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	<title>Dr. Joachim Schlosser &#187; LaTeX/Textsatz</title>
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	<description>Gedanken zum Lesen, Schreiben, LaTeX und Simulation</description>
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		<title>Warum LaTeX lernen?</title>
		<link>http://schlosser.info/warum-latex-lernen/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 05:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Warum heute noch  lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit <strong>Word</strong> von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges <strong>iWork</strong> mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise <strong>LibreOffice</strong>? Warum die ganzen -Befehle lernen?</p>
<p><em>Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> Seite und ist <a href="http://www.latexbuch.de/warum-latex-lernen/" class="liexternal">im Original dort</a> zu finden.</em></p>
<h2>Zen</h2>
<p> ist anders.  hat den <strong><a href="http://schlosser.info/11-wege-zum-fokussierten-schreiben-am-computer/" class="liinternal">Fokus aufs Wesentliche</a></strong> – den <strong>Inhalt</strong> eines Textes – so tief in den Genen, so tief im Konzept verankert, dass es viel leichter fällt, sich darauf ein und die Finger von wilden manuellen Formatierungen zu lassen.  zu lernen heißt, sich … <a href="http://schlosser.info/warum-latex-lernen/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum heute noch  lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit <strong>Word</strong> von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges <strong>iWork</strong> mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise <strong>LibreOffice</strong>? Warum die ganzen -Befehle lernen?</p>
<p><em>Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> Seite und ist <a href="http://www.latexbuch.de/warum-latex-lernen/" class="liexternal">im Original dort</a> zu finden.</em></p>
<h2>Zen</h2>
<p> ist anders.  hat den <strong><a href="http://schlosser.info/11-wege-zum-fokussierten-schreiben-am-computer/" class="liinternal">Fokus aufs Wesentliche</a></strong> – den <strong>Inhalt</strong> eines Textes – so tief in den Genen, so tief im Konzept verankert, dass es viel leichter fällt, sich darauf ein und die Finger von wilden manuellen Formatierungen zu lassen.  zu lernen heißt, sich auf eine andere Art des Schreibens einzulassen. Eine Art des Schreibens, bei der das <strong>geschriebene Wort</strong> zunächst wichtiger ist als der Schriftsatz, in der das Wort aufs Papier oder ins PDF gebracht werden soll. Und doch: Indem sich der Student, Doktorand, Wissenschaftler, Literat, Lehrer, Schüler oder Autoren und ganz normale Menschen wie Du und ich auf das Schreiben von <strong>Text und Struktur</strong> des Dokuments beschränken, lassen wir den Automaten, der  heißt, seine Kenntnis ausspielen, wie ein gutes, <strong>schönes Schriftstück</strong> aussieht.</p>
<p>Ich lerne  ist eine <strong>Rückbesinnung</strong> aufs Wesentliche, es ist <strong>Zen</strong>-Schreiben. Ja,  lernen bedeutet, sich mit seltsamen Ausdrücken auseinanderzusetzen die man mitten in seinen Text schreiben soll.  lernen bedeutet zu akzeptieren, dass man nicht sofort auf dem Bildschirm sieht, wie es vielleicht später auf Papier herauskommt.  lernen heißt, die <a href="http://schlosser.info/6-gruende-warum-inhalt-und-layout-getrennt-sein-sollten-und-in-latex-sind/" class="liinternal">Struktur seines Dokuments wirklich zu bestimmen</a>.  lernen heißt Demut zeigen und sich nicht für den Experten für <strong>Ästhetik</strong> von Schriftstücken zu halten.</p>
<h2>Zuverlässigkeit</h2>
<p>Noch vor einigen Jahren war der Fall klar – sobald eine Arbeit mit <strong>Literaturhinweisen</strong> versehen sein soll, und diese Referenzen und das <strong>Literaturverzeichnis</strong> jederzeit sauber und halbwegs automatisch erzeugt werden soll, führte am Lernen von  kein Weg vorbei. Ebenso wie für saubere Zeilenumbrüche. Und wenn man noch einige Jahre weiter zurückdenkt, war  auch eine der wenigen stabilen Möglichkeiten, große Dokumente zu erstellen. Literaturverzeichnis kann heute auch ein Microsoft Word, sogar ein LibreOffice hat irgendwo für <strong>Literaturverweise</strong> eine Funktion vergraben. Word stürzt fast nie mehr ab, und es hat nun ein einigermassen nachvollziehbares Dateiformat. Doch auch heute machen insbesondere Anwender von Textverarbeitungsprogrammen immer noch Probeausdrucke. Warum, wenn das System doch darauf ausgelegt ist, schon auf dem <strong>Bildschirm</strong> anzuzeigen, was man später bekommt? (WYSIWYG = what you see is what you get) Weil sie sich eben nicht sicher sind. Weil es auf dem Bildschirm eben doch anders wirkt.</p>
<p>Mit  mache ich fast nie einen <strong>Probeausdruck</strong>, wenn das, was ich im PDF sehe, ist exakt das, was ich später auf dem Drucker erwarten kann. Mit  habe ich die Gewissheit, jede Anforderung an das Aussehen eines Literaturverzeichnis auf dieselbe Weise umsetzen zu können, und jede Art von <strong>Literaturverweis</strong> sauber und zuverlässig zu setzen – und wie die jüngere Vergangenheit lehrt, kann das über <strong>Karrieren</strong> entscheiden. Mit  habe ich die Gewissheit, jede Dokumentgröße bearbeiten zu können, jedes Kapitelformat absolut reproduzierbar gestalten zu können. Wer schonmal ein <strong>Microsoft Word</strong> Dokument in <strong>LibreOffice</strong> oder OpenOffice.org geöffnet hat und andersherum, der wird es in  als sehr angenehm empfinden, wenn der Konferenzbeitrag, die Masterarbeit nach verarbeiten durch eine andere -<strong>Distribution</strong> genauso aussieht wie bei der eigenen.</p>
<h2>Zuwachs</h2>
<p> lernen in <strong>Mathematik</strong>, <strong>Physik</strong>, <strong>Informatik</strong> oder <strong>Ingenieurwissenschaften</strong> wie <strong>Elektrotechnik</strong> oder <strong>Maschinenbau</strong> heißt, den theoretischen Unterbau der Fächer leichter zu Papier bringen zu können und auf viel Erfahrung und bestehendes Material zurückgreifen zu können.  lernen in <strong>Jura</strong>, <strong>Lehramt</strong>, <strong>Wirtschaftswissenschaften</strong> oder <strong>Geisteswissenschaften</strong> heißt, die sprachliche Präzision, die angemessen ist, auch auf das Schreiben und in Dokumente zu übernehmen. Und damit ein Zuwachs an <strong>Professionalität</strong>.</p>
<p> lernen in einer Umgebung, in der nicht sowieso alle in  schreiben heißt, auch mal schief angesehen und für seltsam erklärt zu werden.  lernen heißt freilich auch, manchmal einen Fehler zu suchen, der das Verarbeiten des Dokuments verhindert – was oft seinen Grund darin hat, dass man irgend einen <a href="http://schlosser.info/latex-einfach-ist-besser-ein-wort-zu-hacks-in-latex/" class="liinternal">Automatismus überlisten</a> will und meist gar nicht bräuchte. Und damit heißt  lernen eben auch, immer wieder subtil darauf hingewiesen zu werden, dass das eigentliche am Schreiben der Inhalt des Textes ist. Und ebenso heißt  lernen damit auch, sich immer wieder aufs neue zu freuen, welch <strong>schönes Ergebnis</strong> am Ende steht.</p>
