseiten, die Chrome hier abgekupfert hat.</li>
<li><a href="http://www.opera.com/" class="liexternal">Opera</a> ist schick und ähnlich schnell wie Chrome. Stellt alles sauber dar, was ich brauche. Ist mir von der Benutzeroberfläche her zu mächtig, daher nutze ich diesen fast gar nicht. Opera Software ist die einzige Firma in der Liste, deren kostenloses Hauptprodukt der Browser darstellt.</li>
</ol>
<p>Außer Konkurrenz, aber für mich eine Erinnerung an Studienzeiten:</p>
<ul>
<li><a href="http://lynx.browser.org/" class="liexternal">Lynx</a> ist immer noch ausgezeichnet, wenn man die Vorlesetauglichkeit einer Website prüfen will. Zum normalen Arbeiten nutze ich ihn gar nicht, und früher nur, wenn ich auf einem anderen Computer per Telnet surfen wollte. Lynx ist ein Open Source-Projekt.</li>
</ul>
<p>So viele Programme, um das Web zu nutzen. Mit dem Einsatz von Firefox setzen Sie am ehesten noch ein Zeichen für Open Source Software, ansonsten gilt: Letztendlich ist es weitgehend Geschmackssache. Und das ist gut so.</p>
<p><span style="color: #808080;">Die Logos der Browser im Bild oben sind Eigentum der jeweiligen Firmen und Organisationen: Microsoft, Google, Apple, Opera, Mozilla.</span></p>
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		<title>Restaurantszene &#8211; wenn gut doch nur ein fades Zitat ist</title>
		<link>http://schlosser.info/restaurantszene-wenn-gut-doch-nur-ein-fades-zitat-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 06:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Restaurant]]></category>
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		<description><![CDATA[In Königsbrunn gab es ein brillantes Restaurant namens »Gordion«. Dann wurde der Mietvertrag gekündigt. Heute ist ein anderes Restaurant drin, wieder unter dem Namen Gordion. Das ist ein falsches Zitat, eine Referenz gesetzt wo gar keine hingehört. Fehlerlos heißt noch nicht brillant. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/restaurantszene-wenn-gut-doch-nur-ein-fades-zitat-ist/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Königsbrunn gab es ein Restaurant, das nannte sich »Gordion« und bot nach eigener Lesart »eurasische« Küche dar. Dann wurde der Mietvertrag von seiten des beherbergenden Hotels nicht verlängert, das Gordion ging und blieb: Die Besitzer und das Konzept gingen, der Name blieb. Heute ist ein anderes Restaurant drin, jedoch nach wie vor unter dem Namen Gordion. Das ist nun kein Plagiat, sondern ein falsches Zitat, eine Referenz gesetzt wo gar keine hingehört.</p>
<p>Das Team des alten Gordion mischte im Gastraum loungeartige dunkle Ledersofas mit dunklem Holz und gediegenen Stühlen, dazu eine nicht zu grelle und nicht zu dunkle Beleuchtung. Neben aufregenden Kreationen auf der Speisekarte, die knackiges Gemüse mit erlesenem Fleisch und Fisch kombinierte und mit raffinierten Soßen abschmeckte, konnte man sich das auch selbst zusammenstellen: An einer Theke auf einen Teller das rohe Gemüse, Fisch oder Fleisch legen, eine Beilage und eine Soße aussuchen. Das Personal stand immer mit einem Rat zur Seite, was denn mit dem Tellerinhalt gut harmonierte. Dies wurde dann auf den Punkt zubereitet und serviert. Es war mit das Beste, was man im gesamten Augsburger Raum bekam. Wie lange hatten wir das? Schwer zu sagen, es mögen gut drei Jahre gewesen sein (laut Alter der Domain).</p>
<p>Kürzlich besuchten wir das neue Gordion, im Willen, diesem eine Chance zu geben, da ja vielleicht das Konzept geblieben sein könnte. Der neue Betreiber Azsteakas, ein Steakhausfranchise mit Häusern in vielen Städten Deutschlands, nichts wirklich falsch. Allein die Brillanz und das Flair sind verloren. Das beginnt bei der Tischdekoration, die nun nur ein Faltblatt als Speisekarte bietet, dazu die farblich nicht ganz passenden Azsteakas-Standardkarten für Dessert und Cocktails, ein beliebiges Glaswindlicht statt den urigen Holzschiffchen für die Kerzen von früher. Die Theke, in der früher die rohen Speisen präsentiert wurden, hat freilich ihre Funktion verloren und ist heim für die Steaksoßenflaschen. Die Speisen sind tadellos, das Fleisch zart, eben gediegene Steakhauskettenkost. Wie überall. Das Servicepersonal ist flott und freundlich, und doch fehlt ihm die Souveränität des einstigen Teams von Antonio-Banderas/Nicolas-Cage-Verschnitts und seiner Kollegin, die Gäste auch beraten konnten und immer persönlich auf den Gast eingingen. Die Summe der Einzigartigkeit ist fort.</p>
<p>Das neue Gordion können Sie besuchen, wenn sie im südlichen Augsburg ein Steak essen wollen, die neuen Betreiber betreiben es fehlerlos. Ich würde es jedoch nur denjenigen empfehlen, die mit dem Namen nicht das alte Gordion verbinden. Hieße das neue Restaurant Azsteakas und nicht Gordion, besuchten wir es vielleicht wieder. So aber vergleichen wir halt unbewusst, und dabei kann das neue nur verlieren.</p>
<p>Wie oft kommt es vor, dass eine Unternehmung einen Namen übernimmt, sich das darunterliegende Produkt jedoch stark ändert? Wie oft wird durch einen eingeführten Namen etwas suggeriert, was die Realität dann nicht mehr halten kann, selbst wenn das Neue auch gut ist? Der Name etwas Außergewöhnlichen sollte nur für etwas neues Außergewöhnliches wiederverwendet werden. Sie arbeiten im Produktmarketing? Dann stehen Sie ein für Ehrlichkeit und geben Ihrem Erzeugnis nur dann einen bekannten Namen, wenn es diesen auch verdient.</p>
<p>Fehlerlos heißt eben nicht brillant.</p>
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		<title>Gesamtsystem-Optimierung per Simulation als Erfolgsfaktor</title>
		<link>http://schlosser.info/gesamtsystem-optimierung-per-simulation-als-erfolgsfaktor/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 21:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[Antriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Oprimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Dr. Stefan Kampmann schreibt »Die Suche nach optimalen Lösungen [...] muss [...] auf Gesamt-Systemebene ansetzen.« Simulation ist dafür Schlüsseltechnologie. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/gesamtsystem-optimierung-per-simulation-als-erfolgsfaktor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Stefan Kampmann, Bereichsvorstand für Elektrofahrzeug- und Hybridsysteme bei Bosch, hat einen meines Erachtens sehr wichtigen <a href="http://blog.atzonline.de/2011/08/30/systemkompetenz-als-erfolgsfaktor/" class="liexternal">Artikel im ATZblog zum Thema Systemkompetenz im Automobil</a> geschrieben. Er schreibt »Eine reine Optimierung einzelner Komponenten ist dabei [bei der Nutzung von Hybrid- und elektrischen Antrieben] nicht ausreichend. Die Suche nach optimalen Lösungen hinsichtlich Zusammenspiel und Effizienz muss bereits auf Gesamt-Systemebene ansetzen und dann in Subsysteme und Produkte weitergeführt werden.« Simulation dürfte dafür Schlüsseltechnologie sein.</strong></p>
