365 Tage

365 Tage Fotografie. Eigentlich ja 366 Tage. Seit 24. April 2011 habe ich beinahe jeden Tag ein Foto aufgenommen und es auf 365.schlosser.info veröffentlicht.

365 Tage alle Bilder

Es war ein faszinierendes Experiment für mich: Werde ich es tatsächlich schaffen, jeden Tag ein neues Foto aufzunehmen? An einigen Tagen war das leichter als an anderen. Manchmal hatte ich zwar ein Foto gemacht, es jedoch nicht gleich am selben Tag auf das Fotoblog gestellt. Manche Tage fehlen komplett, weil ich dort nichts fand, das meine Aufmerksamkeit erregte, oder ich genau dann keine Kamera dabei hatte oder keine Zeit fand, das Foto tatsächlich aufzunehmen. Was ich gelernt habe: Das Foto wird von der Bildaussage her ähnlich gut, wenn ich es mit dem iPhone aufnehme. Die Spiegelreflex freilich macht mehr Spaß, weil es deutlich leichter fällt, Personen und Objekte freizustellen, und Schärfe und Farben zu beeinflussen.

So interessant das Projekt für mich auch war: Ich habe mich entschieden, es bei diesem einen Jahr zu belassen. Meine Kamera habe ich nun schon aus Gewohnheit öfter dabei als in der Vergangenheit, doch mit dem langen Arbeitsweg zu einer eher im Büro stattfindenden Arbeit verläuft mein Leben zu gleichförmig, wenn man täglich darauf blickt, als dass es immer ein gutes Motiv gibt. Es gibt oft besondere Momente, die auch fotowürdig sind, aber eben nicht unbedingt jeden Tag.

Indem ich nun den Druck rausnehme, jeden Tag ein Foto zu machen, wird letztendlich die relative Häufigkeit von wirklich schönen Fotos steigen.

Die komplette Serie gibt’s zu sehen auf der Seite meines Foto-Blog 365 Tage.

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Warum LaTeX lernen?

enso

Warum heute noch LATEX lernen? In einer Zeit, in der es ein fähiges, mächtiges Office mit Word von Microsoft gibt, ein ähnlich mächtiges iWork mit Pages von Apple, oder kostenlos ein OpenOffice.org beziehungsweise LibreOffice? Warum die ganzen LATEX-Befehle lernen?

Der folgende Artikel erschien ursprünglich auf der LaTeX-Buch Seite und ist im Original dort zu finden.

Zen

LATEX ist anders. LATEX hat den Fokus aufs Wesentliche – den Inhalt eines Textes – so tief in den Genen, so tief im Konzept verankert, dass es viel leichter fällt, sich darauf ein und die Finger von wilden manuellen Formatierungen zu lassen. LATEX zu lernen heißt, sich auf eine andere Art des Schreibens einzulassen. Eine Art des Schreibens, bei der das geschriebene Wort zunächst wichtiger ist als der Schriftsatz, in der das Wort aufs Papier oder ins PDF gebracht werden soll. Und doch: Indem sich der Student, Doktorand, Wissenschaftler, Literat, Lehrer, Schüler oder Autoren und ganz normale Menschen wie Du und ich auf das Schreiben von Text und Struktur des Dokuments beschränken, lassen wir den Automaten, der LATEX heißt, seine Kenntnis ausspielen, wie ein gutes, schönes Schriftstück aussieht.

Ich lerne LATEX ist eine Rückbesinnung aufs Wesentliche, es ist Zen-Schreiben. Ja, LATEX lernen bedeutet, sich mit seltsamen Ausdrücken auseinanderzusetzen die man mitten in seinen Text schreiben soll. LATEX lernen bedeutet zu akzeptieren, dass man nicht sofort auf dem Bildschirm sieht, wie es vielleicht später auf Papier herauskommt. LATEX lernen heißt, die Struktur seines Dokuments wirklich zu bestimmen. LATEX lernen heißt Demut zeigen und sich nicht für den Experten für Ästhetik von Schriftstücken zu halten.