<p><strong>Warum also  lernen? Nicht obwohl es anders ist. Sondern genau darum.</strong></p>
<p>Fangen Sie an. Darum gibt es das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a>.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Bild: Enso von <a href="http://www.flickr.com/photos/cruzalmeida/4938855456/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Alex Castro auf Flickr</span></a>. Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY</span></a>)</span></p>
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		<title>Danke. Das LaTeX-Buch, 4. Auflage, 2., korrigierter Druck</title>
		<link>http://schlosser.info/latex-buch-4-auflage-2-korrigierter-druck/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 06:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Korrektur]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Seit dieser Woche ist das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> <em>Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX</em> im zweiten Druck der vierten Auflage erschienen. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies die Möglichkeit, alle bislang <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">bekannten Fehler der vierten Auflage</a> zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die das Buch schon haben, erfahren auf der <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">Errata-Seite</a> genau, wo korrigiert wurde und auch für alle zukünftigen gemeldeten Fehler wo korrigiert werden muss.</p>
<p>Mein spezieller Dank gilt an dieser Stelle denjenigen, die Fehler gefunden und vor allem mir mitgeteilt haben: Torben L, <a href="http://www.latexbuch.de/lern-beispiele-aus-dem-latex-buch/#comment-5748" class="liexternal">Helga Schmid</a>, … <a href="http://schlosser.info/latex-buch-4-auflage-2-korrigierter-druck/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dieser Woche ist das <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> <em>Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX</em> im zweiten Druck der vierten Auflage erschienen. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies die Möglichkeit, alle bislang <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">bekannten Fehler der vierten Auflage</a> zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die das Buch schon haben, erfahren auf der <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">Errata-Seite</a> genau, wo korrigiert wurde und auch für alle zukünftigen gemeldeten Fehler wo korrigiert werden muss.</p>
<p>Mein spezieller Dank gilt an dieser Stelle denjenigen, die Fehler gefunden und vor allem mir mitgeteilt haben: Torben L, <a href="http://www.latexbuch.de/lern-beispiele-aus-dem-latex-buch/#comment-5748" class="liexternal">Helga Schmid</a>, Henrik B., Fabian B., Peter B., Michael F., Stefan S., Christoph T., Justin G., André W. und Nadja Vajkonny. Danke fürs aufmerksame Lesen!</p>
<p>Wer mal reinschmökern möchte, kann das gerne tun auf der Seite zum <a href="http://www.latexbuch.de/probelesen/" class="liexternal">LaTeX-Buch Probelesen</a>.</p>
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		<title>LaTeX &#8211; einfach ist besser. Ein Wort zu Hacks in LaTeX</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 22:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«</a>. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können.</p>
<p>Was wollen Sie bewirken? Wird Ihr Schriftstück tatsächlich besser, wenn Sie jetzt Stunden verbringen, um ein setzerisches Detail einzubauen? Vielleicht ja. Vielleicht sieht es tatsächlich besser aus. Und ja, Sie können tatsächlich sinnvoll Zeit mit der Suche nach der Lösung für setzerische Detailprobleme verbringen. Wenn Sie … <a href="http://schlosser.info/latex-einfach-ist-besser-ein-wort-zu-hacks-in-latex/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«</a>. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können.</p>
<p>Was wollen Sie bewirken? Wird Ihr Schriftstück tatsächlich besser, wenn Sie jetzt Stunden verbringen, um ein setzerisches Detail einzubauen? Vielleicht ja. Vielleicht sieht es tatsächlich besser aus. Und ja, Sie können tatsächlich sinnvoll Zeit mit der Suche nach der Lösung für setzerische Detailprobleme verbringen. Wenn Sie ansonsten komplett fertig sind, wenn Ihr Text inhaltlich vollkommen ist. Wenn Ihr Literaturverzeichnis vollständig ist, also alles referenziert, <a href="http://schlosser.info/4-tipps-zum-zitieren-ohne-plagiate-in-der-doktorarbeit/" class="liinternal">was Sie referenzieren sollten</a>. Wenn Sie das Stichwortverzeichnis mit sinnvollen Wörtern befüllt haben, falls ihr Werk gedruckt werden soll, da in rein elektronischen Veröffentlichungen die Volltextsuche einen Index überflüssig macht. Wenn Ihre Querverweise sinnvoll sind. Wenn Ihre Grafiken dem Inhalt dienen und gut aussehen.</p>
<p>Dann, und nicht vorher, können Sie sich mit einem LaTeX-Hack bzw. der Suche danach beschäftigen. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, dann sind Sie kein Anfänger mehr. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, haben Sie wahrscheinlich schon einige Male mit englischen Erläuterungen von LaTeX-Eigenheiten zu tun gehabt, sei es in Form von Fehlermeldungen oder in Form einer Paketdokumentation. Und das ist auch gut so. Denn letztendlich können Sie die Funktionalität jeder Dokumentklasse, jeden Pakets verändern und erweitern, indem Sie Befehle umdefinieren, eigene Konstrukte hinzufügen und vorhandene außer Kraft setzen. Damit verlassen Sie in der Regel den Bereich, der für die normale Anwendung einer Klasse oder eines Pakets gedacht ist. Das ist okay, wenn ihnen klar ist, dass Sie sich dieser Bereich hinter den Kulissen ohne Vorwarnung von einer Version zur nächsten ändern kann, dass er oft schlecht ausgeschildert ist und möglicherweise mit anderen wechselwirkt. Kurzum: wer weiß, was er tut, kann alles tun. Die andere Art von Hacks, die Sie im Netz finden, verwenden gar keine Pakete, sondern basieren auf TeX-Basisbefehlen und bauen bestimmte Eigenschaften von Null auf nach. Auch daran ist nichts auszusetzen, wenn Ihnen bewusst ist, dass die von Ihnen gewünschte Eigenschaft vielleicht schon in anderer Form existiert und das Hack damit wiederum wechselwirkt.</p>