<p>Ich finde dieser Beitrag, besonders auch mit dem Hinweis am Anfang auf die gesellschaftliche Bedeutung von Innovation bei Transportkonzepten und Systemdefinition, gehört in den Grundkanon der Ingenieursausbildung. Bei allem Detailwissen, bei aller perfekter lokaler Auslegung und Domänenwissen kann eines leicht aus dem Fokus geraten: Dass schließlich und endlich das System den Nutzen erbringen muss, nicht einzelne Funktionalitäten, nicht einzelne Elemente. Das gesamte System muss ein möglichst optimales Ergebnis liefern.</p>
<p>Dieses optimale Ergebnis ist oftmals nicht im endlosen Optimieren einzelner Komponenten zu finden – <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3540009019/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3540009019" class="liexternal">Gunter Duecks Supramanie</a> lässt grüßen –, sondern erst im Zusammenspiel, in der gesamtheitlichen Betrachtung des Systems. Viele moderne Systeme lassen sich durch den einzelnen jedoch kaum noch im Zusammenspiel und Wirkweise der einzelnen Parameter aller Komponenten überblicken, eine rein analytische Auslegung oder Optimierung wird unmöglich, weil das Gesamtsystem hoch nichtlinear ist. Stark vereinfacht fängt der Entwickler an, einzelne Stellschrauben zu verändern in der Hoffnung, das sich das Gesamtsystemverhalten in der darauf folgenden Messung oder Versuchsfahrt verbessert. Dreht er an anderen Stellschrauben, kann sich dies auch wieder verschlechtern. Manuell ist aufs Gesamtsystem bezogen also wenig zu holen.</p>
<p>Man müsste die Möglichkeit haben, hunderte oder tausende von Stellschraubenänderungen zusammen mit dem dazugehörigen Versuch gleichzeitig und automatisch durchführen zu können. Die Technologie dafür heißt Simulation und wird mit vielerlei Werkzeugen – seien es die meines Arbeitgebers, MATLAB &amp; Simulink, oder auch  andere Simulationstools – seit Jahren für Teilsysteme oder einzelne Komponenten durchgeführt. Wie wäre es nun, die Simulation tatsächlich in größerem Maßstab durchzuführen? Und nicht nur einmal, nicht nur zehn mal, sondern hunderte, tausende Male? Und die Parameteroptimierung dabei automatisch durchführen zu lassen? Nicht nur für einen oder zwei, sondern für dutzende Parameter? <a href="http://www.mathworks.de/products/sl-design-optimization/" class="liexternal">Automatische Parameteroptimierung auf numerischer Basis gibt es schon</a>. Aber auf einem Computer kommen Sie bei derartigen Aufgabenstellungen freilich nicht. Vielleicht bekommen Sie noch einmal das Modell unter, installieren dafür aber besser die 64-bit-Version des Simulators. Aber die Simulationszeit? Ist kein prinzipielles Hindernis, denn <a href="http://www.mathworks.de/products/parallel-computing/" class="liexternal">parallelisierbar ist das ganze auch schon</a>. (Vorsicht: 2 Produktlinks). Rechenzeit sollte doch heutzutage kein limitierender Faktor mehr sein. Was hindert Sie daran, tausende von Simulationsläufen durchzuführen, von denen jeder ein paar Stunden dauert? Dass Sie nur einen kleinen Cluster zur Verfügung haben? Wozu gibt es Clouds? <a href="http://www.mathworks.de/programs/techkits/ec2_paper.html" class="liexternal">Simulation funktioniert auch in Clouds wie Amazons EC2</a>.</p>
<p>Und wenn Sie Simulationen nicht einfach nur platt von vorn bis hinten durchführen, sondern die Simulation des Aufstartverhaltens Ihres Systems vielleicht <a href="http://www.mathworks.de/help/toolbox/simulink/ug/bry62t3.html" class="liexternal">als Schnappschuss abspeichern</a> und erst dort zu simulieren anfangen, wo es interessant wird, dann sparen Sie sich von jedem Simulationslauf nochmals Zeit. Und wenn Sie dann noch Abstraktionsebenen sinnvoll wählen und Detail nur dort modelliert ist, wo es auch notwendig ist, dann laufen die Modelle auch. Ein Gerüst zur Wahl der Abstraktionsebene in verschiedenen Dimensionen bietet übrigens das Kapitel über <a href="http://schlosser.info/dissertation-architektursimulation-von-verteilten-steuergeratesystemen/" title="Dissertation: Architektursimulation von verteilten Steuergerätesystemen" class="liinternal">Abstraktion in meiner Dissertation</a>. Informatik und Ingenieurswissenschaften gehören hier zusammen.</p>
<p>Prinzipielle Anwendungen einiger Aspekte können Sie auch in den Aufzeichnungen der Vorträge von <a href="http://www.mathworks.de/automotive/mac2010/videos/02-scania.html" class="liexternal">Scania zum Thema Spritsparen</a> und <a href="http://www.mathworks.de/automotive/mac2010/videos/11-mathworks.html" class="liexternal">Loren Dean zum Thema Parallelisierung</a> auf der MathWorks Automotive Conference 2010 sehen, oder auch in der dazugehörigen <a href="http://www.mathworks.de/automotive/mac2010/videos/01-mathworks.html" class="liexternal">Keynote</a>.</p>
<p>Ist das einfach, ein Gesamtsystemmodell so zu integrieren, dass es tatsächlich noch in einem heutigen Computer simuliert werden kann? Nein, das wird mit Sicherheit kein Spaziergang. Das ganze dann noch stabil in die Cloud bringen? Es wird die Hölle, zumindest am Anfang. Was aber ist die Alternative? So weitermachen wie bisher und denken Sie (= Ihre Organisation) kommen damit ewig durch? Optimierungspotential auf der Strasse lassen?</p>
<p>Die Technologie der Simulation kann und wird sich nur in dem Maße vereinfachen und verbessern, in dem Sie genutzt und an ihre Grenzen und darüber hinaus getrieben wird. Es liegt in Ihrer Hand, die fußballfeldergroßen Hallen voller Computerracks, die an den Flüssen dieser Welt stehen, für Innovation im Ingenieurbereich, speziell der Antriebstechnik, zu nutzen. Und es liegt an Ihnen, der Software, genauer gesagt den Softwareherstellern immer mehr abzuverlangen. Aber simulieren Sie!</p>
<p>Kampmann schließt mit den Worten »Wer ins System investiert, wird in Zukunft den Markt für Hybrid- und Elektrofahrzeug aktiv mitgestalten.« Und ins System investieren heißt Systemverständnis herstellen, vertiefen und verfeinern, um dann mit diesem Verständnis arbeiten und optimieren zu können. Simulation ist der Schlüssel. <strong>Tun Sie was!</strong></p>
<p>Was meinen Sie? Lassen Sie es die anderen Leser und mich bitte wissen.</p>
<div style="color: gray;">
<h3>Disclaimer</h3>
<p>Ich arbeite für <a href="http://www.mathworks.de" class="liexternal">MathWorks</a>, den Hersteller von MATLAB &amp; Simulink und bringe die Begeisterung für diese Software bisweilen auch in Blogbeiträgen, Tweets, Kommentaren, Posts auf Facebook, Google+ und Xing zum Ausdruck. Die Meinung in diesem Blogbeitrag gibt nicht notwendigerweise die Meinung von MathWorks wider, sondern meine persönliche.</p>