Zuverlässigkeit

Noch vor einigen Jahren war der Fall klar – sobald eine Arbeit mit Literaturhinweisen versehen sein soll, und diese Referenzen und das Literaturverzeichnis jederzeit sauber und halbwegs automatisch erzeugt werden soll, führte am Lernen von LATEX kein Weg vorbei. Ebenso wie für saubere Zeilenumbrüche. Und wenn man noch einige Jahre weiter zurückdenkt, war LATEX auch eine der wenigen stabilen Möglichkeiten, große Dokumente zu erstellen. Literaturverzeichnis kann heute auch ein Microsoft Word, sogar ein LibreOffice hat irgendwo für Literaturverweise eine Funktion vergraben. Word stürzt fast nie mehr ab, und es hat nun ein einigermassen nachvollziehbares Dateiformat. Doch auch heute machen insbesondere Anwender von Textverarbeitungsprogrammen immer noch Probeausdrucke. Warum, wenn das System doch darauf ausgelegt ist, schon auf dem Bildschirm anzuzeigen, was man später bekommt? (WYSIWYG = what you see is what you get) Weil sie sich eben nicht sicher sind. Weil es auf dem Bildschirm eben doch anders wirkt.

Mit LATEX mache ich fast nie einen Probeausdruck, wenn das, was ich im PDF sehe, ist exakt das, was ich später auf dem Drucker erwarten kann. Mit LATEX habe ich die Gewissheit, jede Anforderung an das Aussehen eines Literaturverzeichnis auf dieselbe Weise umsetzen zu können, und jede Art von Literaturverweis sauber und zuverlässig zu setzen – und wie die jüngere Vergangenheit lehrt, kann das über Karrieren entscheiden. Mit LATEX habe ich die Gewissheit, jede Dokumentgröße bearbeiten zu können, jedes Kapitelformat absolut reproduzierbar gestalten zu können. Wer schonmal ein Microsoft Word Dokument in LibreOffice oder OpenOffice.org geöffnet hat und andersherum, der wird es in LATEX als sehr angenehm empfinden, wenn der Konferenzbeitrag, die Masterarbeit nach verarbeiten durch eine andere LATEX-Distribution genauso aussieht wie bei der eigenen.

Zuwachs

LATEX lernen in Mathematik, Physik, Informatik oder Ingenieurwissenschaften wie Elektrotechnik oder Maschinenbau heißt, den theoretischen Unterbau der Fächer leichter zu Papier bringen zu können und auf viel Erfahrung und bestehendes Material zurückgreifen zu können. LATEX lernen in Jura, Lehramt, Wirtschaftswissenschaften oder Geisteswissenschaften heißt, die sprachliche Präzision, die angemessen ist, auch auf das Schreiben und in Dokumente zu übernehmen. Und damit ein Zuwachs an Professionalität.

LATEX lernen in einer Umgebung, in der nicht sowieso alle in LATEX schreiben heißt, auch mal schief angesehen und für seltsam erklärt zu werden. LATEX lernen heißt freilich auch, manchmal einen Fehler zu suchen, der das Verarbeiten des Dokuments verhindert – was oft seinen Grund darin hat, dass man irgend einen Automatismus überlisten will und meist gar nicht bräuchte. Und damit heißt LATEX lernen eben auch, immer wieder subtil darauf hingewiesen zu werden, dass das eigentliche am Schreiben der Inhalt des Textes ist. Und ebenso heißt LATEX lernen damit auch, sich immer wieder aufs neue zu freuen, welch schönes Ergebnis am Ende steht.

Warum also LATEX lernen? Nicht obwohl es anders ist. Sondern genau darum.

Fangen Sie an. Darum gibt es das LaTeX-Buch.

(Bild: Enso von Alex Castro auf Flickr. Lizenz CC-BY)

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Aside

Nicht wundern – der normale Wochenrhythmus dieses Blogs ist gerade durchbrochen, um mir Zeit zur Rekonvaleszenz zu geben. Nichts tragisches, nur ein ordentlicher Wintervirus.

Danke. Das LaTeX-Buch, 4. Auflage, 2., korrigierter Druck

Literaturverzeichnis LaTeX-Buch

Seit dieser Woche ist das LaTeX-Buch Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX im zweiten Druck der vierten Auflage erschienen. Das alleine wäre wohl noch nicht erwähnenswert, doch bot dies die Möglichkeit, alle bislang bekannten Fehler der vierten Auflage zu beheben, und zwar sowohl unkritische Tippfehler als auch einige Fehler in Codebeispielen und Codeschnippseln. Alle diejenigen, die das Buch schon haben, erfahren auf der Errata-Seite genau, wo korrigiert wurde und auch für alle zukünftigen gemeldeten Fehler wo korrigiert werden muss.