<p>Die Abhängigkeiten und Fehlerquellen sind so mannigfaltig und machen es damit unwahrscheinlich ist, dass Sie aufs erste Mal eine Lösung hinbekommen, die das tut, was Sie wollen und dazu keine einzige Fehlermeldung beim Kompilieren auswirft. Wenn Sie also eine Sammlung von speziellen Tricks zur Hand nehmen, wird diese Sie unweigerlich irgendwann verlassen, weil der Autor ja nicht wissen kann, was Sie an Paketen alles verwenden. Und dann müssen Sie sich ohnehin durch den Quellcode von Paketen wühlen und diesen versuchen zu verstehen.</p>
<p>Freilich habe auch ich für das LaTeX-Buch an so mancher Definition herumgebogen, um das Layout genau so hinzubekommen, wie es die Buchreihe des Verlags vorsieht. Das ganze habe ich möglichst weit oben und vollständig in den dafür vorgesehenen Rahmen von KOMA-Script programmiert, womit es eigentlich kein Hack mehr ist, sondern fortgeschrittene Anwendung. An anderer Stelle überschrieb ich tatsächlich Paketverhalten.</p>
<p>Im Buch werden Sie keine Beispiele dafür finden, denn ich möchte, dass Sie LaTeX als eine Dokumentsprache erleben, die einfach anzuwenden ist. Oder, um es mit den Worten Dieter Moors auszudrücken: »Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht.« Bei keiner meiner wissenschaftlichen Arbeiten, weder bei Dissertation noch bei Diplomarbeit, habe ich einen solchen Hack verwendet oder vermisst.</p>
<p>Halten Sie es einfach. Es geht mit Bordmitteln schön.</p>
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		<title>4 Gr&#252;nde, warum ich mir (noch) keinen eBook-Reader wie Kindle kaufe</title>
		<link>http://schlosser.info/4-gruende-ebook-reader-kindle/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 06:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Ich werde mir auf absehbare Zeit keinen eBook-Reader kaufen. Weder den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B003DZ1Y7M" class="liexternal">Kindle</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001DCJI6Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B001DCJI6Q" class="liexternal">noch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000YICFXS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B000YICFXS" class="liexternal">irgend</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005318PS0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B005318PS0" class="liexternal">einen</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042XAUWY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#38;tag=joachimschlos-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=19454&#38;creativeASIN=B0042XAUWY" class="liexternal">anderen</a>. Noch nicht. Denn auch wenn ich absolut der Ansicht bin, dass eBooks die Zukunft gehört und es über kurz oder lang als Papier nur noch schöne Bildbände und aufwendige Sammlerausgaben geben wird, so fehlen mir bei den aktuellen Geräten noch einige wichtige Eigenschaften.</p>
<p>Natürlich ist es schön, immer seine halbe Bibliothek dabei zu haben, doch in den meisten Fällen brauche ich das nicht, die paar Bücher, die ich gerade lese, reichen ja aus. Doch das sind nicht die Gründe für meine abwartende Haltung, … <a href="http://schlosser.info/4-gruende-ebook-reader-kindle/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde mir auf absehbare Zeit keinen eBook-Reader kaufen. Weder den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M" class="liexternal">Kindle</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001DCJI6Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001DCJI6Q" class="liexternal">noch</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000YICFXS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B000YICFXS" class="liexternal">irgend</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005318PS0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005318PS0" class="liexternal">einen</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042XAUWY/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joachimschlos-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0042XAUWY" class="liexternal">anderen</a>. Noch nicht. Denn auch wenn ich absolut der Ansicht bin, dass eBooks die Zukunft gehört und es über kurz oder lang als Papier nur noch schöne Bildbände und aufwendige Sammlerausgaben geben wird, so fehlen mir bei den aktuellen Geräten noch einige wichtige Eigenschaften.</p>
<p>Natürlich ist es schön, immer seine halbe Bibliothek dabei zu haben, doch in den meisten Fällen brauche ich das nicht, die paar Bücher, die ich gerade lese, reichen ja aus. Doch das sind nicht die Gründe für meine abwartende Haltung, sondern die folgenden:</p>
<ol class="biglist">
<li>
<div>Zuallererst möchte ich ein <strong>flexibles Display</strong> bzw. ein flexibles Gerät haben, das ich auch mal unordentlich einfach in die Tasche stecken kann. Eines, das nicht bricht, wenn ich dann doch noch ein echtes Buch darauf drücke. Eines, vom Knicken nicht kaputt geht. Halt so wie echtes Papier. E-Ink in schwarzweiss reicht erstmal. Die meisten Bücher, die ich lese, sind eh nur Text. Flexibles Display gibt&#8217;s schon, nur in einem eBook Reader habe ich es noch nicht gesehen.</div>
</li>
<li>
<div>Ein Buch muss ich nicht aufladen. Gut, ein eBook-Reader braucht halt Strom, aber dann sollte er sich bitte <strong>selbst aufladen</strong>. Ob da jetzt auf der Rückseite <strong>Solarzellen</strong> drauf sind und es dann ausreicht, wenn ich ihn ein oder zwei Stunden auf dem Schreibtisch nahe dem Fenster liegen habe, oder ob er den Strom aus der Bewegung oder von mir aus Radiowellen zieht, ist mir wurscht.</div>
</li>
<li>
<div>Papierbücher kann ich <strong>aus- und herleihen</strong>. Und so will ich auch für eBooks die Möglichkeit haben, Bücher aus- und herzuleihen. Das kann gerne auch mit DRM sein, so dass, so lange ich das Buch hergeliehen habe, es selbst nicht lesen kann. Insgesamt hat das Ausleihen von eBooks dann vielleicht sogar einen Vorteil: Ich wüsste immer, wem ich ein Buch ausgeliehen habe, und auch derjenige weiß, von wem er es hat. Das wäre durchaus mal eine faire Anwendung von DRM. (Einen ersten Ansatz davon beschreibt Johnny Haeusler im <a href="http://www.spreeblick.com/2011/12/13/mexxbooks-der-kindle-buchklub/" class="liexternal">Artikel über MexxBooks</a>.)</div>
</li>
<li>
<div>Und schließlich sollte ich auch vernünftig daraus <strong>zitieren</strong> können. Beim Papierbuch kann ich schreiben »auf Seite 381« und habe die Fundstelle dadurch bis auf wenige Absätze eingegrenzt aber beim eBook? Die Angabe »bei 79%« kann bei langen Werken zehn Papierseiten umfassen, und eine genauere Angabe »bei 79,832%« macht auch erst Sinn, wenn die Zählung bei den meisten eBook-Readern verbreitet und standardisiert ist.</div>
</li>
</ol>
<p>So, wir machen das jetzt genauso wie mit dem Handy. 2001 kaufte ich mein Nokia 6150, und verkündete fortan, ich würde mir erst wieder ein neues Handy kaufen, wenn es eines ohne Tasten gäbe und zwar ziemlich reif. Neun Jahre später war&#8217;s dann soweit. Und genau so machen wir das jetzt mit dem eBook-Reader.</p>