<p><em>(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/9190330@N06/5810163712/" class="liexternal">theaucitron auf Flickr</a>, Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" class="liexternal">Creative Commons-BY-SA</a>)</em></p>
</div>
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		<title>Fragen zu den Finanzen von Toastmasters International</title>
		<link>http://schlosser.info/toastmasters-finanzen-fragen/</link>
		<comments>http://schlosser.info/toastmasters-finanzen-fragen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 04:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Toastmasters]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Toastmasters International fördert weltweit die freie Rede. Nun sollen die Mitgliedsbeiträge um 33% erhöht werden. Ein Blick in die Finanzen der Organisation und viele Fragen. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/toastmasters-finanzen-fragen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="goog-trans-control"></div>
<p><a href="http://www.toastmasters.org" class="liexternal">Toastmasters International</a> ist eine Non-Profit-Organisation, die weltweit in Clubs die freie Rede fördert. Ich bin ein begeistertes Mitglied <a href="http://brainstormers.munich-toastmasters.de" class="liexternal">eines dieser Clubs</a> und finde die Idee, Menschen einen einfachen Zugang zum besseren Reden zu verschaffen, großartig. Am 3. August informierten die <a href="http://www.toastmasters.org/patjohnsonbio" class="liexternal">Präsidentin</a> und der <a href="http://www.toastmasters.org/danrexbio" class="liexternal">Direktor</a> über eine weniger in Kürze anstehende <a href="http://www.toastmasters.org/2011duesincrease" class="liexternal">Beitragserhöhung um 33%</a>. Zeit für einen Blick in die Finanzen der Organisation und viele Fragen. <em>Fall Sie ebenfalls Toastmaster sind, möchten Sie vielleicht Ihrem Area-, Division- oder District Governor ähnliche Fragen stellen.</em> Wozu hat eine Non-Profit-Organisation mit über <a href="http://www.toastmasters.org/membershipgrowthchart" class="liexternal">270000 Mitgliedern</a> (<a href="http://www.toastmasters.org/Members/MembersFunctionalCategories/AboutTI/GlobalPerspective.aspx" class="liexternal">13000 in Europa</a>) weit über <a href="http://www.toastmasters.org/Members/MembersFunctionalCategories/AboutTI/Annual-Financial-Reports/2010FinancialReportPDF.aspx" class="liexternal">36 Millionen Dollar Vermögen</a>? Wie ist zu erklären, dass eine Beitragserhöhung notwendig ist, wo die letzten Jahre meist zwischen 3 und 5 Millionen Dollar Überschuss erwirtschaftet wurden und das Gewinn/Umsatzverhältnis 14% beträgt? Wie kann es sein, dass die Beitragserhöhung durch steigende Kosten in Verwaltung und Lehrmaterial je Mitglied begründet wird, und das bei steigenden Mitgliedszahlen und anderslautenden Jahresberichten von Toastmasters (siehe Zeilen 50 und 51 der <a href="http://bit.ly/qvoq0B" class="liexternal">Auswertung</a> und die folgende Grafik)? <strong>Update:</strong> In der Tat sank die Profitabilität des Lehrmaterials von um die 29% vor 2008 auf -8% seit 2009, doch ist dieser Rückgang nicht durch steigende Kosten, sondern durch sinkenden Absatz zu erklären. Wie kann das sein, wo doch bei steigenden Mitgliederzahlen durchaus zu erwarten wäre, dass auch mehr Mitglieder die Fortgeschrittenenhandbücher benötigen?  Warum hat eine Organisation mit <a href="http://www.toastmasters.org/danrexbio" class="liexternal">90 Beschäftigten</a> HR-Ausgaben von über 400.000 Dollar, also etwa 4 Vollzeitbeschäftigte? Wie ist zu erklären, dass eine Non-Profit-Organisation das Vermögen hochgradig spekulativ anlegt und so im Krisenjahr 2008 an die 6 Mio Dollar Verluste (nur teilweise realisiert) einfährt<del>, und dafür im Jahr darauf 2,5 Mio Dollar für Finanzberatung ausgibt</del> <em>(<strong>Update</strong>: der Posten Finance steht nicht im Zusammenhang mit Investment. Danke Ellen Hermes.)</em>? Eine vollständige Aufstellung der Finanzen habe ich auf Basis  der Jahresberichte ab 2003 in einer <a href="http://bit.ly/qvoq0B" class="liexternal">Tabelle zusammengestellt</a>, darin sind auch die Original-Finanz-Jahresberichte verlinkt. Ich sehe ernsthafte Probleme aufkommen, wenn sich noch deutlich mehr Mitglieder in verschiedenen Vereinen dieselben Fragen stellen und keine vernünftigen Antworten darauf bekommen. Die Beitragserhöhung würde rund 5 Mio Dollar zusätzlich in die Kassen spülen und damit einen Gewinn von ca. 8 Mio Dollar bedeuten, eine Gewinnspanne von über 30%. Wozu? Ist es vielleicht das Objective 3 des <a href="http://www.toastmasters.org/strat_plan" class="liexternal">Strategic Plan 2010</a>, Revenue? Die Beitragserhöhung von Toastmasters International halte ich in höchstem Maße für fragwürdig. Nicht die absolute Höhe bewegt mich, wenngleich ich die Gefahr sehe, dass damit weniger Menschen weltweit der Zugang zu Toastmasters ermöglicht wird. Es ist der Umfang des Aufschlags, den ich in Frage stelle.  Bestimmt gibt es vernünftige Antworten auf diese Fragen, lediglich habe ich sie noch nicht gefunden. Kann man von einer Non-Profit-Organisation nicht höchste Transparenz erwarten? Deshalb habe ich bei Präsidentin und Direktor, die die Beitragserhöhung ankündigten, nachgefragt. Die Antwort steht noch aus, die <a href="http://youtu.be/s-svgs9V_ow" class="liexternal">kurze Rede von Gary Schmidt auf der Toastmasters Conference</a> hat jedenfalls noch keine geliefert. <em>Fall Sie ebenfalls Toastmaster sind, dann stellen Sie Ihrem Area-, Division- oder District Governor ähnliche Fragen.</em></p>
<hr />
<h2>Dear Pat, dear Daniel,</h2>
