Archiv des Autors: Joachim
Gelesen: Thomas Harris – Roter Drache
Berühmt geworden ist Thomas Harris spätestens durch die Verfilmung seines Romans Das Schweigen der Lämmer mit Sir Anthony Hopkins in der Rolle des Massenmörders und Doktors der Psychologie Hannibal Lecter. Roter Drache ist der erste Teil der Lecter-Trilogie, deren Romane inzwischen komplett den Weg auf Zelluloid gefunden haben.
Protagonist William Graham ist Sonderberater des amerikanischen FBI im Quasiruhestand, seit er bei der Verhaftung Lecters durch diesen schwer verletzt wurde. Wegen zweier Familienmorde, jeweils bei Vollmond verübt, die das FBI vor ein scheinbar unlösbares Rätsel stellen, überredet der Leiter der Ermittlungen Graham zur Rückkehr. Sie gelangen auf die Spur des Täters,
Ein Tag in Paris
Lieber Leser,
dies ist eine kurze Zusammenfassung meiner touristischen Eindrücke der Parisreise, die ich am 3. November 2002 angetreten habe.
Die Reise trete ich in aller Früh um 6:40 Uhr an, indem mich ein Taxi von zu Hause abholt und in die Bahnhofstraße nach Augsburg fährt, wo schon ungeduldig der Busfahrer an seinem Gefährt lehnt, da wir erst um exakt 7 Uhr eintreffen, der geplanten Abfahrtszeit. Die Fahrt zum Flughafen ist belanglos, ebenso wie das Einchecken, der Start, der Flug und die Landung - bis auf die schlechte Bodensicht aufgrund der geschlossenen Wolkendecke.
Am Pariser Flughafen, den ich im übrigen zwar … Weiterlesen…
Gelesen: Hoimar von Ditfurth – Innenansichten eines Artgenossen
Mit „Innenansichten eines Artgenossen“ legte Hoimar von Ditfurth, Jahrgang 1921, erstmals komplett dar, was ihn während seines Lebens und Wirkens als Professor für Psychiatrie und Neurologie sowie als Wissenschaftspublizist beschäftigt hat. Von Ditfurth verstarb 1989.
Von Ditfurth zeichnet mit spitzer Feder im Gerüst einer Autobiographie ein umfassendes Bild unserer Gesellschaft und unserer Zivilisation, spickt Anekdoten seines ereignisreichen Lebens mit wissenschaftlicher Grundlagenforschung, und hält vor allem auch mit seiner eigenen Meinung nicht hinterm Berg. Er erklärt die Zusammenhänge des Nationalsozialismus, den er als Junge und junger Erwachsener sowohl in der Schule als auch als Sanitätssoldat miterlebt hat, mit den archaischen Verhaltensweisen,
Gelesen: Paul Watzlawick – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Wahn, Täuschung, Verstehen.
Der Titel dieses Buches ist Programm. Was ist das, was wir als Wirklichkeit ansehen? Gibt es eine „objektive Wirklichkeit“? Wo liegen die Grenzen unseres Verstehens und Denkens? Auf unterhaltsame Weise, mit Hilfe von Anekdoten und Beispielen vermittelt Paul Watzlawick, Forschungsbeauftrager am Mental Research Institute in Palo Alto, CA, ein anderes Bild von Realität, das sich von unserer üblichen stark unterscheidet. Über vieles denken wir normalerweise nicht nach, sondern nehmen das meiste als gegeben hin. Verhaltensforscher, Philosophen und Physiker prägen unser Weltbild seit Jahrhunderten, doch alle Paradigmen sind stets im Fluß.
In drei Teile – Konfusion, Desinformation und Kommunikation – gegliedert,
Gelesen: Scott Adams – Das Dilbert Prinzip
Das Dilbert Prinzip ist ein Wirtschaftsbuch. Aber ein ganz anderes. Scott Adams ist Cartoonist, und dieses Buch ist ein ironischer Leitfaden für das Wirtschaftsleben, gewürzt mit Adams’ Cartoons. Die Kapitel tragen Titel wie Demütigung, Machiavellistische Methoden oder Arbeit vortäuschen. Jeder wird die eine oder andere Begebenheit dieses Buches bereits einmal erlebt haben, z.B. daß zu einer Aussage „Ich rufe Sie an, wenn ich Bescheid weiß“ der fehlende Satzteil „… daß Sie nicht da sind“ gehört, oder daß das Motivationsprogramm Angestellter des Monats für die „Marionetten“-Kaste gedacht ist.