Mein spezieller Dank gilt an dieser Stelle denjenigen, die Fehler gefunden und vor allem mir mitgeteilt haben: Torben L, Helga Schmid, Henrik B., Fabian B., Peter B., Michael F., Stefan S., Christoph T., Justin G., André W. und Nadja Vajkonny. Danke fürs aufmerksame Lesen!

Wer mal reinschmökern möchte, kann das gerne tun auf der Seite zum LaTeX-Buch Probelesen.

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2 Werkzeuge für Präsentationen und Reden

Focus, photo by nayukim on Flickr

Was will ich sagen? Wer immer eine Präsentation, einen Vortrag, eine Rede vorbereitet, wird sich mit dieser Frage auseinandersetzen – hoffentlich. Sie machen sich eine Gliederung? Gut, doch beantwortet diese noch nicht die eigentlche Frage: Was will ich sagen? Was ist der Kern?

Für mich haben sich für die Antwort auf diese Fragen zwei wesentliche Werkzeuge bewährt, die dem Buch »Write to the Top – Writing for Corporate Success« von Deborah Dumaine entstammen.

Es sind zum einen das sogenannte Focus Sheet, und zum anderen der Presenter’s Blueprint.

An English version of this post is available. Weiterlesen

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2 Tools for Presentations and Speeches

Focus, photo by nayukim on Flickr

What do I want to say? Whoever is preparing a presentation, a talk, a speech, will – hopefully – come across this question. You create an outline? Great, but still that does not answer the core question: What do I want to say? What’s the point?

For me, to find the answer to those questions two tools have proven success, taken from the book “Write to the Top – Writing for Corporate Success” from Deborah Dumaine.

First, it is the so called Focus Sheet, next the Presenter’s Blueprint.

A German version of this post is available.
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Menschen in Boston

Vergangene Woche verbrachte ich mit vielen Kollegen in Boston zu unserem alljährlichen Treffen. Dabei entstanden einige Portraits sowohl während als auch neben der Gespräche.

Mehr Fotos gibt’s beinahe täglich auf meinem Fotoblog 365 Tage.

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Willkommen im bionischen Zeitalter

Gestern sah ich Hugh Herr vom Massachusetts Institute of Technology, live auf der Bühne, hier in Boston. Er hielt seinen Vortrag, den er ähnlich bei TEDMed gehalten hatte, über Fortschritte in der Bionik. Er hat mich sehr inspiriert, denn er demonstriert auf eindringliche Weise, was angewandte Technologie gutes zu vollbringen mag, wie Mathematik, Mechanik und Modellierung den Menschen helfen kann. Und mich freut’s dass die Software MATLAB & Simulink, in deren Namen ich unterwegs bin, Hugh Herr wiederum hilft, seine Forschung weiterzubringen. Es inspiriert mich und zeigt mir, warum ich den Job gern mache.

Willkommen im bionischen Zeitalter.

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LaTeX – einfach ist besser. Ein Wort zu Hacks in LaTeX

LaTeX Layout Trick

Sie haben also mit LaTeX begonnen. Vielleicht sogar mit meinem LaTeX-Buch »Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX«. Doch warum schreibe ich nichts über Tricks, warum gibt es im Buch keine ausufernden Befehls-Sequenzen? Ganz einfach: Weil Sie das fast nie nicht brauchen. LaTeX wurde geschaffen, damit Sie sich auf den Inhalt Ihres Werkes konzentrieren können.