<p>thank you for this information, which, despite the attached FAQ, triggered some serious questions and concerns that I would like to raise. With an ever growing member base, how can effective cost per member go up instead of down? From 1995 to date, the U.S. inflation overall was 48.01%. With the upcoming due increase, the annual fee for Toastmasters actually doubled since then, so is four times the inflation rate (overall). How come? Where does the answer to the first FAQ (&#8220;Why are we having a dues increase?&#8221;) actually answer the question? I see a process description about how the increase is signed off, but not really a crisp and specific &#8220;why&#8221;. To get an overview, I reviewed the Toastmasters International financials since 2003 (as can be seen in the <a href="http://bit.ly/qvoq0B" class="liexternal">spreadsheet</a>). The average profit margin in conjunction with the total asset and asset growth makes me hard to believe I am dealing with a non profit organization. So how do you explain the wish to increase the yearly dues when seen in light of the YoY asset growth, and given that you have a profit margin that most Fortune500 companies are dreaming of? You argument about increasing printing costs also does not hold. When put in relation to members or new members, the cost for educational materials and supplies has little variance, and for sure has not increased over the years. Even the absolute cost has only a standard deviation of .29 (see line 31). The fellow Toastmasters I consulted in reviewing the numbers have a high interest in transparency and see difficulties coming up in encouraging members to join and stay given that increase together with the high profitability. Dear Pat and Daniel, since I am currently preparing my next speech for next week, I would welcome your answers so that I can include them in my talk. As a last question, I would like your statement, on compliance of the financial behavior with the last of the Toastmasters&#8217; promises. Thank you &amp; Best Regards Joachim Schlosser</p>
<hr />
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		<title>Das ZDF enthüllt: Pinnwände werden vielleicht gelesen.</title>
		<link>http://schlosser.info/zdf-enthuellt-pinnwaende-werden-vielleicht-gelesen/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 06:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern kam Internet im Fernsehen. »Hilfe, ich bin nackt«, am 15. Juni um 22:45 Uhr auf ZDF und (noch) in der Mediathek. Der beste Kommentar zur Sendung:  »Erkenntnis nach #zoom: Das ZDF ist ein Internetausdrucker. In Farbe.« (Hardy Prothmann auf Twitter) <a class="more-link" href="http://schlosser.info/zdf-enthuellt-pinnwaende-werden-vielleicht-gelesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:150px;" class="alignleft"><img class="size-thumbnail wp-image-1486  shadow_curl" title="Wolken mit Augen" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/401226_R_K_B_by_Helga-Hauke_pixelio.de_-150x150.jpg" alt="Helga Hauke  / pixelio.de" width="150" height="150"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></p>
<p>Gestern kam Internet im Fernsehen. »Hilfe, ich bin nackt«, am 15. Juni um 22:45 Uhr auf ZDF und (noch) <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1359994/ZDFzoom:-Hilfe,-ich-bin-nackt!" class="liexternal">in der Mediathek</a>. Und natürlich hat das ZDF <a href="http://modultool.zdf.de/public/Daten_als_Waehrung_Experten_uebers_Nacktsein_im_Netz__/index.html" class="liexternal">im</a> <a href="http://blog.zdf.de/zdfzoom/2011/06/15/nutzerdaten-als-netz-waehrung/" class="liexternal">Internet</a> <a href="http://blog.zdf.de/zdfzoom/2011/06/14/14286-dollar-pro-nutzer/" class="liexternal">dazu</a> <span style="text-decoration: line-through;">geschrieben</span> <a href="http://blog.zdf.de/zdfzoom/2011/06/09/hilfe-ich-bin-nackt/" class="liexternal">veröffentlicht</a>.</p>
<p>Der Einstieg für den Fernsehzuschauer ist, so finde ich, noch gut zugänglich gestaltet, immerhin kann man davon ausgehen, dass bei vielen aus der Schnittmenge Fernsehzuschauer und Internetnutzer das Problembewußtsein nicht besonders ausgeprägt ist. Die Versuchsanordnung ist einfach: Man nehme den Namen einer Person und sehe, was sich alles über diese Person herausfinden läßt.</p>
<p>Der meiner Meinung nach beste Kommentar zur Sendung findet sich auf Twitter:</p>
<p>Aber zum Experiment: Na super. Man kann tatsächlich jemanden Googeln und auf verschiedenen Portalen suchen, oha, etwas über ihn lesen wenn man bei Facebook verbunden ist. Und dritten zeigen. Das demonstriert <a href="http://www.hendrikspeck.com/" class="liexternal">Prof. Hendrik Speck von der FH Kaiserslautern</a> dann auch, wobei das im konkreten Fall gar nicht notwendig ist, weil <a href="http://thomaspraus.net/" class="liexternal">Testperson Thomas Praus</a> auf seiner Website, die von Google auch ganz oben ausgespuckt wird, sowieso auf seine Profile im Social Web hinweist.</p>
<p>Als netten und doch belanglosen Zwischenstopp auf der roten Couch gibt Psychologe <a href="http://www.psychologethiel.de/" class="liexternal">Michael Thiel</a> Ideen, warum Facebook funktioniert: Der Wunsch, dazugehören, nicht allein sein, und Showbühne.</p>
<p>Zurück zu Prof. Speck und der dramaturgisch wunderbarer Zettelwand mit ausgedruckten Karten, Fotos und Post-It-Beschriftungen. Kennen wir ja von Profilern aus Filmen und Krimiserien. Es sind jetzt knapp 12 min vorbei und leider noch nichts über technische Wahlfreiheit gesagt. Niemand zwingt mich, diese Daten preis zu geben.</p>
<p>Jetzt wird vermeintlich interessant: <a href="http://www.competence-site.de/Martina-Tomaschowski" class="liexternal">Martina Tomaschowski</a>s Firma hat ein Social Media Analyseprogramm. Die machen wahrhaft Ungeheuerliches: Sie verwenden frei verfügbare Information aus dem Internet. Und natürlich ist das auch ein Geschäft. Was daran nun verwunderlich oder neu sein soll, ist mir schleierhaft, denn das Geschäftsmodell ist alt: Umfrageinstitute gibt es schon lange, nur dass es jetzt eben oft auch ohne Anruf geht.</p>
<p>So, die Hälfte ist vorbei: Endlich kommen wir von absichtlichen, freiwilligen Angaben zu Smartphones, die in Fotos auch Ortsinformationen abspeichern können, wenn man es nicht anders konfiguriert, und über Apps allerlei Unsinn verschicken können. In Sachen Apps finde ich ja das Modell bei Android ganz angenehm: Vor der Installation wird angezeigt, welche Informationen diese App gerne verwenden würde. Da empfehle ich so wie auch der <a href="http://www.informatik.tu-darmstadt.de/de/aktuelles/neuigkeiten/neuigkeiten/artikel/cased-bei-zdf-zoom-am-15-juni-hilfe-ich-bin-nackt/" class="liexternal">Mitarbeiter der TU Darmstadt</a> im  Beitrag: vor dem Installieren diese Angaben Lesen! Ansonsten: vielleicht hat ja das geschlossene Modell wie bei Apple doch Vorteile? Schaut Apple, was die Apps tun?</p>
<p>Nach 20 Minuten geht’s jetzt in die AGB von Facebook &amp; Co. Ausgedruckt (!)zum Medienrechtler <a href="http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/organisation/prof-dr-thomas-hoeren" class="liexternal">Prof. Dr. Thomas Hoeren</a> damit. Natürlich ist vieles grenzwertig zu deutschem Recht und oftmals fragwürdig.</p>
<p>Bei der Konfrontation mit den Ergebnissen der Recherche gibt <a href="http://thomaspraus.net/" class="liexternal">Testperson Thomas Praus</a> zu bedenken, dass er das meiste davon freiwillig ins Netz gestellt hat. Manches auch nicht, wie etwa Daten von Familie. Die wiederum stehen auch nicht wirklich mit ihm verbunden im Netz, sondern das Filmteam hat die ganz alte Methode der Triangulation von Informationen eingesetzt. Das konnte ich in Zeiten von Schuljahresbericht und Telefonbuch aber auch schon. In <a href="http://www.stylewalker.net/2011/06/15/ich-bins-der-nutzer/" class="liexternal">seinem Blog teilt Praus denn auch seine Ratlosigkeit</a>, was der Film uns sagen will.</p>