Mit spitzer Feder greift Adams alles auf, was einem im Büroalltag über den
Gelesen: Andreas Eschbach – Das Jesus Video
Ein junger Hobbyarchäologe findet bei Ausgrabungen in Israel in einem 2000 Jahre alten Grab die Bedienungsanleitung einer Videokamera, die erst in drei Jahren auf den Markt kommt. Der Grabungsleiter, und der geldgebende Medienmogul sind davon überzeugt, daß das dazugehörige Gerät noch irgendwo vergraben sein muß. Was, wenn Jesus auf dem Video zu sehen ist? Es entbrennt ein Wettlauf um die Kamera zwischen dem Mogul und dem Hobbyarchäologen und schließlich auch dem Geheimdienst des Vatikan.
Wer einen geradlinigen und vorhersehbaren Handlungsverlauf erwartet, wird überrascht sein. Ausgezeichnet recherchiert hat Eschbach eine Geschichte geschaffen, die meiner Ansicht nach in besonderer Weise die Schicksale
Gelesen: Katie Hafner, Matthew Lyon – Arpa Kadabra, Die Geschichte des Internet
Mitte der 60er Jahre gab die Abteilung ARPA des US-Verteidigungsministeriums die Entwicklung eines Computernetzes in Auftrag, um die Supercomputer einiger amerikanischer Eliteuniversitäten miteinander zu verbinden. Dieses Netz ist die Grundlage dessen, was wir heute als das Internet kennen, ein zur damaligen Zeit revolutionäres Konzept, den Computer auch als Kommunikationsinstrument zu sehen und nicht auf bloßes Rechnen zu beschränken. Die Gruppe um J.C.R. Licklider, Menschen mit unterschiedlichsten Spezialisierungen, über das ganze Land verteilt, rief das ARPANET ins Leben, lange, bevor an Protokolle wie TCP/IP zu denken war.
In jedem Kapitel werden andere Persönlichkeiten und ihr Beitrag zur Entstehung des Netzes beschrieben.
Die sogenannte neue Rechtschreibung – Eine Verordnung und ihr Unsinn
Rechtschreibreform versus Rechtschreibverordnung
Als ich gerade mit dem Abitur beschäftigt war kam die sogenannte Rechtschreibreform. Doch was ist eine Rechtschreibreform im eigentlichen Sinne? Es ist ein Niederschreiben von Schreibgepflogenheiten, die im Verlauf der Zeit von einem Großteil der Sprachverwender angewendet werden.
Was ist 1996 aber in Wirklichkeit passiert? Es ist eine neue Schreibung verordnet worden, und zwar gegen den Willen des Bundestages, namhafter Persönlichkeiten der Medienlandschaft sowie dem Großteil der Bevölkerung. Und außerdem war es eine Schlechtschreibreform.
Warum es die „neue Rechtschreibung“ nicht gibt
Sprache ist lebendig. Von daher kann es nie einen Punkt geben, an dem eine „neue Rechtschreibung“ … Weiterlesen…
Gelesen: Allan und Barbara Pease – Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Seit Monaten schon in den Bestsellerlisten, der ultimative Leitfaden vom Ehepaar Pease fürs Zusammenleben von Männern und Frauen. Ein echter Knüller, erklärt, warum Männer und Frauen verschieden sind. Dabei werden z.B. Situationen beschrieben wie: Beide liegen im Bett, er starrt an die Decke. Während sie eine halbe Seite sinniert, ob er überhaupt an ihr interessiert ist, und was ihre Verwandten damit zu tun haben, schaut er nur fasziniert einer Fliege zu, die mit dem Kopf nach unten landet.
Sehr empfehlenswert für alle, verstehen wollen, wie anders das andere Geschlecht denkt und warum das so ist. Und gleichzeitig so witzig geschrieben,
Gelesen: Wolfgang Körner – Der einzig wahre Opernführer
Schon mal in der Oper gewesen und wieder nicht gewußt, um was es geht? Keine Ahnung, was es mit den Morden und Liebesreigen von Aida bis Zauberflöte auf sich hat? Wer mit wem und warum, das bietet in unterhaltsamer Form dieser Opernführer. Nach der ein- bis vierseitigen Inhaltsangabe folgen noch die wichtigsten Informationen in Kürze: Der Kurztext für sehr Nervöse, also die Oper in einem Satz, das klingt dann etwa für Othello so: „Schlampige Frau paßt nicht auf ihre Sachen auf und kommt dadurch ums Leben. (Zwei Tote)“. Dazu kommen noch Tips für Pausengespräche, etwa für die Dreigroschenoper: „Vergleich der