<p>Eilt nicht. Ich kann&#8217;s erwarten. Über ein »Danke für die Produktidee« würde ich mich freuen.</p>
<p><span style="color: #888888;">(Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/clonedmilkmen/5111779335/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">Cloned Milkmen on Flickr</span></a>, License <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #888888;">CC-BY-SA</span></a>)</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress für Webseiten – taugt auch für Kindergärten</title>
		<link>http://schlosser.info/wordpress-fuer-kindergaerten/</link>
		<comments>http://schlosser.info/wordpress-fuer-kindergaerten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 06:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Was zeichnet einen Kindergarten aus? In einem Kindergarten arbeiten Menschen, die gern und meist sehr gut mit Kindern umgehen können. Selten haben sie ihren Beruf jedoch gewählt, weil sie so gerne Websites erstellen. Was aber, wenn nun ein Kindergarten eine Website haben und diese auch selbst wenigstens inhaltlich pflegen möchte? Meiner Ansicht nach ist <a href="http://de.wordpress.org/" class="liwp">WordPress</a> auch dafür die Lösung.</p>
<p>Ein Kindergarten macht weder sein Geschäft mit einer Website, noch ist diese das wichtigste Instrument der Geschäftsanbahnung (Ich spreche bewusst von Geschäft, denn egal ob privat, städtisch oder kirchlich: ausgelastet wollen sie alle sein). So ist es in der Regel nicht möglich, auf … <a href="http://schlosser.info/wordpress-fuer-kindergaerten/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was zeichnet einen Kindergarten aus? In einem Kindergarten arbeiten Menschen, die gern und meist sehr gut mit Kindern umgehen können. Selten haben sie ihren Beruf jedoch gewählt, weil sie so gerne Websites erstellen. Was aber, wenn nun ein Kindergarten eine Website haben und diese auch selbst wenigstens inhaltlich pflegen möchte? Meiner Ansicht nach ist <a href="http://de.wordpress.org/" class="liwp">WordPress</a> auch dafür die Lösung.</p>
<p>Ein Kindergarten macht weder sein Geschäft mit einer Website, noch ist diese das wichtigste Instrument der Geschäftsanbahnung (Ich spreche bewusst von Geschäft, denn egal ob privat, städtisch oder kirchlich: ausgelastet wollen sie alle sein). So ist es in der Regel nicht möglich, auf Dauer eine Agentur zu beauftragen und jede Änderung durch diese durchführen zu lassen. Eigenhändig aus Word HTML-Dateien exportieren ist auch keine zweckmäßige Lösung. Nun gibt es beispielsweise für evangelische Kindergärten in Bayern eine Lösung, bei der ein stark abgespecktes Webinterface zur Verfügung steht. In diesem kann eine geringe Anzahl Seiten mit wenigen Bildern abgelegt und mit einer hand voll Farbschemata versehen werden. Für einen Kindergarten, der sein Betreuungskonzept sauber gegliedert veröffentlichen möchte und außerdem noch einen optischen Eindruck vom Kindergartenleben geben will, ist das zu wenig. Und eine eigene Domain sollte auch dabei sein.</p>
<p>Also braucht es irgendetwas zwischen Agentur und selber machen. WordPress erlaubt verschiedene Rollen, sowohl den Administrator, der alles überblickt, als auch den Redakteur, der Inhalte verfasst und freigibt. Irgendein Elternteil, der WordPress einrichten beziehungsweise pflegen kann, ist ja immer da.</p>
<p>In unserem Fall bin das ich. Die Seiten, die die <a href="http://www.evangelische-kindertagesstaette-goeggingen.de" class="liexternal">Evangelische Kindertagesstätte Göggingen</a> in Augsburg nun hat, sind einfach gehalten, sowohl optisch als auch von der Struktur her. Die Struktur kann die Kindergartenleiterin dank des genialen Menümechanismus in <a href="http://de.wordpress.org/" class="liwp">WordPress</a> selbst per Drag &amp; Drop anpassen und sieht sofort, was sie tut. Sie kann selbst Seiten anlegen, Texte schreiben und Fotos hochladen, und in neueren Versionen wird die <a href="http://blog.wordpress-deutschland.org/2011/10/11/wordpress-beta-3-3-beta-1-im-kurzuberblick.html" class="liexternal">Benutzung immer weiter vereinfacht</a>. Die Gestaltung habe ich einmal vorgenommen, da muss sie sich keine Mühe mehr machen. Zweifellos bin ich kein Gestalter, doch eventuell finden wir ja noch einen Elternteil, der dafür ein Faible hat und der dank der Standardplattform WordPress leicht das Aussehen der Website ändern kann.</p>
<p>Mittlerweile haben sich auch die zwei anderen Kindergärten der Pfarreiengemeinschaft, der <a href="http://www.johanneskiga-evangelisch-inningen.de" class="liexternal">Johanneskindergarten in Augsburg-Inningen</a> und der <a href="http://www.immanuel-kindergarten-leitershofen.de" class="liexternal">Immanuelkindergarten in Augsburg-Leitershofen</a> angeschlossen. Ihnen habe ich eine ähnliche Struktur und ähnliches Design verpasst, nur die Inhalte unterscheiden sich.</p>
<p>Eine Website geht zwar zu einem Zeitpunt online, doch sie lebt. Es sollte kein einmaliges Dokument sein, was wir da fabrizieren, sondern sich ändern und anpassen können. Nach einer ersten Einführung in die Arbeit mit WordPress haben die Damen nun auch schon Lust bekommen, ab und an auf aktuelle Ereignisse oder Neuigkeiten über die Website hinweisen zu können. Und siehe da, auch da hiflt WordPress. Denn dafür wurde es ursprünglich gebaut, andere Leute sagen nämlich »Blog« dazu.</p>
<p>So wie WordPress sollte Software sein: Leicht zu benutzen für jede Rolle. Den, der Texte verfassen soll, nicht mit anderen Dingen verunsichern, und dennoch alle Möglichkeiten haben. Vielleicht steigt ja das zentrale Angebot für die Kindergärten irgendwann auf WordPress um, dann können wir die Seiten umziehen. Oder der nächste Elternteil übernimmt. Denn WordPress – dafür findet sich immer jemand.</p>
<p>Danke, WordPress.</p>
<p><em>Bei welchem Projekt hat Ihnen WordPress schon geholfen?</em></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #808080;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/schlosi/6299721169/" class="liexternal"><span style="color: #808080;">Joachim Schlosser auf Flickr</span></a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" class="liexternal"><span style="color: #808080;">Lizenz CC-BY-SA</span></a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Entfernen: 3 rasche Schritte zu besseren Vortragsfolien</title>
		<link>http://schlosser.info/3-schritte-zu-besseren-vortragsfolien/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 14:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bisweilen sitzt ein Kollege oder Mitarbeiter bei mir im Büro, um eine anstehende Präsentation oder einen Vortrag gemeinsam durchzugehen, und er oder sie will diskutieren, wie die Folien noch »besser« werden können.</p>