<p>Die Autorin geht zum Standesamt, um sich wegen der Idee des vormaligen Google-Chefs umzuhören, der im Zweifelsfall eine Namensänderung empfahl. Der Standesbeamte antwortet ebenso ahnungslos wie komisch: »Das Internet ist ein rechtsfreier Raum, das weiß doch jeder.« Ist es nicht. Nur wer eben an ein schwarzes Brett, das von jedem gelesen werden kann, Dinge schreibe, die er/sie nicht vertreten kann, dann ist demjenigern in der Tat nicht zu helfen. <a href="https://www.xing.com/profile/Sabrina_Hermsen" class="liexternal">Sabrina Hermsen</a>s Schlussbemerkung ist dennoch für den Zuschauer hilfreich: Jeder Nutzer sollte sich bewußt machen, was er im Internet tut. Und wenn der Film nur das bei zwei Zuschauern bewirkt, dann ist’s doch schon gelungen. Meine Befürchtung ist leider eher, dass mal wieder die Ängste überwiegen und andere Internetausdrucker daraufspringen und wiedermal eine Irgendwasverschärfung fordern.</p>
<p>Wie immer gilt: wenn mir eine Dienstleistung wirklich nutzt, also beispielsweise Nachrichten mit Bekannten teilen (Facebook), öffentliche Pinnwand (Twitter etc.), Leute real treffen können (Foursquare etc.), sich beruflich austauschen (Xing etc.), über Videos diskutieren und hochladen (Youtube etc.) und andere, dann habe ich den Preis in Form von Information dafür zu entrichten. Ich freu mich heut noch über die Möglichkeit, meine alten öffentlichen Postings aus dem Fido-Net von Mitte der Neunziger nachlesen zu können. Foursquare dagegen nutze ich derzeit nicht, weil der Mehrwert für mich ganz persönlich nicht gegeben ist. Ja und? Auch <a href="http://www.medien-gerecht.de/2011/06/16/zdfzoom-und-der-rechtsfreie-raum-internet/" class="liexternal">Laurent Meister</a> ist nicht wirklich begeistern vom dem, ebensowenig wie <a href="http://kartellblog.de/2011/06/16/off-topic-zdf-zoom-auf-abwegen/" class="liexternal">Johannes Zöttl</a>.</p>
<p>Macht das ZDF dann eigentlich auch noch einen Beitrag über das, was Einwohnermeldeämter so mit unseren Daten anfangen?</p>
<p><em>(Bild: Helga Hauke/<a href="http://www.pixelio.de/media/401226#" rel="nofollow" class="liexternal">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>TEDxMunich &#8211; Tweetrospektive</title>
		<link>http://schlosser.info/tedxmunich-tweetrospektive/</link>
		<comments>http://schlosser.info/tedxmunich-tweetrospektive/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 08:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[TED]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Streifzug durch die Vorträge auf der TEDxMunich Konferenz vom 7.6.2011 als Tweetrospektive: Tweets, angereichert mit Zwischenkommentaren. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/tedxmunich-tweetrospektive/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Veranstaltung war dieses <a href="http://www.tedxmunich.com/" class="liexternal">TEDxMunich</a> am 7. Juni in der TonHalle München.</p>
<p>Beinahe wäre es mit dem Live-Twittern nichts geworden:</p>
<p>Die TonHalle ist in der Nähe des Ostbahnhofs leicht zu finden, und zu spät bin ich auch nicht dran:</p>
<p>Pünktlichkeit ist ja die Kunst abzuschätzen, wie weit sich der andere verspäten wird. Und damit lag ich ganz gut.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://yfrog.com/gzujlasj" class="liimagelink"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:512px;" class="aligncenter"><img class=" shadow_curl" title="TEDxMunich - Stage" src="http://desmond.yfrog.com/Himg611/scaled.php?tn=0&amp;server=611&amp;filename=ujlas.jpg&amp;xsize=640&amp;ysize=640" alt="TEDxMunich - Stage" width="512" height="382"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></a></p>
<p>Die Halle selbst erstaunt mich dann doch, weniger wegen der Halle selbst, sondern mehr wegen der Nicht-Dekoration. Ein großes TEDx-Logo hätte bestimmt noch zum TED-Feeling beigetragen und sich auf Fotos wohl gut gemacht.</p>
<p>Nach zwei für mich schwer zugänglichen Vorträgen zum Auftakt gibt es nun den ersten Redner, der sichtbar zum und mit dem Publikum spricht und sich nicht hinter Technik versteckt, obwohl er Technik nutzt:</p>
<p><a href="http://www.vhumanforum.com/" class="liexternal">Peter Plantec</a>s virtuelle Assistentin ist &#8211; trotz großer technischer Schwierigkeiten und Verzögerung – ein versöhnlicher Abschluß der ersten Session.</p>
<p>Bei <a href="http://www.charisma-coaching.com/" class="liexternal">Naomi Isaacs</a> Vortrag über ihr Projekt »<a href="http://www.singing4all.de" class="liexternal">Jeder kann singen</a>« ist für mich dann endgültig die Eröffnung von TEDxMunich. Ihre Präsenz, ihr bewußter Einsatz von Sprache, ihr Herantreten ans Publikum, die kleinen Übungen für alle, das war ganz großes Kino. Übrigens ohne jegliche Technik.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://yfrog.com/h0rhrryj" class="liimagelink"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:512px;" class="aligncenter"><img class=" shadow_curl" title="Prof. Klumpner bei TEDxMunich" src="http://desmond.yfrog.com/Himg612/scaled.php?tn=0&amp;server=612&amp;filename=rhrry.jpg&amp;xsize=640&amp;ysize=640" alt="Prof. Klumpner bei TEDxMunich" width="512" height="382"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></a></p>
<p>Die Zusammenballung von immer mehr Menschen in städtischen Umgebungen ist eine Herausforderung, die speziell in der südlichen Hemisphäre zu gigantischen wilden Siedlungen führt (zu dieser Rede ist auch der <a href="http://www.tedxmunich.com/speakers/hubert-klumpner.html" class="liexternal">Abstract</a> lesenswert). <a href="http://www.arch.ethz.ch/darch/institute.php?lang=de&amp;pageid=6&amp;aktname=klumpner" class="liexternal">Prof. Hubert Klumpner</a> von der ETH Zürich berichtet über ein Projekt, bei dem in einer großen Siedlung eine Seilbahn als öffentliches Nahverkehrsmittel gebaut wurde. Alpenländische Ingenieurskunst als Lösung für ein Urbanisierungsproblem – wunderbar. Und ein sehr überzeugender Redner dazu.</p>
<p>Wie noch mehrmals an diesem Tag werden TED-Videos eingestreut, die durchwegs kurze, gute Reden von meist US-amerikanischen TED- und TEDx-Veranstaltungen bringen. Dies bremst jedoch leider das Live-Gefühl und macht es den anwesenden Rednern schwerer.</p>