Was wollen Sie bewirken? Wird Ihr Schriftstück tatsächlich besser, wenn Sie jetzt Stunden verbringen, um ein setzerisches Detail einzubauen? Vielleicht ja. Vielleicht sieht es tatsächlich besser aus. Und ja, Sie können tatsächlich sinnvoll Zeit mit der Suche nach der Lösung für setzerische Detailprobleme verbringen. Wenn Sie ansonsten komplett fertig sind, wenn Ihr Text inhaltlich vollkommen ist. Wenn Ihr Literaturverzeichnis vollständig ist, also alles referenziert, was Sie referenzieren sollten. Wenn Sie das Stichwortverzeichnis mit sinnvollen Wörtern befüllt haben, falls ihr Werk gedruckt werden soll, da in rein elektronischen Veröffentlichungen die Volltextsuche einen Index überflüssig macht. Wenn Ihre Querverweise sinnvoll sind. Wenn Ihre Grafiken dem Inhalt dienen und gut aussehen.

Dann, und nicht vorher, können Sie sich mit einem LaTeX-Hack bzw. der Suche danach beschäftigen. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, dann sind Sie kein Anfänger mehr. Sobald Sie an dieser Stelle ankommen, haben Sie wahrscheinlich schon einige Male mit englischen Erläuterungen von LaTeX-Eigenheiten zu tun gehabt, sei es in Form von Fehlermeldungen oder in Form einer Paketdokumentation. Und das ist auch gut so. Denn letztendlich können Sie die Funktionalität jeder Dokumentklasse, jeden Pakets verändern und erweitern, indem Sie Befehle umdefinieren, eigene Konstrukte hinzufügen und vorhandene außer Kraft setzen. Damit verlassen Sie in der Regel den Bereich, der für die normale Anwendung einer Klasse oder eines Pakets gedacht ist. Das ist okay, wenn ihnen klar ist, dass Sie sich dieser Bereich hinter den Kulissen ohne Vorwarnung von einer Version zur nächsten ändern kann, dass er oft schlecht ausgeschildert ist und möglicherweise mit anderen wechselwirkt. Kurzum: wer weiß, was er tut, kann alles tun. Die andere Art von Hacks, die Sie im Netz finden, verwenden gar keine Pakete, sondern basieren auf TeX-Basisbefehlen und bauen bestimmte Eigenschaften von Null auf nach. Auch daran ist nichts auszusetzen, wenn Ihnen bewusst ist, dass die von Ihnen gewünschte Eigenschaft vielleicht schon in anderer Form existiert und das Hack damit wiederum wechselwirkt.

Die Abhängigkeiten und Fehlerquellen sind so mannigfaltig und machen es damit unwahrscheinlich ist, dass Sie aufs erste Mal eine Lösung hinbekommen, die das tut, was Sie wollen und dazu keine einzige Fehlermeldung beim Kompilieren auswirft. Wenn Sie also eine Sammlung von speziellen Tricks zur Hand nehmen, wird diese Sie unweigerlich irgendwann verlassen, weil der Autor ja nicht wissen kann, was Sie an Paketen alles verwenden. Und dann müssen Sie sich ohnehin durch den Quellcode von Paketen wühlen und diesen versuchen zu verstehen.

Freilich habe auch ich für das LaTeX-Buch an so mancher Definition herumgebogen, um das Layout genau so hinzubekommen, wie es die Buchreihe des Verlags vorsieht. Das ganze habe ich möglichst weit oben und vollständig in den dafür vorgesehenen Rahmen von KOMA-Script programmiert, womit es eigentlich kein Hack mehr ist, sondern fortgeschrittene Anwendung. An anderer Stelle überschrieb ich tatsächlich Paketverhalten.

Im Buch werden Sie keine Beispiele dafür finden, denn ich möchte, dass Sie LaTeX als eine Dokumentsprache erleben, die einfach anzuwenden ist. Oder, um es mit den Worten Dieter Moors auszudrücken: »Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht.« Bei keiner meiner wissenschaftlichen Arbeiten, weder bei Dissertation noch bei Diplomarbeit, habe ich einen solchen Hack verwendet oder vermisst.

Halten Sie es einfach. Es geht mit Bordmitteln schön.

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Die 19 offensichtlichsten Metropolis-Anleihen

metropolis

Metropolis – Stummfilmmeisterwerk von 1927 von Fritz Lang, ist damit mehr als achtzig Jahre alt. Vor einigen Wochen sah ich Metropolis zum ersten mal, als die restaurierte Fassung bei Arte lief, und sofort fielen mir Dinge auf, die ich in anderen, deutlich späteren Filmen schon gesehen hatte. Metropolis war stilbildend: In neueren Filmen finden sich immer wieder Elemente und Versatzstücke, die bereits in ähnlicher Optik in Metropolis auftauchen. Ob diese nun Metropolis zitieren oder sich unbewusst inspirieren ließen, vermag ich nicht zu sagen.