<p><a href="http://www.presentationadvisors.com/100-presentation-tips" class="liexternal">Im</a> <a href="http://sixminutes.dlugan.com/10-20-30-rule-guy-kawasaki-powerpoint/" class="liexternal">Web</a> <a href="http://sixminutes.dlugan.com/rule-of-thirds-powerpoint/" class="liexternal">finden</a> <a href="http://www.thinkoutsidetheslide.com/articles/transformtextslides.htm" class="liexternal">sich</a> <a href="http://www.thinkoutsidetheslide.com/articles/ten_secrets_for_using_powerpoint.htm" class="liexternal">hunderte</a> <a href="http://karrierebibel.de/redensart-mehr-als-33-tipps-fuer-powerpoint-und-praesentation/" class="liexternal">Inspirationen</a> <a href="http://erfolgreichwirken.typepad.com/erfolgreich_wirken/2011/03/noch-vier-slides-dann-h%C3%B6re-ich-auf.html" class="liexternal">und</a> <a href="http://reichweite.wordpress.com/2011/10/19/wie-viele-informationen-pro-folie/" class="liexternal">Tips</a> zu <a href="http://www.slideshare.net/schlosi/innovate-with-confidence-functional-verification-of-embedded-algorithms" class="liexternal">besseren Vortragsfolien</a>. Nach hunderten Präsentationen, die ich erstellt, durchgesehen und diskutiert habe, und aberhunderte Tipps aus dem Netz las, ergab sich ein Muster. Letztendlich empfehlen sie alle die folgenden drei Schritte, die sich rasch anwenden lassen und die mir meistens helfen:</p>
<ol class="biglist">
<li>
<div>Überleg Dir zuerst, was Du in Deinem Vortrag sagen willst. Dann erstelle das Material dafür.</div>
</li>
<li>
<div>Nun </div></li>… <a href="http://schlosser.info/3-schritte-zu-besseren-vortragsfolien/" class="read_more">Weiterlesen...</a></ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisweilen sitzt ein Kollege oder Mitarbeiter bei mir im Büro, um eine anstehende Präsentation oder einen Vortrag gemeinsam durchzugehen, und er oder sie will diskutieren, wie die Folien noch »besser« werden können.</p>
<p><a href="http://www.presentationadvisors.com/100-presentation-tips" class="liexternal">Im</a> <a href="http://sixminutes.dlugan.com/10-20-30-rule-guy-kawasaki-powerpoint/" class="liexternal">Web</a> <a href="http://sixminutes.dlugan.com/rule-of-thirds-powerpoint/" class="liexternal">finden</a> <a href="http://www.thinkoutsidetheslide.com/articles/transformtextslides.htm" class="liexternal">sich</a> <a href="http://www.thinkoutsidetheslide.com/articles/ten_secrets_for_using_powerpoint.htm" class="liexternal">hunderte</a> <a href="http://karrierebibel.de/redensart-mehr-als-33-tipps-fuer-powerpoint-und-praesentation/" class="liexternal">Inspirationen</a> <a href="http://erfolgreichwirken.typepad.com/erfolgreich_wirken/2011/03/noch-vier-slides-dann-h%C3%B6re-ich-auf.html" class="liexternal">und</a> <a href="http://reichweite.wordpress.com/2011/10/19/wie-viele-informationen-pro-folie/" class="liexternal">Tips</a> zu <a href="http://www.slideshare.net/schlosi/innovate-with-confidence-functional-verification-of-embedded-algorithms" class="liexternal">besseren Vortragsfolien</a>. Nach hunderten Präsentationen, die ich erstellt, durchgesehen und diskutiert habe, und aberhunderte Tipps aus dem Netz las, ergab sich ein Muster. Letztendlich empfehlen sie alle die folgenden drei Schritte, die sich rasch anwenden lassen und die mir meistens helfen:</p>
<ol class="biglist">
<li>
<div>Überleg Dir zuerst, was Du in Deinem Vortrag sagen willst. Dann erstelle das Material dafür.</div>
</li>
<li>
<div>Nun stelle Dir selbst für jede Folie die Frage »<strong>So what?</strong>«, zu deutsch »<strong>Ja und?</strong>«.</div>
</li>
<ul>
<li>
<div>Wenn Du eine Antwort hast und diese auf der Folie ersichtlich oder verdeutlicht wird, gut.</div>
</li>
<li>
<div>Wenn Du eine Antwort hast, die Folie aber diese Aussage nicht unterstützt, <strong>wirf alles Unnütze von der Folie weg</strong> und mache die verbleibenden Worte größer.</div>
</li>
<li>
<div>Wenn Du keine Antwort hast, <strong>lösche die Folie</strong>.</div>
</li>
</ul>
<li>
<div>Wiederhole 2. mit einem Kollegen, Bekannten oder Freund, der nicht das identische Fachgebiet beackert. Laß ihn oder sie die Fragen stellen.</div>
</li>
</ol>
<p>Dies ist die Vorgehensweise für Vortragsfolien, nicht für Dokumentationsfolien. Letztere habe ich auch oft in meinem Foliensatz drin, jedoch zeige ich sie nicht, sie sind ausgeblendet und kommen nur ins Material, das ich den Zuhörern zur Verfügung stelle.</p>
<p>In meinem Umfeld bekommen wir oft Präsentationsunterlagen zentral zur Verfügung gestellt, die wir dann auf die jeweiligen Bedürfnisse des Auditoriums zuschneiden und vervollständigen. Die wichtigste Handlung ist dabei das Zuschneiden, indem wir alles weglassen, was nicht für den Vortrag unmittelbar wichtig ist.</p>
<p>Oft reicht es schon, Text von der Folie in den Notizbereich zu verschieben, so dass ich sie zwar in der Referentenansicht sehe und auch sicher dran denke, aber der Text eben nicht die Folie vollmüllt.</p>
<p>Das ist freilich nicht alles, was zu besseren Präsentationsunterlagen führt. Fotos und Grafiken können helfen, eine geschicktere Formulierung, und vieles mehr. Doch es beginnt mit dem Löschen, mit dem Entfernen von Unrat. Wenn wenig Zeit ist, dann hilft diese Vorgehensweise am direktesten, weil sie sofort mehr Ruhe in die Folien bringen. Es ergibt weniger Folien, und diese sind weniger voll.</p>
<p>Und weniger volle Vortragsunterlagen ergeben einen gehaltreicheren Vortrag, weil Raum fürs Atmen, Sprechen mit dem Publikum und Denken lassen bleibt.</p>
<p><em>Und was ist Ihre Essenz beim Erstellen von Materialien?</em></p>
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		<title>Neu beim LaTeX-Buch: Errata und Videotutorial</title>
		<link>http://schlosser.info/neu-beim-latex-buch-errata-und-videotutorial/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 05:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Installieren]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Irgendwann musste es ja mal soweit sein: Stefan S. hat den ersten Fehler der vierten Auflage des LaTeX-Buches gefunden. Die Korrektur desselben finden Sie auf der <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">Errata-Seite</a>. Bei einem Beispiel hatte ich schlichtweg ein Paket vergessen zu erwähnen.</p>
<p>Und noch eine Neuerung gibt es: Die <a href="http://www.latexbuch.de/latex-windows-7-installieren/" class="liexternal">Anleitung fürs Einrichten von LaTeX unter Windows</a> ist auf dem neuesten Stand und berücksichtigt nun auch, dass unter Windows 7 ja nicht jeder unbedingt Adminrechte hat. Und so war es auch fällig, das dazugehörige <a href="http://www.latexbuch.de/installieren/emacs-fur-latex-unter-windows-7-einrichten-videotutorial/" class="liexternal">Video übers Installieren von Emacs unter Windows</a> neu aufzunehmen. Hiermit geschehen:</p>