<p><a href="http://www.petermfriess.com/" class="liexternal">Dr. Peter Friess</a> weiß, was im Silicon Valley in Sachen Kunst passiert, denn er hält das Tech Museum San José am laufen und gibt in seinem Vortrag Einblicke in die unterschiedlichen Vorstellungen eines Museum von europäischen und amerikanischen Besuchern, und dass die Kunst der Innovation auch stark darin besteht, existierendes zu finden und zur Anwendung zu bringen. Mir gefällt’s.</p>
<p>Wo kommt Innovation her? Wie läßt sich Innovation vorhersagen? In einer mitreißenden Rede gibt <a href="http://nowandnext.com/?action=misc&amp;subaction=who_is" class="liexternal">Richard Watson</a> einen Einblick in die szenarienbasierte Vorhersagewelt. Die Zukunft hängt demnach davon ab, was jeder einzelne für sich als mentales Modell wählt.</p>
<p>Ein Feuerwerk an Gags aus guter Beobachtungsgabe brennen die <a href="http://crumbscomedy.blogspot.com/" class="liexternal">Improvisationstheater-Künstler »Crumbs«</a> ab. Stephen Sim und Lee White sind wunderbar aufeinander eingespielt und nehmen Versatzstücke aus den Reden bis hierher auf, wirbeln sie durcheinander und bauen eine tolle Parodie daraus.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://yfrog.com/gyd2ackdj" class="liimagelink"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:512px;" class="aligncenter"><img class=" shadow_curl" title="Claudia Sommer mit beiden Händen in der Hosentasche bei TEDxMunich" src="http://desmond.yfrog.com/Himg610/scaled.php?tn=0&amp;server=610&amp;filename=d2ackd.jpg&amp;xsize=640&amp;ysize=640" alt="Claudia Sommer mit beiden Händen in der Hosentasche bei TEDxMunich" width="512" height="382"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></a></p>
<p>Das Unglück von Fukushima ist tragisch und wäre wahrscheinlich vermeidbar gewesen, und dennoch kann ich persönlich mit der Rede der Greenpeace-Mitarbeiterin nichts anfangen (was an mir selbst liegen kann).<br />
Sehr schön dafür die Musik danach mit der <a href="http://newyorkjazz.de/Mosch_Levy_Hollander/Welcome.html" class="liexternal">Jazzformation »Von Mosch-Levy-Hollander Group«</a>. Zwei Saxophone, ein Kontrabass, Schlagzeug: das ist alles, was die Jungs brauchen, um abwechslungsreich und ansprechend zu spielen.</p>
<p>Das »Küken des Tages« ist <a href="http://www.ricardosousa.me/" class="liexternal">Ricardo Sousa</a> mit einem Vortrag über die Notwendigkeit, Unternehmertum in Schulen zu lehren statt bloßer Fakten. Wunderbar inspirierend, und obendrein optisch ansprechend umgesetzt:</p>
<p>Als Pseudo-versehentliche Einlage folgt eine Live-Videoverbindung mit einem Chatroulette-Pianisten, der auf Zuruf Musikstücke zu beliebigen Themen improvisiert. Nett.</p>
<p>Unter dem Schlagwort Hyperinstrumente stellt <a href="http://www.todmachover.com/" class="liexternal">Tod Machover</a> vom <a href="http://www.media.mit.edu/" class="liexternal">MIT Media Lab</a> zum einen Instrumente vor, die anstatt klassischer Klangerzeugung aus beliebiger Haptik Klänge, Töne und Klangfärbungen erzeugen, und zwar sowohl für Profimusiker als auch für Kinder und Laien. Der Vortrag gipfelt in der Vorstellung einer durch ihn initiierten und ausgearbeiteten Oper, die diese Technologien &#8211; die sich auch mit Gesang verbinden lassen &#8211; auf die Bühne bringt.</p>
<p>Das Lokal <a href="http://www.buckswoodside.com/" class="liexternal">Buck&#8217;s of Woodside</a> betreibt Jamis MacNiven in San Jose, und erzählt über Begegnungen und den Erfindergeist von Silicon Valley. Und so wie HP in der Garage anfing und Apple in Steve Jobs&#8217; Wohnzimmer, so hat übrigens auch <a href="http://www.mathworks.de/company/newsletters/news_notes/clevescorner/dec04.html" class="liexternal">Jack Littles MATLAB und MathWorks als kommerzielle Implementierung seinen Ursprung in einem Wohn/Schlafzimmer im Silicon Valley</a>.</p>
<p>Ein paar mehr Sprecher aus Deutschland und Europa täten der Konferenz bestimmt ganz gut. Haben wir tatsächlich so wenige Menschen in der Region, die etwas für TEDx passendes zu sagen haben?</p>
<p>Gesundheitsbedingt gibt es nur eine Videoverbindung zu <a href="http://www.robcaughlan.com/" class="liexternal">Robert Caughlan</a>, der Gedanken zu Naturschutz, Sauberkeit der Meere und eigene Verhaltensweisen mitgibt, dies aber auf sehr inspirierende und nicht belehrende Weise tut.</p>
<p>Im vorletzten Vortrag erzählt Vulkanologe <a href="http://www.sheffield.ac.uk/geography/staff/mcgonigle_andrew" class="liexternal">Dr. Andrew McGonigle von der Uni Sheffield</a> über Datenaufnahme und Deutung von vulkanischen Gasen. Ein sehr kurzweiliges, spannendes und doch komplexes Thema, überzeugend und mitreißend präsentiert!</p>
<p>Den rednerischen Abschluss bestreitet Frank X. Lonergan über das <a href="http://www.burningman.com" class="liexternal">Burning Man Festival</a>, eine alternative Kultur/Musik/Kunst-Party, die jedes Jahr in Nevada zehntausende eine Woche zum campen in die Wüste lockt. Schön illustiert und vorgetragen.</p>
<p>Das krönende Finale kommt wiederum von Sängerin und Coach Naomi Isaacs zusammen mit Pianist Andy Lutter.</p>
<p>Fazit: eine schöne Veranstaltung mit überwiegend guten Vorträgen. Gute Gespräche und nette Leute kennen gelernt.</p>
<p>Wer andere Eindrücke lesen möchte, wird bei <a href="http://reverbmag.de/tedx-munich/" class="liexternal">Daniel Rehn</a> fündig, der live gebloggt hat. Meine persönliche fotografische Erinnerung an den Tag findet sich auf <a href="http://365.schlosser.info/2011/06/07/tedxmunich/" class="liexternal">365 Tage</a>:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://365.schlosser.info/2011/06/07/tedxmunich/" class="liimagelink"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:500px;" class="aligncenter"><img class=" shadow_curl" title="TEDxMunich - 365 Tage" src="http://farm3.static.flickr.com/2429/5809653844_a5a92a1914_d.jpg" alt="TEDxMunich - 365 Tage" width="500" height="374"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Soziale Netze und ihre analoge Entsprechung oder wie Sie Xing besser nicht benutzen</title>
		<link>http://schlosser.info/soziale-netze-und-ihre-analoge-entsprechung-oder-wie-sie-xing-besser-nicht-benutzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 06:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Social Network]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>
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		<description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:294px;" class="aligncenter"><img class="size-full wp-image-1384  shadow_curl" title="Xing Nachrichten" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/xingnachrichten.jpg" alt="Xing Nachrichten" width="294" height="152"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"/><br /><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"/></div></p>
<p><strong>Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.</strong></p>