Das, was mir aufgefallen ist, möchte ich hier auflisten. Einige Elemente fand ich bei Dirk Henninger, bei Sciencefictionlexikon und in der Wikipedia bestätigt.

  1. Die Kleidung der Arbeiter findet sich in sehr ähnlicher Fassung wieder in 1984. Einfache, schlecht sitzende Overalls prägen bei beiden Filmen das Bild der handelnden Gruppe. Der Unterschied ist, dass in Metropolis die Unterschicht diese Kleidung trägt, während es bei 1984 die Mittelschicht ist.
  2. Der Professor C. A. Rotwang findet sich in vielen späteren Filmen wieder, so etwa als Doc Emmet Brown aus der Zurück in die Zukunft-Reihe.
  3. Die Stadt an sich mit den hohe Gebäuden kam mir bekannt vor aus Filmen wie Blade Runner, Das fünfte Element, irgendeiner der Batman-Filme u.a.
  4. Die Laufbahn im Garten der Söhne erinnert mich an die Leni-Riefenstahl-Ästhetik ein Jahrzehnt später.
  5. Die Gestaltung im Garten der Söhne sah ich schon in Kill Bill 2 gegen Ende, beim letzten Gefecht.
  6. Das Videotelefon zum Maschinisten greift einer Unzahl von SciFi-Filmen und Fernsehserien vorweg.
  7. Der Maschinenmensch sieht genauso aus wie C3PO aus Star Wars, bzw. andersherum.
  8. Das Konzept des Maschinenmensch in Menschengestalt ist wohl an die Frankenstein–Geschichte angelehnt, inspirierte aber wohl wiederum Blade Runner und Terminator.
  9. Die Katakomben sah ich schonmal, als Indiana Jones durch ein Labyrinth irrt und dann in einer domartigen Höhle ankommt.
  10. Das Konzept für Marias Transfer auf die Mensch-Maschine kennen wir sowohl aus Robocop als auch Face/off.
  11. Die Leuchtringe bei der Verwandlung der Mensch-Maschine sehen so aus wie die Transporterringe aus Stargate-SG1, nur ohne Metall.
  12. Die Metallbänder über Maria während der Verwandlung tauchen auch im Film Das fünfte Element auf, wenn Leelo erzeugt wird.
  13. Joh Fredersen ist ein reicher/mächtiger Mann, der zum Wissenschaftler geht, um sich Hilfe zu beschaffen. Dieses Versatzstück findet sich immer wieder, sei es bei Dagobert Duck, der Daniel Düsentrieb heimsucht, oder Batman, der sich Hilfe vom Chefingenieur von Wayne Enterprises holt.
  14. Die Art der Arbeiten an den Maschinen sah ich schon in verschiedenen Musikvideos, wobei es mir schwer fällt, ein bestimmtes zu nennen. Um Hinweise wäre ich dankbar.
  15. Freders Blick mit weit aufgerissenen Augen, als er erkrankt und dann die Mensch-Maschine sieht, genau diesen Blick hat auch Jack Nickolson drauf.
  16. Der Wassereinbruch in der Arbeiterstadt kommt später nochmal vor, dann nicht mit Häusern, sondern mit Autos: in Daylight, Sly Stallones Tunnel-Film.
  17. Die Rettung über die Leiter findet sich wieder in Der Untergang der Poseidon.
  18. Die Versöhnung vor der Kirche als Motiv kommt in vielen Filmen vor, zum Beispiel auch in Sissi.
  19. “Der kurz vor dem Ende stehende dramatische Kampf Rotwang – Freder im Dach der Kirche und auf dem Turm wurde 1989 von Tim Burton in Batman fast vollständig kopiert (Joker – Batman).” (Quelle: Wikipedia, Lizenz CC-BY-SA)

Welche Anleihen finden sich noch? Welcher Cineast kennt noch mehr?

(Foto: aus dem Filmtrailer auf Youtube von Warner Bros, dient zur Voransicht.) 

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