<p>Und neu in der vierten Auflage: Die <a href="http://www.latexbuch.de/lern-beispiele-aus-dem-latex-buch/" class="liexternal">Beispiele aus dem </a>… <a href="http://schlosser.info/neu-beim-latex-buch-errata-und-videotutorial/" class="read_more">Weiterlesen...</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann musste es ja mal soweit sein: Stefan S. hat den ersten Fehler der vierten Auflage des LaTeX-Buches gefunden. Die Korrektur desselben finden Sie auf der <a href="http://www.latexbuch.de/errata/" class="liexternal">Errata-Seite</a>. Bei einem Beispiel hatte ich schlichtweg ein Paket vergessen zu erwähnen.</p>
<p>Und noch eine Neuerung gibt es: Die <a href="http://www.latexbuch.de/latex-windows-7-installieren/" class="liexternal">Anleitung fürs Einrichten von LaTeX unter Windows</a> ist auf dem neuesten Stand und berücksichtigt nun auch, dass unter Windows 7 ja nicht jeder unbedingt Adminrechte hat. Und so war es auch fällig, das dazugehörige <a href="http://www.latexbuch.de/installieren/emacs-fur-latex-unter-windows-7-einrichten-videotutorial/" class="liexternal">Video übers Installieren von Emacs unter Windows</a> neu aufzunehmen. Hiermit geschehen:</p>
<p>Und neu in der vierten Auflage: Die <a href="http://www.latexbuch.de/lern-beispiele-aus-dem-latex-buch/" class="liexternal">Beispiele aus dem Buch</a> und <a href="http://www.latexbuch.de/beispieldokumente-in-latex/" class="liexternal">Beispieldokumente</a> liegen direkt <a href="http://www.latexbuch.de/beispiele/" class="liexternal">auf der Website</a>!</p>
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		<item>
		<title>5 Gründe, von BibTeX auf biber umzusteigen</title>
		<link>http://schlosser.info/5-gruende-von-bibtex-auf-biber-umzusteigen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 13:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[biblatex]]></category>
		<category><![CDATA[BibTeX]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitieren]]></category>
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		<description><![CDATA[Statt BibTeX können Sie biber verwenden. Eine kleine Änderung, kein Zusatzaufwand für alle die, die ohnehin schon das Paket biblatex verwenden. Fünf Gründe sprechen für biber. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/5-gruende-von-bibtex-auf-biber-umzusteigen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Biber? Ist das nicht das Bäume zernagende Tier? Auch. Im Zusammenhang mit BibTeX, der Literaturverwaltung für LaTeX, ist <a href="http://biblatex-biber.sourceforge.net/" class="liexternal">biber</a> ein besseres Programm, um Literaturverweise zu verarbeiten. Mittlerweile ist biber in MikTeX, der LaTeX-Distribution die <a href="http://www.latexbuch.de/latex-windows-7-installieren/" class="liexternal">ich für Windows empfehle</a>, enthalten; in <a href="http://texandfriends.wordpress.com/2011/03/12/lyx-2-0-0rc1-biber-in-tex-live-2010-und-planet-dante/" class="liexternal">TeXlive ist biber schon ein wenig länger</a> drin.. Zeit und Plädoyer für einen Umstieg.</p>
<p>Über das Zitieren habe ich schon mehrfach geschrieben, sowohl <a href="http://schlosser.info/4-tipps-zum-zitieren-ohne-plagiate-in-der-doktorarbeit/" title="4 Tipps zum Zitieren ohne Plagiate in der Doktorarbeit" class="liinternal">generell</a> als auch <a href="http://schlosser.info/9-wege-zum-effizienten-zitieren-mit-bibtex/" title="9 Wege zum effizienten Zitieren in wissenschaftlichen Arbeiten mit BibTeX/LaTeX" class="liinternal">mit konkretem Bezug auf LaTeX</a>. Literaturverweise und Literaturverzeichnis in LaTeX entstehen ja üblicherweise wie folgt: 1) Referenzen erfassen und Zitate im Text kennzeichnen, 2) LaTeX-Prozessor aufrufen, 3) BibTeX-Daten verarbeiten und 4) nochmal den LaTeX-Prozessor aufrufen.</p>
<div><span class="Apple-style-span" style="font-size: 14px;">Statt Schritt drei durch bibtex erledigen zu lassen, können Sie <strong>biber</strong> verwenden. Eine kleine Änderung, kein Zusatzaufwand für alle die, die ohnehin schon das Paket <strong>biblatex</strong> verwenden &#8211; und dazu gibt es übrigens in meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Lern-Buch</a> ein ganzes Kapitel.</span></div>
<p>Fünf Gründe sprechen für <strong>biber</strong>:</p>
<ol class="biglist">
<li>
<div><strong>Nativer Unicode- und UTF-8 Support.</strong> Zwar gibt es mit bibtex8 auch eine Version von bibtex, die mit Umlauten und in Maßen auch mit Zeichenkodierung in UTF-8 umgehen kann. Wenn Sie jedoch flexibel sein wollen, und eventuell Dokumente mit einer Zeichenkodierung mit BibTeX-Datendateien in einer anderen Kodierung mischen möchten, dann ist biber besser geeignet. Die Option <code>bibencoding</code> ist der Schlüssel.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Keine Speicherprobleme mehr.</strong> Hat sich bibtex schonmal beschwert über zu wenig Speicher? Sie sind daraufhin auf bibtex8 umgestiegen und haben abenteuerlich anmutende Optionen wie <code>--wolfgang</code> verwendet? Dann wird Ihnen biber Freude bereiten. Weil sich die Frage nach dem Speicher nicht mehr stellt.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Flexibler beim Sortieren von Einträgen.</strong> Ihr Fachbereich schreibt vor, bei der Sortierung des Literaturverzeichnisses Groß/Kleinschreibung zu unterscheiden? Oder bewusst zu ignorieren? Die Sprache Ihres Dokuments verlangt eine andere Sortierung als die im Englischen oder Deutschen übliche? Bei biber können Sie das alles einstellen, mittels der Optionen <code>sortupper</code> und <code>sortlocale</code>.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Kapitelweise Verzeichnisse mit nur einem Durchlauf.</strong> Im Kapitel zum Thema <a href="http://www.latexbuch.de/probelesen" class="liexternal">Literaturverzeichnis im LaTeX-Buch</a> steht, wie Sie ein Literaturverzeichnis je Kapitel erzeugen können. Mit bibtex brauchen Sie pro Kapitel einen eigenen Aufruf des Programms. Mit biber geht das in einem Rutsch.</div>
</li>
<li>
<div><strong>Flexibler beim Hantieren mit Namen.</strong> Sie zitieren öfters mal Menschen, die eine Adelspräposition wie zu, von, van, &#8230; im Namen tragen? Dann macht es für nicht nur fürs Sortieren, sondern auch für das Zitieren selbst einen Unterschied, wie Sie den Namen schreiben: »van Beethoven, Ludwig« oder »Beethoven, Ludwig van«. Mit der Option <code>useprefix</code> entscheiden Sie selbst.</div>
</li>
</ol>
<p>Das Konzept BibTeX halte ich nach wie vor für zeitgemäß und sehr flexibel. Das Programm zum Verarbeiten der Literaturdaten jedoch sollte durchaus den Stand der Technik darstellen. <strong>bibtex</strong> &#8211; als Programm, nicht als Konzept &#8211; war wunderbar für seine Zeit. Jetzt ist es Zeit für den Nachfolger <strong>biber</strong>. Wie Sie das dazugehörige Paket <em>biblatex</em> erlernen, steht <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">im Buch</a>.</p>