<h2>Der Sinn von sozialen Netzwerken – die Problemstellung</h2>
<p><strong>Wozu sind soziale Netzwerke wie Xing da?</strong> Um Kontakte, die man auf direkte oder indirekte Weise kennenlernt, aufheben zu können, um später mit dem betreffenden wieder in Kontakt zu treten, und um außerdem von deren Netzwerk profitieren zu können und diese im Gegenzug von unserem. Zumindest meiner Meinung nach.</p>
<p><strong>Wozu sind soziale Netzwerke <em>nicht</em> da?</strong> Zahllos Kontakte zu sammeln, die man nicht kennt, ist wohl weniger das Ziel, … <a href="http://schlosser.info/soziale-netze-und-ihre-analoge-entsprechung-oder-wie-sie-xing-besser-nicht-benutzen/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:294px;" class="aligncenter"><img class="size-full wp-image-1384  shadow_curl" title="Xing Nachrichten" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/xingnachrichten.jpg" alt="Xing Nachrichten" width="294" height="152"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></p>
<p><strong>Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.</strong></p>
<h2>Der Sinn von sozialen Netzwerken – die Problemstellung</h2>
<p><strong>Wozu sind soziale Netzwerke wie Xing da?</strong> Um Kontakte, die man auf direkte oder indirekte Weise kennenlernt, aufheben zu können, um später mit dem betreffenden wieder in Kontakt zu treten, und um außerdem von deren Netzwerk profitieren zu können und diese im Gegenzug von unserem. Zumindest meiner Meinung nach.</p>
<p><strong>Wozu sind soziale Netzwerke <em>nicht</em> da?</strong> Zahllos Kontakte zu sammeln, die man nicht kennt, ist wohl weniger das Ziel, gleichwohl es Mitglieder gibt, die dies verfolgen. Zumindest meiner Meinung nach.</p>
<h2>Eine Spam-Nachricht in Xing – das konkrete Beispiel</h2>
<p>So erhielt ich unlängst folgende Xing-Nachricht:</p>
<blockquote><p><a href="http://schlosser.info/wp-content/uploads/xingspam-msg.jpg" rel="lightbox[1381]" title="Xing Nachrichtenspam" class="liimagelink"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:320px;" class="alignright"><img class=" size-full wp-image-1382  shadow_curl" title="Xing Nachrichtenspam" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/xingspam-msg.jpg" alt="Xing Nachrichtenspam" width="320" height="246"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></a>Hallo,<br />
Sie sind Mitglied in der Gruppe Kontaktmaschine,<br />
ich würde Sie gerne zu meinem Netzwerk hinzufügen,<br />
vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit gemeinsam an Synergien teilzuhaben<br />
Gruss<br />
##########</p>
<p>Hallo,<br />
Sie sind Mitglied in der Profesionell Netzwerken ,<br />
ich würde Sie gerne zu meinem Netzwerk hinzufügen,<br />
vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit gemeinsam an Synergien teilzuhaben<br />
Gruss<br />
##########</p></blockquote>
<h2>Tatbestand des Spammens – die Interpretation</h2>
<p>Seit dem Tag bin ich davon überzeugt, dass man zum Spammer werden kann, ohne dass man sich selbst als solcher wahrnimmt. Was denkt sich jemand dabei? Nehme ich mir ein Telefonbuch heraus, rufe Leute an, deren Namen mir gefällt und frage, ob sie mich nicht in ihr Adressbuch aufnehmen möchten? (Denn das ist ja ein Bestandteil der bidirektionalen Vernetzung in Xing). Und das, ohne sie persönlich anzusprechen, ja sich nicht einmal die Mühe zu machen, für die beiden Xing-Gruppen, von denen ich nur in einer Mitglied bin, separate Nachrichten zu verfassen?</p>
<p>Was ich ebenfalls nicht weiß, ist, wie man gemeinsam an Synergien teilhat, bislang ging ich davon aus, dass Synergien erst durch Zusammenarbeit entsteht. Und um noch ganz pingelig zu sein: »Gruß« schreibt man mit Eszett, weil das »u« davor lang gesprochen wird.</p>
<h2>Nachdenken und analog handeln &#8211; Lösungsansätze</h2>
<p>So sehe ich mehrere Ansätze, diese Nachricht zu verstehen und zu lösen:</p>
<ol>
<li>Derjenige ist interessiert daran, dass ich ihn in mein Adressbuch schreibe. Lösung: ich aber nicht, wird nicht passieren. Ich halte das für Spam und <a href="https://www.xing.com/help/hilfe-und-faq-2/wie-nutze-ich-xing-effektiv-55/datensicherheit-153/wie-kann-ich-unerwunschte-nachrichten-auf-xing-melden-160" class="liexternal">gab diese Ansicht auch an Xing</a> weiter.</li>
<li>Derjenige ist interessiert daran, was ich so mache. Lösung: dafür gibt es asynchrone soziale Netze wie Twitter. Dort kann er mir folgen, ohne dass ich etwas zu tun brauche.</li>
</ol>
<p>Und was haben Sie jetzt davon? Welcher Grundsatz ist beim Umgang mit sozialen Netzen für mich hilfreich?</p>
<p>Beispiel: dieser Blogpost ist ein Blatt einer zusammengetackerten Mappe, die irgendwo auf einem Tisch im Foyer einer Tagung liegt. Müssen Sie nicht lesen, ich freu mich wenn Sie es doch tun. Ich poste den Titel und Link in <a href="http://www.xing.com/profile/Joachim_Schlosser" class="liexternal">Xing</a> und <a href="http://twitter.com/schlosi" class="liexternal">Twitter</a> und hefte damit das Blatt an mein schwarzes Brett. Wer regelmäßig auf mein schwarzes Brett sieht, wird also davon erfahren, muß aber nicht.</p>
<p>Da halte ich es wie der <a href="http://blog.orangemarketing.de/2011/04/26/social-media-und-das-moderne-marketing-nehmen-sie-es-bitte-personlich/" class="liexternal">Artikel im Orange Marketing Blog</a>: Ich nehme soziale Netze persönlich.</p>
<p><strong>Halten Sie sich immer vor Augen, wie eine Aktion in einem sozialen Netz in der analogen Welt entprechend aussähe und respektieren Sie Ihr Gegenüber.</strong></p>
<p>Welche Verhaltensweise in sozialen Netzwerken stört oder befremdet Sie? Bitte fügen Sie Ihren Kommentar hinzu.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum wir die Digitale Gesellschaft brauchen</title>
		<link>http://schlosser.info/warum-wir-die-digitale-gesellschaft-brauchen/</link>
		<comments>http://schlosser.info/warum-wir-die-digitale-gesellschaft-brauchen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 16:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Lobby]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<description><![CDATA[In einem Post auf Facebook fragte die Gesellschaft für Informatik e.V. (kurz GI), ob wir die neugegründete Organisation Digitale Gesellschaft e.V. brauchen. Ich meinte ja, sie meinten auch ja, aber »Warum schon wieder eine neue Organisation? Es gibt den CCC, es gibt weitere NGO's, es gibt die Piraten, es gibt Sascha Lobo usw....und die FDP...« [GI1] (immer sauber zitieren, vor allem als Dr.). Um kurz den Kontext zu setzen, empfiehlt sich die Lektüre des Artikels »Wir sind die digitale Gesellschaft«. Zentrale Themen sind Lobby-Transparenz, Urheberrecht, Datenschutz, Open Data, Netzneutralität und Vorratsdaten.