<p><em>Und, sind Sie bereit für diese kleine Änderung? Empfehlen Sie diesen Artikel weiter?</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Abizeitung &#8217;96 &#8211; an der Schwelle zum digitalen Zeitalter</title>
		<link>http://schlosser.info/abizeitung-96-an-der-schwelle-zum-digitalen-zeitalter/</link>
		<comments>http://schlosser.info/abizeitung-96-an-der-schwelle-zum-digitalen-zeitalter/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 05:27:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://schlosser.info/?p=1533</guid>
		<description><![CDATA[Beim Abitreffen fiel mir die Abizeitung von 1996 wieder in die Hände, und es liegen schöne und im Rückblick auch technologisch interessante Erinnerungen darin. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/abizeitung-96-an-der-schwelle-zum-digitalen-zeitalter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünfzehn Jahre und zwei Wochen ist es her, dass 54 Leute unseres Jahrgangs in Königsbrunn ihr Abiturzeugnis erhielten. Kohl war noch Kanzler, und in meiner Heimatstadt Königsbrunn kam kurz zuvor derselbe Bürgermeister ins Amt, der dieses auch <a href="http://www.koenigsbrunn.de/index.php?id=1490,3" class="liexternal">heute noch</a> bekleidet. Die hippen Leute (also 1-2 unseres Jahrgangs, ich bestimmt nicht) fuhren nach Berlin zur Loveparade, die damals als noch unblutiges Spektakel Millionen anzog (oder auszog?).</p>
<p>Und was hatten wir kurz davor gemacht? ja, als letzten Schritt nach und während den formalen Abiturprüfungen gab es natürlich auch die Abizeitung fertigzustellen. Neulich beim Abitreffen fiel sie mir wieder in die Hände, und es liegen schöne und im Rückblick auch technologisch interessante Erinnerungen darin.</p>
<h2>Werbung und Disketten</h2>
<p>Unsere Abizeitung war gut durchkalkuliert. Werbeanzeigen bekamen wir damals meist noch auf Folien und scannten sie dann selbst ein, einige progressive Firmen hatten sie sogar schon auf Diskette. <em>Für die jüngeren unter den Lesern: Das sind magnetische Scheiben in einer festen Plastikhülle, etwas kleiner als eine Scheibe Toastbrot, auf die soviel Daten passen wie eine Minute eines MP3-Liedes.</em>Auf eben solchen Disketten bekamen wir dann auch meist die einzelnen Artikel zugeliefert, und einige wenige konnten sie sogar schon per eMail schicken.</p>
<h2>Scanner und Festplatte</h2>
<p><a href="http://schlosser.info/wp-content/uploads/IMG_6254.jpg" rel="lightbox[1533]" title="LK Physik-Seite" class="liimagelink"><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:316px;" class="alignright"><img class=" size-medium wp-image-1537 shadow_curl" title="LK Physik-Seite" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/IMG_6254-316x450.jpg" alt="LK Physik-Seite" width="316" height="450"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></a>Überhaupt war das Thema Datenvolumen allgegenwärtig in unserer Gruppe der Redakteure. Einer unter uns hatte einen ordentlichen Scanner. <em>Und wieder für die jüngeren: Damals gab es noch keine Digitalkameras. Man machte als Laie Fotos auf Papier und legte diese dann in ein Gerät namens Scanner, das daraus Bilddateien erstellen konnte. Das war langwierig, jedes Bild einzeln auf die Glasscheibe zu legen und die Farbeinstellung zu kalibrieren. </em>So saßen wir also zu zweit einen Tag dort und scannten Fotos ein.</p>
<p>Falls nötig Scannerscheibe und Foto reinigen. Foto auflegen, geraderichten. Sanft die Klappe schließen, damit nichts verrutscht. Farbkalibrierung und Voransicht scannen. Beschnitt festlegen. Scannen. Datentransfer abwarten. Datei speichern. Etwa vier Minuten je Foto.</p>
<p>Dann kam der Punkt, an dem die Festplatte voll war mit ein paar hundert Megabyte Fotos. Nun besaß ich zwar ein Iomega Zipdrive mit unglaublichen 100 Megabyte Speicherkapazität (Leihgabe Vater), doch war dies viel zu langsam und entsprechende Medien hatten wir auch zu wenig. Also hieß es die Festplatte auszubauen und mitzunehmen.</p>
<h2>Fotos und Wartezeit</h2>
<p><div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:150px;" class="alignright"><img class=" size-thumbnail wp-image-1535 shadow_curl" title="Fotomontage LK Wirtschaft/Recht" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/IMG_6257-150x150.jpg" alt="Fotomontage LK Wirtschaft/Recht" width="150" height="150"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div> Für mich war noch eine Zwischenstufe zu tun: Zwei der Fotos sollten Fotomontagen sein, die eine möglichst realistisch aus zwei verschiedenen Fotos zusammengesetzt, die andere eine bewusst unrealistische Inszenierung aus vier Fotos. Wer jemals Mitte der neunziger Jahre mit einem mittelprächtigen PC druckbare Bildbearbeitung gemacht hat, lernte Geduld. Jedes Maskieren, jeder Schneide- und Kopiervorgang, jedes Aufhellen oder Abdunkeln brauchte bei der »hohen« Auflösung zwischen zwei und zwanzig Minuten, Zeit, in der der Computer auch für nichts anderes zu gebrauchen war. Wie auch, hatte doch der Computer ganze 64 Megabyte Hauptspeicher, das Bildbearbeitungsprogramm mitsamt Fotodaten belegte jedoch weit über 180 Megabyte. Das Betriebssystem war also die ganze Zeit am Auslagern (»swappen«). <div style="overflow:hidden;display:table;line-height:0;text-align:center;width:318px;" class="alignleft"><img class="size-medium wp-image-1536  shadow_curl" title="Abizeitung Cover" src="http://schlosser.info/wp-content/uploads/IMG_6252-318x450.jpg" alt="Cover der Abizeitung, von Alexander Eggstein" width="318" height="450"  style="padding:0 !important; margin:0 !important; max-width:100% !important;"><br/><img src="http://schlosser.info/wp-content/plugins/shadows/shadow_curl.png" class="shadow_img" style="margin:0 !important;height:10px;width:100%;"></div></p>
<p>Genau das taten dann auch die Computer, die für das Layout zum Einsatz kamen. Programm der Wahl war CorelDraw, damals der Gigant der vektororientierten Bildbearbeitung und mit dem Vorteil, dass zwei von uns es besaßen. Und mit dem unschätzbaren Vorteil gegenüber Word für Windows, dass CorelDraw eben stabil lief. Pro Seite entstand eine separate Datei, die ein improvisiertes Netzwerk mit Koaxialkabeln hin- und hergesichert wurde. <em>Für die jüngeren: früher gab es als Netzwerkkabel ähnliche wie die, die man heute als Antennen- oder Satellitenkabel kennt. Die Datenrate lag bei wenigen Prozent dessen, was heute üblich ist.</em></p>
<p>Doch all die Rechnerpower half nichts: Es war aussichtslos, das Cover, welches wir mangels williger Künstler in unserem Jahrgang extern an meinen Freund Alex vergaben, in der geforderten Auflösung einzuscannen und den Schriftzug digital auf das Gemälde zu bringen. Also entwarf ich den Schriftzug, bearbeitete die Fotos unseres Direktorats, druckte alle Elemente aus und verbrachte eine schöne Stunde mit Cutter und Schere, um das ganze dann auf das Gemälde zu kleben. Dieser Teil der Abizeitung ging also tatsächlich noch ganz klassisch als Papiercollage an die Druckerei. <em>Für die jüngeren: eine Collage ist eine oft mit Schere und Klebstoff erstellte Zusammenstellung verschiedener Bildelemente.</em> Es blieb der einzige Teil der Zeitung, den wir tatsächlich nicht digital erstellen konnten.</p>
<h2>Fortschritt</h2>
<p>Ich finde den Fortschritt faszinierend. Heute passt ein Vielfaches des gesamten Datenvolumens eines damaligen Computers auf einen kleinen USB-Stick. Bildbearbeitung in Sachen Belichtung und Schärfe korrigieren kann ich heute auf vielen Fotos <em>gleichzeitig</em> vornehmen (Lightroom sei Dank), und an Fotos komme ich ohne Umweg über Labor oder Dunkelkammer. Die Dunkelkammer nutzen einige heute noch, jedoch weil sie es <em>wollen</em>, nicht mehr mangels Alternativen.</p>
<p>Wir waren am Beginn der Zeit, in der alle diese Aufgaben auch von Halb-Laien mit dem Computer erledigt werden konnten. Profis hatten damals schon mehr Möglichkeiten, die für uns aber unerschwinglich waren. Wenige Jahre vorher wurden Texte und Fotos noch auf Papier zusammengefügt und als solches an die Druckerei gegeben. <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX</a> als Textsatzsystem war erst wenige Jahre zuvor entwickelt worden. Wenige Jahre später fotografierte man schon digital, Bildbearbeitung war ein Klacks und die gesamten Rohdaten passten auf einen USB-Stick in der Größe eines Feuerzeugs. Damals war es der Übergang der meisten Bürotätigkeiten auf den Computer überhaupt (als Massenphänomen), heute ist es der Übergang ins Web (als Massenphänomen).</p>
<p>Ich lebe technologisch gern im Heute, und freue mich auf morgen.</p>
<p><em>Wie war das bei Euch? Wer hat noch mit Papierprototypen gearbeitet? Was sind Eure Abizeitungs-Erfahrungen? </em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eigene Umgebungen in LaTeX verwenden</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim</dc:creator>
				<category><![CDATA[LaTeX/Textsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>
		<category><![CDATA[Umgebung]]></category>
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		<description><![CDATA[Logische Textauszeichnung in LaTeX ist flexibler. Der Artikel zeigt, wie Sie einfach eigene Umgebungen definieren und verwenden können. <a class="more-link" href="http://schlosser.info/eigene-umgebungen-in-latex-verwenden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist besser: einen Text kursiv zu machen oder ihn beispielsweise als besonderen Eigennamen kennzeichnen und dann alle Eigennamen als kursiv kennzeichnen lassen? Zweiteres ist flexibler, weil Sie damit auch später noch die Darstellung leicht ändern können. Gleiches gilt für Umgebungen in LaTeX, wie beispielweise Aufzählungen oder längere Zitate. Lesen Sie einen Auszug aus meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a>:</p>
<p>Auch bei der Textausrichtung beispielsweise ist logisches Markup dem direkten physischen prinzipiell vorzuziehen. Anstatt also bestimmte Textpassagen zum Beispiel direkt zu zentrieren, legen Sie sich mit dem Befehl <code>\newenvironment</code> besser eine eigene Umgebung an und gestalten diese entsprechend. Dies hat wieder den Vorteil, dass Sie nur eine Änderung vornehmen, falls Sie die Textpassagen später vielleicht doch lieber linksbündig ausrichten möchten.</p>
<p>Die Definition einer neuen Umgebung (hier <code>neueumgebung</code>) funktioniert etwa so:</p>
<pre>\newenvironment{neueumgebung}{%
\begin{center}
}{%
\end{center}
}</pre>
<p>Die neue Umgebung verwenden Sie dann wie gehabt mit</p>
<pre>\begin{neueumgebung}
Der Text.
\end{neueumgebung}</pre>
<p>Der Befehl hat folgende Syntax:</p>
<pre>\newenvironment{Name}[Zahl][Vorbelegung]{Startbefehle}{Endbefehle}</pre>
<p><code>Name</code> ist der Name der neuen Umgebung. Wollen Sie beim Start der Umgebung noch einen Parameter mitgeben, dann benötigen Sie die <code>Zahl</code> der Argumente. Darauf folgen die Befehle, die Sie am Beginn Ihrer neuen Umgebung ausgeführt haben wollen &#8211; in unserem Beispiel das <code>\begin{center}</code> -, in gleicher Weise folgen die <code>Endbefehle</code>.</p>
<p>Sie könnten nun auch eigene Umgebungen verwenden, um Befehle temporär mittels <code>\renewcommand</code> einer anderen Funktion zu belegen. Soll beispielsweise in einer Umgebung <code>stadt</code> eine logische Formatierung namens <code>\ortsname</code> anders formatiert werden als im Rest des Dokuments, dann könnte dies in etwa so aussehen:</p>
<pre class="latex">\documentclass{scrartcl}
\newcommand{\ortsname}[1]{\textbf{#1}}      %% logisches Markup
\newenvironment{stadt}{%                    %% neue Umgebung
  \let\ortsnamesav=\ortsname                %% Befehl sichern
  \renewcommand{\ortsname}[1]{\textsc{##1}} %% neu definieren
}{%
  \let\ortsname=\ortsnamesav                %% sichern
}
\begin{document}
\ortsname{Hamburg}
\begin{stadt}
  \ortsname{Berlin}
\end{stadt}
\ortsname{Augsburg}
\end{document}</pre>
<p>In Zeile 2 wird die logische Formatierung für <code>\ortsname</code> festgelegt. Nun soll diese in der ab Zeile 3 definierten Umgebung <code>stadt</code> anders aussehen, weil etwa in dieser Umgebung eine Zusammenfassung der Stadteigenschaften steht (habe ich im Beispiel nicht ausgeführt). Um nun nach der Umgebung wieder die ursprüngliche Formatierung zu bekommen, sichern Sie in Zeile 4 den Inhalt von <code>\ortsname</code> mit dem LaTeX-Befehl <code>\let</code> nach <code>\ortsnamesav</code>. Es steht <code>\let</code>, dann der Name des Zielbefehls, ein <code>=</code>, dann der Name des Quellbefehls, alles ohne Argumente. Nun definieren Sie in Zeile 5 <code>\ortsname</code> neu. In der Definition des Umgebungsendes in Zeile 7 schreiben Sie die gespeicherte Fassung wieder in den Originalbefehl zurück. Der eigentliche Dokumenttext zeigt das Verhalten in einem kurzen Beispiel, die Ausgabe sieht dann etwa so aus:</p>
<blockquote><p><strong>Hamburg</strong></p>
<p><span style="font-variant: small-caps;">Berlin</span></p>
<p><strong>Augsburg</strong></p></blockquote>
<p>Seien Sie nicht erschrocken! Sie brauchen ja nicht gleich alles auf einmal zu verwenden, es ist nur gut zu wissen, wie Sie sich das Leben auf Dauer einfacher machen können, indem Sie eigene Umgebungen definieren.</p>
<p>Diese Einführung in eigene Umgebungen stammt aus meinem <a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">LaTeX-Buch</a> »<a href="http://www.latexbuch.de" class="liexternal">Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX</a>«. Lernen Sie Textsatz in LaTeX mit dem Buch und empfehlen Sie diesen Artikel weiter!</p>
<p><span style="font-size: 66%;">(Foto: Gabriele Planthaber  / pixelio.de)</span></p>
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