Also, warum eine neue Organisation und nicht eine der oben genannten? Liebe GI, deren Mitglied ich seit vielen Jahren bin: <a class="more-link" href="http://schlosser.info/warum-wir-die-digitale-gesellschaft-brauchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://www.facebook.com/wir.sind.informatik/posts/203463636353358" class="liexternal">Post auf Facebook fragte</a> die Gesellschaft für Informatik e.V. (kurz GI), ob wir die neugegründete Organisation <a href="http://www.digitale-gesellschaft.de/" class="liexternal">Digitale Gesellschaft e.V.</a> brauchen. Ich meinte ja, sie meinten auch ja, aber »Warum schon wieder eine neue Organisation? Es gibt den CCC, es gibt weitere NGO&#8217;s, es gibt die Piraten, es gibt Sascha Lobo usw&#8230;.und die FDP&#8230;« [<a href="http://www.facebook.com/wir.sind.informatik/posts/203463636353358" class="liexternal">GI1</a>] (immer sauber zitieren, vor allem als Dr.). Um kurz den Kontext zu setzen, empfiehlt sich die Lektüre des Artikels »<a href="http://digitalegesellschaft.de/2011/04/wir-sind-die-digitale-gesellschaft/" class="liexternal">Wir sind die digitale Gesellschaft</a>«. Zentrale Themen sind Lobby-Transparenz, Urheberrecht, Datenschutz, Open Data, Netzneutralität und Vorratsdaten.</p>
<p>Also, warum eine neue Organisation und nicht eine der oben genannten? Liebe GI, deren Mitglied ich seit vielen Jahren bin:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ccc.de/" class="liexternal">CCC (Chaos Computer Club)</a>: Ist nach eigener Auskunft »die größte europäische Hackervereinigung«. Verfolgt meines Erachtens nach ähnliche Ziele wie die Digitale Gesellschaft, gilt aber gemeinhin eben als Organisation von Nerds, Hackern und ist eher technisch denn politisch/soziologisch orientiert.</li>
<li><a href="http://www.piratenpartei.de" class="liexternal">Piratenpartei</a>: Ist eben eine Partei. Hatte eine kurze Hochphase vor der vergangenen Bundestagswahl, viele interessante Ansätze, verlor sich seitdem in der Institutionalisierung, die als Partei eben unabdingbar ist. Und nachdem sich eine Partei von der anderen nichts sagen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die etablierten Parteien hier Rat holen, verschwindend gering. Hätte in der Anfangszeit meines Erachtens durchaus das Potential zu einer ordentlichen NGO gehabt.</li>
<li><a href="http://saschalobo.com/" class="liexternal">Sascha Lobo</a>: Kenne ich nur als Einzelperson, nicht als Organisation. Wobei die Organisation seiner Haare natürlich beachtlich ist. Zudem würde ich ihn nicht unbedingt als zentrale Autorität zu den Themen der Digitalen Gesellschaft bezeichnen, sondern eher im Onlinemarketing verorten.</li>
<li><a href="http://www.liberale.de/" class="liexternal">FDP</a>: Nicht wirklich, oder? Unter Netzpolitik findet sich genau <a href="http://www.fdp-fraktion.de/Hintergrund-Loeschen-statt-Sperren/1256c1358i1p6/index.html" class="liexternal">1 Artikel</a>. Auf der Seite der FDP Bundespartei (wo ist der Unterschied?) findet sich lesenswertes im Artikel »<a href="http://www.fdp-bundespartei.de/webcom/show_article.php/_c-1630/i.html" class="liexternal">Internet</a>«, in dem im Kontext Urheberrecht auch nur von Verwertungsgesellschaften, aber nie vom Urheber/Autor geschrieben wird. Ansonsten dominiert eher die Sorge um die Wirschaft als um die Gesellschaft.</li>
</ul>
<p>Vom GI nicht genannt (warum eigentlich nicht?):</p>
<ul>
<li><a href="http://www.gi.de" class="liexternal">Gesellschaft für Informatik</a>: Laut <a href="http://www.gi.de/wir-ueber-uns/ziele-und-aufgaben.html" class="liexternal">eigenen Angaben</a> sind die Ziele hauptsächlich in der beruflichen und wissenschaftlichen Förderung der Informatik und der Austausch darüber zu finden. Meines Erachtens damit eher technisch-wirtschaftlich orientiert. Das lässt sich auch an der <a href="http://www.gi.de/gliederungen/fachbereiche.html" class="liexternal">Liste der Fachbereiche</a> ablesen: 8 Fachbereiche mit interner-technologischer Ausrichtung, 1 zu Ausbildung, 3 zu Anwendungsbereichen. Es gibt tatsächlich auch den Fachbereich <a href="http://www.gi.de/gliederungen/fachbereiche/informatik-und-gesellschaft-iug.html" class="liexternal">Informatik und Gesellschaft</a>, dessen Reichweite leider nur »mehrere Hundert subskribierte Leserinnen und Leser« [<a href="http://www.gi.de/gliederungen/fachbereiche/informatik-und-gesellschaft-iug.html" class="liexternal">GI2</a>] beträgt und sich tatsächlich eher mit dem theoretischen Unterbau als mit praktischen und aktuellen gesellschaftlichen Erwägungen beschäftigt. Finde ich gut, reicht halt nicht. Die Digitale Gesellschaft hat schon 2000 Follower Reichweite allein auf <a href="http://twitter.com/#!/digiges" class="liexternal">Twitter</a>.</li>
<li><a href="http://www.bitkom.org/" class="liexternal">BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.</a>: Ist laut eigenen Angaben »das Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche.« [<a href="http://www.bitkom.org/de/wir_ueber_uns/99.aspx" class="liexternal">BK1</a>] Also explizit ausgerichtet an Wirtschaft, nicht der Gesellschaft.</li>
</ul>
<p>Vier der sechs genannten braucht Deutschland. Aber das reicht eben nicht, aus den genannten Gründen. Habe ich noch eine relevante Organisation vergessen? Dann bitte in die Kommentare damit!</p>
<p>Da hinter der Digitalen Gesellschaft e.V. unter anderem <a href="de.wikipedia.org/wiki/Markus_Beckedahl" rel="nofollow" class="liinternal">Markus Beckedahl</a> von <a href="http://www.netzpolitik.org" class="liexternal">Netzpolitik.org</a> dahintersteht, ist eine Autorität zu den zentralen angesprochenen Themenbereichen präsent, wenngleich <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/digitale-gesellschaft-jetzt-in-deinem-land-verfugbar/" class="liexternal">auch dies diskutiert wird</a>. Deshalb freue ich mich, dass es seit heute die <a href="http://digitalegesellschaft.de/" class="liexternal">Digitale Gesellschaft</a> gibt (Update: und nicht nur ich, sondern beispielsweise auch <a href="http://buggisch.wordpress.com/2011/04/15/willkommen-in-der-digitalen-gesellschaft/" class="liexternal">Christian Buggisch</a>). Ich weiß nicht, was daraus wird, ob es ein Erfolg wird oder nicht, das wird sich zeigen. Ob der Verein die Transparenz, die er fordert, auch selbst praktizieren wird. Wie die Arbeit denn ganz konkret aussehen wird. Das alles wird sich zeigen. Doch hier zählt allein schon das initiale Engagement. Nicht<em> gegen</em> Parteien, sondern <em>mit</em>gestalten.</p>
<p>Gestalten heißt nämlich <em>für </em>etwas sein, nicht dagegen.</p>
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